Waffenrecht in England…gentlemanlike? Waffenrecht in DE…adieu Bürgergesellschaft?

img_4993-mittlere-webansicht.jpg

Die beste und einzig wahre Frage zur Veränderung des Waffenrechtes , stellte in der sogn. Expertenanhörung im Bundestag MdB Herr Dr.Wiefelspütz.
Er fragte zum Abschluß:
„Haben wir ein sinnvolles Gesetz gemacht?“
Als Antwort Gestammel einer Psychologin ,der die Abgründe einer kranken Seele nicht als Ursache genügten und artiges des DSB-Vertreters, der in gewohnheitsmäßig,vorauseilendem Gehorsam brav alles lobte, was da von der Obrigkeit verabschiedet wurde.

Verabschiedet ist für wahr das richtige Wort!

Verabschiedet haben wir uns von der Unschuldsvermutung, von der Annahme der Integrität mehrfach überprüfter, gesetzestreuer Bürger aus dem Kern unsrer Gesellschaft.

Verabschiedet haben wir uns vom Staat als „Partner für den Sport“, der nun als Gegner jeder sportlichen Erneuerung auftritt und verabschiedet haben wir uns von jeglicher Ratio und Redlichkeit, wenn wir die Volksentwaffnung nun durch die Hintertür der Verwaltungsverordnung mittels überteuerter und dem Zweck undienlicher Sperrsysteme durchführen sollen.
Verabschiedet haben wir uns von der Solidarität von Schützen UND Jägern, von verlässlicher Vertretung durch unsere Verbände und von der Vermutung eine freie Presse würde unschuldige Bürger und rechtschaffene Menschen NICHT hemmungslos als potentielle Massenmörder denunzieren.
Verabschiedet haben wir uns auch wieder von ein klein wenig Demokratie und Bürgergesellschaft, die uns mal vom nachbarlichen Unrechtsstaat unterschied.

Verabschiedet haben wir uns auch von der Erinnerung an eine deutsche Schützenkultur, die deutsche Demokratie und Freiheit schon vor vielen Generationen mit der Waffe beschützte.
Unsere Ahnen taten dies nicht mit diabolopubsenden Sportgeräten sondern mit Waffen!

Verabschiedet haben wir uns dank medialer Hetzkampagne und meinungsvariabler Politiker somit vom gesellschaftlichen Miteinander!

Was früher mit „Soldaten sind Mörder“ haschbesoffen von Pseudogutmenschen gelallt wurde, wird nun als „Sportwaffen sind Mordwaffen“ und „Sportschützen sind Mordschützen“ auf die Spitze getrieben.
Die Mitte der Gesellschaft als Feind des Weltbildes. Pfui Teufel!

Argumentiert zur Sicherheit des Staates wurde immer wieder mit dem Beispiel England, wo am radikalsten Anlassgesetzgebung betrieben wird.
Nun hat man nach Dunblane, auch in Britannien, übereilt große gesetzgeberische Fehler gemacht, die bis zum heutigen Tage in der Kriminalstatistik ein gruseliges Spiegelbild der „new violence“ präsentieren.
Dennoch hat sich auf der Insel niemand darin verstiegen, Waffenbesitzer, ob Jäger oder Sportler, per se der potentiellen Mordlust und gesellschaftlichen Tollwut zu bezichtigen und sie qua Presse- und TV- Kampagne auszugrenzen.

Das dort immer noch Waffenbesitz und Nutzung Teil der Landeskultur ist, zeigen die Bestimmungen zum Erwerb von Flinten und Büchsen.
Zum Flintenerwerb hier nun ein exemplarischer Artikel, der auch uns zum Nachdenken anregen sollte und vielleicht der nächsten Diskussions-Runde hilfreich sein kann.

Flintenerwerb und shotgunlicence in UK

Mögen die mit Mut und Charakter, sich endlich zu der professionellen Lobby zusammenschließen, die uns heute schon nachgesagt wird.

Wir sind die lebendige und produktive Mitte der Gesellschaft!

Bunduki

Andere Waffengesetze Europas findet man hier

PS
Bitte beachten Sie:
Wir beantworten keine Anfrage mehr, die per PM funktion eines Internetforums versandt wird.
Wir beantworten KEINE anonymen Anfragen oder solche unter Forumsnick.
3.7.09

Dieser Beitrag wurde unter Gesetze hier und dort, mixed bag veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Kommentare zu Waffenrecht in England…gentlemanlike? Waffenrecht in DE…adieu Bürgergesellschaft?

  1. Nathalie Oldenburg sagt:

    Die Englische Variante ist aber auch ganz schön blöd und hält die Leute für Kindergartenbesucher…

    Warum kann man das nicht so handhaben wie bei uns? Ich gehe (und zB. nicht mal als Österreicheische Staatsbürgerin, nur [natürlich legal] seßhaft in Österreich, und natürlich älter als 18 Jahre) zum Waffenhändler und weise mich aus. Er schickt einen Fax an die Polzei, wo gefragt wird, ob gegen mich etwas waffenrechtliches vorliegt. Die beantworten das (im Allgemeinen innerhalb einer viertel Stunde) per Fax, und (falls „nein“ :-), ich zahle und nehme meine Flinte mit nach Hause… (Zum allerersten Mal muss ich 3 Tage warten, „Abkühlperiode“ damit man sicher sein kann, dass ich in erstem Wut nicht mich oder meine Nachbarin damit erschießen will…)

    Es ist doch stinknatürlich, dass jedem rechtschaffenen Bürger es zusteht, eine Sportflinte zu besitzen!

    Ach so, und komischerweise pflegen die Leute in Österreich nicht mit der Flinte Amok zu laufen… warum wohl…

    Sorry für das niht „Ladylike“… ich musste es einfach loswerden…

    LG
    Nathalie aus Wien

  2. Bunduki sagt:

    Die lockere Sprache sei Dir verziehen…auch mir entgleited so manches mal ein wenig braves Wort wenns um’s bürgerrecht geht.
    Zuletzt als ich in der örtlichen zeitung das las was vorher schon durch die Foren ging:
    http://forum.waffen-online.de/index.php?showtopic=382834

    Wen man sowas ließt und erlebt ,dem vergeht jede Höflichkeit.
    Wenn aber schon hier bei uns kriecherischer Untertanenungeist derartige unsolidarische Blüten treibt,was soll dannn aus unserem Sport noch werden.
    Von bürgerlichem recht auf notwehr ganz zu schweigen.

    Das beispiel England ist deswegen sehenswert ,da auch dort Hysterie und Massenverdummung herrschte:dennoch hat man sich zu dem Konsens geeingt,waffenbesitzer nicht als Gefahr anzusehen.
    Hier bei uns ist das anscheinedn anders ,und selbst Veriens und Verbandsobere scheinen Angst vor sich selbst zu haben…

  3. Roland sagt:

    The German Angst.
    Entweder haben die Oberen Angst angesichts Ihrer Katastrophalen Politik oder und Sie Arbeiten schon Längst an einer Neufeudalistischen Weltordnung und dazu Passen Viele Puzzleteilchen heute zusammen.

Schreibe einen Kommentar