Gegen den Winterblues…Flintenschiessen auf Zypern

Dort wo Aphrodite ihre schlanken Beine an Europas Strand gebräunt hat, finden Winterflüchtlinge mit Flinten ein wunderbares Betätigungsfeld.
Zwar ist die Jagd mau und so mancher (nicht jeder) Küstenort Betonorietiert, aber ein reizvolles Hinterland, gute Küche und vor allem jede Menge Wurftaubenstände laden ein.

Es gibt tatsächlich mehr Schießstände als Golfplätze!

Im Winter wenn die Einheimischen der Jagd nachgehen , sind die Stände wenig besucht und bei dem sehr angenehmen Klima, ist es eine Freude die kleinen Scheiben zerbröseln zu lassen.
Von leicht bis schwer ist alles dabei und da Zypern eben mehr als nur einen Stand hat, ist für Abwechslung gesorgt.
Ein Verzeichnis der Stände der CSSF findet man hier.
Die Lage der Stände in den Flintenblog maps Zypern

Zusätzlich bietet aber auch die Firma Beretta/Constantinides einen eigenen Stand,der kaum Wünsch offen lässt. Die nahe Firmenwerkstatt führt auch flott Schäftungen aus,die man umgehend auf dem Stand testen kann.

Dazu kommt noch ein Stand mit besonderer rechtlicher Stellung.
The egg club
very british…
Verwaltet von Engländern auf quasi englischen Territorium, ist er dennoch für Gäste (nach Anmeldung) offen.

Im Winter bietet die Insel ein ruhiges und angenehmes Ambiente, gerade im Westen und Nordwesten.
Sonne, Kultur, ein bezauberndes Hinterland, viele Stände …da kann man fast vergessen, das die guten Leute dort auf der verkehrten Straßenseite fahren…

Bunduki

Einreise mit EFP für BDF,DF problemlos; SLF und VRF nur mit Sondergenehmigung!
The Egg Club ist britisches Territorium !
In einigen Ständen können die Waffen gelagert werden.

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„Der Tag an dem ich nicht mehr treffen musste“…oder : eine Minute ohne Elefanten

die Welt mit Elefanten…

Mehr als 30 Jahre ist es her, als sich in den letzten Tagen des San Fermin eine bunte Truppe von Männern und Frau fand, die zu ihrer Überraschung feststellten, neben Ihrer Begeisterung für den Stierlauf, auch noch die Freude an Flinten und der Jagd gemein zu haben.

Spontan ließen sie die Riau Riau Rufe hinter sich und reisten in das Hogworth des spanischen Flintenbaus, nach Eibar.
Dort, in den düsteren Höhlen schrulliger Flintenbauer und bei den immer neuen Entdeckungen von schönen Flinten und wunderbaren Weinen, wuchs eine Freundschaft, die Jahrzehnte von der Leidenschaft zur Flintenjagd zusammengehalten wurde und wird.

Einmal im Jahr reisen sie aus aller Welt an, um wie damals in Eibar, den Flintengöttern zu huldigen.
Die „Raiders of the lost Target“, wie sie sich nennen, haben ganz unterschiedlich gesellschaftliche Hintergründe. Schauspieler, Industrieller, Lebens- und richtiger Künstler, Erbe und Selfmademan, Kaufmann und Handwerker…alles findet sich darunter und ebenso verschieden sind auch ihre heutigen Wohnorte.

Wirklich gemeinsam ist allen eine, weit über das Normale hinausgehende Leidenschaft für die Flintenjagd und das Flintenschießen.
Für einige gehörte auch der Wettkampf dazu, je nach Herkunft ist zwischen Parcours und LT alles dabei.

Heute , gute dreißig Jahre später sind die „Raiders“ ruhiger geworden, gesetzter und was auffällt ,viel bessere Schützen, als sie es in ihren körperlich besten Jahren waren.
Jeder hatte den berühmten Tag erlebt, ohne den ein entspanntes Leben mit der Flinte nicht möglich ist: „Der Tag an dem man nicht mehr treffen muss!“
Er kündigt sich an durch wachsenden Ehrgeiz, durch immer mehr üben, durch die mentale Fixierung auf die persönliche Leistung, den Zwang noch mehr und mehr und nochmals mehr zu wollen.
Treffen, Treffen, Treffen…ja nicht nachlassen , ja nie fehlen und das Ziel nie aus den Augen lassen: den perfekten Schuss zu jeder Zeit!

Und was passiert?

Man fehlt und wird unsicher und dann fehlt man nochmal und dann geht nichts mehr…

Man probiert einen neue Flinte, einen neuen Lehrer, eine neue Mütze und noch schneller Munition und neue Handschuhe und …nichts hilft

Man fängt an, den weißen Elefanten zu sehen, der sich im Kopf festsetzt, man verliert die Distanz zum Tun und opfert die Fähigkeit entspannt zu handeln und zu reagieren.

Stellen sie sich vor: man verbietet Ihnen ad hoc, eine Minute lang an einen weißen Elefanten zu denken.
Sie werden den Elefanten nicht los! Er nistet sich fest ein und zertrampelt ihre Konzentration.
Genau das gleiche macht die „nächste Tontaube“, auf die man in verkrampfter Erwartungshaltung wartet. Angespannt jeder Muskel, bereit, explosionsartig (Treffen!)die Waffe hochschnellen (Treffen!) zu lassen (Treffen!) zu schwingen und den Schuss (Treffen!) auszulösen …..

Nach und nach kam jeder der Raiders zu diesem Punkt. Jeder schmiss irgendwann hin.

„…Nie wieder diesen Quatsch“
„…alles verkaufen, ich lerne Golf“
„…hab ich das nötig?“

… um dann später, meist aus gelenktem Zufall und bei netter Gesellschaft wieder mal die Flinte zur Hand zu nehmen und plötzlich :


Ohne Druck war alles so einfach. Der innere Zwang war weg und man merkte, dass er gar nicht existierten musste; das er alles blockierte, was an diesem Sport schön und leicht ist.
Auf der Jagd konnte man nun entspannt die Landschaft und die Natur genießen und reagierte auf anfliegendes Wild fast beiläufig mit knappem und souveränem Schwung.


Auf dem Stand erkannte man die spielerische Komponente des Sportes, das leichte Zusammenwirken von Auge und Körper, die Lust am Treffen durch Sehen.
Das Lächeln kehrt zurück…meist über einen Treffer und wenn‘s kein Treffer war, lächelt man eben über sich selbst.
Die „Raiders“ sind älter, und ihr Flintenschießen ist erwachsen geworden.
Die Elefanten sind verschwunden.

Bunduki

und so sieht die Welt ohne Elefanten aus…;-)

Fotoquelle:
B.Bumi
H.Nachaji

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The covey shot…Flintenschießen jagdlich…mal anders

Zu aller erst hat das Schießen mit der Flinte auf künstliche Ziele eine jagdliche Übungsbestimmung.
So entstanden Trap, Skeet und Parcours.
Heute sind diese Übungen fest in der Hand von Verbänden und deren Regelwerken.
Dennoch finden sich immer wieder Menschen , die auf Regelgedöns und normierten Ablauf pfeifen und sich ihre eigene kleine Flintenwelt basteln wollen.
Auch der Jagdparcours entstand mal so, bewegt sich aber immer weiter von der rein jagdlichen Übung, zu einem sportlichen Muskelvergleich der Extremanforderungen und mit immer exotischeren Präsentationen und Kombinationen wird er nicht nur anspruchsvoller ,sondern er verliert auch den jagdlichen Bezug.
Doubletten aus 50 Meter, Battues und 4 Meter Rollhasen, extrem kleinen Schußfenster und Teals auf 65Meter Distanz haben in der Zeit der Stahlschrotpatronen, die wir auf der Jagd nutzen müssen, wenig jagdlichen Bezug.
Dies soll kein Vorwurf sein, eher ein Einwurf, den jagdlichen Charakter nicht zu verlieren und vor allem, nicht die Normalschützen aus dem jagdlichen Umfeld, mit akrobatischen Vorgaben in die Winkeecke der grünen Shotguntubbies zu vertreiben.

Abseits der Regelwerke kann’s auch sehr spannend sein.
Ein Beispiel ist der Covey shot…Covey heißt Kette oder Schwarm und jeder Entenjäger und Liebhaber der Hühnerjagd weiß was dies heißt.
Eine Gruppe von gleichzeitig in einer Richtung sausende Gruppe von Vögeln…und Jäger die nebeneinander verteilt, diese beschießen wollen.
Ein guter Freund, Flintenfreak der Extraklasse und so unabhängig, sich einen privaten Stand leisten zu können, realisierte dort eine solche Wurfanordnung.
Ein alter Hänger (somit mobil) wurde als Plattform genutzt.
Zunächst wurden 4 alte Standard Wurfmaschinen leicht versetzt montiert und synchronisiert.
Aus einer Deckung flogen nun 4 Tauben gleichzeitig wie ein flotter Schwarm Enten.
Die Schützen standen zunächst erst Quer zur Präsentation, dann versetzt spitz zur Flugbahn, später dann frontal und konnten so die Tauben schließlich als Überkopf-flush schießen.
Der einzelne Schütze war gezwungen, sich mit seinem Nachbarn vorher zu einigen, welche Ziele er beschießen wollte. Selbstkontrolle , Flintenkompetenz , Teamwork !

Gewertet, weil‘s zwar eine Gaudi ist, aber da man schließlich wissen wollte, wer abends die Zigarren bezahlt, wurde nach KO-Ssystem.
So fing das ganze an. In der Zwischenzeit sind aus einem Hänger zwei geworden , die alten Surplusmaschinen gegen modernste Automaten mit regelbarer Elektronik für minimal versetzte Auslösung ausgetauscht worden. Simuliert werden kann nun ein Schwarm von bis zu 6 simultanen Zielen die von 2 bis 3 Schützen aus unterschiedlichen Winkeln beflakt werden können.
Wohlgemerkt kein Flushschießen, in dem mehr Ziele präsentiert werden, als Munition in den Läufen ist und in dem hektisch nachgeladen werden muss.

Es wurden mit diversen Maschinen und Wurftauben experimentiert. So kamen MiniTauben zum Einsatz, wie auch ZZ Automaten und Turbulenzmaschinen. Doch stellte sich heraus , dass es zwar immer schwieriger gemacht werden konnte, man sich aber immer weiter vom Ziel der jagdlichen Präsentation entfernte.
Die Schußentfernungen pendelten sich bei 30 bis 40 Meter, da der Wirksamkeit der Patronen (z.B WE) auf Wild oberste Priorität gegeben wurde.

Was blieb, war eine famose Übung für die Jagd, welche die Zielerfassung und die Konzentration des Schützen auf die Ziele, die im Schwarm für IHN machbar sind, schult.

Wichtig ist dabei die jagdlich realistische Entfernung…und glauben Sie mir…auch in solchen Entfernungen sind diese Ziele eine Herausforderung…wie ein Scharm flitzender Enten oder eine Gruppe blitzartig aufflatternder Steinhühner.
Nun ist das ganze kein exotischer und unbezahlbarer Spleen eines einzelnen.

Mit ein paar alten gut gewarteten Maschinen, die ansonsten in der Scheune darauf warten entweder ausgeschlachtet ,verkauft oder als Ersatz im Wettkampf eingesetzt zu werden, ist das machbar und bezahlbar.
…Manpower, Fantasie und Begeisterung für etwas Neues vorausgesetzt.

Bunduki

PS.
Bevor sich nun einige aufregen: mir ist die Situation vieler Stände,unser Wust an Vorschriften und die finanziellen Nöte der Standbesitzer durchaus bekannt…aber alle Orangen haben eben zwei Seiten :-)und die Welt ist gar nicht klein…

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nicht in die Röhre gucken….side saddle…das Magazin das keines ist

Es war nicht nur die erste große Revolution, der Durchbruch im Flintenbau, als die erste mehrschüssige Finte entstand; nein, es war auch die Geburtsstunde der größten Fehleinschätzung bei der Nutzung von Flinten.
Die erste mehrschüssige Flinte war natürlich nur eine zweiläufige Waffe, damals noch mit 2 Hahnschlössern, aber sie bot ihrem Nutzer einen unschätzbaren Vorteil:
Das zweite Stück Beute!

Und genau darum ging und geht es bei mehrschüssigen Flinten: mehr Beute zu machen.
Es ging nicht darum, den ersten (Fehl)Schuss durch den zweiten, dritten etc. zu korrigieren.

Damals, in der Zeit der Steinschlösser, musste jeder Schuss zählen und Essen auf den Tisch bringen.
Schießen hieß Beute machen, überleben und sich und die seinen ernähren…

Doppelte Läufe=doppelte Beute=ein Esser mehr satt!

Und dort, wo Jagen und Schießen nur um der gesellschaftlichen Position Willen und der eitlen Positionierung in einem dekadenten System von Überfluss und Mangel zelebriert wurde, dort galt der zweite Schuss und gilt bis zum heutigen Tage (in einem neuen, nur ein wenig weniger eitlen System ), nur dem zweiten Ziel ! Allerdings scheint der sportlich Anspruch höher, als die reale Umsetzung .

Der Wunsch nach mehr Beute brachte die Idee der mehrschüssigen Flinte auf den Weg, die sich in Form der Magazinflinten Ende des 19 Jh. und ab den 20er Jahren des 20Jh. durchsetzte.
Magazinflinten fanden natürlich auch militärisch und im persönlichen Schutzbereich intensive Nutzung…aufgrund ihrer verheerenden Wirkung .Dies den Magazinflinten heute noch als „charakterisierung“ anzulasten ,hieße auch die Repetierbüchsen zu verdammen, weil sie ebenso militärisch genutzt wurden.

Die überwiegende Anzahl der Magazinflinten wurden erst als Jagdwaffen entworfen und erst in zweiter Fabrikationslinie als Militärwaffen gefertigt.
Allerdings ist der Mensch überall auf der Welt „ein Viech“, wie mein Opa zu sagen pflegte, und so wurde die Möglichkeit des mehrfachen Schießens missbraucht.
Taten es die einen mit hochtrainierten Flintenspannern und drei Querflinten, so tat es das Fußvolk eben mit der Browning oder Winchester.

Man ballerte was das Zeug hielt, und die Magazinflinten hielten viel aus, mehr als manche exklusive Querflinte und da war es nicht verwunderlich, dass in dem einen Teil der Welt (in unserem) diese Flinten als unwaidgerecht geächtet wurde… schließlich gibt sich der Mensch nie selbst die Schuld solang er ein Werkzeug zum verteufeln finden kann.

Im anderen Teil, also in Nordamerika, wurde man durch diese Flinten auf ein Dilemma aufmerksam, welches man viel zu lange ignoriert hatte: Das man sich seiner Wildtiere , seiner Jagdbeute, der Grundlage seiner Jagd beraubte.
Fakt ist, dass Ende der 20er Jahre in Nordamerika die Flugwildbestände dramatisch reduziert waren. Einige Spezies waren ausgerottet, viele bis hin zur ordinären Wildente, erheblich bedroht.
Keine oder unzureichende Jagdgesetze, unkontrollierte Jagd ohne Schonung und kein Bewusstsein für die nachhaltige Nutzung der Natur führten zum Kollaps eines anarchischen Jagdsystems .

1937 gründeten Jäger in Canada eine neue Art von Naturschutzorganisation, eine Plattform für die Hege und die Nutzung der Wildente, die schnell von Industrie und Politik ernst genommen und zum Rohmodell für den Naturschutz in Nord Amerika wurde.
Ducks unlimited

Längst hat sich die Organisation auf alle Wasserwildarten ausgeweitet

Ihr Einfluß wuchs und es formierte sich eine Lobby der vorausschauenden Jäger, die in den 40er Jahren neue Jagdgesetze formulierten.
Grundgedanke dieser Gesetze war die Selbstbeschränkung des Einzelnen, um allen die Jagd weiterhin zu ermöglichen.
Ein Bestandteil der neuen Regeln war die Magazinbeschränkung, die sich mit den „limited bags“,der Beschränkung der Tagesbeute und der zeitlichen Einschränkung ,den Jagdzeiten, ergänzte.
Übrigens regte man damals schon an, sich mit der Bleiproblematik zu beschäftigen; eine Anregung die in vielen Teilen der Welt , mal früher (USA) … mal später (DE) zu Gesetzesänderungen führte.

Die Beschränkung der Magazinkapazität von Flinten, i.e. die Schussbegrenzung, wurde in vielen nationalen Jagdgesetzen ,auch innerhalb unterschiedlicher Jagdsysteme ,kopiert.
Mal für Selbstlader und Repetierflinten gemeinsam (z.B. Canada, Spanien), mal einen Hauch unlogischer wie bei uns, mal ein wenig despotischer wie in Frankreich.

Überall gleich ist der „Plug“, die Stange im Magazin, welche die Kapazität der Röhre beschränkt.
In einigen Flinten ist die Beschränkung fest installiert, um den Bestimmungen von Ländern wie Frankreich zu entsprechen. Bei den meisten Flinten ist der Plug aber mühelos zu entnehmen.
So leicht wie es auch sein mag, so illegal ist es… auch bei uns.
Also, erst mal lernen mit drei Schuss drei Ziele zu treffen, bevor man schimpft, dass einen der Staat in der Freiheit des Ballerns beschränkt.

Aber gehen wir mal davon aus, nur so als Spass, man hätte auf einem der aufgeweckteren Stände, mit einer aufgeweckteren Standordnung fleißig geübt und die Triplette (das Dreifachziel…nicht „Trilette“ lieber Tiro ,das ist ein Dreirad) auf Schuss, also Jagdnah und durchaus realistisch, klappt…?
Was liegt nun näher, sagen wir mal auf der Krähenjagd oder im Kornkreis der Tauben schnell wieder schussbereit zu sein ?

Da wird in den Taschen gefummelt, um an die Patronen zu kommen, sich verrenkt und geflucht…
Dabei geht’s einfach, wenn man sich die Erfahrungen andere zu Nutze macht.
Die IPSC schützen und dienstlichen Nutzer von Magazinflinten vertrauen seit langem auf sogenannte Side saddle. An der linken Verschlusskastenseite angebrachte Plastikklemme für vier bis 6 Patronen.
Stimmt, die Dinger sehen grauslig aus, verkratzen den Kasten, stören irgendwie, wenn man nicht im Krähenschirm sitzt.
Um die feste Montage solcher Teile zu umgehen, erfand ein cleveres Kerlchen in den USA einen Munitionshalter aus Velcro .Blitzartig an und abnehmbar.
Selbstverständlich ist dieses Teil in Deutschland nicht erhältlich …weil Pfui Bah und überhaupt es keiner importieren will , weil‘s eh keiner zur Kenntnis nimmt und …

Und deswegen, weil ich es dennoch praktisch finde, schnell nachzuladen und die Ersatz-Patronen direkt neben der Magazinöffnung zu haben, hab ich mir einfach ein Stück Klettband an den Verschlusskasten meiner Flinte (schön fettfrei machen ,hält ewig und lässt sich rückstandsfrei entfernen) und meine hier schon vorgestellten Patronenclips geklebt.
Bundukis Bastelstunde


und schwupps… hab ich Ordnung in der Tasche…weil sich ein Viererclip ideal transportieren und bereit legen lässt…er mit unterschiedlichen Patronen bestückt werden kann und ich kombiniert mit der Speedloadfunktion der Browningflinte recht hurtig nachladen kann, ohne das gesetzliche Limit meiner 2plus1 Magazinbestimmung zu verletzen.
Schießt man damit nun Dauerfeuer und rottet ganze Spezies aus ?
Nein!
Hat man damit einen taktischen Vorteil bei der Bekämpfung von Flugsauriern und stolpernden Zombies?
Ja…wer in so einer Welt lebt, braucht jeden Vorteil…
Erleichtert‘s die Jagd im Schirm…
Ohh ja!
Macht man damit mehr Beute?
Sie stellen aber komische Fragen….

Bunduki

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Flintenjagden…get ready NOW

Es geht loß!
Keine Ausreden mehr, keine Entschuldigungen, kein Vertrösten…
Die Flintenjagden stehen an…und mit Ihnen ist der Beweis zu erbringen, ein sauberer Schütze zu sein.

Flinte überprüfen JETZT
Ausrüstung überprüfen JETZT
Und Üben …auch JETZT
Wir helfen Ihnen wieder in Schwung zu kommen , bei der Auswahl einer neuen Flinte und bei allem rund um die Flintenjagd.
Einzelkurse und Gruppenkurse (bis max 4 Pers), halbe und ganze Tage
Auf Ihre Jagdbedürfnisse abgestimmt!
Sprechen Sie mit uns

A.v.Wenzl

Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir Verkaufsberatung für Flinten und Ausrüstung nur im Rahmen unseres Unterrichtes und somit nur für Kunden geben.

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„Fast ladies“… Flinten schießende Damen

Sie sind eine echte Bereicherung unserer deutschen Flintenszene: schießende Damen.

Jeden Sommer kann man mehr junge Frauen mit Flinte auf den Ständen der Republik sehen.

Mit und ohne Jagdschein, aber immer mit Begeisterung suchen Sie die Herausvorderung an den beweglichen Zielen.

Neu? Ungewöhnlich? Nein!

Wir hinken da nur einer weltweiten Entwicklung hinterher,denn in anderen Ländern sind Frauen beim Flintenschießen längst eine akzeptierte Größe.

Leider noch viel zu oft,plagen sich Damen mit ungenügender Ausrüstung.
Da sind die abgelegten oder ungeliebten weil unbeherrschten Flinten von Papi im Einsatz,oder man hat den Jungjägerinnen die abgeschrabbelten 16er Querflinten als „Jungjägerangebot“angedreht.
Es ist immer noch schwierig für eine Frau sich in der Männerwelt der Waffengeschäfte und Jagdvereine zu etablieren.

Dabei lernen Frauen schneller als Männer, weil ihnen der „John Wayne Komplex“ abgeht und sie können das spielerische Element des Flintenschießens schneller umsetzen.

Allein es mangelt an professioneller Ausbildung und guter Ausrüstung.

Ersteres wird nach guter „teutscher“ Sitte durch gockelndes Gelaber allwissender Experten,deren einzige Qualifikation wohl der kleine biologische Unterschied und die zufällige Anwesenheit auf dem Stand zu sein scheint.

Eine Schülerin nannte das mal die „grüne Laberwand“ durch die sie erst ignorierend durch muß, um in Ruhe ihre Runden zu schießen…
Ihre Methode Ruhe zu finden ist: charmant lächeln und den Gehörschutz stumm schalten…empfehlenswert!

Die Angebote an Ausrüstung werden langsam besser, seit die Industrie Frauen als Kunden wahrgenommen hat. Dennoch sind wir weit von England , Italien und den USA entfernt.

Niemand muss sich dort mit zwei angebotene Schießwesten in weiblichem Design beschränken.
Und „Damenflinten“ heißt dort nicht „Schaft ab und kleines Kaliber“, sondern von Senkung und Schränkung, Lauflänge und Balance abgestimmte Waffen.
Auch werden dort, ungehemmt von Vorurteilen, Selbstladeflinten angeboten. Die Logik weniger Rückstoß verarbeiten zu müssen, bei gleicher Effektivität, greift bei Damen schneller.

Bei uns allerdings sehr schwierig, denn wer sich als Frau in der Jagd durchsetzen will , möchte sich die dummen Sprüche der „grünen Wand“ zum „Vollernter“ nicht auch noch antun.

Exemplarisch sei hier eine US Firma genannt, die exklusiv Waffen für Frauen fertigen lässt; Schäfte und Haptik sind abgestimmt auf die Bedürfnisse der schießenden (US-?)Frau. Wobei natürlich einzuschränken ist, dass jede Art von Normierung im Flintenbau seine Grenzen in der Unterschiedlichkeit der Physis des Schützen hat. Nicht jede Frau ist zart und klein oder walkürenhaft gebaut…man hört ähnliche Unterschiede auch vom anderen Geschlecht….:-)

Syrenguns

Bemerkenswert ist, dass die Hersteller dieser Waffen (Fabarm und C.Guerrini) auch in DE Vertretungen haben/hatten, diese aber die Gelegenheit nie nutzten, auch mal bei uns diesen Markt auch nur Ansatzweise zu testen.
Gerade die junge Generation von Schützinnnen wächst mit Fitness und Sport auf und ist besonders körperbewußt.Ergo ist gerade diese Gruppe prädestiniert, individuell passendes Gerät zu benutzen.

Fachliche Beratung beim Waffenkauf und der Anpassung sollte hier oberste Priorität haben.Denn eines sollte jedem Flintenschützen klar sein:
Blaue Flecke an der Wange durch nicht passende Schäfte und schmerzende Schultern führen nur dazu die „Flinte ins Korn“ zu werfen.

Also sollte von Anfang an professioneller Rat gesucht werden, damit der Umgang mit der Flinte beim Sport und auf der Jagd spielerisch und mit Freude an der Bewegung und am Treffer gelernt werden kann.

Das Frauen genauso verrückt nach der „Flintelei“ werden können, zeigen Beispiele einer Livestilezeitschrift aus den USA.
Garden and guns

Ladies shooting

Wer sich nun einmal inspirieren lassen möchte, was es alles an nützlichem und sinnlosem für die Flintenschießende Dame gibt, für den hat Joe Potoski auf seiner fabelhaften Lost Target Seite einige Links gesammelt .
Außerdem einige Videos zum Thema
Clays for women

Und für die Herren ein Tip:
Eine Ehefrau die Flinte schießt, wird sich nie über die Größe des Waffenschrankes beklagen…allerhöchstens will sie selber einen

Bunduki

Flintenkurse und Workshops „Ladies only“ sind jederzeit bei uns buchbar.
Wie immer stellen wir ein individuelles Program nach Ihren Wünschen zusammen.
Sprechen Sie mit uns

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Stress…der Feind des Flintenschützen


Willkommen im Flintenblog…

Kaum ein Begriff in dieser Welt wird dermaßen inflationär gebraucht wie das Wort Stress.

Unter diesem Begriff wird mangelnde Konzentration, schlechtes Zeitmanagement, Unpünktlichkeit, Fahrigkeit, Überarbeitung ,Leistungsdruck und sogar die eigene Raffgier verborgen.

Dabei ist Stress weder negativ noch schädlich.
Er bringt uns aber oft dazu, Dinge anders wahr zu nehmen.Situationen durch einen Filter zu sehen

Stress ist eine natürliche Reaktion unseres Körpers aus eine gefühlte tatsächliche oder eingebildete
Gefahr. Es kommt dabei zu einer Adrenalinausschüttung die uns schmerzunempfindlicher macht, mehr Sauerstoff zuführt, die Blutgerinnung hemmt, mehr Kraft verleiht, die Sehkraft verstärkt u.v.m.

Allerdings wird z.b. auch die Feinmotorik gebremst, weil wir im wahren Stress keine Uhrmacherarbeit erledigen sollen, sondern dem Säbelzahntiger die Keule überbrettern sollen.

Stress gehört zu unseren angeborenen Überlebensstrategien…seit es den Menschen gibt.
Soweit der positive, weil lebensrettende Stress.
Da es nun weit weniger Säbelzahntieger gibt als noch in der „guten alten Zeit“, wird Stress durch die Unzulänglichkeiten unseres Zivilisationslebens ausgelöst.

Nicht immer eine Lebensbedrohende Situation, meist nur marginal problematische Zustände, die aber in ihrem vermehrtem Auftreten den „Stressfaktor“ in unserem Leben zum allgegenwärtigen Begleiter machen. Dies der negative Stress.

Und der eingebildete Stress?
Denjenigen, der immer leichtfertig im Munde geführt wird und der nur Schwächen der Person oder des Alltags verbrämt…stimmt… das ist keiner.
Soweit wäre das einfach…aber wie immer im Leben, fehlt noch einen Komponente…der menschliche Faktor X.
Zu dieser Faktor X gehört z.B. auch die Eitelkeit, die Sucht immer der beste zu sein, mehr Anerkennung zu wollen, immer schneller und weiter zu wollen… und sich damit unnötig Stress zu machen.

Ungesund und Ja , so leid wie‘s mir tun : saudumm!

Denn ohne Stress geht’s leichter… auch und gerade ohne den eingebildeten.
Zu den Bereichen die keinen Stress brauchen, gehört das Flintenschießen ,welches darauf basiert, dem Körper und Geist die Freiheit zu lassen, ohne zu denken, ein bewegliches Ziel zu treffen.

Spielerisch soll es aussehen und tut es auch bei Könnern. Je verkrampfter die Start Position zum Schwung ,desto hektischer der Ablauf von Anschlag, schwingen, Ziel erfassen und treffen….und desto geringer der Spass an der Sache.

Wer einen Fehlschuss als Versagen des Egos ansieht und nicht als Fehler eines lebenden Menschen, setzt sich unter Druck.

Druck erzeugt Gegendruck (Pseudostress) und fertig ist der Kreislauf, denn unter Stress schießt man nicht gut.
Nur derjenige, der gelernt hat falschen Stress zu überwinden, Konzentration und innere Ruhe in den Vordergrund des physischen Handelns zu stellen, wird treffen.

Und auch siegen.

Nichts ist einfältiger, als zu sagen ,“unter Stress schieße ich besser“.
Das gilt nicht mal wenn gefährliches Wild gejagt wird,denn dann wird Angst vor dem Wild und der Situation nicht zu besseren Aktion führen ,sondern nur eingeübte ,quasi programierte, Aktion abgerufen um eine Bedrohung zu beseitigen.

Aber bei der Flintenjagd oder auf dem Tontaubenstand ist dies nichts, als eitles Geschwätz.
Schießen unter echtem Stress ist eine sehr schwierige Sache, die aufwändig und unter schwierigen Bedingungen gelernt und immer wieder trainiert werden muss.
Wettkampfstress ist eine durch eine Konkurrenz Situation hervorgerufener Alarmzustand, welche einige positive Eigenschaften von Stress auslöst. Aber er muss beherrscht werden, weil nur all zu leicht das Ganze in unkontrollierte Panik ausartet.

„Der Lauf ist vorbei“ heißt es dann, wenn die Konzentration von einer zur anderen Sekunde abbricht und sich die Fehler häufen.
Stress kann und darf nicht dauerhaft aufrecht erhalten werden. Dauert er zu lange, findet man sich in der Notaufnahme wieder…

Deswegen ist es sicherer und gesünder ohne Stress zu schießen.

Und auf der Flugwildjagd?
Die „stressigste“ (tschuligung für die doofe Wortwahl) Flugwildjagd ist die Taubenjagd in Cordoba, Argentinien.
Schon nach dem ersten Anflug , fällt bei den Schützen das Wort Stress.

Nachgehakt , hört man dann: „so wahnsinnig viele Ziele, ich weiß nicht wohin ich schießen soll!“
Also kein Stress, sondern nur Verwirrung und mangelnde Koordination der Zielerfassung.
Später dann, wenn gelernt wurde ,aus dutzenden von Zielen sich nur auf „one in time“ zu konzentrieren, dieses Ziel zu fokussieren, zu beschießen und sich sofort ein neues Ziel mit den Augen zu suchen…tja dann, wird nicht mehr von Stress gesprochen.

Was in Argentinien gilt, ist auch bei unseren europäischen Jagden gültig.
Wer „cool“ bleibt, eine konstante und spielerische Konzentration hält, wird die meiste Beute machen.
Mentales Training hilft eine ausgeglichene Psyche zu erreichen. Das kann man lernen!

Deswegen :
Vermeiden sie Hektik auf und auf dem Weg zum Schießstand. Nehmen Sie nicht ihre Probleme und Sorgen mit auf die Platte.

Nehmen Sie sich Zeit , vor allem für sich selbst!

Setzen Sie sich nicht unter Druck und Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.

Vergessen Sie nicht: Sie schießen auf Tontauben, Enten oder Fasane .Sie müssen keinen Angriff der Apachen abwehren !

Schießen und jagen Sie nur mit Leuten die Sie mögen und deren Handlungen oder gar deren bloße Anwesenheit, keinen Unmut oder Verstimmung auslöst.

Überfordern Sie sich nicht ….weder durch zu viel schießen, noch durch zu große Erwartungen

Bleiben Sie bescheiden, wenn nicht, bringt Sie die nächste Tontaube oder die nächste Ente schnell wieder auf den Boden der Realität. (der kürzeste Flintenwitz: Ich kann‘s!…uuups)

Genießen Sie was Sie tun, denn Freude zu erleben, ist eine starke Motivation.
Genussvoll und spielerisch den Treffer zu erleben, ist DAS Hochgefühl ,welches beim Flintenschießen wirklich süchtig macht.

Und nehmen Sie sich und das Flintenschießen nicht gar so ernst….

Bunduki

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Deckung ermitteln ….the easy way

Wer’s noch nicht getan hat als viel Zeit war, kann’s jetzt nachholen …und sollte es auch tun.
Die Deckung der Flinte überprüfen.
Zugegebener Maßen eine langwierige und pfriemelige Aufgabe…bei der das Wechseln der Scheibe und
das Schießen mit immer anderen Choke- und Patronenkombinationen noch die harmloseste Arbeit darstellt.

Auszählen und Einschätzen der kleinen Einschläge…ach wie ermüdend.

Ein Computerprogram,einfach und seit Jahren im Gebrauch bei unzähligen flintenfreaks, bietet
eine gewaltige Erleichterung.

shot gun insight

Es lässt keine Wünsche offen, ist schnell und problemlos, auch für IT und Flintenanfängern.
Neben der Software,Paketpapier und eine einfache Digikamera bereithalten…fertig

…und gratis noch dazu!
Also ran an die Scheiben

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Pflichtschießen…ein offenes Wort

Jetzt im Vor-Herbst sieht man wieder viele alte Gesichter auf den Ständen, die, wie jedes Jahr, kurz vor der ersten Entenjagd ihre Flintenkenntnisse reaktivieren wollen.

Wohl an denn! Aber ist das nicht ein bisserl spät…? Egal, besser als gar nichts, wie es bei einer großen Anzahl von Jägern üblich ist.
Denn der, der jetzt übt, zeigt dass er Verantwortung für sein Jagen fühlt.

Er /Sie trainiert wieder das Schätzen von Entfernungen (gerade wichtig bei Stahlschrot),das Zielerfassen ohne die optischen Hilfen der Büchse, Schwung und Technik des Flintenschusses werden wieder bewusst aufgenommen. So soll es sein!

Wer nicht übt, wird wenig oder keine Beute machen, Wild wird angebleit, verludert und stirbt in Qual.
Dies zu ändern, machen sich einige Interessengruppen zur Aufgabe, mit der Forderung nach verpflichtendem Übungsschießen.

Nun sollte ich aus beruflichen Gründen dafür sein, dass geübt werden muss.

Dennoch bin ich dagegen !
Warum?

„Weil, wer eckig geboren wurde, nicht rund stirbt“ sagt ein italienisches Sprichwort.

Sauberes Treffen auf der Jagd ist eine ethische Verpflichtung und nicht von Gesetzen zu regeln, denn Ethik und Moral haben etwas mit dem Charakter des Jägers zu tun.
Wer Beute machen will und dafür sein Wild leidlos töten möchte, erkennt die Verpflichtung an, sich und sein handwerkliches Können untadelig zu halten. Er/Sie wird üben!

Dazu spielt es keine Rolle,ob Er/Sie viel oder wenig Gelegenheit hat, die Flintenjagd auszuüben,oder ob es viel oder wenig Wild gibt.
Jedes Stück Wild zählt…ob es später im Topf oder an der Trophäenwand landet.
Ein Jäger achtet sein Wild und erweist ihm mit seinem handwerklichen Können Respekt,nicht mit grünen Unterhosen, verschwurbelten Traditionsausdrücken oder einem Blaskonzert auf grünbemooster Tröte.

Wer Jäger nur auf dem Papier ist, wer in Selbstüberschätzung glaubt, nicht fehlen zu können ,wer denkt, dass 250 Tontauben im Jägerkurs (Bayern) ihn für alle Zeit und Ewigkeit zum Meisterschützen machten und wer nicht die Qual der verludernden Kreatur einschätzen kann…den kann auch ein Paragraph nicht zum guten Jäger machen.

Regeln werden Umwege, und Tricksereien hervorrufen, die schon jetzt überall ganz offen diskutiert werden.
Umdenken wird kaum einer, schon gar nicht diejenigen, die es nötig hätten.

Anstelle sich mit Selbstverpflichtungen der Antijagdbewegung anzudienen und im vorauseilenden Gehorsam, den Grundstein für spätere viel weitergehende Einschränkungen zu legen, wäre es sinnvoll, die Ausbildung beim Flintenschuß (und dem Kugelschuß auf bewegte Ziele) zu verbessern.

Sieht man aber, wie sehr die für die Ausbildung und Weiterbildung der Jäger verantwortlichen Institutionen allein die Weicheisenproblematik und die dazugehörige Weiterbildung der Jäger,ignoriert und verharmlost hat, kommt man zu dem Schluß, dass auch bei der viel komplexeren Aufgabe einer Schießausbildungsreform, eine zeitgemäße Lösung zu finden, diese Gremien heillos überfordert.

Jagd war und ist mit dem Charakter des Jägers verbunden und seiner ganz individuellen Positionierung im System der Natur.
Leichtfertigkeit mit der Kreatur gehört nicht zur Eigenschaft eines anständigen Jägers.

…und die einen sind eben eckig und die anderen sind rund
Bunduki

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True sportsmanship…

Vor einiger Zeit auf dem Dornsberg…
Abgekämpft und doch erwartungsfroh, zogen wir schwitzend mit einer Gruppe Schützen über das Gelände,
um auf einem bestimmten Stand besondere Präsentationen zu trainieren.
Als wir zu dem besagten Stand kamen, war dieser von einem Schützen belegt, der gerade angefangen hatte seinen neuen Schaft auszuprobieren.

Als er sah, das da eine Gruppe von 7 Mann warten sollte und wir ein paar Worte gewechselt hatten, bot er uns sofort an ,uns den Platz zu überlassen.
Er packte sein schweres Equipment und zog um … und jeder weiß, der die C Stände am Dönerberg kennt, wie schweißtreibend dies im Sommer sein kann.

Später trafen wir uns noch auf ein paar sehr nette Worte über Flinten , Tiro , Gott und die Flintenwelt,er hatte noch einen prima Schießstandtipfür Österreich und es schien ihm selbstverständlich, uns einfach so den Vortritt gelassen zu haben.

Die Gruppe, meine Frau und ich empfanden es als sehr sportlich und im Geiste des wahren Gentlemansports, der unser Flintenschießen sein sollte.
Danke und herzliche Grüße an Alexander K. , der mich auch anstieß, den Blog weiterleben zu lassen.

Im Namen aller Gruppenteilnehmer
herzliches Good Shooting!

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