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1.11.2011 von Bunduki.
Egal was er suchte, der gute Dr.Jones ,er brauchte einen Hut und eine Peitsche und damit hatte es sich.
Abenteuer ohne Ende …aber eben leider nur Film
Bei uns Normalos sieht das ganz anders aus.
Unsere Abenteuer mit Flinte und Büchse in der Welt sind von Grenzkontrollen, Visavorschriften, Cites, Waffengesetzen und Sprachproblemen beherrscht.
Sind wir dann endlich vor Ort, im Tal der jagdlichen Träume, kann’s schnell mal zum Tal der Tränen werden, wenn plötzlich die gute alte Donnerbüchse streikt.
Daß dies nicht so selten vorkommt, hab ich diese Saison erlebt und der Trend zum „guncrash in Wonderland“ scheint bisher nicht gebrochen.
Gebrochene Schäfte, verbogene Läufe, derangierte Zielfernrohre ,verlorene Revolvertrommeln und fliegende Flintenschienen, hatten wir neben vielen anderen Pannen schon.
Geschmolzene Plasikschäfte und von Mardern abgefressene Gewehrriemen sind da noch erheiternd.
Was hilft dagegen ?
Manchmal ein wenig Vorausschau, manchmal etwas Vorsicht, oft nur Glück.
Wollen wir uns auf die Vorausschau konzentrieren, da die beiden anderen Kriterien wohl eher dem Zufall gehören.
Waffenvorbereitung!
Checken Sie ihre Waffe gründlich durch.
Einschießen mit allen denkbaren Zielmitteln…also auch mit der offenen Visierung !
Vernachlässigen Sie auf keinen Fall die offene Visierung der Büchse.Oft ist sie die letzte Rettung wenn ZF und Dot nicht mehr funktionsfähig sind.
Natürlich gehören 2 Dinge zur offenen Visierung:
erstens : Übung ,auch im freien Schießen und Wissen wohin Ghostring und Korn schießen
zweitens: stabile Visiergesteck aus STAHL solide befestigt. Billig Gelumpe mit Plastik einsätzen ist was für Home-defencerambos und Whannabee-Waidmannsbubis.
Stahl auf Stahl ….Sattel aufgeschrumpft,verschraubt und gelötet +Ghostring Stahl in der Montage integriert= unkaputtbar
Schloß, Verschluß, Abzug…alles entölen und neu mit synthetischem Schmiermittel benetzten, wobei genau auf die Eignung des Mittels zu den zu erwartenden Temperaturen des Reisegebietes zu achten ist.
z.B. ab minus 30 Grad sind spezielle Schmiermittel mit unterschiedlicher Viskosität empfohlen
Lassen sie ALLE WICHTIGEN Schrauben der Waffe entölen und sichern.
Markieren sie den Idealpunkt des Drehmomentsder Schaftschrauben um mit einem Blick evtl.Lockerung zu erkennen.
Lassen sie Schaftschrauben gegen Herausfallen sichern.
Eine kleine Umwicklung mit selbstverschweißendem Klebeband genügt meist.
Markieren Sie die richtige Anzugsposition dieser Schrauben,um mit einem Blick eine Lockerung feststellen zu können.

Setzen sie Bodenplatte mit Magazinschacht mit Silikon im Schaft fest,können diese nicht bei Reinigung oder Reparatur herausfallen und beschädigt werden.
Legen sie sich eine kleine Sammlung Ersatzteile an:
Schlagbolzen, Auszieher, Auswerfer, Schaftschrauben und einige Schräubchen für die ZF montage.
Quelle ist Ihr Büma oder Firmen wie Brownells welche auch alle möglichen Zoll-Gewindeschrauben und Stifte für US Waffen lagern.
Nach dem Einschießen notieren sie sich die Trefferlage mittels einer Laserpatrone .
Ersatzteile,Laserprüfer und natürlich die notwendigen Ersatzbatterien für ZF oder Dot, gehören in Plastik verschweißt .
Wer einen kleinen Hohlraum im Schaft hat (hinter der Schaftkappe ) bring das ganze dort locker unter.
Ansonsten lagert das ganze in eine kleine Tasche am Gewehrriemen…immer dabei - nie störend.
Wer’s lieber etwas martialisch mag dem sei ein Cheekpad mit Tasche angedient.
Was immer man braucht …da passt’s rein…wahrscheinlich inklusive Luftunterstützung durch Herrn McGiver..
Wechselmagazine sollten mit Orangem Klebeband gegen Verlieren gesichert werden und eines sollte grundsätzlich in Reserve bleiben!!!
Innerhalb des Schaftes sollte das System Glasgebettet sein, sowie alle Streßpunkte mit entsprechendem Bedding compound verstärkt sein.
Auch Mittelkaliber repetierer profitieren von einer Querstollenverschraubung
Verstärken der Stresspunkte verbessert auch Flinten, bei denen Vorderschäfte innen mit Alutape wasserdicht gemacht werden können.
Anlagepunkte beim Pistolengriff sind mit Bedding zu verstärken wobei dei beei SLFs üblichen “Spacers” als ideale Prallfläche
und Enregieabsorber dienen können.
Filigrane Vorderschäfte bei SLFs werden mit Kevlar innen verstärkt, um Belastungen ala „Cordoba“ besser widerstehen zu können.Zusätzliche Innenverkleidung mit Alu Tape erleichtert die Reinigung.
Schaftbrüche gehören bei Hardcore Jägern zum Alltag.
Wer glaubt, dass Kunstoffschäfte ein Allheilmittel dagegen sind , täuscht sich.
Schwere Kaliber brauchen schwere Schäfte und da ist Holz schießtechnisch ideal.
Leider haben moderne Büchsen allerlei Schwachstellen mit geringer Materialstärke, wodurch sich potentielle „Crackstellen“ ergeben.
Da innen wenig Platz für Verstärkung ist, haben einige findige Kerlchen des ” Bunduki -Tunerclans” das sogenannte Outdoor-sleeving erfunden.
Hierbei wird der Schaft mit mehreren Lagen Carbon/Kevlar-Matte überzogen, danach mit einer weiteren Schicht Epoximetall und einer gummierten Schicht Bedliner überzogen.
Unkaputtbar, mit Holz gleichschwer und geräuschgedämpft.
Anstelle der Gummischicht kann mittels Wassertransferfolie auch ein edles Holzfinish für Blender aufgezogen werden.
Eine einfache auch für Hobbybastler mögliche Verstärkung der Waffe sieht man hier vom putzigen Mr Potterfield:
Verstärkter Pistolengriff
Die Notfallapotheke fürs Büchserl !
Kommt’s nun irgendwo am Hindukush, westlich von Churchill, oder NNW von Tuktayaktuk zur Panne, ist wie immer kein Büma zur Stelle !
Oft sitz man in einer zugigen Jagdhütte oder kauert in einem Zelt und will nun versuchen auf der Zargesbox ,der Urmutter aller Expeditionskisten, als Unterlage sein Gewehr zu reparieren.
Wer das Glück und das Übergepäck hat, mit solch einer Alukiste zu reisen,weiß, dass er deren Deckel leicht lösen und als praktischen Tisch nutzen kann.
Der große Werkzeugschrank und die praktische Werkbank ist nicht dabei … und so muß man sich mit wenigem behelfen was einem das Jagdcamp bietet.
An erster Stelle stehen Schraubendreher und Zange .
Ergo bietet das Leathermantool schon mal alles, was man braucht zum zwicken,schneiden sägen,feilen und mit Trick auch zum Schrauben drehen.
Übrigends sind zwei Leathermans besser als eines , denn mit einem kann der Helfer halten, währen der andere schraubt .
Ein Schweizer Messer darf niemals fehlen .
Nicht für die Waffe, aber für Brillenträger sollte ein kleines Set mit Schraubendreher und Schräublein dabei sein..
Ein paar metrische und zöllige Schrauben zum Ablängen sollten dabei sein, wie auch einige unterschiedlich starke Metallstifte .
Schraubensicherung, ein bisserl Synthetiköl, Feuerzeug zum Entfetten und schwärzen, klein gefaltetes Schmirgelleinen gehören dazu.
Ein guter Meter sogn. Chirurgenband (ein Gummischlauch) oder Latex band ,plus ein paar Kabelbinder können hilfreich bei Schaftarbeiten und Fixierung von Klebungen sein.
Persönlich half mir eine klein zusammenfaltbare Drahtsäge schon mal, eine festgefressene
Verbindung zu lösen und so einem Freund das weiterjagen mit seiner Waffe zu ermöglichen.
Seither immer dabei!
Mit Kleben kann man viel reparieren!
Wir haben heute jede Menge hochfester Komponetenkleber!
Eine Minipackung von UHU-endfest 300 hat auch in der Waffenapotheke Patz .
Wer sich gegen Schaftbruch , locker Flintenschienen, sogar gelöste Laufgarnierung wappnen will , kann dies mittels Kohlefaserband tun.
Dieses Band wird mit Epoxiharz und Härter verschmiert und bietet eine hochfeste und dennoch elastische Notreparatur für o.g. defekte.
Härter und Epoxi-Harz sollte man bereits zu Hause genau auf „Reisemaß“ auswiegen und in kleine ,dichte Gefäße umfüllen.
Ohne geht’s nicht! Ganz Amerika wird davon zusammengehalten!
DUCT Tape.. das universelle Klebeband, darf auf keiner Reise fehlen.
Braucht man es nicht zum Dichten von Zelten, Wohnmobilen oder Parkas, kann man immer noch Wasserbecher und Töpfe daraus formen.
Sehr praktisch weil sogar unter Wasser vielsetig anwendbar ist selbstverschweißendes Klebeband
Alles lässt sich reparieren, wenn man es denn sieht.
Also werde Licht! Was für Lamperl man mitnimmt, bestimmt heute ein unübersichtlicher Markt.
LED Lampen sind heute aufgrund ihrer Helligkeit, niedrigen Stromverbrauches und ihrer vielfältigen Formen die Wahl des Reisenden.
Für den Waffenbastler empfiehlt sich aber eine Lampe, die auch bei der Arbeit an filigranen
Teilen hell und punktgenau strahlt.
Kopflampen sind grandios, Campingleuchten heute klein und potent und eine kleine Stablampe sollte auf der Jagdreise ohnehin ständig am Gewehrriemen befestigt sein (Duct tape?) Für derartige Lampen gibt’s auch sogn Fahrradhalter ,die zwar nicht für’s Radl gedacht sind aber auch als „Tischhalter“ entfremdet werden können.
Hab ich was vergessen?
KLAR…jeder hat sein Geheimrepezept, sein Wunderwerkzeug, ohne das er nicht auf die Reise gehen würde.
Nur kann nicht jeder angeschlagene Läufe absägen und mit einem kleinen Mündungssenker wieder zum Schießen bringen.
Auch eine Lötlampe ist praktisch, aber eben nicht für jederman zu nutzen…
…und klein sollte das ganze ja auch noch verpackt sein.
Denken Sie daran: weniger ist oft mehr.
Bestes Werkzeug das im Basiscamp liegt weil’s im Rucksack zu schwer ist, taugt nicht viel.
Menge und Volumen einer solchen Notfallapotheke sollten eine Gürteltasche nicht überschreiten.
Die kleine Aufzählung soll auch nur daran erinnern , in der kommenden Jagdreisesaison nicht das Glück zu reklamieren, sondern lieber als Glückes Schmied auf alles gefasst zu sein.
Somit gute Reise und Waihei
Bunduki
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10.10.2011 von Bunduki.
Ganz neu und doch kommt sie einem so bekannt vor:
A5 reloaded
Eine neue A5 ?
Braucht die Welt das?
Ohne langen oder kurzen Rückstoß der alten Denke ,ohne Gassystem …was bleibt da wohl… ![]()
Mal angenommen, sie funktioniert mit allen Patronen…why not….
Somit schließt sich der Kreis Browningscher Modellpolitik ,die schon mit der A500 gleichzeitig mit A500R und A500G beide damaligen Systeme R ( short Recoil) und G (gasoperated) abdeckten.
Der Trick mit dem klassischen A5 look ist clever,denn welcher Nostalgiker fängt noch nicht zu sabbern an…?
klassisches Design A5 und modernes Gesicht Maxus… beides zu wohlfeilen, weil fairen Preisen!
… mal gespannt wie man in Italien reagieren wird.
Und mal wieder quer gedacht:
der markige Werbespruch : ” Maxus ist Blitz und A5 ist der Donner”
@Jungs bei Browning ! Der Blitz ist Energie! der Donner nur das Krachen von Luft…vorsicht beim Texten….
Eine 100.000 Schuß Garantie ist da schon eine andere Hausnummer an Versprechungen !
Die Möglichkeit der Wahl zwischen Gas und Inertem System wählen zu können, zeigt gesundes Selbstbewußtsein BEIDE Systeme zu beherrschen.
Ein lang erwarteter Schachzug gegen die beiden verschwisterten Konkurrenten “B’s”, die beide bei “ihren” Systemen bleiben, aber über den gemeinsamen Vertrieb agieren.
Hier die derzeitig bekannten Daten
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Auch nicht neu …eher aufgewärmmt als neu gekocht
Citori die 7.Braucht die Wet noch die 7er Reihe der Citori?
Diesmal ohne Rückstoßumschaltung?
Wenn sie schneller ist …why not?…but, what for?
Aber ehrlich gesagt…was will man mit dem 7ten Facelift verbessern?
Ein Klassiker wie die Citory ist bei der Baugüte von Miroku unkaputtbar und war das auch schon als Modell 325 und 425.
Die neuen Chokes reißens auch nicht raus, denn die Chokeentwicklung stößt längst an ihre Grenzen und wird Herstellerunabhängig
immer unglaubwürdiger (siehe Helix chokes von Briley oder dem mysteriösen “hyperbolic” Choke profil der Kopistenwerkstatt Fabarm)
Lassen wir uns überraschen,wann uns Browning mit den neuen Spielsachen beglückt…wie üblich werden die Lieferzeiten fleißig up gedated…derzeit “spring 2012″ in den USA
Das Spiel geht weiter…
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Die andere Firma mit B * präsentierte erst kürzlich eine fast futuristische Waffe,die auch bei uns aufgrund ihrer haptischen Verführungskünste immer mehr Anhänger findet.
Die Benelli Vinci.
Natürlich gibts nun schon eine Super-Sportversion ,die genau wie die Crio SuperSport, auch bei den Parcourschützen Anklang finden würde.
Dazu eine Cordoba Version für die “High Volume” Hunters und sogar eine Version mit Pistolengriff für die…ja…? für wen eigentlich?
Nett beschrieben…in den USA!!!
Daten und Bilder
* Die drei Firmen mit B,die wir seit Jahren als einzig wahre Kompetenz im SLF bereich ersehen!
Es wird spannend ,weil technisch innovativ , preislich die Karten neu gemischt werden und das Angebot für uns, alle um einige qualitativ hochwertige Produkte, reicher wird.
…vielleicht wird ja auch mal mit einer SLF ein 130 Yard Schuß vollbracht…aber das liegt wohl eher am Schützen als an der Waffe.
Yours truly
Bunduki
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8.10.2011 von Bunduki.
Viele ,viele emails erreichten uns seit wir uns hier öffentlich für den Gebrauch der Selbstladeflinte aussprechen und junge und alte Jäger animieren,doch mal diese Waffe auszuprobieren.
Lassen wir Beschimpfungen,Boßheiten und blanke Dummheit außen vor ,sind die Zuschriften meist auch Berichte von Erlebnissen mit SLFs auf Jagd und am Stand.
Erfreulich, dass sehr viele Leser schreiben ,sie hätten gar keine oder nur unmerklich negative Reaktionen erlebt.
Und dies sowohl bei der Jagd, als auch auf dem Stand.!!!
Was immer wieder vorkommt,Schützen undBeobachter bewegt und auch ein tatsächliches Problem darstellt, sind drei Punkte:
>Der schlecht erkennbare Ladezustand der Waffe !
>Umherfliegende und liegen gelassene Hülsen
>Undisziplinierte Schützen.die ohne Magazinbegrenzung ballern was geht.
Der Ladezustand von SLFs und Repetietflinten ist in der Tat weit weniger leicht zu erkennen, als bei Kipplaufwaffen.
Abhilfe schafffen hier billige kleine Teile,die sogenannten Sicherheitsfahnen.
Abgeschaut von den DSB Sportschützen, sind diese Teile durch ihre Signalfarbe leicht zu sehen.Auch schon von weitem!
Man kann diese Dinger beim Büma erwerben,auf Ständen beommen oder schlicht selbst machen.
Wichtig ist , dass eine greller oranger Wimpel aus dem Verschluß signalisiert:
WAFFE LEER!
Ich kann hier nur jeden Standbetreiber auffordern, solche Wimpel zu bevorraten und sie auf seinem Stand mittels Standordnung obligat zu machen.
Selbstlade Schützen sehen sich so ernstgenommen und akzeptiert,weil auf ihre bedürfnisse eingegangen wird.
Den Meckerköppen werden ihre Schranken gewiese!Streit vermieden!
Die umherfliegenden Hülsen sind ein Problem der Puller !
Stimmt! Dort, wo ein privater Stand hohe Preise für Service verlangt ,brauche ich mich auch nicht zu bücken! Basta !
Aber wo ein Verein Betreiber des Standes ist, Puller oft nur ehrenamtlich tätig sind, kann man seinen Gastgebern oder den Vereinskameraden nicht zumuten, auch noch für meinen Müll den Rücken krumm zu machen.
Einfache Lösung für jedermann:
Ein Magnetheber!

Langer Stock mit Magnet am Ende hebt Hülsen zuverlässig und anstrengungslos auch aus Büschen und Sträuchern.
Selber bauen für kleines Geld, nach Anleitung Flintenblog oder käuflich im Handel erwerben.
Ende mit Ärger und ein verwundertes Staunen auf vielen Gesichtern: warum nicht schon jemand früher darauf gekommen ist????
Und das auf der Jagd keine Hülsen im Revier rumliegen ,gilt nicht nur für SLF -schützen,sondern für jeden Jäger.
Den dritten und letzten Punkt kann man leider nicht so leicht lösen,hängt er doch unmilttelbar von der Einsicht, Kameradschaft und Gesetzestreue einzelner ab.
Richtig: es macht tierisch Spass mit einer 8-schüssigen Flinte 8 Tauben zu schießen ,die schnell auf Schuß präsentiert werden.
Aber erst muß man mal 2 Tauben mit je einem Schuß zuverlässig treffen und dann gibt’s da auch noch so was, wie die Standordnung.
Jene ist das Hausrecht des Schießstandbetreibers.
NUR ER kann sie beugen, ausser Kraft setzen oder verändern.
Ob er nun die einfältige DJV Ordnung zu Grunde legt,sie als Beauftragter des DJV durchsetzen werden muß oder sich als freier Betreiber oder Verein selbst seine Ordnung von seinem Ordnungsamt abnehmen lässt, darf dem Schützen erst mal Schnurz sein!
Der Hausherr sagt, was Sache ist! Basta! Er ist im Schadensfalle auch verantwortlich!
Wer also meint, sich über diese Ordnung stellen zu können und klammheimlich für ein paar Dollar Puller-Trinkgeld mal die Sau raus zu lassen… nicht gerade fair.Pfui
Mit dem Betreiber reden, Sonderzeiten vereinbaren, klare Regeln aufstellen und evtl auch schriftlich den Betreiber entlasten.
So ist’s einfach und fair.

Ansonsten ist zu empfehlen:
Der Magazinbegrenzer sollte in der Waffe verbleiben.Auch auf dem Stand.
Heutzutage sind solche Begrenzer sehr schnell zu lösen…
Selbst wer sich den Spass macht ,verlängerte Magazinrohre anzubringen, sollte auf den Begrenzer nicht verzichten (so absurd das auch klingt).
Auf der Jagd ist er bei uns und in den meisten anderen Ländern vorgeschrieben.
Nur beim Jagdschutz und bei bestimmten Sportarten wie Flinten IPSC ,sowie im privaten erlaubten Bereich (Stand mit erlaubnis,Auslandsjagd,etc. ) steht es dem Schützen frei, soviel Bohnen zu bunkern, wie die Tüte aushält.
Man sieht, es ist einfach ,die Vorurteile zu widerlegen, die uns immer wieder den Spass an den selbstladenden Flinten vergellen wollen.
Yours trulyBunduki
Geschrieben in mixed bag, guns and gear | Keine Kommentare »
20.9.2011 von Bunduki.
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Und nicht vergessen:
Noch können bei unseren derzeitigen Kursen, verschiedene Selbstlader auch mal ausprobiert werden.
Ohne Kaufzwang,ohne extra Kosten, just als Service…
…aber auch keine Dauerveranstaltung!!!!…nur noch bis 9.10. Testmöglichkeit!
Kursanmeldungen unter Tel 08363 277
oder per mail webmaster@flintenservice.de
Produktberatung ausschließlich in unseren Kursen
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Den Spass den Selbstladeflinten machen muß man erleben…
Dazu macht dieser kleine Film aus dem englischen Fieldsportschannel Lust:
Benellis Semi Auto Competition
In Ergänzung zu den vorhergehenden Blogs und um noch mehr Fragen somit zu beantworten,hier eine kleine Auflistung von Herstellern,geordnet nach dem für sie typischen Nachladesystem.
Wenn der geneigte Leser hier Namen findet, die er noch nie in Bezug auf Selbstlader gehört hat…ganz ruhig, die Waffen hat er schon gesehen, wenn er die üblichen Kataloge und Internetangebote durchgeht.
Ein Who is Who, oder wer stellt was her, soll diese Aufstellung nicht sein,aber wer Augen hat zu sehen,dem werden vielleicht selbige aufgehen.
Die Ausstellung ist nicht komplett und natürlich auch nicht wertend.
Hersteller von Gasdruckladern:
Winchester
Remington
Fabarm
Gamba
Weatherby
Bernadelli
Huglu
CZ-USA
Marocchi
Lanber
Mossberg
Akkar
CZ-USA
KRAL
Hatsan
Yildiz
Hersteller von Rückstoß/Inertia betriebenen Selbstladern
Franchi
Breda
Caesar Guerini
Marocchi
Sarzilmaz
Stoeger
CZ-USA
KRAL
Und dann noch ein Leckerli: die Nähmaschine unter den Selbstladern oder auch der Traum eines jeden Feinmechanikers…
eine Klasse für sich:
Amerigo Cosmi
Nun fröhliches Auswählen und Augen auf…manches scheint nicht nur gleich zu sein…
Manches teuflisch ähnlich und manch einem mag scheinen, dass mancher Kaiser keine Kleider trägt…
Stimmt,denn frei nach dem ollen Geheimrat:
„Du mußt versteh’n!
Aus Eins mach Zehn,
Und Zwei laß geh’n,
Und Drei mach gleich,
So bist Du reich.
Verlier die Vier!
Aus Fünf und Sechs,
So sagt die Hex’,
Mach Sieben und Acht,
So ist’s vollbracht:
Und Neun ist Eins,
Und Zehn ist keins.
Das ist das Flinten-Einmaleins!“
Darum schießen wir nur Selbstlade - Flinten, die alle ein großes B im Namen haben.
Bunduki
PS
Russische und chinesische Produkte erwähne ich prinzipiell und aus weltanschaulicher Überzeugung nicht!
Geschrieben in guns and gear | Keine Kommentare »
5.9.2011 von Bunduki.
SLFs sind schnell!
3 mal und dann?
Um sie wirklich schnell zu machen,für den Schuß im Schirm oder bei heftigem Anflug (ja so was gibt’s noch) kommt’s aber auf die Ladegeschwindigkeit an.
Besser gesagt Ladetechnik !
Schnelles Nachladen im schussbereiten Zustand, also taktisches Nachladen ist keine Hexerei, allerdings und leider, mit viel Voodoo aus der Vermarktungsecke verblendet.
Taktisches Nachladen ist ein Begriff aus dem dienstlichen Einsatz der Waffe,gilt aber auch für den zivilen , jagdlichen Einsatz wenn man Taktik mit der Benutzung des Denkappartes gleichsetzt.
Ziel des taktischen , schnellen Ladens ist eine hohe Feuerbereitschaft der Waffe innerhalb eines gegebenen Zeitfensters.
Schwierig, mit nur drei Schuß ….und deswegen eben auch notwendig, darüber nachzudenken.
Gehen wir von einer gewünschten Schußbereitschaft von 7-8 Schuß aus (Tauben Krähen etc) , müssen wir die nachzuladenen Patronen möglichst günstig platzieren.
Sidesaddles (Patronenclips auf der linken Verschlußkastenseite), wie sie bei Combatflinten Verwendung finden, sind suboptimal, da das Nachladen von dort meist die Verdrehung der Hände, oder der Waffe, zur Folge hat.
Die Patronen liegen nicht linear zur Ladeöffnung !
Praktisch sind seit Jahren die Schaftmaschetten aus denen gradlinig das Magazin bestückt werden kann, ohne die parallele Bereitschaftshaltung der Waffe zu verändern.
Leider leiern diese elastischen Stoffteile schnell aus und die ledernen sind meist der feuchten Witterung nicht gewachsen.
Für teures Geld kann man sich sogn. Stockholder anschaffen und mit Schrauben am Schaft verbinden…aber wer dreht schon gerne Spaxschrauben in den Schaft?
Abhilfe schafft da eine geniale, kleine, billige Erfindung, die im Flinten-ISPC nicht wegzudenken ist, bei den Jägers aber mal wieder unbekannt und allerhöchstens belächelt ist.
Ein kleiner Plastikclip mit Patronenschlaufe wird von der Fa. Höppner und Schumann angeboten.
Spottbillig und unkaputtbar!
Man nehme 4 bis 6 der Clips , verbinde sie in der Schlaufe mit einem klebenden Steg und befestige auf der Rückseite hochwertiges Montageband.
Nun der Schaft fettfrei gemacht und fertig ist ein blitzschneller Patronenhalter für taktisches Nachladen, der zu allem Überfluss auch noch jederzeit rückstandsfrei zu entfernen ist! ![]()
Das man die Dinger auch noch als Putzstockhalter im Schrank,als Mundepot am Riemenbügel für die Saupatronen oder als kongeniale Befestigung des Krähen Tarnnetzes missbrauchen kann, …wird wohl selbst die Erfinder verwundern.
Wer jetzt noch lernen will ,wie er mit solchen und anderen Hilfsmitteln schnell und sicher schießen kann,der besuche unsere Selbstlader und VSR-kurse .
Dort lernt man ,lacht man, schießt viel und kann sogar noch neue hochwertige Waffen ausprobieren
Bunduki
Geschrieben in Bundukis Flintenlehre, guns and gear | Keine Kommentare »
3.8.2011 von Bunduki.
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Bitte zur Beachtung bei Kursanmeldungen:
UNSERE NEUE MOBILNUMMER
0152- 52 42 22 16
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Es gibt so Dinge im Leben, die sind weit weg.
So weit weg, dass man nur von ihnen zu träumen wagt, weil die Erfüllung des Wunsches
unmöglich scheint.
Bei vielen greift an diesem Punkt der Neid ins System ein und negativisiert erstmal alle, die es sich leisten können und das Objekt der Begierde noch dazu.
Luxuswaffen sind ein Musterbeispiel dafür.
Kommt die Sprache darauf, wird gewettert und gespottet…das ganze ist nicht jagdlich,das ganze unsinnig und hinderlich und überhaupt: „was fällt anderen ein, sich etwas zu leisten ,was ich nicht kann!?“ “alles Protzer und Angeber und ich schieße sowieso besser wie die…”
Schade… aus mehreren Gründen.
Luxuswaffen sind Gebrauchsgegenstände der höchsten Kategorie. Ohne Sie wären andere Waffen nicht einzuschätzen, denn es braucht immer „das Ende der Fahnenstange“,es braucht immer Maßstäbe.
Zum anderen sind sie Kunstobjekte, wenn es sich um Waffen handelt ,deren Besitzer auf individuelle Dekoration Wert legen.
Am Augenfälligsten ist die Gravur….und am Anfälligsten an Kritik, denn hier beginnt des Menschen Individualität.
“Wat dem ehn sien Uhl, is dem andern sien Nachtigall”,pflegte meine Oma zu sagen .
Nicht zu vergessen: Eine Waffe wird nicht besser wenn sie graviert ist,kann aber, unabhängig von ihrer technischen Qualität,
ein Kunstwerk mit erheblichem Wert werden.
Gravur ist eine höchst individuelle Kunstform.
Alt, fast archaisch zu nennen, denn wahrscheinlich hat schon der UR-UR-UR-Opa in der Höhle sein AtlAtl verziehrt.
Natürlich ist sie sinnlos, aber das sind Micheangelos Werke ebenso, wie die von Picasso und Miro.
Der Sinn der Kunst ist das Berühren der menschlichen Seele…und da genügt es, eine Seele zu erfreuen!
So individuell und abseits von Kritik ist Gravur.
Daneben ist die Graveurkunst Handwerk, ein seltenes und schwieriges.
Eines dass nicht von Maschinen übernommen werden kann, weil Rollgravuren und Laserbildchen schlicht der göttliche Funken des menschlichen Genius fehlt.
Dies gilt auch für Auftragsportrais von Herr ,Hund und Gespielin ,denn sie sind gut bezahlte Fesseln der Graveure.
Erst wenn Künstler und Auftraggeber ein Motiv,eine Idee vereint, wird Kunst daraus.
Wer Gravuren in Auftrag gibt, scheint mir eine Mäzen der Kunst und des Handwerks, in einer uralten Tradition Europas.
Und wer sich heute lustig macht über einen Kunden, der ein Jahr seine Flinte entbehrte,weil sie bei einem Graveur in Arbeit war und nun „doch nur“ altdeutsches Tiefgestochenes zeigt, dem sei gesagt ,dass alle gekonnte Gravur ihren Platz hat, auch wenn sie dem Tagesgeschmack entgegenläuft und nicht jedermann konviniert.
Meine Liebe gehört dem Bulino stil.
Nur eines ist faszinierender, als das Spiel von Licht und Schatten bei dem fast fotografischen Realismus zu betrachten… den Künstler bei der Arbeit zu zusehen.
Kann ich mir so was leisten?
Nein.
Würde ich es bezahlen, wenn ich’s mir leisten könnte?
Nein, weil ich meine Waffen schwarz mag!
Dennoch liebe ich diese Kunstform,genauso wie ich Chagall mag und weder ein Bild, noch Ziege oder Geige besitze.
Hier als kleine Anregung zur Diskussion und zum Betrachten, einig links:
Il Bulino
Meine Liebe zu Bulino entstand hier in dieser Schule für Graveure,an der junge Menschen ein altes Handwerk jeden Tag neu lernen:
Das es mehr Verrückte wie mich gibt, zeigen diverse Gravurforen in der Welt,in der sich Begeisterte darüber freuen, dass dieses Handwerk noch nicht ausgestorben ist.
Handengraving forum
Mit schalem Geschmack natürlich verständlich, dass es in der Neidrepublik DE keinen Platz für so ein Forum gibt.
Deshalb auch eine englische Einführung in die Materie
The engraving glossary
Hier noch drei Bücher sowohl die unterschiedlichen Schulen wie auch die Entwicklung dieser Kunstform zeigen:
Steel Canvas
Von Basic bis komplett überkandidelt, bewegt sich der amerikanische Geschmack.
Typisch : nichts ausgrenzen alles kombinieren und viel experimentieren
DAS Werk über klassische wie moderne Gravur vom verstorbenen Marco Nobili, der maßgebenden Autorität auf dem Gebiet.
fine european engravers
Zum Abschluss noch ein wenig was fürs Auge und zu Initialzündung einer Träumerei:
Das es auch talentierte Graveure in allen Stilrichtingen beu uns gibt zeigt diese kleine (unvollständige) Auswahl von Künstlern, deren Werke meine Wege kreuzten.
Klassisch europäisch :Alexandra Feodorow
Klassisch und mutig innoovativ Ralf Salzmann
weit weg in Norwegen und vielleicht deswegen kreativ und inspiriert: Sybille Thomas
Der bekannteste und vielleicht genialste deutsche Vertreter
Trompeter und Ritchi
meisterliches auch was die Erklärung in der Webseite betrifft: Andreas Amthor
Für Ihn arbeitet die creme de la creme der Gravuerelite Europas:
Peter Hofer
Auf der anderen Seite der Welt die andere Seite der Gravur:
the gun engraver
Beispiele des american stiles: FEGA
Vielleicht finden Sie Gefallen an dieser Kunst,vielleicht wird’s mal ein Messergriff oder doch eine Seitenplatte, eine Laufwurzel oder eine Griffkappe…?
Aber selbst wenn man es nicht besitzt,geht es weiter über das hinaus was ein Gebrauchsgegenstand darstellt… Kunst und Handwerk in bester Tradition.
Yours truly
Alexander
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20.5.2010 von Bunduki.
Auch wenn es schwer ist, in diesem Land Informationen ,Service und Ersatzteile für diese große und klassiche Marke zu erhalten ,ist es erfreulich, wenigstens im englischen Intenet TV einen schönen Bericht über die Leute und Waffen aus Herstal zu
erhalten.
Browning in fieldsportsTV
Die Freunde und Liebhaber dieser Marke werden es freudig entgegennehmen,wenn sie schon im eigenen Land wie Kunden einer exotischen Randmarke behandelt werden.
Bei soviel Begeisterung für schöne klassische Waffen,fragt man sich,warum in deutschen Waffengeschäften die Regale leer bleiben…oder nur von kurzfristig billigen , angeblichen “Vorführwaffen” belegt sind.
Man kann sich erinnern, Browning war auch bei uns mal eine Weltmarke …bevor die Narkolepsie der deutschen Vertretung
und die Untätigkeit des Großhandels, die Marke in den marketingtechnischen Tiefschlaf trieb.
Als wären Lustlosigkeit,schlechte Lagerhaltung und gebetsmühlenhaft wiederholte Klagen ala’ Obelix über “die Belgier”,
Sekundärtugenden deutscher Kaufleute.
Interessant aber das Bild einer Firma die “understatement” betreibt, anstelle kurzgeistig auf der Marketingpiste zu wedeln.
Yours truly
Geschrieben in mixed bag, guns and gear | 1 Kommentar »
19.5.2010 von Bunduki.
Frühlingszeit ist die beste Gelegenheit mal wieder auf die Waage zu sehen.
Erschröckliches zeigt sich da oft bei uns.
Resultat: wir sind unzufrieden mit der Gewichtsverteilung, werden übellaunig und futtern noch mehr.
Sehr oft ist’s aber gar nicht so schlimm und der fette Obelix wird von seiner Umwelt eben wirklich nur als stattlicher Athlet gesehen.
Zugegebenermaßen ist mir noch nie passiert…aber die Hoffnung stirbt später, als alle Diäten.
Bei unseren Flinten ist’s mit dem Gewicht ebenso subjektiv.
Der eine mags mehr vorderlastig,der andere mit mehr Gewicht im Hinterschaft.
Man weiß nicht so genau , ob der Standnachbar nicht doch recht hat ,wenn er posaunt : “nur die vorne schweren Flinten laufen”.
Ausprobieren mit der eigenen Waffe wär halt schön.
Und das sollte bezahlbar bleiben.
Nun versteh ich nicht so viel von Diäten und zielgerichtetem Abnehmen,wie jeder, der mich kennt, weiß.
…Aber von Flinten hab ich rudimentär Ahnung.
deswegen war ich froh als ich ein unscheinbares Produkt bekam, dass die gezielte Gewichtsverteilung und das preiswerte und
spielerische Probieren ermöglicht.
Zwei Typen von mit Gewichten befüllte Röhrchen liegen vor mir.
Die einen in 20g Schritten schwerer werdenden ,sind schlank und können zum Ausprobieren mit duct tape leicht am Lauf rückstandsfrei befestigt werden.
Einfach und genau kann ich feststellen, wie sich mein Schwung mit dem Zusatzgewicht verändert.
Die zweiten Röhren sind ebenfalls mit Gewichten gefüllt,schwerer in 50g Schritte,können aber wohl auch “auf Maß” befüllt werden.
Sie haben ca Zoll Durchmesser und sind so leicht in der Bohrung eines BDF Hinterschaftes unterzubringen.
Ein Distanzstück aus Pappe reicht,das Teil zur Schaftkappe zu fixieren .
Die Teile sind mit Gummi ummantelt sodass sie im Gegegensatz zu den mit Klammern zu befestigenden Teilen des derzeitigen Zubehörmarktes (z.B.Briley) den Lauf nicht zerkratzen können.
Egal wie und wo man Gewicht einsetzen will,hiermit ist leicht zu simulieren und Gewichtsverteilung umzusetzen.
Dies ohne hunderte von Euro , ohne Büma Umbau und für jede Waffe.
Eine feine kleine Sache, so eine Flintendiät
Yours truly
Bunduki
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5.8.2009 von Bunduki.
Unverzichtbar beim blumigen Anpreisen eine Flinte oder Büchse ist die Fischhaut.
…sorgfältigst Handgeschnitten von fleißigen Elfen des Handwerks…
…einmalig in Ihrer innovativen Form der Schlangenlinie…
…wertsteigernd als noble Schaftverschneidung…
…sichert eine guten Halt der Waffe…
Ok…where’s the beef ?
Eine Fischhaut ist nichts anderes, als eine Fläche am Schaft, die durch Bearbeitung besonders griffig sein soll.
Soweit die Theorie des Zweckes.
Die Realität ist etwas flexibler…

Die Linien die in das Holz geschnitten oder gepresst werden, dienen heute vorwiegend als Verzierung.
Wenn sie wirklich mehr Griffigkeit geben, sind sie scharf pointiert und weniger eng geschnitten, als eine Fischhaut, die nur auf Optik ausgelegt ist.
Bei der Fischhaut misst man international die geschnittenen Linien auf (z.B.) einem Zoll.
D.H. eine 20er Fischhaut weist 20 Schnittlinien pro 25,4mm auf.
Der Unterschied zwischen der fabrikmäßig geschnittenen 20LPI und einer handgeschnittenen
24LPI fällt manchmal gar nicht auf (ausser auf dem Kontoauszug).
Traditionelle Handwerker schneiden Fischhäute mit Fischhauteisen.
Eine langwierige und sehr kunstvolle Arbeit,bei der natürlich die Feinheit der Arbeit,also die Anzahl der geschnittenen Linien und die Unterbrechungen durch breite Schwunglinien auch als Qualitätsmerkmal dient.
Die Fischhauteisen werden heute abgelöst von elektrischen Schneidern und in der Massenproduktion wird auch gerne in das Holz einfach ein Muster gepresst.
Die neuen Arbeitsmethoden bilden die Basis für allerlei Formen und kunstvolle Linienführungen und seit die Lasertechnologie auch komplexe Figuren zum Bruchteil der Handarbeit möglich macht,ist der Kreativität eigentlich keine Grenze gesetzt.
Merkwürdig, dass den Designern nicht wirklich mal was neues einfällt.
Nichts wirklich neues,denn schon in den 70 und 80ern versahen Remington ,Winchester und andere ihre Schäfte mit gepressten Flechtmustern,scheußlichen ,aber damals modernen Blumenranken und viel Schnickschnack mehr.
Bessere Griffigkeit brachte das damals auch nicht, aber man war sowieso “Flower Power” ,”Afri Cola” und ein bischen Bluna.
Bei uns blühte damals die schottische Fischhaut auf Schäften mit extra großen Romben und gab ,sofern wirklich geschnitten, ein Mehr an Griffigkeit aber nicht gerade den Stil ,den man mit der Jagd auf dem Hochland assoziiert.
Schön ist, was gefällt und wofür man bereit ist ,zu bezahlen.
Doch die Funktion?
Adhäsion(Haftung) ist da von Nöten, wo feuchte Hände die Waffe nicht mehr sicher halten können.
Die maximale Griffigkeit eines Waffenschaftes erreicht man bei Holz wohl am ehesten, durch das Punzieren.
Eine wenig edle,eher brutale, Aufrauung des Holzes, die aber der Hand ein Maximum an Adhäsion bringt, sofern sie grob genug gearbeitet wurde.
Ansonsten dient sie als Hintergrund und Lückenfüller für Verschneidungen .
Wer wirklich eine Griffunterstützung braucht, ist damit sehr gut aufgehoben.
IPSC Schützen und Freunde des Kunststoffschaftes haben sich andere Möglichkeiten ausgedacht,die Grifffläche rutschfest zu machen.
Sie benutzten Skate board tape (rau wie Schmirgelpapier) an Pistolengriffen und an Gewehrschäften werden raue Texturen geklebt oder schlicht Schrumpflacke aufgetragen.
Manche Erfinder glauben sich beim Flintenschaft-Design an den diabolopubsenden politisch korrigierten Schieß-Gehhilfen der LG-schützen orientieren zu müssen, um auch endlich aus der Flinte ein medien-entschuldbares DSB-Sportgerät mendeln zu können.
Da passt natürlich die punzierte Fläche zum evolutionären Gesamtbild.
So manchem fällt dabei eher ein Satz von Schustern und ihren Leisten ein ,als eine Verbindung zu edlen Flinten zu finden.
Extrem-Schützen die Jahr für Jahr nach Cordoba fliegen ,um dort Tausende von Schuß auf Tauben abzugeben, bevorzugen glatte Schäfte und den Einsatz von Handschuhen.
Schon manch einer dieser Jäger flog mit einer nagelneuen Flinte mit handgeschnittener Fischhaut nach Argentinien und liess nach ein paar Tagen einfach die schönen Romben alle abschmirgeln.Die hatten ihm bei den heißen Schießereien nämlich eine Menge Pflaster an den wunden Händen eingebracht.
Aber Jaaaa.
Natürlich sieht das “bewußte Nichts” an einer schönen Flinte erst mal ungewöhnlich aus.
Aber mal zugegeben: die fabrikmäßig eingepresste 08 15 Fischhaut reißt einen auch nicht vom Hocker…oder das „schottische“ Muster der 70er Jahre,oder die gepresste Schuppen aus Anatolien….. brrrrrrr
Kommt dazu, dass viele Fischhäute regelrecht kaputtgepflegt werden, in dem man sie und ihre Spitzen mit Schaftol , Lack und natürlich dem Zahn der Zeit rundbügelt.
Braucht man sie also wirklich?
Ich glaube: eher nein!
Die maximale Griffigkeit an einem Gewehrschaft erreicht man mittels eines dünnen Schieß- oder Golfhandschuhes, der auf glattem Holz absolut verrutschsicheren Halt gibt.
…Ob die Hände eines Jägers heute noch mit, Blut, Schweiß und Öl soweit verschmiert sind ,dass er die Waffe nicht sicher beim Angriff der Kampfwusel halten kann, und dazu nicht mal einen Lappen zum Fingerbawischen dabei hat.
…Ob feinste Fischhaut dem Sportler bei Stressschweiß doch mehr Halt gibt,oder eine punzierte Oberfläche,ein Handtuch oder eine Schießhandschuh nicht bessere Dienste erfüllen…
Sicherheitsdienste die auf Schiffen Dienst tun,schwören auf rauhe Texturen mit denen die Schäfte beschichtet werden.
Zurecht,denn dort ist Feuchtigkeit,Öl und Schmutz all überall…doch wer von uns fährt schon mit der Flinte zur See auf Pirsch nach Piraten?
Wir als “normalos”, wollen einen “hübschen” Schaft an unseren Jagd und Sportflinten.
Dort kommt eine edle Holzmaserung OHNE Fischhaut oft viel besser zum Ausdruck, als mit ein paar lieblos und phantasielos geritzten Fabriklinien, spinösen Laserkrakeleien oder mottenkistigem Eichenlaub.
Wenn Sie also gerade dabei sind, sich einen Maßschaft fertigen zu lassen, oder einen alten Schaft aufarbeiten, überlegen Sie mal, ob das Ganze nicht besser OHNE aussehen würde oder holen Sie sich ein paar Inspirationen bei Künstlern,die Fischhaut und Schaftverschneidung auf ihre eigene Weise interpretieren.
Hier zwei Beispiele :
…vor allem lassen die beiden die barocken röhrenden Hirsche,suhlenden Schweine und flatternden Hühner dort wo sie hingehören…in der Natur
und hier noch einer aus seiner eigene Liga
HOFER
Wie immer …nichts ist individueller, als die Flinte in ihrer Einfachheit: Jedem Hirsch sein Geweih,jedem Kind seinen Luftballon !
Geschmack ist was gefällt.
Und für denjenigen dem es minimalistisch mit Optimierung des Holzcharakters gefällt:
Ein gutes Finish ,professionell aufgetragen und feinst poliert, machte schon oft aus einem alten zugesaberten Ölschaft ein kleines Schmuckstück.
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1.8.2009 von Bunduki.
So viele Gedanken sich potentielle Flintenkäufer über Ihre neue Waffe machen, um so individueller auch die seit Jahren wachsende Konfigurationsmöglichkeit von Flinten geworden sind, ein Teile der Flinte wird immer weniger beachtet.
Wird beim Hinterschaft intensiv überlegt und probiert wie lange er sein muß, welche Senkung ideal ist und welche Schaftkappe hübsch und gleichwohl praktisch ist, so wenig wird heute über den Vorderschaft nachgedacht.
Das war nicht immer so.
Alte Hasen des Flintengeschäftes kennen die Fragen nach Biberschwanz, Halbbiberschwanz und nach Jagdschaft mit Nase, die in den 70er Jahren aufkamen und bis ca. vor 15 Jahren noch selbstverständlich jedes Verkaufsgespräch begleiteten.
Heute hat sich die Frage nach dem Vorderschaft fast erübrigt, da inzwischen das Programm der Hersteller egalisiert wurde.
Schlanke Vorderschäfte mit Schnabel/Nase oder die puristische american Form dominieren heute den Flintenbau der BDFs.
Sie sind für alle Handstellungen gleich gut geeignet, haben eine schmale elegante Silhouette und sind optisch unauffällig.
Allein bei einigen Sportvarianten werden noch die früher zu jeder Sportwaffe gehörigen Biberschwanzschäfte angeboten.
Sie werden aber schon fast als exotischer angesehen, wie die Splintervorderschäfte der DFs
Selbst bei der SLF mit ihrem Innenleben von Magazin und Gasgestänge wird Wert auf die gleiche „Flächenutzung“ zur Handauflage, wie bei einer Durchschnitts BDF gelegt.
Einige Büchsenmacher haben indess eine Marktlücke entdeckt und bieten Vorderschäfte an, die in Umfang und/oder Form der Führungshand angepasst sind.
Auch Vorderschäfte mit Fingerrillen ,wie man sie von KW-griffen kennt,werden angeboten.
Die Nachfrage hält sich derzeit in Grenzen, sehen diese sogn. “ergonomischen” Teile doch schon sehr gewöhnungsbedürftig aus.
Dennoch ist ist zu begrüßen,dass dieser Teil der Waffe nicht ganz der Lego-Baukasten-
Methode und des voralpenländischen Einheitsdenkens der Lageroptimierung zum Opfer gefallen ist.
Dabei ist die Wahl des Vorderschaftes nicht gänzlich unwichtig.
Der feste Griff und die spielerische Führung der Flinte mit der linken Hand wird nur dann möglich sein, wenn die Größe des Schaftes und sein Querschnitt zur Schützenhand passt.
Dies ist besonders bei Personen zu bedenken, die viel mit ihren Händen arbeiten und somit die Form und Größe ihrer Hände verändern.
Bei so manchem Handwerker kommen die schlanken Tulpenschäfte nicht recht in Schwung. Kaum hat er einen breiten Sportschaft in der Hand fühlt er sich sofort besser.
UND : manchmal ist auch die Feile angesagt, wenn die fabrikmäßigen Sportschäfte zu breit sind ,aber dennoch das Profil mit laufparalleler Griffrille bevorzugt wird.
Passen die Standardmaße nicht, so steht der Anpassung nichts, nicht mal große Kosten, im Wege.
Eine gerade Fläche innerhalb der Hand (siehe Bild 3) dient als optimale Auflage und Unterstützung.
Die Lage der Finger (Bild 4) ergeben je nach Gusto mittels Deutgriff und ausgestrecktem Zeigefinger oder Klammergriff die ganz individuelle Führung und das Feingefühl für den Schwung.
Die Hand sollte entspannt sein und gleichzeitig unverkrampft die Waffe halten und führen können.
Zum Unterschied der Griffvarianten:
beim Deutgriff sugeriert der ausgestreckte Zeigefinger ein Deuten aufs Ziel.Die Hand erhält mehr Auflage über Mittelfinger und Ringfinger.Die Hand wird nach vorne gestreckt bei wenig Biegung im Gelenk.
Beim Klammergriff wird ein optimum an Kraft umgesetzt da, der Schaft durch die stärksten Hand und Fingermuskeln unterstützt/gehalten/geführt wird.Das Handgelenk wir steiler abgewinkelt.
Welcher Griff besser,welche der zig Varianten davon richtig ,falsch oder ideal ist????…
…richtig ist was gefällt und den Schützen die Waffe sicher und kontrolliert führen lässt.
Das wird bei den meisten Menschen durch einen schlanken Schaft, in relativ universellen Maßen, erreicht.
Wie die Bilder mit den Größen zeigen, sind die Unterschiede innerhalb einer Waffenreihe relativ unerheblich.
Auch zwischen den einzelnen Herstellern sind Variationen sehr gering.
Ob BDF oder Selbstlader…man hält sich an ein wohl universelles Maß zwischen 42 und 47 mm Breite.
Doch die Regel kennt die Ausnahme und die kommt in Form des mit einer breiten Unterlage und schmalen Fingermulde ausgestatteten „ Beavertails“ oder Biberschwanzvorderschafftes.
Seine Ursprünge liegen in den Sportwaffen der USA, als diese noch ihre Läufe nebeneinander hatten,
Um eine gute Führung zu erreichen, Gewicht zu addieren und vor allem zu verhindern ,dass sich der Schütze am Lauf die Finger versengt, statteten viele US Flintenbauer ihre Waffen mit breiten und an den Seiten hochgezogenen Vorderschäften aus.
Typischen Beispiel sind die Flinten Modelle 21 der Fa. Winchester oder Parker.
Die Beliebtheit dieses Vorderschaftes wurde dann auch auf die BDFs übertragen und nach kurzer Zeit gab es keine Sportflinte für Trap oder Skeet mehr, die nicht über den Biberschwanz verfügte.
Bis heute sind dies Schäfte bei den Sportflinten vieler Hersteller im Angebot.
Der Vorteil dieser breiten Handauflage ist sicher ein subjektiver.
Aber die Führung scheint nach Meinung vieler Benutzer dieser Schäfte kontrollierter , der Schwung durch das Mehr an Gewicht und Masse etwas ausgewogener.
Oft findet man diese Schäfte auch noch an relativ kurzläufigen Flinten.
Deren Besitzer behaupten damit die gleiche Schwungdynamik zu haben, wie mit einer 1 Zoll längeren Flinte.
Sicher eine gewagte Behauptung, die allerdings, da subjektiv vom Schützen so empfunden, nicht widerlegt werden kann.
Vertrauen wir also wieder auf unseren „inneren Schweinhund“ der uns bei der Flintenauswahl helfen sollte, auf dass auch er mal was Gutes vollbringe.
Eine besondere Art des Vorderschafftes findet sich bei DFs.
Ein kaum merkliches Stück Holz verdeckt dort wichtige Technik unter dem Lauf und soll auch noch schön aussehen.
Nun,… in der Minimalistik der Formgebung des Doppelflintenbaus liegt der wahre Reiz dieser Waffen, die in keiner technischen Eigenschaft BDFs das Wasser reichen können…außer eben, in ihrer unvergleichlicher Eleganz und der dadurch vereinfachten Balance der Waffen.
Doch der Nachteil ist immens:
Verbrannte Finger vor denen man sich mit Handschuhen oder hässlichen Ledermanschetten schützt…
Kein Platz für lange Finger oder große Hände, kaum Führung, aber eben dieser Hauch von Stil…
Wie sehr auch bei der Wahl des Vorderschaftes , jenseits der Ästhetik, die praktische Auswahl stehen sollte, zeigen die nachstehenden Bilder, in denen mit einem vom Maß idealen und vom Schützen als bequem empfundenen Vorderschaft (oben) auch die anderen Extreme, wie der zu große Beavertail oder der zu kleine Splinter, demonstriert werden .
Die Auswahl der Flinte ist, irgendwo hatte ich das doch schon mal gesagt????
,…
….eine ganz und gar individuelle Sache!
Also nehmen Sie sich auch für den Vorderschaft die Zeit mal rumzuprobieren.
Schrecken Sie auch nicht davor zurück, Ihren Vorderschaft schmaler machen zu lassen;
… auch auf die Gefahr ,dass sie so was wertvolles wie eine Fischhaut verlieren… ![]()
Zu diesem Thema und der überschätzen Schnitz und Prägearbeit an Flintenschäften gibt’s was in einem der folgen Blogs.
Das gute Führungshändchen wird’s Ihnen mit ermüdungsfreiem Schwung und einigen Treffer mehr danken.
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