Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie mixed bag.
11.12.2010 von Bunduki.
Allen unseren Freunden,Lesern und Schülern wünschen wir erholsame und friedliche Feiertage.
Nach einem turbulenten Jahr wünschen wir allen einen fröhlichen Jahreswechsel und ein neues Jahr 2011,dass für jeden von uns schöne Tage , glückliche Zeiten und gute Gesundheiit bereithält.
Wir danken allen Schülern, auch von ihnen was gelernt zu haben…
Wir danken unseren Lesern für Input und Anregungen,Kritik und vor allem für Aufmunterung…
…und unseren Freunden danken wir herzlich für ihre Treue !
Möge uns allen 2011 das bringen, was wir uns wünschen und mögen wir bei allem nie vergessen, was uns am wichtgsten ist…
…und uns vor Dummheit, Gleichgültigkeit und Lieblosigkeit bewahren
… und last but not least die allerbesten Wünsche an die, an denen mein Herz und unsere Freundschaft hängen:
Die ENTE, Bibinello , Nelly, Mütze, Oskar, Fitz, Brüderchen, Uwe und alle kleinen und großen Begleiter auf unserem Weg
Herzlichst
Alexander von Wenzl
Ursula von Wenzl
Geschrieben in mixed bag | 1 Kommentar »
11.9.2010 von Bunduki.
Bitte nicht hinsehen,wenn Sie Flintenschießen ernst nehmen.
Hier gehts nicht um waidgrünes Üben für den quakenden Ernstfall, noch um die vergebliche Bemühung eine internationale akzeptable Plazierung im FITASC - Zirkus zu erhalten…
Auch gehts nicht um tweediges entres nous schießen von portfoliogestählten Networkern ,oder gar um den Wurstzipfelpokal des Bierdimpfler Hegerings “Horrido und Prost”…
Es geht nur um Spass und deswegen dürfen wir bei uns sowas auch gar nicht machen…
….weil schon vom Gesetz! und von der Waidethik! und man will ja auch schließlich nicht schlafende Hunde wecken…und es gibt auch noch keinen DJV,TIRO,DSB,ADAC oder ESP Beauftragten dafür…
In diesem Sinne WAU WAU:
Meist unverstandener Weise, hat auch das dem kühnen Haushaltvorstand so lästige Weibsvolk immer wieder Spass an der Waffe.
Dreist ,ja schon fast sakrileg, sind Fragen nach noch mehr Frauen auf dem Schießstand.
Da sich die Damen nicht so gerne Casinohumor und Grabscherausbilder antun,bietet sich nun im Land der unbegrenzten
Ballerei auch noch eine Alternative für die ehemaligen Leserinnen von Hanni und Nanni:
Mädchen und Pferde
was wiederum beweist und zu beweisen war: schießende Frauen gibts nicht nur auch in der hübschen Variante, sondern auch in einer, die sich und ihren Sport weitaus besser präsentiert, als das stimmlich tiefergelegte Schützenpendat mit den gröberen Schuhwerk.
Bleibt abzuwarten ,wann die ersten Trendsportcenter des Landes fliegende Ziele und schießende Cowgirls anbieten und somit den
Biathlonadepten und Parcoursbogensportlern gleichsetzen.
Auf unsere Verbände müssen wir in dieser Sache leider noch warten…die sind noch beschäftigt die Kalender aufs 20. Jahrhundert umzuschreiben oder in profilaktisch serviler Gesetzesergebenheit die Erbsenpistole durch den Laserpointer zu entschärfen…
Yours truly
Bunduki
Geschrieben in mixed bag | Keine Kommentare »
8.9.2010 von Bunduki.
Es gibt wenige wirklich gute Flintenjournalisten auf der Welt.
Die einen schreiben öd und langweilig,die anderen technisch versessen, aber humorlos.
Wieder andere schwelgen unentwegt in der eigenen Größe und wieder andere, die widerlichste Art, klaut einfach geistiges Eigentum und intellektuelle Arbeit.
Keiner wurde mehr kopiert, keiner lieber gelesen…
Keiner verstand es die Liebe zu Flinten und zum Wild so trefflich zu beschreiben…
Keiner wusste so sehr um die kleinen persönlichen Schwächen eines Flintenfreaks…
Keiner „verschwendete“ eine große Feder so leichtfertig an ein so überflüssiges Thema wie die Flinte…
Michael Mcintosh starb nach langen Qualen im Alter von 66 Jahren.
Er hinterlässt eine Leserschaft in der ganzen Welt die ihn und seine Liebe zu Flinten und Jagd vermissen wird.
Es sei uns gewünscht,dass die Verlage seine tw. vergriffenen Werke neu auflegen, um sie auch neuen Generationen von Flintenfreunden zugänglich zu machen.
Hier eine unvollständige Liste seiner Werke.
The Best of Holland & Holland, England’s Premier Gunmaker: England’s Premier Gunmakers
The Best Shotguns Ever Made in America: Seven Vintage Doubles to Shoot and to Treasure
A.H. Fox: The Finest Gun in the World
Yours truly
Geschrieben in mixed bag, Bücher und Filme | Keine Kommentare »
12.8.2010 von Bunduki.
Einen spektakulären neuen Weg geht das US Magazin Sporting Shotgun nun als “Sporting Shot”.
Bisher als Hochglanz Coffeetable Magazin beliebt bei Flinten-Afficionados in der ganzen Welt,eröffnet sich nun mit der Online Ausgabe auch die noble Flintenwelt dem gewöhnlich Sterblichen mit Flintenträumereien.
Bunt, schön, informativ,natürlich auch Werbeaktiv…dennoch, eine rund gelungene Sache.
Hier der Link und ab sofort ständig im Blogroll
Yours truly
Geschrieben in mixed bag, Bücher und Filme | Keine Kommentare »
23.7.2010 von Bunduki.
Dass man Schießen lernen muß ,wenn man es wirklich beherrschen will…
drei Schwestern machens vor.
…und sind ganz nebenbei mit Ihrem Hanni und Nanni Charme beste Repräsentanten der schießenden Welt
Und dass nun auch Experten wie Michael Yardley sich politisch engagieren wenns ums Waffenrecht geht…
als gelernter Historiker,geschätzer Milutäranalist und Waffensachverständiger geht er in die Offensive.!!!
er drehte einen Imagefilm
Shooting the sport the facts
Bitte weiterverbreiten denn dieser Film zeigt die soziale Stellung des Sportes wie die Wirtschaftlich,die sportliche und die
kulturelle Rolle die der Schießsport und die Jagd in Europa spielt.
Bitte weiterverbreiten !
….und schräge Geschichten aus den goldenen Zeiten der englischen Jagden
A unterhaltsam
B lehrreich für die Flintendiaspora
A+B = ? warum wird sowas bei uns nicht gemacht ?
Vielleicht weil die Industrie die Taschen nicht aufkriegt?
Weil sie lieber üppige Gelder dafür locker macht, das nächtste Facelift ihres Legoschießeisens den allesgläubigen Jungjägerimmitaten Tweedy und Batchkap jun.III als Innovation und jagdliche Revolution anzudrehen… ????
Oder weil unsere lieben Sportschützen lieber buntbebilderte Werbe-Zeitschriften mit den neueseten Combatrifle in urban-black-camo und talibanresistentem Schweinehautfinish ins Visier nehmen,als ein paar Euro auszugeben, die uns professionelle
Hilfe gegen die wachsende Zahl von Gegnern bringt…???
Oder weil UNS ALLEN in diesem Land eh alles Wurscht ist,weil Lena so schön singt,Fußball gucken geiler ist, als Nachrichten sehen und sich keiner mehr um irgendwas kümmert ,selbst wenn’s ihn direkt was angeht…
…oder wie war das noch mit den Rauchern in Bayern,der Schulreform in Hamburg,den Krankenkassenbeiträgen,der notwendigen Wehrreform,unseren im Stich gelassenen Söhnen,Schwestern und Freunden in Afghanistan und und und…?
Vielleicht ists nicht die Industrie und die Sportschützen sind nicht so infantil,sondern wir alle viel zu gleichgültig.
Mach was!
Tja und wenn nicht… dann gibts ja immer noch den guten alten Suff,mit dem man die Realität wirksam bekämpfen kann…
Beispiel: Prince Bertie,seine nichtsnutzigen Freunde und ihre glorreiche Zeit
Yours truly
Geschrieben in mixed bag | Keine Kommentare »
20.7.2010 von Bunduki.
Ach ,was wäre es schön diese Art von Werbung in unseren Hauptprogrammen zu sehen…
jenseits von pubertierendem Galileo-unsinn und gesellschaftsspaltender Meinungsverbildung
Flintenschießen mit Humor…? JA! geht!
Und die Clique von Verbands-sesselwärmern und Dampfplauderern mit “Aufwandsentschädigungsgage” könnte sich endlich mal ansehen was es heißt, modern zu werben.
Zum Beispiel so:
Da wirbt man sogar für Weibsvolk…..
Intro ins Flintenschießen
Waffenwahl
und das alles ohne Vorurteil gegen Pumpen und Selbstlader…how come ?
Die Hälfte aller in deutschen Flinten-Foren vorgetragenen “Männerfragen” werden hier beantwortet…. what a shame!
ACHTUNG:
Gelernte teutonische John Waynes, grünhutwedelnde Freverts oder tweedige Flintentweedies mit angeborener Treffergarantie bitte nicht die letzten beiden Weibervideos ansehen.
Akute Gefahr was zu lernen oder Vorurteile zu verlieren.!!!!
Yours truly
Geschrieben in mixed bag | 2 Kommentare »
21.5.2010 von Bunduki.
Noch ein interessanter Einblick in die Insulare Weicheisen Diskussion.
Vielleicht sollten Länder wie At sich mal mit Emngland auf Verbandsebene kurzschließen um gemeinsame Strategien zu entwickeln.
Zu warten, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist,bringt nämlich nix.
Die Schreie der Kinder im Brunnen werden nämlich nicht gehört…wie sollten sie ,wenn man den Kopf im Sand hat…
Beachtenswert auch die Abstimmung…wenn’s danach gehen würde, gäbe es in GB nie WE Schrot.
Yours truly
Bunduki
Geschrieben in mixed bag | Keine Kommentare »
20.5.2010 von Bunduki.
Auch wenn es schwer ist, in diesem Land Informationen ,Service und Ersatzteile für diese große und klassiche Marke zu erhalten ,ist es erfreulich, wenigstens im englischen Intenet TV einen schönen Bericht über die Leute und Waffen aus Herstal zu
erhalten.
Browning in fieldsportsTV
Die Freunde und Liebhaber dieser Marke werden es freudig entgegennehmen,wenn sie schon im eigenen Land wie Kunden einer exotischen Randmarke behandelt werden.
Bei soviel Begeisterung für schöne klassische Waffen,fragt man sich,warum in deutschen Waffengeschäften die Regale leer bleiben…oder nur von kurzfristig billigen , angeblichen “Vorführwaffen” belegt sind.
Man kann sich erinnern, Browning war auch bei uns mal eine Weltmarke …bevor die Narkolepsie der deutschen Vertretung
und die Untätigkeit des Großhandels, die Marke in den marketingtechnischen Tiefschlaf trieb.
Als wären Lustlosigkeit,schlechte Lagerhaltung und gebetsmühlenhaft wiederholte Klagen ala’ Obelix über “die Belgier”,
Sekundärtugenden deutscher Kaufleute.
Interessant aber das Bild einer Firma die “understatement” betreibt, anstelle kurzgeistig auf der Marketingpiste zu wedeln.
Yours truly
Geschrieben in mixed bag, guns and gear | 1 Kommentar »
10.5.2010 von Bunduki.
Nach dem nun alle Stände mit den neuen Chipkarten-lesern ausgerüstet wurden,ist nun auch
der letzte Stand der Wiesenreihe fertig.
Ab sofort gilt Wiese 4 als einsatzbereit.
Ein schöner Stand ,viel Bäume, wenig Wiese
und trickreiche Tauben.
Happy shooting
Yours truly
Geschrieben in mixed bag | Keine Kommentare »
3.5.2010 von Bunduki.
Spricht man bei uns über amerikanische Flinten, kommen zunächst die beiden Remington flinten 870 und 1100 ins Gespräch.
„Klar, weil der „Ami an sich“ ja von Flinten so wenig versteht ,dass er eigentlich nur Vollernter produzieren kann… „
Nach ner Weile fällt dann irgendeinem ein ,das dieser J.M.B. auch so ein Amerikaner war und Browning gar KEINE Europäische Firma ist. Uuups !
Und so eine Superposed ist ja was feines, auch schon wenn sie mit dem Kürzel FN verkleidet wird.
Haben die Amis also tatsächlich auch gute Flinten gebaut?
Auch wenn’s später von Pommesessern und Japanesen gebaut wurde und von allen anderen kopiert…wer hat’s erfunden?
Bei uns ist der US Markt nur interessant, wenn’s drum geht, in Foren den einheimischen Händlern Habgier bei Munition und Neuwaffen zu unterstellen.
Mehr als Billig-Preise kennt man bei uns eben nicht,im Land der Flintendiaspora und der geizgeilen Internet-levantiner.
Doch wie immer, ein tieferer Einblick in die Amerikannische Waffenwelt beschert Überraschungen.
Keine Nation hat den Flintenbau weiter und intensiver beeinflusst, als die Amerikaner.
Und dies lag und liegt, an ihrer pragmatischen Einstellung zu Neukonstruktionen, die immer unter dem Vorbehalt „form follows function“ standen.
Natürlich sind die Inselbewohner Greener und Co. die großen Entwickler gewesen, deren
komplett überzüchtete Bestguns fast ebenso dekadent sind, wie die mikroskopische Kundenschar ,die sie heute noch findet.
Natürlich sind „english best“ sakrosant, überirdisch schön und nur mit weißen Handschuhen zu begreifen…
Die Amerikaner haben Allround-waffen entwickelt, mit „features für jedermann„.
Luxuswaffen waren luxuriöse Ausgaben von Serien-waffen , nicht wie die in Europa, in denen sich selbst bei den Jagdwaffen eine klare soziale Klassentrennung manifestierte.
Bei aller Begeisterung ob englischen Handwerks (es ruhe sanft ),sind es die Amerikaner gewesen, die moderne Jagdflinten für das 21 Jahrhundert tauglich machten.
Ohne Scheuklappen ist dies auch leicht zu erkennen.
Der US Markt war immer ein Massenmarkt.
Waffen waren Werkzeuge für jedermann, die unter den härtesten Bedingungen benutzt wurden.
Flinten mussten die Familien ernähren, denn sie waren billiger als Büchsen.
Ein Zubrot als Marktjäger war nicht selten und auch hier war die Flinte die Waffe der
Wahl.
Flinten mussten Enten und Gänse erlegen, Wachteln und Hasen schießen und Haus und Hof verteidigen.
Wie einfach hatten es da doch englische Flintenbauer?!
Sie mussten seiner Lordschaft nur einen edlen Püster bauen, der meist nur eine Jagdform wie eine Patronensorte sah.
Die weiten Fasane, überkopf getrieben und die Waffe vom Domestiken geladen.
Während Jimmy und Johnny in den smokey hills auf einen Turkey hofften, taten sie dies meist mit billigen belgischen Flinten, die clevere Geschäftsleute nach Amerika verkauften.
Diese Flinten taugten wenig und so wurde der Ruf in den USA nach qualitativ guten Waffen die für den „average guy“ bezahlbar waren, lauter.
Auch heute noch liegt der durchschnittliche Preis einer verkauften Waffe in den USA wesentlich unter dem einer in Europa verkauften.
Dies liegt daran ,dass der US outdoor-mensch auch noch fischt ,Camping macht und fleißig auf den Schießplatz geht und somit auch einen Berg von Munition verballert…just for fun.
Und wenn 300 Millionen potentielle Kunden warten, kann nicht nur günstiger produziert, sondern auch importiert werden.
Und so machten sich die US Waffenbauer schon ab dem 19.Jh auf, ihren Markt auf ihre Weise zu bedienen .
Sie sahen das, was Europa zu bieten hatte und passten es ihren Bedürfnissen an.
Ein Beispiel:
Die Amerikaner wollten stabile Waffen, welche die immer neuen und stärkeren Patronen problemlos verdauten.(… bis zum heutigen Tage)
Ergo wurden die Verschlüsse stabil und auch massiger.
Ähnlich dachten übrigens auch die Deutschen, denen die englischen Flinten Verschlußtechnisch oft zu leicht waren.
In beiden Nationen entstanden extrem stabile Verschlüsse, die in Deutschland aber meist zum Rest der Waffe überproportioniert wirkten.
Da sich längst der Vorteil des Pistolengriffes an Waffen durchgesetzt hatte, fertigten Deutsche und Amerikaner Flinten mit Pistolengriffen.
Allerdings fielen diese in Suhl und Co immer zu schlank , zu fragil und optisch fast fehl am Platz aus.
Der Splintervorderschaft, von den Engländern kritiklos übernommen, tat ein Übriges dazu, die Waffe ein wenig schräg aussehen zu lassen.
Es bedurfte Generationen von Schwätzern, diesen Eindruck beim heutigen Käufer von Gebrauchtschrott zu verdrängen.
Der Vorderschaft dient zur Führung der Hand…so steht’s in der Flintenbibel geschrieben!
Der Inselmensch ignoriert dies, verbrennnt sich tierisch die edlen Pfoten am Lauf und lobt ein Holzstückchen als klassisch ,das mal gerade ein paar Beschläge bedeckt.
Nichts anderes als einer dieser köstlichen brasilianischen Bikinihöschen…Hübsch, aber eben nit so praktisch…
Der Amerikaner, durch wilden Westen, Indianerangriffe und Brutalkapitalismus
komplett verweichlicht, hatte keine Lust sich die Finger zu verbrennen und benutzte den sogn Biberschwanz-Vorderschaft, welcher die Läufe besser bedeckt und der Hand eine besser Führung gibt.
Und weil der Pistolengriff recht praktsch ist, führte er ihn in eine großzügigen Kurve aus, mit genügend Substanz auch für größere Hände.
Und als Frage an die Flintenweisen : wenn der Doppelabzug einen geraden Schaft braucht,damit „die Hand gleiten kann“,warum haben dann Safariwaffen aus England immer einen Pistolengriff?? Uups?
Because the lion sleeps tonight?
oder weil Schweine (Löwen) nicht flegen…
Zurück zu den Kollonialisten.
In den USA setzte man von Anfang an darauf für beide Läufe einen Abzug zu benutzen.
So ersparte man sich Zeit beim „Gleiten“,vermied Fehlschüsse und war technisch vorneweg.
Das Überbohren von Läufen ist eine uralte Technik, um mehr Leistung bei weniger Schützenbelastung aus einer Schrotladung heraus zu holen. Lange Jahre wurde damit experimentert.
Wo? In den USA.
Der Parallelschaft, heute vielfach Standard in den USA, hat immense Vorteile, bei uns fast unbekannt, obwohl die Idee aus Europa kommt.
Ventilierte Schienen,Hilfskörner,verstellbare Serien–Schäfte, spezielle Trap Waffen…
Vieles von hier und doch nie beachtet worden…in den USA einfach nur auf seine Vorteile untersucht, vereinfacht und gebaut.
Bei Doppelflinten fällt die überwiegende Präsenz von Boxlocks ins Auge.
Dies ist einfach zu erklären.
Ein gut gefertigtes Boxlock, ist einem nicht erstklassigen Seitenschloß, allein schon von den
Herstellungskosten, weit überlegen.
Die Liebe zum Seitenschloß erwachte erst jetzt in den USA, durch den Sammlermarkt.
Boxlocks einer Winchester 21 oder einer Parker sind „second to none“.
“Form follows function and reliability kills he cat!”
Seitenschlosse sind für sensible Sammleraugen unter der Spezialbeleuchtung auf grünem Samt ein Genuß…draußen wird aber gejagt!
Amerikanische Schrotflinten sind begehrte Sammlerobjekte…in Amerika.
Bei uns sind selbst die größten Marken und Modelle unbekannt, wie man allgemein über den
Amerikanischen Flintenmarkt und die US Flintenwelt bei uns wenig weiß und wissen will.
Da ruhen wunderschöne besterhaltene Winchester 21 auf Ewigkeiten in Schränken ,wenn der Besitzer nicht mit absurd niedrigen Preisen vorlieb nimmt.
Und nicht vergessen:
Als man bei uns noch erbitterte Streitgespräche führte, ob eine Büffelkappe am Schaft einer volkseigenen DF jagdspasstötend sei, weil nicht im Frevert erwähnt, da hatte der
Konsument von Maiskolben ,Steak und Millers-brew, längst schon Doppelflinten mit Wechselchokes , Magnum Lager, verlängerten Übergangskonen und Einabzug.
Vergessen wird gerne J.M.Browning, der neben der ersten massentauglichen BDF auch die ersten halbautomatische Flinte entwarf ,die neben den DFs und BDFs bestehen konnte.
Vergessen wird auch, dass eine der besten Sportflinten der Welt „Unsere Krieghoff“
nichts anderes ist, als eine Remington 32 die den Leuten aus Illion zu teuer geworden war.
Vergessen und geflissentlich übersehen werden auch neuzeitliche Entwicklungen ,die bei uns erst mit einiger Zeitverzögerung zum Tragen kamen:
Die Weicheisen-Problematik .
In Europa und gerade bei uns, unglaublich verbissen gesehen, dogmatisch und sinnloß emotional geführt, wird in den USA an den Problemen gearbeitet statt zu jammern.
Die Jäger haben keinerlei Probleme Wasserwild-Jagd (mit WE)(Waterfowl) und den Rest der
Flugwildjagd ( upland game) gedanklich und waffentechnische zu trennen.
So werden Wachteln mit wachsender Begeisterung mit Cal 28 geschossen, das Cal 20 ist jagdlich und sportlich allgegenwärtig und man freut sich darüber, lieber 2 Jagdwaffen ausführen zu können, als sich kindisch maulend in die Ecke zu stellen und zu schmollen.
Man winselt nicht, weil die 20er teurere ist als die 12er,man promotet mehr solcher Waffen und schwupps ,der Markt reagiert und die Munition wird billiger…
Man verdammt keine 28 als untauglich, nur weil man selber keine Jagdmöglichkeiten hat…
…und man will sportliches Flintenschießen natürlich mit allen Kalibern
Es geht eben mit weniger Verbissenheit und Dünkel über grüne Abiturzettel manches wesentlich leichter.
Alle Jahre neue Ladungen mit Alternativschroten und dennoch immer mehr Leute, die an alten Waffen auch praktischen Spass haben.
Auch wenn der Spass manchmal richtig skuril wirkt:
The vintagers
Hier nun ein kleines Quellenverzeichnis für zukünftige Freunde der amerikanischen Waffen:
The old Reliable
Alles began in einer Knopffabrik, machte einen Umweg über Kaffeemühlen und endete in der Quintessenz amerikanischen Waffenbaues
Parker war der Urtyp des Us Waffentüftlers und Unternehmers
Der Große Name Winchester erreichte erst durch das model 21 seine wahre Größe
Winchesterflinten by Dennis Adler
Das Model 21 von Ned Schwing
Großartige Privatseite für 21er fans
Mikes winchester 21 page
Dank für den Link an Frater Farn vom “ehrwürdigen Orden der befreiten Doppelflinten”
Kein Geschäftsmann,eher Schütze,Jäger und Abenteurer
Ansley H. FOX
Von T.Roosevelt geschätzt,von Besitzern bis heute geliebt
A.H.Fox,the finest gun of the world von M.McIntosh
Auch der größte Waffenhersteller hat mal ganz besondere Waffen gebaut:
Remington double shotguns
Remington 32 sammlerwissen
Remington 32 Käuferappetit
Die Ithaca
Bis heute Kult ob als Pumpe oder DF…
Eine Firma die Genies anzog,die heute weitestgehend vergessen sind.
Einige haben hässliche Hosen zum Geldverdienen gebaut und hießen Knickerbocker ![]()
Ithaca buch
Ein Tüftler und Problemlöser ,Querdenker und Ästhet
D.M. Lefever
Kaum jemand, der ein besseres Team hatte wie:
L.C.Smith
Brown und Baker übersetzten für ihn Greener und Co. und schufen zusammen eine Legende.
Mehr Information über diese Waffen findet der Leser
Hier:
Bilder um auf den Geschmack zu kommen bei den entsprechenden Händlern:
Eine Firma die alte Waffe in Amerika wieder aufleben lässt und teilweise sogar besser herstellt als sie frührer gefertigt wurden
Connecticutshotguns
Viel Spass beim Blick in eine ganz andere Flintenwelt mit wunderschönen Waffen und skurrilen Erfindern und Unternehmern.
Vielleicht erkennen Sie ja, dass auch andere Mütter schöne Töcher haben, auch wenn sie nicht aus England, Italien oder Spanien kommen.
Yours truly
Geschrieben in mixed bag, Bücher und Filme | 2 Kommentare »