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Archiv der Kategorie mixed bag

neue Webseite…Dornsbergschützen

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Die Dornsbergschützen,Betreiber des gleichnamigen Parcourstandes in Eigenltingen, haben eine neue Webseite mit allen Infos zum Stand:
www.dornsberg-schuetzen.de
Übrigends:.. eine Menge neuer Maschinen und Stände überraschen auch 2012…

Bunduki

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Waffenrecht der Piraten…Partei

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In meinem Alter betrachtet man eine neue Partei schon recht skeptisch.
Erst mal Taten ..”die müssen erst mal was leisten”…denkt man.
Gleichzeitig kommt einem ein anderer Gedanke; “die “anderen”, die haben sich doch schon genug geleistet…einzeln oder im parteilichen Kollektiv.
Was ist so schlimm an frischem Wind…und was wirft man den Piraten eigentlich vor?
Internetnerds, eine virtuelle Weltsicht ohne Lebenserfahrung, Jugend, Unerfahrenheit, komisches Aussehen oder schlicht die Frechheit sich einzumischen?
Alles Vorwürfe, die auf die etablierten Parteien auch passen oder passten.

Das sich die Piraten mit allen internetrelevanten Dingen beschäftigen wissen wir,was ich nicht wußte, war ,dass sie Arbeitsgruppen bilden, die sich mit allen möglichen Theen auseinandersetzen.

Neugierig hab ich mal einen Blick auf ihre Seite Arbeitsgruppe Waffenrecht geworfen.
Zugegeben ,ich hab erwartet den gleichen Stuß zu lesen, wie bei den anderen Parteien.

Und schwupps wurde ich überrascht.
Während die Gegner des legalen Waffenbesitzes den coup de grace gegen ein freies Waffenrecht und bürgerliche Eigenverantwortung vorbereiten…während unsere Verbände, ob jagdlich oder sportlich, entweder in vorauseilendem Gehorsam den Kotau üben ,die Gruppen auseinanderdividieren wie der DJV, schlicht weiter schlafen ,von den guten alten Zeiten träumen und sich in ihren Direktoriumsstühlchen gegenseitig anpupen…

…da wird eine Seite präsentiert, die keine Wünsche des legalen Waffenbesitzers,keine seiner Fragen und vor allem die Fragen der Nichtwaffenbesitzer unbeantwortet lässt.

In bester Internetfacon werden Meinungen mit Fakten,links und Gegenmeinungen gezeigt.
Urdemokratisch!
Es werden Fakten verlinkt ,angeregt zum Weiterrecherchieren und zum Teilnehmen aufgrerufen.

Kein Aspekt wird ausgelassen,keine Gegenmeinung unterdrückt und doch entsteht ein klares Bild der Autoren, welches Waffenrecht und welche Republik sie sich wünschen.
Ja ,ich bin begeistert ob so einer Fleißarbeit,auch wenn dies noch nicht die endgültige Aussage dieser Partei ist.

Ich wünschte mir, dass Verbände, die weit über eine Million Waffenbesitrzer repräsentieren,zumindest ansatzweise soviel
an Öffentlichkeitsarbeit , Selbstdarstellung und Diskussionskultur zeigen würden.

Machen sie sich selbst ein Bild:

AG Waffenrecht Themensammlung

Ich gratuliere den Autoren und wünsche mir ,dass sich diese Arbeit zum Wohle von uns Legalwaffenbesitzern fortführt.

Wir brauchen Freunde in den Parlamenten!…Taktierer,Selbstdarsteller und Wendehälse haben wir schon genug.

Und wer glaubt, dass Schießsport NUR ein Hobby ist,der lese mal aufmerksam den nachstehenden Artikel aus der Welt.
Vielleicht erschließt sich dann der Zusammenhang zwischen Demokratie,deutscher Geschichte und parlamentarischer Tradition des wehrhaften Bürgers…

Schützenvereine - Tradition mit Waffengewalt
eine Tradition, die von den ach so politisch korrekten Gutbürgern nur allzugerne verdrängt wird…gell, Herr Kretschmann!

…und so bekommen könnten die “jungen Wilden” plötzlich ein urdemokratisches und republikanisches Standing bekommen ,wenn nicht:

edit am 24.4.12
Inzwischen ist bekannt, dass sich die waffenrechtlichen Aussagen hauptsächlich auf die engagierte Arbeit von Katia Triebel/Berlin
stützen.
Leider sind die Piraten in der zwischentzeit auch mit rechtsradikalen Äusserungen einiger Mitglieder und einer Menge recht albernerer und unreifer Aktionen in die Schlagzeilen gekommen.
Auch die “freibeuterische” Haltung zum Urheberrecht, kann vielen kreativ schaffenden erhebliche Probleme schaffen.

So positiv diese “erste Begegnung” zwischen Waffenrecht und Piraten war,es bleibt für sie dabei,ihre Seriosität und Glaubhaftigkeit nun beweisen zu müssen, um in diesen Fragen ernst genommen zu werden.

Bunduki
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Als Beispiel für Öffentlichkeitsarbeit hier ein Schmankerl nach meinem Geschmack

Plakatder Piraten pdf : “wenn ihr Nachbar Sportschütze ist”

Wenn ihr Nachbar Sportschütze ist, dann …
•… ist er mindestens 18 oder sogar 25 Jahre alt
•… ist er voll geschäftsfähig
•… wurde sein Strafregisterauszug von den Genehmigungsbehörden gründlich überprüft und ist “sauber”
•… hat er keine Ordnungswidrigkeiten oder Trunkenheitsfahrten begangen
•… musste er sich vor der Waffen-Kauferlaubnis durch die Behörden einen genormten Safe anschaffen
◦und dies zuständigen Ordnungsbehörden auch noch nachweisen
•… musste er eine Haftplichtversicherung nachweisen
•… muss er mindestens ein Jahr aktives Mitglied in einem staatlich anerkannten Schießsportverband sein
•… muss er regelmäßig und nachprüfbar über mehrere Jahre trainieren
•… hat er eine schriftliche, mündliche und praktische Prüfung über Gesetze, Technik und Handhabung ablegen müssen
•… musste er für jede einzelne Sportwaffe einen Antrag stellen und zwar
◦beim Schießsport-Verband
◦beim Schießsport-Verein
◦bei den Genehmigungs- und Ordnungsbehörden der Polizei
•… musste er auch für den Kauf jeder einzelnen Munitionssorte einen Antrag stellen und zwar
◦beim Schießsport-Verband
◦beim Schießsport-Verein
◦und bei den Genehmigungsbehörden
•… ist jede seiner Waffen bei den Behörden mit Seriennummer und Datum registriert
•… hat er für alle Prüfungen und Genehmigungen bereits über 500,-EUR ausgegeben, bevor er überhaupt die Erlaubnis bekam eine Sportwaffe anschaffen zu dürfen
•… darf er auch zukünftig nicht mit dem Gesetz in Konflikt gekommen
◦sonst müsste er alle seine Waffen abgeben
◦und seine waffenrechtliche Erlaubnis würde ihm entzogen
Wenn Ihr Nachbar also Sportschütze ist, können sie sicher sein, dass neben Ihnen einer der bestmöglich überprüften und gesetzestreuen sowie ein sehr verantwortungsvoller Bürger Deutschlands wohnt!

PPS
Wir bitten die Fehler im Text zu entschuldigen,die sich durch die irrtümliche Verwendung einer Rohfassung eingeschlichen hatten.

Willkommen im Eispalast…Flinten im Winter

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Ach was ist das schön, jede Landschaft Deutschlands erfüllt sich in regionalem Eifer ihren Rekord Temperaturen und ob Hausfrau ,Bauer oder Banker …jeder stöhnt ob „seiner“ überlebten Minusgrade.
Ja, es ist ungewohnt kalt, so kalt, dass so mancher Hund schon Herrchen zweifelnd anschaut, wenn der zu Rucksack und Flinte greift… ;-)

Nun ,Hunde sind Klimakünstler und funktionieren immer,das macht sie so genial zbd dem schnatternden Herrchen überlegen.
Jener, eingepackt in Hollowfil, Daunen, Gore und anderem Tex erlebt nur immer öfter seinen magisch, arktischen Moment.
Nicht das Nordlicht ,sondern das Klick statt Bum, wenn Flinte nun mal nicht mehr mag.

Das betrifft alle Flinten ob BDF ,DF oder SLF sofern sie denn falsch oder gar nicht für die eisigen Temperaturen vorbereitet sind.

Der Mensch schützt sich mit Verpackung gegen die Kälte. Die Waffe ist ohne Verpackung besser dran.

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Lassen Sie uns zunächst die Ursachen der Hemmungen betrachten.

An erster Stelle stehen falsche Schmiermittel.
Fette und Öle haben „Betriebstemperaturen“ !
Ausserhalb dieser Grenzen flocken sie aus oder gerinnen, werden fest und verlieren ihre Eigenschaft, bewegliche Teile beweglich zu halten.

So kleben Schlagbolzen, und kinetische Laufumschaltungen bei BDFs geradezu fest.
Bei Selbstladern wirken Öle, die unter normalen Temperaturen brav ihren Dienst tun , zu Bremsmitteln, welche den Rücklauf des Systems verlangsamen und die ausgeklügelte
Innengeometrie von Zubringer, Ladelöffel und Abzugssystem aus der Facon bringen.

So mancher vermutet, dass eingedrungener Schnee oder Kondenswasser gefriert und Mechanismen blockiert.
Hat mich sehr interessiert und wir haben jene Theorie dieser Tage ausprobiert.
Stimmt nicht!
Eis innerhalb der Schienen ,Verschlussrücklauf und unter dem Vorderschaft zerbricht in tausend Scherben beim ersten Schuß.
Allein das Abzugssystem ,wenn vereist, blockiert…aber schon den ersten Schuß.

Knack punkt und Fehlerquelle number one :
Schmiermittel!
Was tun?
Ganze Waffe auseinandernehmen und gründlichst mit Bremsenreiniger entfetten.
Alle Öl und Fettrückstände beseitigen!

Bei der Wahl des Schmiermittels darauf achten welche Minimaltemperaturen der Hersteller vorsieht.
Synthetische Öle sind Naturölen weit überlegen.
Eine gute Wahl sind hochwertige, vom Militär geprüfte, synthetische Öle.
Ebenso sind einige (mocht alle) hochwertige Maschinen-öle für den KFZ und feinmechanische Industrie betrieb unter Umständen (Betriebstemperatur beachten!) geeignet.

Man achte aber immer auf die Herstellerangaben betreffend anwendbarer Temperaturen und den Aufagben beschreibungen der Produkte:Heute eine leichte Aufgabe im Internet.
Als Beispiel

Beim Neuschmieren der Waffe ist Weniger immer mehr!
Sparsame Verwendung nur dort wo auch Bewegung und Reibung vorkommt!

Wer absolut auf Nummer Sicher gehen will und sich an den Arktisforschern und Jägern dort ein Beispiel nehmen will, der greift zu GRAPHIT, bekommt schwarze Finger beim Abschmieren und kann Ladehemmungen vergessen.

WER die Hightech variante bevorzug der nutze sogn PTFE Sprays. Dies sind Hochleistungsschmiermittel mit wahren Wundereigenschaften. So ist deren Verwendbarkeit von -180 Grad C bis +250 Grad celsius gegeben.
Merke :
Im Winter dienen Öle nicht der Rostprävention sondern ausschließlich der Schmierung.

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Gegen Rost hilft nur eines.
Die Grundlage jeder 100% Waffenfunktion ist eine gepflegte Waffe.

Dies mag so manchem Möchtegern-Hillbilli ,der mit zu vielen amerikanischen Werbevideos
von der Waffenpflege abgenabelt wurde, missfallen ,dennoch wird kein Hersteller einer Waffe heute auf den Pflegehinweis in der Gebrauchsanweisung verzichten.
Warum wohl?
Jene die mit markigen Sprüchen a la „ ich bin Jäger, kein Putzer“ auftreten ,disqualifizieren sich ob jeder Diskussion. Kein technisches Produkt funktioniert dauerhaft und zuverlässig OHNE Pflege.

Das heißt.
Nach dem Gebrauch muß die Waffe gereinigt werden.
Zerlegt und gründlich von Pulverrückständen, Kondeswasser und Schmauch befreit werden.
Noch mal der Einsatz von Bremsenreiniger und danach wieder sorgfältig abschmieren wie ein Kleinkind.

Sind die Verhältnisse so, dass man die Waffe äußerlich gegen Schneetreiben etc. schützen muss, empfiehlt es sich, eine leichte Gewehrhülle ähnlich einer indianischen Gewehrtasche zu nutzen.
Eine Art lockere Strumpf aus natürlichem Material, grobem Leinen oder grobmaschig gestrickt. Auch der alte „Gewehrkautz“ kann zum Einsatz kommen, ist er doch locker genug, um Luftzirkulation zu zulassen. Keine Kunstfasern, nichts eng elastisches!
Vermeiden sie auch im Auto die Verwendung „guter Gewehrfutterale“, denn alle sind beste Klimakammern mit der Lizenz zum Rosten.

Beim Reinigen wird einem etwas auffallen:
Plötzlich befinden sich im Lauf und bei der BDF im Systemkasten unverbrannte Pulverpartikel.
Bei manchen üblen Patronen ist das auch im Sommer so, doch nun werden’s noch mehr…
Ja, man wundert sich ob des grünen Konfettis in Abzugssystem der SLF gewaltig.

Wir haben den zweiten Verursacher von Winterpannen gefunden.
Munition.
Alle Munition ist gleich? Nein!
An andere Stelle haben wir festgestellt dass nur Qualitätspatronen konstante Leistung erbringen kann.
Nun müssen wir feststellen, dass neben der Herstellergüte, und dem Fertigkeitsniveau, auch noch die geografische Herkunft eine Rolle spielt.
Klingt verrückt hat aber seine Gründe.
Sie erinnern sich an den Jägerkurs?
Dort erfuhren Sie dass eine im Flachland eingeschossene Waffe im Hochgebirge noch mal eingeschossen werden muss, da sich die Trefferlage verändert hat.
Dies resultiert aus der Abhängigkeit des Pulverabbrandes, des damit entwickelten Gasdruckes und seines Verlaufes (sogn. Druckkurve) und der klimatischen Verhältnisse wie Luftdruck, Feuchtigkeit und Temperatur.

Diese drei letzten Punkte spielen auch bei der Herstellung von Flintenmunition eine Rolle.
Liegt der Herstellungsort wie zum Beispiel Lecco in Italien in einer gemäßigten Klimazone mit normaler Luftfeuchtigkeit aber hoch genug um den „Bergluftdruck“ zu haben, wird dort
Eine eher universelle Munition für alle Klimazonen hergestellt.
Alle Testergebnisse dort resultieren eben aus idealen Klimawerten.

Liegt aber eine Fabrik in der heißen trockene Macchia Zyperns, wird dort gute Munition hergestellt ,deren Druckkurve aber dem Meeresniveau ,der dortigen Luftfeuchtigkeit und den dortigen Temperaturen angepasst ist.

Was letztendlich dazu führt, dass billig eingekaufte Munition aus dem Mittelmeerbereich bei arktischen Temperaturen nicht optimal verbrennt und entsprechende Leistung bringt.
Fällt normalerweise nicht auf….nur wenn’s richtig kalt wird.

Also sparen Sie nicht am falschen Ort.
Nutzen Sie die Minusgrade zu einigen Waffentests um das nächste mal gerüstet zu sein.
Pflegen Sie Ihre Waffe gründlich und genießen Sie den Winter.

Keep Your powder dry and Your feet warm!
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Bunduki

… ein gutes Jahr 2012

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Jäger der verlorenen Schraube…

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Egal was er suchte, der gute Dr.Jones ,er brauchte einen Hut und eine Peitsche und damit hatte es sich.
Abenteuer ohne Ende …aber eben leider nur Film

Bei uns Normalos sieht das ganz anders aus.
Unsere Abenteuer mit Flinte und Büchse in der Welt sind von Grenzkontrollen, Visavorschriften, Cites, Waffengesetzen und Sprachproblemen beherrscht.

Sind wir dann endlich vor Ort, im Tal der jagdlichen Träume, kann’s schnell mal zum Tal der Tränen werden, wenn plötzlich die gute alte Donnerbüchse streikt.

Daß dies nicht so selten vorkommt, hab ich diese Saison erlebt und der Trend zum „guncrash in Wonderland“ scheint bisher nicht gebrochen.
Gebrochene Schäfte, verbogene Läufe, derangierte Zielfernrohre ,verlorene Revolvertrommeln und fliegende Flintenschienen, hatten wir neben vielen anderen Pannen schon.
Geschmolzene Plasikschäfte und von Mardern abgefressene Gewehrriemen sind da noch erheiternd.

Was hilft dagegen ?
Manchmal ein wenig Vorausschau, manchmal etwas Vorsicht, oft nur Glück.
Wollen wir uns auf die Vorausschau konzentrieren, da die beiden anderen Kriterien wohl eher dem Zufall gehören.

Waffenvorbereitung!

Checken Sie ihre Waffe gründlich durch.
Einschießen mit allen denkbaren Zielmitteln…also auch mit der offenen Visierung !

Vernachlässigen Sie auf keinen Fall die offene Visierung der Büchse.Oft ist sie die letzte Rettung wenn ZF und Dot nicht mehr funktionsfähig sind.
Natürlich gehören 2 Dinge zur offenen Visierung:
erstens : Übung ,auch im freien Schießen und Wissen wohin Ghostring und Korn schießen
zweitens: stabile Visiergesteck aus STAHL solide befestigt. Billig Gelumpe mit Plastik einsätzen ist was für Home-defencerambos und Whannabee-Waidmannsbubis.

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Stahl auf Stahl ….Sattel aufgeschrumpft,verschraubt und gelötet +Ghostring Stahl in der Montage integriert= unkaputtbar

Schloß, Verschluß, Abzug…alles entölen und neu mit synthetischem Schmiermittel benetzten, wobei genau auf die Eignung des Mittels zu den zu erwartenden Temperaturen des Reisegebietes zu achten ist.
z.B. ab minus 30 Grad sind spezielle Schmiermittel mit unterschiedlicher Viskosität empfohlen

Lassen sie ALLE WICHTIGEN Schrauben der Waffe entölen und sichern.
Markieren sie den Idealpunkt des Drehmomentsder Schaftschrauben um mit einem Blick evtl.Lockerung zu erkennen.

Lassen sie Schaftschrauben gegen Herausfallen sichern.
Eine kleine Umwicklung mit selbstverschweißendem Klebeband genügt meist.
Markieren Sie die richtige Anzugsposition dieser Schrauben,um mit einem Blick eine Lockerung feststellen zu können.
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Setzen sie Bodenplatte mit Magazinschacht mit Silikon im Schaft fest,können diese nicht bei Reinigung oder Reparatur herausfallen und beschädigt werden.

Legen sie sich eine kleine Sammlung Ersatzteile an:
Schlagbolzen, Auszieher, Auswerfer, Schaftschrauben und einige Schräubchen für die ZF montage.
Quelle ist Ihr Büma oder Firmen wie Brownells welche auch alle möglichen Zoll-Gewindeschrauben und Stifte für US Waffen lagern.

Nach dem Einschießen notieren sie sich die Trefferlage mittels einer Laserpatrone .
Ersatzteile,Laserprüfer und natürlich die notwendigen Ersatzbatterien für ZF oder Dot, gehören in Plastik verschweißt .
Wer einen kleinen Hohlraum im Schaft hat (hinter der Schaftkappe ) bring das ganze dort locker unter.
Ansonsten lagert das ganze in eine kleine Tasche am Gewehrriemen…immer dabei - nie störend.
Wer’s lieber etwas martialisch mag dem sei ein Cheekpad mit Tasche angedient.
Was immer man braucht …da passt’s rein…wahrscheinlich inklusive Luftunterstützung durch Herrn McGiver..

Wechselmagazine sollten mit Orangem Klebeband gegen Verlieren gesichert werden und eines sollte grundsätzlich in Reserve bleiben!!!

Innerhalb des Schaftes sollte das System Glasgebettet sein, sowie alle Streßpunkte mit entsprechendem Bedding compound verstärkt sein.
Auch Mittelkaliber repetierer profitieren von einer Querstollenverschraubung
Verstärken der Stresspunkte verbessert auch Flinten, bei denen Vorderschäfte innen mit Alutape wasserdicht gemacht werden können.
Anlagepunkte beim Pistolengriff sind mit Bedding zu verstärken wobei dei beei SLFs üblichen “Spacers” als ideale Prallfläche
und Enregieabsorber dienen können.

Filigrane Vorderschäfte bei SLFs werden mit Kevlar innen verstärkt, um Belastungen ala „Cordoba“ besser widerstehen zu können.Zusätzliche Innenverkleidung mit Alu Tape erleichtert die Reinigung.

Schaftbrüche gehören bei Hardcore Jägern zum Alltag.

Wer glaubt, dass Kunstoffschäfte ein Allheilmittel dagegen sind , täuscht sich.
Schwere Kaliber brauchen schwere Schäfte und da ist Holz schießtechnisch ideal.

Leider haben moderne Büchsen allerlei Schwachstellen mit geringer Materialstärke, wodurch sich potentielle „Crackstellen“ ergeben.
Da innen wenig Platz für Verstärkung ist, haben einige findige Kerlchen des ” Bunduki -Tunerclans” das sogenannte Outdoor-sleeving erfunden.

Hierbei wird der Schaft mit mehreren Lagen Carbon/Kevlar-Matte überzogen, danach mit einer weiteren Schicht Epoximetall und einer gummierten Schicht Bedliner überzogen.
Unkaputtbar, mit Holz gleichschwer und geräuschgedämpft.
Anstelle der Gummischicht kann mittels Wassertransferfolie auch ein edles Holzfinish für Blender aufgezogen werden.

Eine einfache auch für Hobbybastler mögliche Verstärkung der Waffe sieht man hier vom putzigen Mr Potterfield:
Verstärkter Pistolengriff

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Die Notfallapotheke fürs Büchserl !

Kommt’s nun irgendwo am Hindukush, westlich von Churchill, oder NNW von Tuktayaktuk zur Panne, ist wie immer kein Büma zur Stelle !
Oft sitz man in einer zugigen Jagdhütte oder kauert in einem Zelt und will nun versuchen auf der Zargesbox ,der Urmutter aller Expeditionskisten, als Unterlage sein Gewehr zu reparieren.
Wer das Glück und das Übergepäck hat, mit solch einer Alukiste zu reisen,weiß, dass er deren Deckel leicht lösen und als praktischen Tisch nutzen kann.

Der große Werkzeugschrank und die praktische Werkbank ist nicht dabei … und so muß man sich mit wenigem behelfen was einem das Jagdcamp bietet.

An erster Stelle stehen Schraubendreher und Zange .
Ergo bietet das Leathermantool schon mal alles, was man braucht zum zwicken,schneiden sägen,feilen und mit Trick auch zum Schrauben drehen.

Übrigends sind zwei Leathermans besser als eines , denn mit einem kann der Helfer halten, währen der andere schraubt .
Ein Schweizer Messer darf niemals fehlen .
Nicht für die Waffe, aber für Brillenträger sollte ein kleines Set mit Schraubendreher und Schräublein dabei sein..

Ein paar metrische und zöllige Schrauben zum Ablängen sollten dabei sein, wie auch einige unterschiedlich starke Metallstifte .

Schraubensicherung, ein bisserl Synthetiköl, Feuerzeug zum Entfetten und schwärzen, klein gefaltetes Schmirgelleinen gehören dazu.
Ein guter Meter sogn. Chirurgenband (ein Gummischlauch) oder Latex band ,plus ein paar Kabelbinder können hilfreich bei Schaftarbeiten und Fixierung von Klebungen sein.

Persönlich half mir eine klein zusammenfaltbare Drahtsäge schon mal, eine festgefressene
Verbindung zu lösen und so einem Freund das weiterjagen mit seiner Waffe zu ermöglichen.
Seither immer dabei!

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Mit Kleben kann man viel reparieren!
Wir haben heute jede Menge hochfester Komponetenkleber!
Eine Minipackung von UHU-endfest 300 hat auch in der Waffenapotheke Patz .

Wer sich gegen Schaftbruch , locker Flintenschienen, sogar gelöste Laufgarnierung wappnen will , kann dies mittels Kohlefaserband tun.
Dieses Band wird mit Epoxiharz und Härter verschmiert und bietet eine hochfeste und dennoch elastische Notreparatur für o.g. defekte.
Härter und Epoxi-Harz sollte man bereits zu Hause genau auf „Reisemaß“ auswiegen und in kleine ,dichte Gefäße umfüllen.

Ohne geht’s nicht! Ganz Amerika wird davon zusammengehalten!
DUCT Tape.. das universelle Klebeband, darf auf keiner Reise fehlen.
Braucht man es nicht zum Dichten von Zelten, Wohnmobilen oder Parkas, kann man immer noch Wasserbecher und Töpfe daraus formen.

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Sehr praktisch weil sogar unter Wasser vielsetig anwendbar ist selbstverschweißendes Klebeband

Alles lässt sich reparieren, wenn man es denn sieht.

Also werde Licht! Was für Lamperl man mitnimmt, bestimmt heute ein unübersichtlicher Markt.
LED Lampen sind heute aufgrund ihrer Helligkeit, niedrigen Stromverbrauches und ihrer vielfältigen Formen die Wahl des Reisenden.
Für den Waffenbastler empfiehlt sich aber eine Lampe, die auch bei der Arbeit an filigranen
Teilen hell und punktgenau strahlt.
Kopflampen sind grandios, Campingleuchten heute klein und potent und eine kleine Stablampe sollte auf der Jagdreise ohnehin ständig am Gewehrriemen befestigt sein (Duct tape?) Für derartige Lampen gibt’s auch sogn Fahrradhalter ,die zwar nicht für’s Radl gedacht sind aber auch als „Tischhalter“ entfremdet werden können.

Hab ich was vergessen?
KLAR…jeder hat sein Geheimrepezept, sein Wunderwerkzeug, ohne das er nicht auf die Reise gehen würde.

Nur kann nicht jeder angeschlagene Läufe absägen und mit einem kleinen Mündungssenker wieder zum Schießen bringen.
Auch eine Lötlampe ist praktisch, aber eben nicht für jederman zu nutzen…
…und klein sollte das ganze ja auch noch verpackt sein.

Denken Sie daran: weniger ist oft mehr.
Bestes Werkzeug das im Basiscamp liegt weil’s im Rucksack zu schwer ist, taugt nicht viel.
Menge und Volumen einer solchen Notfallapotheke sollten eine Gürteltasche nicht überschreiten.

Die kleine Aufzählung soll auch nur daran erinnern , in der kommenden Jagdreisesaison nicht das Glück zu reklamieren, sondern lieber als Glückes Schmied auf alles gefasst zu sein.

Somit gute Reise und Waihei

Bunduki

Happy Haloween….lasst Euch gruseln

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Wieder mal ist Halloween,mein ganz persönlicher Jahreswechsel im Zeichen von Kobolden,Gruselgeschichten und ängstlichem Gejammer, neben fröhlicher Zuversicht.

Wenn Heiden wie ich in die Zukunft blicken,dabei auch noch fröhlich sind,dann hat das nichts mit Optimismus zu tun,sondern mit einem Gerüttelt Maß an Fatalismus.

Wir und alle Kobolde ,Geister und Trolle können nichts daran ändern, dass sich die Politik in Toto immer mehr einer Lotterie der Meinungen angleicht.
Grußelig sind weder Fratzen noch Skelette des alten Glaubens, dafür aber immer mehr die omnipräsenten weichgespülten Glattcharakterantlitze von unseren gestromlinierten Volksvertretern.

Niemand gruselt sich ,denn die, die uns gruseln lehren sollten, die Presse,TV und auch das Internet, beteiligen sich fröhlich an einer gigantischen Volksverdummung deren Ziel der unkritische, denkfaule Konsument von Prollshows und Kanzlerrede ist.
Ein zahlender Vollidiot, der alles aufnimmt und nichts versteht, sich schuhriegeln und sich
mit Minimalwortschatz ein X für ein U vormachen lässt.
“Wir sind doch nicht Blöd ?!”…
Blöcken die einen und die anderen grinsen und plärren:
“Come in and find out.” :-)

Jene die’s rausgefunden haben, sich nicht gruseln vor den Kasperln bei denen es zu richtigen Geistern nicht langt, die kann man ja getrost als Spielverderber hinstellen, wenn sie mit Sekundärtugenden gegen Hirnerweichung und kriminelle Massenmanipulation anschreiben.

Was das mit Flinten zu tun hat?
Gar nichts…oder alles.
Oder lesen sie nicht, was im Internet ,in Zeitungen und in Anzeigen über Neuheiten der Branche, revolutionäre Image-Aktionen der Verbände und esotherisch angehauchte Naturbilder in der Öffentlichkeit die Runde machen?

Gruselt’s Sie nicht, wenn Sie die Preise der Flintenbranche sehen und diese mit
Qualität und Service verbinden wollen?

Gruselt’s sie nicht, wenn Sie in der Fachpresse nur noch fehlerhafte Plagiate, kopierte Hersteller-Werbung und armseeliges Halbwissen als Info Special präsentiert bekommen?

Wird es Sie nicht gruseln ,wenn in ein paar Wochen wieder der Sprecher des deutschen Einzelhandels weinerlich das Konsumverhalten der Deutschen bemäkelt…bis sich pflichtbewußt per Weihnachtsgeld und Dispokredit wieder ein Rekordumsatz anzeigt…
….und das, während viele Mitmenschen sich mit ehrlicher Arbeit nicht mehr würdevoll ihren Lebensunterhalt sichern können.?

Gruselt’s Sie nicht ,wenn Sie unsere Innenpolitischen Fachleute hören ,wie sie uns Waffenbesitzer zu Massenmördern machen und wie ein viel beschäftigter Krimi-Psycho-Professor immer aufs neue junge Männer als potentielle Killer darstellt…(natürlich nur solange, bis diese 18 Jahre sind und sich als Zielscheibe für Kopfwindeltragende Rauschgiftbauern hergeben müssen).

Was immer Sie gruselt,heut’ ist’s aber nicht schlimm !
Der wahre Horror geht morgen wieder weiter.

Gruselige Grüße und happy halloween
Bunduki

Safety Flag und Magazin Plug

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Viele ,viele emails erreichten uns seit wir uns hier öffentlich für den Gebrauch der Selbstladeflinte aussprechen und junge und alte Jäger animieren,doch mal diese Waffe auszuprobieren.

Lassen wir Beschimpfungen,Boßheiten und blanke Dummheit außen vor ,sind die Zuschriften meist auch Berichte von Erlebnissen mit SLFs auf Jagd und am Stand.

Erfreulich, dass sehr viele Leser schreiben ,sie hätten gar keine oder nur unmerklich negative Reaktionen erlebt.
Und dies sowohl bei der Jagd, als auch auf dem Stand.!!!

Was immer wieder vorkommt,Schützen undBeobachter bewegt und auch ein tatsächliches Problem darstellt, sind drei Punkte:

>Der schlecht erkennbare Ladezustand der Waffe !

>Umherfliegende und liegen gelassene Hülsen

>Undisziplinierte Schützen.die ohne Magazinbegrenzung ballern was geht.

Der Ladezustand von SLFs und Repetietflinten ist in der Tat weit weniger leicht zu erkennen, als bei Kipplaufwaffen.
Abhilfe schafffen hier billige kleine Teile,die sogenannten Sicherheitsfahnen.

Abgeschaut von den DSB Sportschützen, sind diese Teile durch ihre Signalfarbe leicht zu sehen.Auch schon von weitem!
Man kann diese Dinger beim Büma erwerben,auf Ständen beommen oder schlicht selbst machen.
Wichtig ist , dass eine greller oranger Wimpel aus dem Verschluß signalisiert:
WAFFE LEER!
Ich kann hier nur jeden Standbetreiber auffordern, solche Wimpel zu bevorraten und sie auf seinem Stand mittels Standordnung obligat zu machen.
Selbstlade Schützen sehen sich so ernstgenommen und akzeptiert,weil auf ihre bedürfnisse eingegangen wird.
Den Meckerköppen werden ihre Schranken gewiese!Streit vermieden!

Die umherfliegenden Hülsen sind ein Problem der Puller !
Stimmt! Dort, wo ein privater Stand hohe Preise für Service verlangt ,brauche ich mich auch nicht zu bücken! Basta !

Aber wo ein Verein Betreiber des Standes ist, Puller oft nur ehrenamtlich tätig sind, kann man seinen Gastgebern oder den Vereinskameraden nicht zumuten, auch noch für meinen Müll den Rücken krumm zu machen.
Einfache Lösung für jedermann:
Ein Magnetheber!

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Langer Stock mit Magnet am Ende hebt Hülsen zuverlässig und anstrengungslos auch aus Büschen und Sträuchern.
Selber bauen für kleines Geld, nach Anleitung Flintenblog oder käuflich im Handel erwerben.
Ende mit Ärger und ein verwundertes Staunen auf vielen Gesichtern: warum nicht schon jemand früher darauf gekommen ist????

Und das auf der Jagd keine Hülsen im Revier rumliegen ,gilt nicht nur für SLF -schützen,sondern für jeden Jäger.

Den dritten und letzten Punkt kann man leider nicht so leicht lösen,hängt er doch unmilttelbar von der Einsicht, Kameradschaft und Gesetzestreue einzelner ab.

Richtig: es macht tierisch Spass mit einer 8-schüssigen Flinte 8 Tauben zu schießen ,die schnell auf Schuß präsentiert werden.
Aber erst muß man mal 2 Tauben mit je einem Schuß zuverlässig treffen und dann gibt’s da auch noch so was, wie die Standordnung.
Jene ist das Hausrecht des Schießstandbetreibers.
NUR ER kann sie beugen, ausser Kraft setzen oder verändern.

Ob er nun die einfältige DJV Ordnung zu Grunde legt,sie als Beauftragter des DJV durchsetzen werden muß oder sich als freier Betreiber oder Verein selbst seine Ordnung von seinem Ordnungsamt abnehmen lässt, darf dem Schützen erst mal Schnurz sein!
Der Hausherr sagt, was Sache ist! Basta! Er ist im Schadensfalle auch verantwortlich!

Wer also meint, sich über diese Ordnung stellen zu können und klammheimlich für ein paar Dollar Puller-Trinkgeld mal die Sau raus zu lassen… nicht gerade fair.Pfui

Mit dem Betreiber reden, Sonderzeiten vereinbaren, klare Regeln aufstellen und evtl auch schriftlich den Betreiber entlasten.
So ist’s einfach und fair.

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Ansonsten ist zu empfehlen:
Der Magazinbegrenzer sollte in der Waffe verbleiben.Auch auf dem Stand.
Heutzutage sind solche Begrenzer sehr schnell zu lösen…

Selbst wer sich den Spass macht ,verlängerte Magazinrohre anzubringen, sollte auf den Begrenzer nicht verzichten (so absurd das auch klingt).
Auf der Jagd ist er bei uns und in den meisten anderen Ländern vorgeschrieben.
Nur beim Jagdschutz und bei bestimmten Sportarten wie Flinten IPSC ,sowie im privaten erlaubten Bereich (Stand mit erlaubnis,Auslandsjagd,etc. ) steht es dem Schützen frei, soviel Bohnen zu bunkern, wie die Tüte aushält.

Man sieht, es ist einfach ,die Vorurteile zu widerlegen, die uns immer wieder den Spass an den selbstladenden Flinten vergellen wollen.

Yours trulyBunduki

again …Yardley in Africa…infos on TV

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Einen kleinen Vorgeschmack auf das neue Video von Michael Yardley gibt die 67 Ausgabe von Fieldsports TV.
Yardley,seines Zeichens Schießlehrer,Flintenautor und Militärhistoriker (großartiges Buch über T.H.Lawrence) führt uns in den Ausschnitten auf seine Büffeljagd am Limpopo .
Fieldsports TV episode 67
Bemerkenswert sind vor allem seine Ausführungen zur Ausrüstung .

In einem weiteren Teil der Fieldsportsausgabe werden einige hochtechnische Zielsysteme vorgestellt,die natürlich in DE keinerlei Chance auf rechtliche Anerkennung hätten.Und die konservative Lodenfraktion würde wie üblich Zeter und Mordio schreien,käme jemand auf die Idee diese Geräte in DE nutzen zu wollen.
Dennoch höchst interessant,gerade für die ,welche nun nicht gerade an diesem Wochenende auf die Nürnberger IWA
gehen können oder dürfen.

Ein besonders interessantes Teil wurde vorgestellt: der Idleback chair !

Ein Schieß und Jagdsitz den ich mir gut auf Jagden vorstellen kann, wenn älteren Jägern eine Stand zugewiesen werden soll,der viel Beweglichkeit im Sitzen bieten kann.
Einstellbar und bequem (habs selber schon ausprobiert!) und mit der intergrierten Waffenführung gerade für gehandikapte Jäger besonders gut geeignet.

Hier der Link zu Jagdsitz und elektronischem Spielzeug

Jäger sein, Jäger scheinen, Jäger werden…

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In einem Forum brachte ein Bekannter eine recht interessante aber auch provokante Frage auf die Tagesordnung.

Ist man Jäger mit der Jägerprüfung und dem Jagdschein?
Heftigst wurde diskutiert, analysiert und oft sehr ehrlich geantwortet.
Wundersamerweise hielten sich einige Chauvies zurück, die sonst die Welt am teutschen Wesen genesen lassen und man bekam den Eindruck ,dass Jäger sein, viel mit Jäger werden zu tun hat…

Meine Sicht…
Ich bin doppelt priviligiert!
Einmal dass ich in diesem Land, nach Prüfung und Ausbildung, Überprüfung und Gewährleistung meiner Zuverlässigkeit jagen darf.
Wohlgemerkt als Privileg, denn dieses Land hat das Recht des individuellen Bürgers auf die Jagd nicht, wie andere Länder, in der Verfassung als Grundrecht manifestiert!

Zum zweiten bin ich priviligiert weil ich einen Lehrprinzen hatte, der durch viele Auslandsreisen, seine ureigene liberitas bavariae und seine offenen Augen, mich vor der Dummheit des Chauvinismus ,auch des jagdlichen, bewahrte.
Mein Großvater jagte in der ganzen Welt und mit anderen Menschen.
Ob Afrika oder Amerika, immer war er versucht Neues mit nach Hause zu bringen, wie er sich verpflichtet fühlte, fremdes zu akzeptieren, ohne zu werten.

Was ist ein Jäger?
Einfach zu beantworten.
Mal nach Gertrude Stein: „ein Jäger, ist ein Jäger, ist ein Jäger!“Basta!
Mal nach der Tat:
Ein Jäger ist, wer Beute macht!…ebenso Basta!

Dabei spielt es absolut keine Rolle ob dies legal oder illegal, mit Lizenz oder Prüfung, mit Kalaschnikov oder Drilling, Schlinge, Blasrohr oder AtlAtl geschieht.
Ebensowenig relevant ist, ob der Jagende Tweed,Loden oder Goretex trägt.
Er mag einen Lendenschurz oder MukLuks auf seinen Beutezügen tragen, sich mit GPS oder nach den Sternen orientieren.
Er ist und bleibt ein Jäger.
Und seine ethische Einstellung, seine heilige Passion?
Die ist komplettamente schnurz!
Sowas DÜRFEN sich privilegierte Wohlstandsjäger leisten.
Die brauchen Ortega Y Gassett, um sich den philosofischen Hintergrund zu geben, die wollen vielleicht auch umgebaute Rassenhygiene bei der Wildbewirtschaftung von dichtbesiedelten Kulturlandschaften, um die enormen Kosten der Luxusjagd in prestigefördernder Knochendekoration zu erhalten.

Der reine Jäger braucht das nicht. Er will Beute.
Weil sie satt macht und, oder Geld bringt…und weil sie glücklich macht
Er muß sein Wild kennen,aber weder lieben, noch achten,… er will es nur zur Strecke bringen.
Klingt bös,ist aber real.Ein Bushmann liebt nicht das DikDik,er weiß aber das es schmeckt.
“Wir töten, was wir lieben” …einer der dümmsten Sprüche der Welt oder die dreiste Entschuldigung für Gattenmord ?!.
Zumindest eine sehr schräge Definition von Liebe…;-)

Die emotionale Bindung an sein Tun erhält der jagende Mensch merkwürdigerweise immer erst dann, wenn dieses Tun, also die Jagd oder das dazu notwendige Wild samt Bioptop, in Frage gestellt werden.

Wird der Büffel knapp, wird er mystifiziert.
Solange er dies nicht war, vor dem weißen Mann und seinem Pferd, trieben die Indianer Büffelherden einfach einen Abgrund hinunter und sammelten dann auf, was sie brauchen konnten. Der Rest blieb liegen.Ungenutzt wg.zuviel Masse.
So war’s! Weit weg von der Romantik des „Totanka washishu“ Herrn Costner.

Mystifikation der Jagd war und ist immer der Versuch, den jagdlichen Mangel mittels Göttern und Brimborium zu beheben.
Leicht wird daraus Selbstzweck.
So tutete der Aborigene auf seinem Didgeridoo bevor er sich aufmachte, das Känguruh mittles AtlAtl erlegen.
Heute hebt er sich die Tuterei für die Touris auf und schießt lieber mit der .303.
No Place for „Brauchtum“.

In hochzivilisierten Ländern ist das anders. Jagd ist hier priviligierter Luxus, Zeitbertreib und /oder Lust am letzten und lizensierten atavistischem Tun. Dem Beutemachen.
Sich abzugrenzen, leider auch sich selbst zu erhöhen, erfand man das Brauchtum und dies wurde wiederum zum Bestandteil des Jagdrituals.

Nebenher ,unscheinbar und doch so wichtig, vegetieren echte und notwendige ,sich selbst in ihrer Wichtigkeit bestätigende Traditionen des Jagdhandwerkes im Windschatten der Brauchtumsdampfbläser.
Immer mehr vermengt werden Tradition und Schein-Brauchtum, immer undeutlicher wird für Neueinsteiger die Unterscheidung zwischen bewährtem Handwerkswissen und selbstgefälliger Lodenoper.

Ist der Jäger ein Jäger ,weil er gerade seinen Jagdschein hat?
Bei uns:
Rechtlich ja…ansonsten vielleicht…heute meist nein…

Als sich Jäger aus der Landbevölkerung rekrutierten, Jagd quasi vererbt wurde, gab eine Generation jagdliches Wissen und Traditionen an die nächste weiter.
Wer da den Jagdschein machte, der war schon hunderte Male, manchmal auch augenzwinkernd “halblegal” aktiv, dabei gewesen.

Dem machte die rote Arbeit genauso wenig aus ,wie der Schlachte-tag auf dem Hof.
Er krempelte die Ärmel hoch (was ihn vom Frevert-geschulten Städter unterschied) und machte dass, was Vater ,Großvater und Onkel ihm gezeigt hatten: Handwerk.

Mit dem Schießen war’s ähnlich.
Erst das Luftgewehr auf Mäuse,Ratzen und Tauben,dann das KK oder die einläufige Flinte.
Damit wurde Schädlingsbekämpfung betrieben, geübt und allen Unkenrufen der Mütter zum Trotz , kein Auge ausgeschossen oder ein Amoklauf vorbereitet .

War man endlich auch in den Augen anderer ein Jäger, was man wurde, weil man Beute gemacht und sein Wild selbst versorgt hatte ,war es selbstverständlich seine Schiesskünste weiter zu verbessern.
Ehrgeiz und Freude daran, Beute dort zu machen, wo der andere eben nicht mehr hintrifft !

Je weiter sich die Jagd von ihren Ursprüngen entfernt hat, um so mehr sich die Jägerschaft vom Landbewohner zum Städter gewandelt hat, umso größer werden Reglemetierung, Bürokratie, aber eben auch Verbrämung des Tuns durch eine vielfach aufgesetzte Jagdmoral,die zwar dem Zeitgeist unterworfen ist, aber wenig berücksichtig, welche Stunde geschlagen hat.

Mein Großvater hasste es, wenn Jagdgäste nach Erlegen einer Gams, die respektvolle
Ruhe nach dem Schuß mit einem Hornsignal stören wollten.
Wenn auf großen Treiben die Strecke verblasen wurde ,gefiel ihm dies,aber ich bin sicher, dass er heute jedem Jäger ein Funkgerät mit an den Stand geben würde, weil er dem Gehör und der Musikalität seiner Gäste misstrauen würde.

Jagdliche Sprache ?
Aber natürlich! Dort wo sich präzise Ausdrücke erhalten, sich über Generationen bewährt haben ,wären wir dumm eine Fachsprache zu verlieren.
Dennoch ist es keine eigene Sprache, sondern nur bestimmte Ausdrücke und Formeln, die zu nutzen sind…regional den Dialekten stark angeglichen oder sogar Bestandteil dieser.
Deswegen ist sie zur Kommunikation nur intern wichtig. Nichtjäger verwirrt man und schafft unnütz Distanz.

Lehrzeit…
Lehrzeit ist immer.
Sie beginnt nicht mit dem Jagdschein oder dem Kurs zur Jägerprüfung.
Ebensowenig endet sie vor dem Ableben des Jägers.
Man lernt sein Leben lang !

Ich bringe Menschen den Umgang mit Waffen bei.
Ich lehre sie verantwortungsbewussten Umgang und ich lerne mit jedem Schüler auch selbst etwas neues.
Thats live !

Unsere Jagdausbildung ist zunehmend realitätsblind, wenn es die handwerkliche Wirklichkeit in den Revieren und der Natur angeht. Dafür wird sie überfrachtet mit rechtlichen Vorschriften ,und ideologischen Glaubenssätzen, deren roboterhaftes Aufsagen selbstgerechten und inflexiblen Prüfern scheinbare Kompetenz in Menschendressur vermitteln sollen.

Der Zeitdruck in den heute üblichen Kompaktkursen drängt dazu Handwerkliches an den Rand,… zugunsten von schnell zu deklamierendem Buchweisheiten.

Die Schießausbildung ist reinste Glücksache, bei nicht verlangter qualifizierter Ausbildung der Ausbilder und gelingt nur deswegen, weil die Meßlatten extrem niedrig gehalten, oder wie im Falle Flintenschießen, mancherorts einfach aufgegeben werden.
Wer gut schießt, konnte es vorher schon oder lernte es auf Eigeninitiative.
Der Rest kauft sich seine Kompetenz beim marketingtechnisch aktiven Jagdausstatter mit inkludiertem jagdlichen Selbstwertrabatthefterl.

Und weil alles so schwierig und teuer ist, erfanden wir die Legende der „Passion“.
Das Wort bedeutet zwar Leiden, und würde voraussetzen, dass jeder Passionierte an seiner Leidenschaft leidet, nur ist dem eben nicht so, da nicht jeder Jäger auch gleich Masochist ist.

Wir tun gern, was uns Freude bereitet.
Wir haben es nicht nötig, unser Tun moralisch zu rechtfertigen, ethisch zu begründen und durch Leidensmiene zu untermauern.

Wir sind, was wir uns getrauen zuzugeben.
Jäger.
Jäger nicht schlechter oder besser als Millionen anderer Jäger auf der Welt.
Für manche: etwas verschroben, für manche ein Feindbild, für andere so normal wie ein Stück Fleisch auf dem Teller.
Für uns: immer auf der Suche nach Beute und sei es, dass sich nur ein schönes Erlebnis als unsere Beute entpuppt.
Wir sind Erben des ältesten menschlichen Handwerkes und wir sollten dieses Handwerk als Flamme sehen, die bewahrt und gepflegt werden sollte.
Die Asche der Rituale, der verlogen geschwätzigen Selbstbeweihräucherung verweht im Wind der Zeit.
Achten wir darauf, dass wir mit ehrlicher Jagd und ehrlichen Handwerk genügend Standkraft
gegen diesen Wind erlernen.

Yours truly

Bunduki

Deutsche Jagd…british insights

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Deutsche Drückjagd

wieder mal ein feines Stück medienarbeit von Field Sports TV

1.Thema
Deutsche Jagd in den Augen von ausländischen Jagdprofis.

Sehenswert wie gut organisiert und erfolgreich eine Drückjagd bei Wetzlar von der Firma Zeiss gesponsert und otganisiert wurde.
Werbung für die Produkte? …wohl nicht nötig.

Werbung für die deutsche Jagd? …Ziel mehr als erreicht, hört man den Kommentar von Michael Yardley .
Sehenswert für Jungjäger und alte Hasen.

Doch vorsicht mit dem teutschen Hochmut.Hier ist eine Musterjagd beschrieben…leider gehts auch anders,wie die Praxis zeigt.
Dennoch ein gutes Beispiel für Infotainment !

2.Thema
Waffenrecht in GB
Geht uns nix an? Oh doch!
Sieht man die phantastisch unrealistischen Vorschläge ,die derzeit das Britische Unterhaus zu behandeln hat,denkt man unwillkürlich an unsere Antiwaffenlobby,die ähnliche feuchte Träume haben wie ihre englischen Konterparts.

Yours truly

Bunduki