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Archiv der Kategorie Bundukis Flintenlehre

Nachsatz ….kleine Unterschiede beim schnellen Nachladen

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In Beantwortung einiger Anfragen und zur Vermeidung von falschen Vorstellungen.

Das „Taktische Nachladen“ auf der Jagd unterscheidet sich grundlegend vom taktischen Nachladen im Dienstbereich oder im 3gun Match.

Wir “normale Flintenschützen“ wollen nur ohne große Nachladeunterbrechung für ein neues Flugziel bereit sein.
Im Dienstgebrauch ist Nachladen überlebenswichtig und erfordert gänzlich andere
Handhabung der Waffe als im zivilen,friedlichen Jagdgebrauch.

Wird im Dienstgebrauch der sogn.“weak hand reload“ praktiziert:
Die Waffe bleibt mit der rechten am Pistolengrif fixiert,mit einem Schuß im Lauf und gepannten Verschluß, in Zielrichtig gehalten.
Die linke greift 4 Patronen aus einem spez Halter und führt diese in die hochgehaltene Waffe von unten ein.
Der Blick des Schützen bleibt dabei auf den potenzielle Gefahrenbereich gerichtet.

Im Jagdbereich wird immer mit der rechten Hand (rechtshänder) geladen, um Unfälle durch AD am Abzug zu vermeiden.
Der Blick kann durchaus auch auf die Waffe gerichtet werden ,die Waffe als solche kann so verdreht werden ,dass der Ladebereich dem Blick des Schützen zugewandt ist.
Entscheident ist nicht das ununterbrochene Beschießen ALLER Ziele, sondern die Möglichkeit , schneller unterschiedliche Ziele im persönlichen Schussfenster bejagen zu können. Dies wird relevant, wenn hohes Aufkommen an Flugwild besteht, sowie wenn
Große Gruppen (flocking) unregelmäßig auftauchen.

Also sehen wir hier wieder ganz deutlich:
Bei uns Jagersleut geht’s um nix !
Bloß Beute machen und Spass haben…das istr zwar auch was aber net so wichtig.

Militärischer Flintendrill ist denen vorbehalten, die ihn hoffentlich nie gebrauchen müssen und jenen, die zuviel ins Fernsehen schauen.

Wir Jäger wollen und brauchen immer nur das eine:

Das hier
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Bunduki
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learn to rumble…schnelles Nachladen

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Neulich auf den Schießstand:

Waidmannsausbilder vor Waidmannsauszubildenden…Hut auf, omnipotenten Brustton eingeschaltet und verkündent: „Die Automaten taugen alle nix“, weil sie ja zu unsicher sind und überhaupt sei eine „richtige Flinte“ viel schneller zu laden.

Nun ritt einen unserer Schüler mal wieder der Teufel und frech, wie er ist, mischte er sich ein.
Er bot dem Herrn Waidmannsausbilder und zwei seiner Elefen an ,mit Ihm eine Runde Flush zu schießen. Sie zu dritt, er allein.

Nun schien aber gerade die Sonne und die Zeit rückte vorwärts, der Leberkäs wurde kalt und überhaupt: zu so einem „Schießerunsinn“ ,hätte man keine Zeit. :-)
Schad…dennoch kamen einige Jagdschein Anwärter nachher vorbei und wollten wissen, ob das Angebot nur heiße Luft gewesen wäre.

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Zunächst nahm sich unser frecher Herausforderer seine Benelli Cordoba ,zeigte allen dass sie leer war und lud sie mit den gesetzlichen 3 Schuß auf…in knapp einer Sekunde.

Dann ließ sich der Frechbold Flushtauben werfen , also eine ununterbrochene Reihe von Tauben ohne Ansage und aus allen Ecken.
Er schoß ,wie im Cordoba training gelernt, lud nach, schoß, lud und das alles so schnell dass ihm kaum eine Taube entging.

Die Durchschnittszeit beim Nachladen von 2 Schuß bewegte sich bei ihm bei 0,45Sekunden.

Ok, Ok….ganz unbegabt war der Bube nicht und trainiert hat er das recht emsig , aber das Üben ist ja nicht für andere verboten. :-)

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Dazu gehört nicht viel:
Passende Patronenclips für Schaft oder Gürtel oder eine geeignete Gürteltasche ,die es erlauben , zwei Patronen richtig zu greifen.

Nun ein wenig Fingerfertigkeit, das richtige Sicherheitsbewußsein für die Selbstlade-Flinte und das taktische Gefühl zur rechten Zeit nachzuladen.

boom boom boom…geht natürlich auch mit Kaliber 20 :-)
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So kommt’s , dass eine Selbstladeflinte, auch mit Plug, das macht, was the Duckman Phil Robertson als wichtigste Eigenschaft dieser Waffen bezeichnet…boom boom boom…boom boom boom…

Dies und warum man nicht mit links lädt und keinen Speedloader braucht, viel andere Tricks zur Selbstladeflinte gibt’s zu lernen, bei unserem Selbstladetraining und den Cordobakursen.

Bunduki
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Tips zum schnellen Nachladen unter jagdlichen Bedingungen gabs auch schon hier !
Weitere Methoden folgen…wer alle kennenlernen will ,sollte den Kurs besuchen .
:-)
Attention IPSC Schützen:
Wir sind nur Jägersleut und müssen uns deshalb mit den 2 Schußmags leben. :-(
Den “einzig wahren weakhand speedreload ” bringen wir aber auch allen neugierigen bei !
Allerdings in einer jagdlich sicheren Variation. :-)

Die drei Säulen der Flintenweisheit

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Um dem Zeitgeist der Ipod-Generation zu huldigen:
Flintenschießen ist einfach!
Den virtuellen App von Yardley,Batha ,Cpsa und sonstigen Schamamen laden und fertig.
Frei nach Douglas Adams sprechenden Mäusen:
1 plus 1 ist 42…. Hurra!*
Treffer über Treffer!…oder das Ganze und Alles ist gelöst…ohne jede Anstrengung.

Leider geht’s so nicht und somit wieder frei nach Douglas Adams:
Danke für all den Fisch ! …und good bye

Doch um dem Zeitgeist eine Nase zu drehen , frei nach Bunduki:

1 plus 1 plus 1 kann 42 sein !*

Flintenschießen ist verdammt schwer und langwierig und teuer und elend ermüdend und überhaupt:….eine tolle Sache, wenn man die Masse der Schlump- und Gelegenheitstreffer hinter sich gelassen hat.
Flintenschießen muß man lernen…es fliegt einem nicht zu wie eine Tontaube und es gibt auch weder das Naturtalent ,noch einen talentfreien Adepten.
Entscheidend ist: wie lerne ich?! Mit oder ohne System?

Ohne System zu lernen, ist falsch.
Ob es Sprachen, Berufe oder sportliche Tätigkeiten betrifft ,lernt der Mensch erst, wenn sein Verstand eine Ordnung im zu lernenden Subjekt erkennt.
Diese Erkenntnis, das berühmte AHA –Erlebnis, versetzt uns in die Lage neue Wahrheiten, gleich richtig ein und zu zuordnen.

Wo immer kein System erkennbar ist, wird der Lernvorgang blockiert.

So blockiert z.B. das Nichtwissen ob der sportmedizinischen Zusammenhänge beim Flintenschwung, oder die Unkenntnis der Schussleistung der eigenen Waffe, den Flintenschützen, auf dem Weg zu besseren Ergebnissen.
Kommt dann auch noch die Hybris der Ignoranz dazu und neue Erkenntnisse werden als unsportlich oder nicht der jagdlichen Tradition entsprechend, verdammt…
Dann rächt sich die Nemesis des Dilletantismus mit immer schlechteren Ergebnissen.
Das Mittelmaß und die Faulheit siegen über den homo sapiens!

Wer also seinen Gewinn beim Flintenschießen maximieren will;sprich: wer nicht nur schnell lernen, viel treffen und auch noch eine Menge Spass dabei haben möchte, kommt an einem Lernsystem nicht vorbei.

Nun versprechen Bücher, Schießschulen und natürlich diverse Voodoozauberer der Industrie
,sie hätten das beste, modernste und vielseitigste System, übersehen dabei aber dass ein Lernsystem ein komplexes Gebilde ist, dass weder verkauft, noch hergestellt, noch vermarktet werden kann.

Ein Lernsystem wird vom Lernenden erst akzeptiert ,wenn es plausibel erklärt wurde. Dann kann es aufgenommen und individuell umgesetzt werden.
Es ist sowohl autodidaktisch ,wie es notwendigerweise auch auf die Mitarbeit von Lehrern angewiesen ist.

Wir werden in den nächsten drei Kapiteln zeigen ,warum es nicht möglich ist Flintenschießen mit cleveren Patentlösungen ,quasi im Vorübergehen, zu erlernen und warum ein Schnellkurs im Flintenschießen, ebenso Augenwischerei ist ,wie die berühmte Trefferklingel an Opa Hubsi’s Doppelpüster.

Ein Lernsystem besteht aus drei Säulen.
Wie in der Architektur sind diese drei Standbeine die stabilste Grundlage die es gibt, solange man keines von ihnen schwächt.
Sie sind gleichberechtigt und keines darf vernachlässigt werden.
Werden Sie am Beginn der Flintenkarriere miteinander aufgebaut, wird dem Adepten schnell klar, dass sie sich gegenseitig bedingen und wie Bäume in einem Obstgarten gegenseitig befruchten und unterstützen.

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Säule 1.

Information oder Das Wissenspiel

Die Grundlage jeden Handelns,die Basis jeder Entscheidung basiert auf Wissen.

Je umfangreicher das Wissen ,desto besser sind Optionen zu beurteilen,desto einfacher Lügen zu entlarven und Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Also heißt es lesen und recherchieren…viele ,viel Abende und niemals endend J
Fachbücher an erster Stelle!
Technisches über Waffen, Ihre Entwicklung und vor allem ihre Funktionsweisen.
Zunächst ist Grundwissen gefragt, spezialisiertes Liebhaberwissen kommt später,dennoch sollte man keiner Sparte ausweichen.
Man muß wissen, was eine DF von einer BDF unterscheidet, selbst wenn man nicht vorhat erstere jemals in die Finger zu nehmen.
Kennt man die Unterschiede ,fällt es z.B. einem gewieften Verkäufer plötzlich schwer, einem Attribute der DF an einer BDF zu preisen, um das alte gebrauchte Stück endlich an einen Doofen zu verkaufen.

Wir leben in einer sehr merkantilen Welt und die will uns „auf Konsumkurs halten“.
Sehr clever gemachte Prospekte und Kataloge, erwecken den Anschein, das die Industrie ständig neue Innovationen, zum Wohle des Kunden, bereit hält und ihre Produkte immer besser werden.
Eine Marketingillusion, ein Haufen VooDoo ,wie jeder, der auf „Säule Information“ baut, ganz schnell merken wird.

Fachbücher und Fachartikel in seriösen Fachzeitschriften und Internetseiten entlarven die Gaukler schnell…
Es gibt genügend Publikationen in Papierform, allerdings meist auf englisch, da der dortige Markt, für Autoren ,um ein vielfaches interessanter ist.
Das Wenige in Deutscher Sprache, ist leider all zu oft veraltet und /oder mit dem omnipotenten Bleistift der teutonischen Allwissenheit gekritzelt, verquast formuliert und
Leider so manches mal bloß falsch abgeschrieben.

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Das Internet kann als Infoquelle nützlich sein, manchmal sogar hervorragend seine Stärken der Verlinkung nutzen; doch all zu oft beschränkt sich die Recherche auf Foren, die (in DE) nichts anderes sind, als die Spielwiese einiger anonymer Maulhelden .
Streit und schlecht geklautes copy and paste sind die Tagesgeschäfte dieser Zeitverschwender.
Echte Profis haben sich längst daraus verabschiedet.
Dagegen werfen Suchmaschinen immer wieder höchst gehaltvolle Diskussionen der US-foren aus, die mit sinnvollen, unterhaltsamen und oft lehrreichen Links versehen sind.

Eine Quelle des Wissens war in meinen Kindertagen der Katalog eines großen deutschen Handelshauses.
Neues ,altes, teures und unerschwingliches wurde gezeigt und erklärt…man wurde geradezu „angefixt“ Kunde zu werden.
Das schaffen gute Kataloge und gute Webseiten, immer noch.
Also: Kataloge sammeln und studieren, das angeblich „Neue“ aber auch mit den Fachbüchern abgleichen, ob Sinn und Innovation wirklich drin stecken, oder nur die große Trommel geschlagen wird.

Heute gibt’s Stammtische von Waffensammlern, Vorträge in Autohäusern über Flintentechnik, es gibt in jedem Urlaubsort auch ein Armee- oder Waffenmuseum.
Besuchen Sie mal die freundlichen Leute in einem Beschußamt oder nehmen Sie an einer Betriebsführung durch eine Waffenfabrik teil.
Alles was sie lernen, hilft weiter!

Viele Büchsenmacher lassen nette Kunden gegen kleines Geld, oder sogar gratis, über die Schulter schauen. Einige wenige, geben Kurse für Waffenbastler.

Fügen Sie ihrem Wissensfundus ein Archiv von Fachleuten zu ,von Adressen von Herstellern, Schießständen und von Bezugsquellen im In und Ausland.

Plötzlich werden Sie mit unterschiedlichen Schießarten beim Flintenschuss konfrontiert.
Churchill, Stansbury, Yardley, Batha, Fürstenberg und Bidwell,… englische, amerikanische , italiensiche und spanische Schule… alle haben den Gral des Flintenschießens „fast“ in der Hand …aber eben nur „fast“.

Nimmt man alle diese geballte Weisheit, wird man nicht eine universelle Methode finden, aber der analytische Vergleich miteinander, wird in einer simplen Weisheit resultieren:
Zusammen geht alles ,allein nichts.

Ob move,mount and shoot, CPSA oder das Ash system…keines kann alle Bedürfnisse des universellen Flintenschießens erfüllen.
Sie sind Teil eines Ganzen und dies wird erst beherrscht, wenn alle Facetten berücksichtigt werden.

Beobachten Sie gute Schützen und fragen Sie !
Warum diese Fußstellung? Warum dieser Anschlag? Wieso solch eine Schiene auf der Flinte?
Die meisten Flintenschützen, wie der Rest der Rasse Mensch, sind nette Leut’ und antworten gerne.
Diese Antworten helfen immer ,auch und gerade wenn sie falsch sind und als solche ,durch die Recherche per Buch und Net, identifiziert werden kann.

Jeder Input hilft !

Dennoch sollte man Distanz bewahren ,sich nicht von einfachen Lösungen gefangen nehmen lassen ,sondern ALLES hinterfragen.

Oft bröselt schon so manche Lehrweisheit (selbst und gerade bei professionellen Lehreren) wenn man erst mal nachhakt.

Und somit bringen Interesse, Fragen und Neugier schon wieder Vorteile:
Man findet richtige Fachleute und erkennt die Blender.
Ein guter Flintenlehrer sollte auf fast alles eine fundierte Antwort mit Quellenangabe haben ;
…und er sollte nicht zu stolz sein, eine Frage mal neu zu recherchieren und dies auch zugeben können.
Ein Info-pool von Flintenwissen hilft bei der Auswahl einer Waffe, aber auch bei der richtigen Ernährung vor dem Wettkampf, er erleichtert die Wahl der Schießbrille und lässt optische Täuschungen beim Flug der Ziele erkennen.

Wer auf die Säule der Erkenntnis verzichtet, wer glaubt, ohne sich ständig weiterzubilden, ein halbwegs passabler Flintenschütze zu werden, ist verraten und verkauft (und dies im direkten Sinne des Wortes).

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Säule 2

Die Aktion –das Muskelspiel
Nun wird’s physisch… jetzt regiert und lernt der Körper.
Urzeitliche Instinkte dürfen Zielerfassung und Schwung übernehmen.
Bewegungsabläufe aus der Steinzeit können trainiert werden und der Beuteinstinkt unserer Vorfahren kann ausgelassen sein Spiel treiben.

Ach ja, es wär so einfach, ….wenn’s so einfach wäre.
Ist’s aber nicht, denn all das „Loßlassen der Muskeln, der Instinkte“ nutzt halt nix, wenn es nicht in einem System geschieht.
Also eine System im System?
Genau!
Haben wir innerhalb der ersten Säule die theoretische Basis erarbeitet ,muss diese nun mit der körperlichen Trainingseinheit verbunden werden.
Hirn meets Mucki!

Das Training an der Waffe soll sich an körperlichen ,sportmedizinisch sinnvollen Gesetzen ausrichten.
Es muss sich dem Rhythmus des Übenden, ebenso wie seiner Kondition und seiner physischen Eigenarten, ausrichten.
Das kann man nur, wenn die Fähigkeit der Beurteilung (Wissen) besteht.
Beispiel 1: Augendominanz ist eine körperliche Eigenheit. Sie ist nicht beliebig trainierbar ,wohl aber leicht auszutricksen.
Hat der Schüler dies nicht in der Säule 1 gelernt wird, er zwangsläufig umsonst schwingen und schießen.
Beispiel 2: hat er nicht gelernt .dass der Mensch aus tiefster Steinzeit ,die Angewohnheit hat, den Hals zu strecken um sein Ziel, seine Beute, besser sehen zu können…wird er nicht aufhören, beim Anschlag den Kopf vom Schaft zu nehmen.

Zum System gehört auch die Fehleranalyse.
Auch getroffene Tontauben sind kein Indikator ,dass der Schütze alles richtig macht.
Regelmäßige Kontrolle und Korrektur gehören bei jeder Bewegungssportart zur Quintessenz allen Lernens.
Jene Kontrolle ,wie auch eine fortgesetzte Fehleranalyse sollte von Leuten durchgeführt werden, die wissen, was sie tun. Solche Leute nennt man Profis, weil ihre Kenntisse über denen des Amateures liegen.
Der Golfer hat seinen Pro, der Fahrschüler seinen Fahrlehrer, der Bergfex seinen Skilehrer.
…und der Flintenschütze hat Beppi den freundlichen Puller, der für 5 Euro den Weg ins Flintennirwana zeigt…come on, get real!

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Flintenlehrer gehören zum System ,weil sie mit System arbeiten.
Wer nun dafür geeignet scheint, dass ergab sich ja schon aus der ersten Säule :der Informationsphase.
Der Lehrer sollte zum eigenen Temperament passen.
Die Chemie sollte stimmen ,wie auch Sprache und Umgangformen .
Der Lehrer muß sich dennoch dem Schüler anpassen.
Nicht umgekehrt!!!
Wie qualifiziert er ist, erkennt man einfach an seinen Veröffentlichungen.
Zeugnisse und Urkunden, Tweedmütze ,“british“ aufgesetztes Gehabe oder exotische Titel und Siege, sind kein Gütesiegel…das erklärt sich dem recherchierenden Adepten schon in der ersten Informationsphase.
Das Lehrer oft dogmatisch sein können, ist normal. Schließlich sollte der Instruktor seine Lehrmethode nicht als Würfelspiel betrachten, sondern zu seinen Aussagen stehen und sie auch praktisch ,wie theoretisch, belegen.

Die Menge der Übung sollte nicht wahllos sein.
Reine, konzentrierte Übungseinheiten ,sollten sich mit Spaß beim Schießen abwechseln.

Man muss sich bewusst bleiben, dass „leichtes Lernen per se “ nicht existiert; dass „learning by doing“ fromme Wünsche in einer Gesellschaft der halben Herzen, des Kurzzeitlernens und
des omnipräsenten Amateurismusses, sind.

Beispiel: Ein Schießstand verfügt über 4 Parcours.. Nur einer ist ständig belegt, weil dort Beppi, der lustige Puller, Dienst tut , der für kleines Geld die Schützen zum Spotshooting (der Totsünde allen Flintenschießens) anregt.
Nach einer Weile treffen die Schützen dort , gehen zum nächsten Stand und …versagen kläglichst.
Sie wollten „einfach“ lernen…“einfach“ treffen …und wurden einfach für dumm verkauft.!

Systematisches Lernen macht Freude !
Es ist die Freude und der Stolz auf eine jederzeit und überall reproduzierbare Fähigkeit.
Etwas nicht zu können, heißt nicht, dass man es nie lernt, sondern, daß man es noch nicht erlernt hat.
Ein Fakt,der zur Bescheidenheit beiträgt, die eine unumgängliche Tugend für jeden Schützen sein sollte.

Sich zu kennen, sein Grenzen einzuschätzen und die Fitness nicht zu überschätzen, gehören ebenso zum System des bewussten Lernens.
Jedes körperliche Lernen braucht Zeit, um zu harmonischen Bewegungsabläufen zu führen.

Verkrampfte Haltung kommt nur all zu oft, von Versuch, den Körper zu etwas zu zwingen, was dieser noch nicht bereit ist, schmerzlos und leicht zu tun.

Lernen wir auf unseren Körper zu hören und kommen wir so zur dritten Säule des Flintenschießens.

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Säule 3

Mentale Konditionierung – das Seelenspiel

Psyche, Seele, Nervenkostüm… wie immer wir es nennen, wir alle schleppen es mit uns rum, nutzen es manchmal geschickt und oft zuwenig.

Wer zuviel darüber nachdenkt, ist schnell als „Psycherl“ verschrien, wer sich darin gehen lässt, kommt schnell an die Grenzen der Hysterie und Überspanntheit.

Wir alle sind abhängig vom Zustand unserer Seele und leiden unter der Hektik unseres Alltages ,der, viel zu oft als notwendig, den natürlichen Stressreflex des Menschen auslöst.
Im Stressmodus schaltet der Körper auf Alarm, lässt die Feinmotorik durch Kraft ersetzen, schärft blitzartig die Sinne und schüttet dazu Adrenalin aus.
Perfekt im wirklichen Notfall… schädlich, wenn’s täglich zehnmal passiert, weil einen der Chef mobbt, der Ehepartner nervt und die Schulden drücken.

Unser seelisches Gleichgewicht ist so wichtig ,dass es für Leistungssportler, Profisportler und Führungskräfte zum zentralen Thema ihrer Leistungsfähigkeit geworden ist.
Allein im Bereich Flintenausbildung, wird dieses Thema sträflich vernachlässigt, sieht man von einigen Veröffentlichungen in den USA ab.

Betrachten wir den Ablauf eines Flintenschusses:
Wir erfassen das Ziel mit den Augen.
Nun wird im inneren Computer gerechnet und analysiert:
Entfernung, Geschwindigkeit, Beschaffenheit des Zieles
Gleichzeitig setzt der Schwung der Arme ein und wird vom selbigen „Computer“ gesteuert. Vorhalten, gleichmäßige Geschwindigkeit, Schussauslösung , „Ausklingenlassen „ der Bewegung, mit gleichzeitiger Erfolgskontrolle.
Dies in Bruchteilen von Sekunden.
So sieht der Schütze sogar Bewegungen ,die noch gar nicht erfolgt sind.
Eine der fantastischen Eigenschaften der Kombination Auge-Hirn .
Wir blicken quasi in die Zukunft ! …und so können Flugbahn und Reaktion der Muskeln berechnen.Schneller und besser als es jeder Computer kann.

Macht man sich all dies klar, wird einleuchtend ,dass diese wunderbare Symbiose aus Muskeln, Nerven ,Sehen und Verarbeiten, nicht gestört werden darf.

Doch genau dies tun wir ununterbrochen.
Mal bewusst, durch „kalkulieren des Vorhaltemaßes“ (welch ein Unsinn!), mal unbewusst ,weil wir dem vorhergegangenen Fehlschuss hinterher trauern oder gänzlich losgelöst von der Tätigkeit des Flintenschießens, weil wir mit Eheproblemen oder dem nächsten Karriereschritt beschäftigt sind.

Es fällt uns immer schwerer abzuschalten, ruhig zu werden und sich auf EINE Sache zu konzentrieren.
Doch genau dies ist beim Flintenschießen essentiell !
Wir müssen uns motivieren, ruhig zu werden, dem Flintenschuss seinen Lauf zu lassen.
Kurios, nicht wahr?
Wir müssen einen Grund haben , unseren Kopf oder unsere Seele mit der Leichtigkeit zu
erfüllen, dass unser Handeln fast schwerelos, ohne verkrampfte Manipulation, abläuft.

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Den „Kopf leer machen“…daran erfreut man sich im Urlaub ,wenn man faul in der Wärme döst oder wenn man beim Bergsteigen allen seelischen Ballast im Tal gelassen hat.
Jeder hat seine eigenes Shangrila im Kopf , dass ihn jenseits von Zeit und Raum, zu sich selbst führt.

Peter Pan konnte fliegen, wenn er nur EINEN glücklichen Gedanken hatte.
Mehr brauchen Sie beim Schießen auch nicht, um zu entspannen!
Ein glücklicher Gedanke, der alle Ablenkung und Sorge vertreibt.

Werden Sie egozentrisch und konzentrieren sich auf sich selbst !
Selbst im Wettkampf ist dies die entscheidende Strategie, denn Sie schießen niemals gegen andere, sondern immer nur gegen sich selbst.
Sie selbst, sind aber nicht Ihr Feind!!! Sie sind Ihr bester Partner, Ihr Verbündeter , Ihr bester Freund.
Somit werden Aggressionen, Gewinnbesessenheit und Leistungsdruck ihre Spitzen genommen.
Motivieren Sie sich selbst und rüsten Sie ihr Innerstes auf ein positives Erleben:
Das Treffen von Zielen! Die Freude am Schwung! Den Genuss, Beute zu machen!

Die zwei anderen Säulen des Lernsystems unterstützen Sie dabei weil sie A. den intellektuellen und B. den physchischen Unterbau ihres Treffersystems darstellen.

Suchen Sie nach wirkungsvollen Techniken der Konzentrationsübungen und der seelischen
Alltagsbewältigung.
Meditationsübungen ,Katas aus dem Kampfsport, Joga oder nur ein etwas entspannterer Lebensstil, der die von außen kommende Hetze blockiert, sind probate Mittel.

Eine Vielzahl von Fachleuten bietet entsprechende Kurse an, selbst (m)eine Schießschule hat sich des Themas angenommen,… Bücher und Seminare helfen weiter.
Welche Methode und welche Tricks ihnen helfen, finden Sie schnell selbst heraus.
Die wirkliche Ruhe liegt in uns allen, schon von Geburt an.
Wir müssen sie nur wiederentdecken.

Tja, nun hatten Sie erwartet, dass die drei Säulen der Flintenweisheit aus Tips für die richtige Markenflinte ,den besten Choke und die allerfeinste Schießweste besteht…? !
Dann sind Sie sicher enttäuscht.
Aber nix draus machen.
Patentlösungen ,die einfach mit der Scheckkarte zu lösen sind ,finden Sie an jeder Straßenecke oder besser, in jedem Hochglanzmagazin und Katalog.

Diese drei Säulen sind nichts anderes, als meine bescheidene Erfahrung aus einem Leben mit der Flinte, Flintenschützen und vielen Stunden mit den Schülern, die sich hastig abmühten, und jenen, die sich die Mühe des Lernens, mit der Freude am Lernen erleichterten.

All is said and done…

Bunduki
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*Um den werten Leser nicht mit Zitaten meines Lieblingsschreibers zu verwirren,hier die Erklärung zur Zahl 42:
http://de.wikipedia.org/wiki/42_(Antwort)
:-)

Willkommen im Eispalast…Flinten im Winter

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Ach was ist das schön, jede Landschaft Deutschlands erfüllt sich in regionalem Eifer ihren Rekord Temperaturen und ob Hausfrau ,Bauer oder Banker …jeder stöhnt ob „seiner“ überlebten Minusgrade.
Ja, es ist ungewohnt kalt, so kalt, dass so mancher Hund schon Herrchen zweifelnd anschaut, wenn der zu Rucksack und Flinte greift… ;-)

Nun ,Hunde sind Klimakünstler und funktionieren immer,das macht sie so genial zbd dem schnatternden Herrchen überlegen.
Jener, eingepackt in Hollowfil, Daunen, Gore und anderem Tex erlebt nur immer öfter seinen magisch, arktischen Moment.
Nicht das Nordlicht ,sondern das Klick statt Bum, wenn Flinte nun mal nicht mehr mag.

Das betrifft alle Flinten ob BDF ,DF oder SLF sofern sie denn falsch oder gar nicht für die eisigen Temperaturen vorbereitet sind.

Der Mensch schützt sich mit Verpackung gegen die Kälte. Die Waffe ist ohne Verpackung besser dran.

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Lassen Sie uns zunächst die Ursachen der Hemmungen betrachten.

An erster Stelle stehen falsche Schmiermittel.
Fette und Öle haben „Betriebstemperaturen“ !
Ausserhalb dieser Grenzen flocken sie aus oder gerinnen, werden fest und verlieren ihre Eigenschaft, bewegliche Teile beweglich zu halten.

So kleben Schlagbolzen, und kinetische Laufumschaltungen bei BDFs geradezu fest.
Bei Selbstladern wirken Öle, die unter normalen Temperaturen brav ihren Dienst tun , zu Bremsmitteln, welche den Rücklauf des Systems verlangsamen und die ausgeklügelte
Innengeometrie von Zubringer, Ladelöffel und Abzugssystem aus der Facon bringen.

So mancher vermutet, dass eingedrungener Schnee oder Kondenswasser gefriert und Mechanismen blockiert.
Hat mich sehr interessiert und wir haben jene Theorie dieser Tage ausprobiert.
Stimmt nicht!
Eis innerhalb der Schienen ,Verschlussrücklauf und unter dem Vorderschaft zerbricht in tausend Scherben beim ersten Schuß.
Allein das Abzugssystem ,wenn vereist, blockiert…aber schon den ersten Schuß.

Knack punkt und Fehlerquelle number one :
Schmiermittel!
Was tun?
Ganze Waffe auseinandernehmen und gründlichst mit Bremsenreiniger entfetten.
Alle Öl und Fettrückstände beseitigen!

Bei der Wahl des Schmiermittels darauf achten welche Minimaltemperaturen der Hersteller vorsieht.
Synthetische Öle sind Naturölen weit überlegen.
Eine gute Wahl sind hochwertige, vom Militär geprüfte, synthetische Öle.
Ebenso sind einige (mocht alle) hochwertige Maschinen-öle für den KFZ und feinmechanische Industrie betrieb unter Umständen (Betriebstemperatur beachten!) geeignet.

Man achte aber immer auf die Herstellerangaben betreffend anwendbarer Temperaturen und den Aufagben beschreibungen der Produkte:Heute eine leichte Aufgabe im Internet.
Als Beispiel

Beim Neuschmieren der Waffe ist Weniger immer mehr!
Sparsame Verwendung nur dort wo auch Bewegung und Reibung vorkommt!

Wer absolut auf Nummer Sicher gehen will und sich an den Arktisforschern und Jägern dort ein Beispiel nehmen will, der greift zu GRAPHIT, bekommt schwarze Finger beim Abschmieren und kann Ladehemmungen vergessen.

WER die Hightech variante bevorzug der nutze sogn PTFE Sprays. Dies sind Hochleistungsschmiermittel mit wahren Wundereigenschaften. So ist deren Verwendbarkeit von -180 Grad C bis +250 Grad celsius gegeben.
Merke :
Im Winter dienen Öle nicht der Rostprävention sondern ausschließlich der Schmierung.

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Gegen Rost hilft nur eines.
Die Grundlage jeder 100% Waffenfunktion ist eine gepflegte Waffe.

Dies mag so manchem Möchtegern-Hillbilli ,der mit zu vielen amerikanischen Werbevideos
von der Waffenpflege abgenabelt wurde, missfallen ,dennoch wird kein Hersteller einer Waffe heute auf den Pflegehinweis in der Gebrauchsanweisung verzichten.
Warum wohl?
Jene die mit markigen Sprüchen a la „ ich bin Jäger, kein Putzer“ auftreten ,disqualifizieren sich ob jeder Diskussion. Kein technisches Produkt funktioniert dauerhaft und zuverlässig OHNE Pflege.

Das heißt.
Nach dem Gebrauch muß die Waffe gereinigt werden.
Zerlegt und gründlich von Pulverrückständen, Kondeswasser und Schmauch befreit werden.
Noch mal der Einsatz von Bremsenreiniger und danach wieder sorgfältig abschmieren wie ein Kleinkind.

Sind die Verhältnisse so, dass man die Waffe äußerlich gegen Schneetreiben etc. schützen muss, empfiehlt es sich, eine leichte Gewehrhülle ähnlich einer indianischen Gewehrtasche zu nutzen.
Eine Art lockere Strumpf aus natürlichem Material, grobem Leinen oder grobmaschig gestrickt. Auch der alte „Gewehrkautz“ kann zum Einsatz kommen, ist er doch locker genug, um Luftzirkulation zu zulassen. Keine Kunstfasern, nichts eng elastisches!
Vermeiden sie auch im Auto die Verwendung „guter Gewehrfutterale“, denn alle sind beste Klimakammern mit der Lizenz zum Rosten.

Beim Reinigen wird einem etwas auffallen:
Plötzlich befinden sich im Lauf und bei der BDF im Systemkasten unverbrannte Pulverpartikel.
Bei manchen üblen Patronen ist das auch im Sommer so, doch nun werden’s noch mehr…
Ja, man wundert sich ob des grünen Konfettis in Abzugssystem der SLF gewaltig.

Wir haben den zweiten Verursacher von Winterpannen gefunden.
Munition.
Alle Munition ist gleich? Nein!
An andere Stelle haben wir festgestellt dass nur Qualitätspatronen konstante Leistung erbringen kann.
Nun müssen wir feststellen, dass neben der Herstellergüte, und dem Fertigkeitsniveau, auch noch die geografische Herkunft eine Rolle spielt.
Klingt verrückt hat aber seine Gründe.
Sie erinnern sich an den Jägerkurs?
Dort erfuhren Sie dass eine im Flachland eingeschossene Waffe im Hochgebirge noch mal eingeschossen werden muss, da sich die Trefferlage verändert hat.
Dies resultiert aus der Abhängigkeit des Pulverabbrandes, des damit entwickelten Gasdruckes und seines Verlaufes (sogn. Druckkurve) und der klimatischen Verhältnisse wie Luftdruck, Feuchtigkeit und Temperatur.

Diese drei letzten Punkte spielen auch bei der Herstellung von Flintenmunition eine Rolle.
Liegt der Herstellungsort wie zum Beispiel Lecco in Italien in einer gemäßigten Klimazone mit normaler Luftfeuchtigkeit aber hoch genug um den „Bergluftdruck“ zu haben, wird dort
Eine eher universelle Munition für alle Klimazonen hergestellt.
Alle Testergebnisse dort resultieren eben aus idealen Klimawerten.

Liegt aber eine Fabrik in der heißen trockene Macchia Zyperns, wird dort gute Munition hergestellt ,deren Druckkurve aber dem Meeresniveau ,der dortigen Luftfeuchtigkeit und den dortigen Temperaturen angepasst ist.

Was letztendlich dazu führt, dass billig eingekaufte Munition aus dem Mittelmeerbereich bei arktischen Temperaturen nicht optimal verbrennt und entsprechende Leistung bringt.
Fällt normalerweise nicht auf….nur wenn’s richtig kalt wird.

Also sparen Sie nicht am falschen Ort.
Nutzen Sie die Minusgrade zu einigen Waffentests um das nächste mal gerüstet zu sein.
Pflegen Sie Ihre Waffe gründlich und genießen Sie den Winter.

Keep Your powder dry and Your feet warm!
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Bunduki

Selbstladeflinte als Lernwaffe ?…REVOLUTION!?!?!?

**latest****news*********************
neue Wettkampftermine aus AT hier

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Wenn die Knirpse und Jugendlichen in Amerika bei den Schulprogrammen der NSSF ihre ersten Tauben vom Himmel holen, dann zeigt sich dem Betrachter ein Bild ,dass er von unseren
Jagdliche Schießausbildungen her gar nicht kennt.

Allesamt mit Selbstladeflinte ausgerüstet (dank Sponserings) stehen sie in Reih und Glied da,Waffenandhabung souverän und alle haben glückliche Gesichter und jede Menge Spaß in dern Backen.
Bei uns stehen 5 arme Tröpfe am Trap Tourbulenzer,ein grummelnder Buchhalter sitzt dahinter und krizelt was in eine Kladde und schreit zwischendurch :“Dahinter“.
Die Waffenhandhabung ist bemüht, aber weit von sicher und selbst das einfache Auf und Zu der Waffe bereitet so manchem Probleme.
Während in den USA bei den Knirpsen ein Schuss pro Taube fällt ,empfängt den Beobachter sauf deutschen Ständen schon von weitem das TackTack der verzweifelten Doppelschüsse
Von noch verzweifelteren Schießaspiranten.
Die gehen Abends nach Hause , haben blaue Schultern und Flecke an den Armen dicke Jochbeine weil die Schäfte nicht passten und meist einen gewaltigen Muskelkater.

Dabei könnte alles so einfach und leicht sein.
Denken wir einfach mal außerhalb der DJV Richtlinien und dem Stammtischgeschwätz alter Männer.
Nehmen wir mal an, wir könnten, wie wir wollten und würden Selbstladeflinten zur Flintenschulung einsetzen. Ok,… ich kann und tue ,aber das kann eben nicht jeder ;-)

JEHOVA!!!!!!!
Bevor der erste Stein fliegt, einfach mal nachgedacht…

Man sagt ,dass die Handhabung einer SLF wesentlich komplizierter ist als die einer BDF.
Das ist richtig, spielt aber bei einem Anfänger keine Rolle.
Für ihn ist beides Neuland und gut trainiert und erklärt ist auch der Ladevorgang einer SLF kein Problem.
Dazu kommt ,dass die Marken-SLF über eine Magazinsperre verfügt, die mit einem Fingerdruck, die Waffe zum einläufigen , einschüssigen Flinte macht.
Keine Laufverwechslung, kein Umschalten , gewollt oder zufällig und vor allem der Zwang sich auf EINEN Schuss zu konzentrieren.

Flintenschießen lernt man immer und ausschließlich nur dadurch, mit EINER Patrone EIN Ziel zu beschießen. Das üble Doppeltackern in der Ausbildung, immer wieder von Dilletanten empfohlen, zwingt den Schützen in falsche Gewohnheiten und konterkariert den korrekten Bewegungsablauf.

Die mit dem ersten gefehlte und erst mit dem zweiten Schuß getroffene Taube, wird nicht aufgrund von „mehr Schrot in der Luft“ getroffen, sondern weil beim zweiten Schuß, der Schütze den Fehler des ersten, unbewusst behoben hat.
„UNBEWUSST“ sollte aber überhaupt nicht getroffen werden.
Bei jedem Schuss oder besser Treffen steht die bewusste Handlung und nicht der Zufall im Vordergrund.
Zufälle kann man nicht lernen, nur richtigen Schwung und Anschlag und Methodik.

Erst wenn diese Handlung und die der konsequenten Schußdisziplin mental verankert und im Bewegungsablauf klar definiert sind,macht der Gebrauch des zweiten Schusses Sinn!
Eine der Grundlagen moderner Schießausbildung die dem Schüler nicht “irgendwie treffen” lehrt sondern ihm/ihr die Methoden
beibringt, unter unterschiedlichen Voraussetzungen die richtige Schießtechnik zu verwenden.
Alles andere ist Kirmesballerei und Abzocke.
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Ist der Einzelschuß nun beider SLF durch den sogn. „Magazin cut off“ (oder Magazinsperre) leicht möglich, erfreut die SLF ihren lernwilligen Benutzer mit ihrer größten Stärke:
Nichts kickt, nichts drückt und schlägt.
Der Schussvorgang geht fast ohne Eigenbewegung der Waffe ab.
Der Gasdruck oder Inertiaverschluß schluckt einen Großteil des Rückstoßes.
Weniger Rückstoß heißt weniger Ermüdung, längere Übungszeiten ,mehr Tauben.

Wer besonders empfindlich ist, wie junge Mädchen und zarte Frauen, aber auch zunehmen gestandene Mannsbilder mit Rückenproblemen, oder so mancher in Ehren ergraute Flugwildveteran, dem heute Herzschrittmacher, künstliche Gelenke oder schlicht Abnutzungen des Alters, Probeme bereiten….denen hilft die Waffenindustrie heute gewaltig.

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Rückstoßdämpfende Materialien und Einsätze in den Schäften der SLFs, geniale
Rückstoßkompensationssysteme, wie das Kick Off von Beretta, ermöglichen solchen Zielgruppen den Zugang zum Flintenschießen ohne Nachteile.

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Mal Quergedacht:
…unsere Autos verfügen über ABS, ESP, Servolenkung und Fensterheber, Freisprechanlagen und Parkhilfen….aber wenn der Schütze aus dem High Tech
Geländeboliden aussteigt, greift er zur „Kutsche“ unter den Flinten, anstelle zum technisch angepassten Hightechschießgerät??? Komisch was…?

Mehr schießen ohne Ermüdung, heißt besser lernen, auch schneller lernen.
Dabei hilft es, wenn die Waffe des Schießschülers leicht ist.
Nicht zu leicht, sondern der Patrone und deren Energie angepasst .

Der große ,nicht von Kipplaufwaffen wettzumachende Vorteil der SLFs.
Ein Lauf, Systemkasten aus LM oder Kunststoff ,dennoch stabilen Verschluß aus Stahl, der im Lauf verriegelt.
Kunststoffschäfte oder mit Verbundmaterialien verstärkte leichte Holzschäfte erleichtern zusätzlich das Handling.
Neuerdings werden bei den Kunststoffschäften zusätzlich Dämpfungselemente eingesetzt (Benelli und Beretta), die ohne Gewichtsbelastung den Rückstoß noch mehr unterdrücken.

Eine leichte Waffe erleichtert das Lernen, wie es auch an einem langen Jagdtag ,an dem hinterm Hund viele Kilometer zurückgelegt werden, dem Jäger das Leben.
Und Erleichterung bringt mehr Freude, denn ich kann das wunderbare Erlebnis Jagd länger auskosten.

Viele meiner älteren Kunden und Freunde haben deswegen und weil sie bei unseren Kursen 2011 verstärkt die SLF ausprobieren konnten, auf diese Waffen gewechselt.
War erst mal das Vorurteil überwunden, entdeckten mit dieser Waffe viele Schützen ihren alten, schon fast vergessenen Flintentalente wieder und hatten plötzlich das gleiche seelige Grinsen im Gesicht wie die Knirpse in Amerika.
Leicht zu Treffen macht eben glücklich und ausprobieren klüger.

Eine der dümmsten Sprüche im Flintenleben ist der mit pawlowschen Reflex hervorgewürgte Satz: „Der Lauf schießt, der Schaft trifft“
Nichts ist beleidigender für den geübten und gelernten Schützen, nichts unpassender, wenn man die vielen nichtangepassten Waffen der Welt sieht, die alle treffen!….weil der Schütze alles richtig macht!

Selbstverständlich hilft ein passender Schaft dem Schützen beim Treffen.
Selbstverständlich sind Schaftlänge und Senkung sehr wichtige Elemente…
…allein die passenden Maße machen’s nicht, wenn Technik und mentale Konditionierung
nicht stimmt.

Das ebenso alte, wie falsche Vorurteil, SLFs könnten nicht an den Schützen angepasst werden, stimmt weder heute noch hat es je gestimmt.

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Alle Markenflinten kommen heute serienmäßig mit den wunderbaren „shims“ zum Besitzer.
Diese kleinen Verstellplaten , könne ohne handwerkliche Diplome zwischen Schaft und System gesteckt werden und verändern Senkung und Schränkung der Waffe in Augenblicken.
Die Schaftlänge zu verändern, ist eine Augenblickssache ,denn moderne SLF-schäfte verfügen über aufsteckbare Kappen in diversen Längen sowie angepassten Zwischenstücken .
Und wer den Schaftrücken verändern möchte, dem bieten einige Hersteller aufsteckbare
Einlagen ,passend zum Schaft.

Alles ist an einer SLF schneller und kostengünstiger zu verändern als an einer Kipplaufwaffe.
Die Waffe zu hinterlastig? Kein Probem .Kleine Laufgewichte oder Einsätze fürs Magazin
lösen das Problem im Handumdrehen.

Selbst die Lauflänge ist regulierbar. Unterschiedliche Läufe sind wesentlich preisgünstiger zu erwerben ,als sich ein ,wenn überhaupt lieferbares, Laufbündel einer BDF einzupassen.

Und wer keinen neuen Lauf will, dem ist mit chokeähnlichen Laufverlängerungen von 5 bis 15 cm geholfen.
Teils gleich als Zubehör mitgeliefert.

Schienenwechsel für diejenigen, die glauben, dadurch mehr zu treffen,von jagdlich auf sportlich sich Vorteile erhoffen…. bei einigen guten SLF durchaus möglich.

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Und die Schaftform?
Moderne Ergonomie und Haptik prägt das Bild heutiger SLFs.
Keine englische Schäfte,keine Prince of Wales Rundungen, kein verwaschener „deutscher Jagdschaft mit Backe und sauereingelegtem Hirsch“.
Funktionelle Linien, Pistolengriffe mit ergonomisch bewährten Radien und schlanke Vorderschäfte prägen das Aussehen der heutigen Waffen.
Das mag bei manchem Flinten sehr weit gehen ,wie bei der Benelli Vinci, dennoch sollte man sie in der Hand gehabt haben…Vorurteile und Geschmack können sich mit den ersten Treffern schnell verändern… ;-)

Zusammengefasst:

Eine rückstoßarme, leichte Flinte, die an alle Benutzer schnell und preiswert angepasst werden kann, sowohl in der Schulung als Einzellader wie später sportlich oder jagdlich voll tauglich ist.
Sie ermöglicht ermüdungsfreies Schießen und somit längere Lernblöcke.
Sie kann aus dem Unterreicht direkt in den Jagdalltag übernommen werden.
Sie ist bei gleicher Qualität preiswerter als ihr BDF Konterpart.
Zur Erklärung: wir sprechen von Marken SLFs, keinem Billiggelumpe aus tausend und einem Sonderangebot.

Frage:
Warum wird dies alles nicht genutzt, sondern auch noch durch verbandlich aufgesetzer
Ignoranz, und kleingeistiger Ignoranz in den Kursen immer weiter verhindert?

BDF und DF können wunderschöne Jagd und Sportwaffen sein.Sie haben über die Generationen ihren Platz in den Gewehrschränken und in en Herzen der Flinten-Afficionados zurecht gewonnen.
Beim Sport wird die klassische BDF ihre Rolle behalten,beim Thema Aussehen wird nichts die klassische englische DF je
deklassieren.
dennoch und gerade auch:
Aus unserem Flintenalltag sind die modernen SLF nicht wegzudenken…aber wer denkt, sollte auch weiterdenken…vielleicht mal über den Tellerrand des Stammtischgeschwätzes hinaus…
…vielleicht auch über die untragbaren,unwahren Vorurteile hinaus, die rückständige Verbände den Gesetzgebern, wie bei uns und unseren Nachbarn AT, zur Restriktion geradezu allfeil andienen, um von den wirklichen Problemen der Jagd abzulenken.

Vielleicht helfen diese Zeilen, mal über eine interessante und unglaublich Spass-bringende Waffe nachzudenken.

Revolutionär sind sie vielleicht nicht, aber für viel lernwillige und Spassbereite Schützen sicher eine Befreiung von Problemen, die so leicht zu lösen wären.

…und vielleicht mal auszuprobieren
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Bunduki

PS
und weil wir gerade beim Denken sind…
man stelle sich das bei uns vor:
Schulförderung im Schießen

Wie der Selbstlader selber lädt:

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Heutzutage haben sich 2 Systeme herausgemendelt:

Das moderne Rückstoßprinzip Inertia ohne Laufrücklauf und das Gasdruckladesystem mit selbstanpassendem Ventil.

Das Rückstoßprinzip
mit Rückhohlfeder im Schaft

Das Rückstoßsystem mit Rückhohlfeder im Vorderschaft


das Gasdrucksystem

Nutzt ein Prinzip den vorhandenen Rückstoß der Patrone und öffnet auf den kinetischen Impuls die Verschlusverriegelung,
wird beim Gasdrucklader durch Öffnungen im Lauf ,Gasdruck auf ein Ventilsystem abgeleitet,welches damit die Repetierfunktion einleitet.

Kern des einen Systems ist eine spezielle Feder im Verschluß, Kern des anderen ein patentiertes Ventil ,dass die Gasdruckabnahme reguliert.

Vorteile und Nachteile der einzelnen Systeme?
Kaum mehr festzustellen…schon gar nicht in der jagdlichen Praxis.
Dennoch werden wir nach der diesjährigen Schießsaison ein persönliches Resume der beiden Systeme und der unterschiedlichen Hersteller ziehen und bei Gelegenheit hier veröffentlichen.

Grundsätzlich sind beide als gleich zuverlässig (die 3 B) anzusehen.
Der Rückstoßlader per Inertia kann aber nicht soviel Rückstoß “verarbeiten” wie der Gadsdrucklader.
Deswegen ist derjenige, der eine maximale Rückstoßminderung und butterweiches Schießen in der SLF sucht, beim Gasdrucklader besser aufgehoben.
Wer auf ein “einfaches” System mit wenigen,schmutzresistenten Teilen reflektiert und dem der Rückstoß sekundär ist ,jener sollte sich für ein Inertia System entscheiden.

Was schon jetzt auffällt ist die Beweglichkeit der Systeme in Hinblick auf die Vorlagen.
Zwar warnen Firmenaussagen bei bestimmten JAGD-Waffen vor dem Gebrauch von 24g Vorlagen,dennoch überraschte bisher so manche Flinte angenehm.

Einen ganz neuen,sehr einfachen WEg ,der sich aber noch bewähren muß, geht die Firma Remington.Sie setzt bei ihren Gasdrucklader nicht auf ein raffiniertes Ventil, sondern auf die banale Länge der Patrone,die je nach Länge die Gasabnahmelöcher
verdeckt.
Remington VersaMax system
Mir scheint auch hier wieder ein Denkfehler zu stecken,da es auch kurze Magnumpatronen gibt,Semi Magnums und gerade bei den leichten Vorlagen sehr starke Druckunterschiede auftreten.

Dagegen hier ein Werbevideo der Fa. Browning ,das die Komplexität der Gasabnahme und der vielen Teile und deren Zusammenspiel recht gut animiert.
Browning

Beide Grund-Systeme sind weitestgehend ausgereift und ihre spezifischen Nachteile machen sich eigentlich nur noch in den Billigkopien der ostmediterranen Hersteller und derer zwar Italienisch firmierenden, aber statt Spaghetti lieber Döner verpackenden, bemerkbar.
Dort aber massiv !

Bei den heutigen Preisen der Markenflinten, darf auch nicht mehr Zuverlässigkeit die Kaufentscheidung beeinflussen.
Die kann der Kunde veraussetzen!
Heute entscheiden Haptik, Design und Sonderausstattungen!
Die teilweise exorbitanten Preise, sind aber auch damit nicht zu erklären.
Hier darf man kopfschüttelnd auf die Werbekosten verweisen,die bei bestimmten Marken von Flinten (auch und besonders im BDF segment), den Preis heute schon gegenüber der relativ einfachen Fertigung (Moudlfertigung etc) bestimmen.
Ein Irrweg der sich langfristig böse rächen wird…wenn nämlich Waffen mit geringerem Werbeaufwand und somit geringerem Endpreis schlicht länger reparaturfrei funktionieren.

Oft liest man, dass ein System dem anderen durch geringere Pflege überlegen sei.
Dazu sei gesagt, dass beide Systeme,wie BDFs,DFs und Pumpguns gepflegt werden müssen!

Reinigung gehört zum Standartprogramm der Werterhaltung von Mensch und Maschine. sonst stinkt beides!
Allerdings sollte erwähnt werden, dass die Legende der schießuntüchtigen Selbstladeflinte noch nicht vor allzu langer Zeit realen Hintergrund hatte.

Asbach Uralte A5s,beliebtes Billigschnäppsckes aus der Welt des virtuellen Flintenrestetroges waren sehr schmutz und somit Fehleranfällig.
Bei diesen Waffen traten auch Störungen auf, die auf falsche Federn,Federanordnungen und falsches Einziehen in die Schulter
zurückzuführen waren.

Ein feines Beispiel dafür ist dieses Video,dass erstens gut gemacht ist, aber unfreiwillig auch den Hauptnachteil des alten Systems mit “long recoil” zeigt.
Ist die Waffe nicht in die Schulter eingezogen, wird nicht genügend Energie umgesetzt um den Repetiervorgang mit dem langen Rücklaufen des Laufes (schön zu sehen) durchzuführen.
Also immer wenn der Schütze von Hand repetiert war’s ne Ladehemmung… :-) shit happens :-)
FILM AB

Übrigends ist dies auch der Grund der meisten Ladehemmungen bei Waffen mit Rückstoß oder inerten Selbstladefunktionen.

Das Prinzip des langen Rückstoßrücklaufes wurde später durch ein System des kurzen Rücklaufes ersetzt.
Zwar können sich diese Systeme rühmen die ersten funktionierenden Selbstlader gewesen zu sein,doch haben wir vom Wort und Sinn “Funktionieren” heute eine andere Vorstellung.
Dewegen ist die gute alte A5 ein nettes Sammlerstück aber eben längst keine zeitgemäße Jagdwaffe mehr.
Besonders wenn sich der Schnäppchenmarkt dieser Waffe angenommen hat und in Foren dieses betagte Teil immer noch in höchsten aber wissenshohlen Tönen gepriesen wird.
Chronisch reißende Vorderschäfte gehörten dort zum Besitzstand ,wie heute bei einigen Dönerflinten es zum guten Ton gehört,dass Brünierung abfärbt,Verschlüsse ungebremst den Verschlußkasten zerdengeln,Magazinrohre abbrechen und sich Hinterschäfte lockern…suum quique….

Wenn dann das richtige System gewählt und Jahrzehnte geübt wurde ,dann sollte alles SO aussehen

Es gibt einen Grund, warum moderne Qualitäts - Selbstlader heute deutlich mehr kosten als früher und wesentlich mehr, als ein schlecht abgekupfertes und unter tausend exotischen Namen verwirrung stiftendes Immitat wert sind

Wer sich selbst ein Bild machen will, kann derzeit in unseren Kursen einige moderne und innovative Selbstlader ausprobieren.

Bunduki

PS:
Für alle die gerne Synapsen zünden lassen, hier die physikalischen Grundlagen:

Newtonsche Gesetze

Recoil operation

Fast reloading …Bundukis Bastelstunde

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SLFs sind schnell!
3 mal und dann?

Um sie wirklich schnell zu machen,für den Schuß im Schirm oder bei heftigem Anflug (ja so was gibt’s noch) kommt’s aber auf die Ladegeschwindigkeit an.
Besser gesagt Ladetechnik !

Schnelles Nachladen im schussbereiten Zustand, also taktisches Nachladen ist keine Hexerei, allerdings und leider, mit viel Voodoo aus der Vermarktungsecke verblendet.

Taktisches Nachladen ist ein Begriff aus dem dienstlichen Einsatz der Waffe,gilt aber auch für den zivilen , jagdlichen Einsatz wenn man Taktik mit der Benutzung des Denkappartes gleichsetzt.

Ziel des taktischen , schnellen Ladens ist eine hohe Feuerbereitschaft der Waffe innerhalb eines gegebenen Zeitfensters.
Schwierig, mit nur drei Schuß ….und deswegen eben auch notwendig, darüber nachzudenken.

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Gehen wir von einer gewünschten Schußbereitschaft von 7-8 Schuß aus (Tauben Krähen etc) , müssen wir die nachzuladenen Patronen möglichst günstig platzieren.

Sidesaddles (Patronenclips auf der linken Verschlußkastenseite), wie sie bei Combatflinten Verwendung finden, sind suboptimal, da das Nachladen von dort meist die Verdrehung der Hände, oder der Waffe, zur Folge hat.
Die Patronen liegen nicht linear zur Ladeöffnung !

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Praktisch sind seit Jahren die Schaftmaschetten aus denen gradlinig das Magazin bestückt werden kann, ohne die parallele Bereitschaftshaltung der Waffe zu verändern.
Leider leiern diese elastischen Stoffteile schnell aus und die ledernen sind meist der feuchten Witterung nicht gewachsen.

Für teures Geld kann man sich sogn. Stockholder anschaffen und mit Schrauben am Schaft verbinden…aber wer dreht schon gerne Spaxschrauben in den Schaft?

Abhilfe schafft da eine geniale, kleine, billige Erfindung, die im Flinten-ISPC nicht wegzudenken ist, bei den Jägers aber mal wieder unbekannt und allerhöchstens belächelt ist.

Ein kleiner Plastikclip mit Patronenschlaufe wird von der Fa. Höppner und Schumann angeboten.

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Spottbillig und unkaputtbar!
Man nehme 4 bis 6 der Clips , verbinde sie in der Schlaufe mit einem klebenden Steg und befestige auf der Rückseite hochwertiges Montageband.
Nun der Schaft fettfrei gemacht und fertig ist ein blitzschneller Patronenhalter für taktisches Nachladen, der zu allem Überfluss auch noch jederzeit rückstandsfrei zu entfernen ist! ;-)
Das man die Dinger auch noch als Putzstockhalter im Schrank,als Mundepot am Riemenbügel für die Saupatronen oder als kongeniale Befestigung des Krähen Tarnnetzes missbrauchen kann, …wird wohl selbst die Erfinder verwundern.

Wer jetzt noch lernen will ,wie er mit solchen und anderen Hilfsmitteln schnell und sicher schießen kann,der besuche unsere Selbstlader und VSR-kurse .
Dort lernt man ,lacht man, schießt viel und kann sogar noch neue hochwertige Waffen ausprobieren

Bunduki

Leistung ala score card

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ACHTUNG !
BITTE BEACHTEN SIE UNSERE NEUE MOBILNUMMER
0152 52 42 22 16

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Es sind gefühlte Dezenien her, als dieses Land noch als Gralswächter der leistungsorientierten Gesellschaft auftrat.
Parteien postulierten „ Leistung muß sich lohnen“, Lehrer und Betriebswirte lobten die Befriedigung durch erbrachte Leistung und selbst Arbeitgeber,wie immer wild auf die Leistung anderer, lockten mit den Verführungen von Leistung in Form von Zuschlägen, besseren Aufstiegschancen und einem hohen Lebensniveau.
Ein dicker Bundeskanzler beschimpfte “sein” Volk kollektiv als Freizeitpark und das Volk fühlte sich schuldig und versprach gehorsam und einsichtig , noch mehr zu schuften.

Scheint vorbei zu sein…
Klar, es wird noch Leistung eingefordert, aber bei Minijobs, 400 EuroTätigkeiten , Dauerpraktika und Leiharbeit vergeht manchem Menschen die Lust an DER Leistung.

Und die sogn.Leistungselite: Die macht sichs einfach.Die blufft, auf Facbook, Twitter und Xing komm raus.
Übernimmt vom Ami den Bachelor, um möglichst ohne langes Studium an die üpppigen Jobs zu kommen, die ihnen Aufgrund ihrer Jugend und der großen, geschulten Consulting-Klappe zugetraut werden.
Braucht’s noch einen Titel, wird kopiert und abgeschrieben,…geht’s in die Hose, hilft das verständnisvolle Network von süffisant lächelnden Studienkollegen ,die noch nicht erwischt wurden.

Sarkasmus mal weg gelassen, fällt es aber gerade bei unserem Sport auf, dass Leistungswille eigentlich nur bei den ehrgeizigen Kaderschützen des DSB vorkommt.

Der deutsche Waidmann ist besonders bescheiden .
Nicht, wenn’s ums Gwichtel beim Bock oder beim schwer erkauften Yukon Elch geht… nein!… wenn’s sich um seine Strecke beim Fasan, bei der Trefferquote am Entenstrich und bei den weit gefehlten Gänsen in der Uckermark, dreht.

Übung mit der Flinte ist für 95% ein Fremdwort; systematisches Training scheinbar eine Blasphemie.
Übt man mal , so im DJV- Stil auf 15 gezähmte Traptäubchen und 15 kastrierte Skeetscheiben die auch noch ohne wesentliche Erschwernis geworfen werden.
Wichtig scheint die Anwesenheit, wie die stilgerechte grüne Bekleidung, zu sein und nicht das Resultat.
Und 15 von 15 sind schließlich 100% Trefferleistung!

Der Jagdparcours, der als legitime und einzig wahre Trainingsmöglichkeit für die Jagd, auftreten könnte, wird von Verbandsseite DJV ignoriert.
Der eigene „Verband“ verabschiedete sich schon vor Jahrzehnten vom Leistungsprinzip und kreierte einen einmalig putzigen Wettkampfstil, der jedem der vorzugsweise (und notwendigerweise) betuchten Mitglieder genügend BussiBussi, wie auch wohlfeile Titel versprach.
Dabei vergaß man in die Satzung sogar das Wort Jugendarbeit einzuarbeiten, was für jeden TipKick-verein in DE eine Selbstverständlichkeit ist.
Man feierte sich „entres nous“ und schoß bei sich zuhause im Flintentechnischen Jurassic Parc.
ZZ und Compak vergaß man vornehm,weil zu anspruchsvoll.

Draußen, in der bösen Welt des leistungsgerechten Jagdparcours, herrschen Engländer, Italiener und sogar Österreicher( in deren Verband übrigens immer mehr „Reichsdeutsche Tiroler“ flüchten)Polen,Ungarn und natürlich “der Russe”.
„Dahoam bleibt Dahoam“ heißt’s selbstverliebt …und vergessen wird dabei: “Dahoam sterben die Leut”…sollte man sich bei dem Altersdurchschnitt auch überlegen.

Nach vielen Querelen, die immer noch nicht ausgestanden scheinen, versinkt der organisierte Jagdparcours ,trotz neuer, seriöser Hoffnungsträger in vornehmes Schweigen.

Kein Wunder also,dass man in Foren und Ständen die Resignation der Schützen fast greifen kann.
„ ich will nur besser schießen…keine Olympionike werden“
„ich will denn aufwendigen Wettkampfzirkus nicht mitmachen „
„ich möchte nur für mich selber sauber auf der Jagd schießen…aber wann bin ich gut und wann nur Mittelmaß?“

Genau! Wann ist ein Schütze gut und wann schlecht?

Im Internet, dem sonderbaren Medium der allwissenden Foren, geistern dann plötzlich Wunderbuben mit lockerer 85% Trefferleistung umher.
Digweed wird plötzlich erreichbar, sieht man Ergebnislisten der „entre nous“ Gesellschaft mit 90 und mehr (v. 100) Tauben.
Und die Selbstbeweihräucherung, wenn gerade mal mehr als 50 Tauben von 100 in einem Spassevent getroffen worden,erweckt schon fast Mitleid.

Im Golf, einem vom Leistungsprinzip her und ansonsten auch sehr ähnlichen Sport, kennen wir das Handikap system.
Auf Parcours nicht anwendbar?
Doch,wenn genügend mitmachen würden.
World sporting handikap
Leider wird aber sogar die Diskussion über ein derartiges System abgelehnt.

Doch der Schütze hat ein Recht, sich zu beurteilen, sich und seine Leistung in Relation zusetzen.
Sei es in Relation zur eigenen Leistung der Vergangenheit oder zur Leistung von anderen.

Für den Flintenschützen stehen Spass und Erfolg an erster Stelle seines Tuns.
Für den Flintenjäger kommt noch die Verantwortung dazu , die er dem Wild gegenüber hat, An erster Stelle steht das Treffen des Zieles! Denn nur Treffen macht Spass!…und ist “Waidgerecht”

Selbst ohne Wettkampfzwang sollte also die eigene Leistung eingeschätzt werden können.

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Dazu gehören aber zunächst auch die Abwendung von einigen lieb gewonnenen Schießstand Märchen:

-Ein guter Schütze wird man nicht durch die Menge der verballerten Munition.
-Nicht der „Wagon voll Mun“ macht den guten Anschlag ,sondern die fachgerechte Beratung durch einen Pro.
-Nicht die Abspeckung von Trainingsabläufen oder das Handverlesen von einfachen Einzeltauben, machen die guten Prozente aus ,sondern die Auseinandersetzung mit den ganz persönlichen Fehlerquellen.

-Leistung wird erst im Wettkampf gemessen!
Auch so ein Unsinn, denn er berücksichtigt nicht die häufigen Wettkampf –phobiker, die auf Wettbewerbe mit Schweißausbrüchen und Nervenflattern reagieren.
Nein, das sind keine nervenschwachen Hysteriker und die reagieren auch auf der Jagd nicht so .
Die mögen einfach keinen Vergleich, keine Prüfungssituation oder schlicht keinen protzigen Schw…zvergleich mit nervtötenden Selbstdarstellern .

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Also sollte man das Training und dessen Analyse angehen.

Anfänger:
Trainingsrythmus:
Ideal alle 2 Wochen ,realistisch für arbeitende Menschen alle 3 bis 4 Wochen.
Dabei nicht weniger als 150 und nicht mehr als 250 Tauben.
Trockentraining mit Laserpatrone mögl.alle 2 Tage
Ausprobieren von möglichst vielen Spielarten des Flintensportes…Festlegung nach ca. 3/4Jahr
Mindestens 1 mal im ersten Halbjahr professionell unterstütztes Training mit Abmessen von Schaftmaßen, Waffenberatung und Fehler-Analyse des Anschlages und Schwunges.
Ein Trainingssystem sollte individuell erstellt werden.
Mehrere Schießtechniken sollten dem neuschützen gezeigt werden.
ALLE Präsentationen sollten getestet werden, um Schwerpunkte und Veranlagungen festzustellen.

Fortgeschrittener Schütze:
Einmal alle 2 Monate eine gezielte Trainingseinheit mit Dokumentation.
Dazwischen jede Gelegenheit nutzen, Spaß mit der Flinte zu haben..

Professionell unterstütztes Training 1 bis 2 mal im Jahr mit Schwerpunkt der Problemtauben und dem Abbau von Fehlerquellen und Weiterentwicklung der individuellen Schießtechnik.

Nun zur Kontrolle:

Man führe eine Score Card.
Alle 2 Monate (engere Intervalle sind nicht produktiv) schieße man einen handverlesenen
Parcours mit 2 mal 10 Einzeltauben und 15 Doubletten.

Die Präsentationen sollte so ausgesucht werde , dass selbst bei leichter Verstellung der Maschinen kontinuierlich ein gleicher Schwierigkeitsstandard mit ähnlichen Tauben ,langfristig besteht.
Beim Wort „handverlesen“ denke ich nicht an besonders einfache Tauben, sondern einen Querschnitt der angebotenen Tauben. Und besonders der Ziele, die einen eben besonders unsympathisch sind.
Es ist klar, dass die Auswahl immer Standbezogen sein wird
Es sollten bei der Auswahl alle Präsentationen vorkommen:
Crosser rechts,links,Überkopf vorn , hinten, Teal,Chandelle,Segel,Mini,Trap etc.
Die Doubletten sollten aus den genannten Einzeltauben gebildet werden.

Reine Tricktauben kann man separat werten.
Auch kann der Jäger sich seine score card NUR FÜR DIE JAGD anrichten.
Er wird in der Natur selten eine Teal schießen….warum soll er sie üben?

Ob man bei den Einzeltauben den ersten Treffer voll und den zweiten Lauf nur halb anrechnet, bleibt einem selbst überlassen.
Dieses System ist ausschließlich zur Trainingskontrolle vorgesehen. Nicht um Vergleiche am Stammtisch zu ziehen, nicht um im Internet zu prahlen.

Man erhält einen nominalen und prozentualen Schnitt seiner Leistung,aufgeschlüsselt nach Einzeltauben und Doubletten.
Man erkennt, wo Probleme sind und wo Lernbedarf besteht. Ungleichmäßige Leistung, wie sie oft von Schützen beklagt wird, die zwar viel, aber ständig an wechselnden Plätzen schießen werden so egalisiert.
Man kann sich selbst besser einordnen und verfällt nicht in falsche Sicherheit, gleichwohl man auch Selbstbestätigung findet.

Man vermeide jede Art von Leistungsdruck, wenn man diese score card mit Freunden schießt.
So manch einer ist verdeckter Wettkampfphobiker und somit verfälscht sich sein score.

Das ganze dient zur Selbsteinschätzung, führt aber langfristig zur Leistungsverbesserung durch Kontrolle, Erkenntnis, Ehrgeiz und Ehrlichkeit.

Ein Schuft, der behauptet, dass es ihm egal ist, wie gut er schießt und ein dummer Protz der sich selbst und andere belügt.

Yours truly

Alexander

Hurra… für die Selbstladeflinte

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Klammheimlich hat sich was getan!

Ausgerechnet die afficionados der kleinen Jagd auf Tauben und Krähen, haben es (in deutschen Maßen) geschafft ,die Selbstladeflinte jagdlich anerkannt zu machen.

Im engen, getarnten Schirm ist kein Platz für ausladenden Bewegungen mit dem langen , kippbaren Feuerstock und das einfach ,lineare Nachladen der Waffe trägt zu den beachtlichen Strecken bei ,die diese Jäger heimtragen.
Ganz nebenbei haben sie auch tarnfarbene Jagdklreidung, modernes Tarnequipment und neue Lockmethoden in unsere Jagd integriert.

Natürlich gibt’s noch immer den lodengrauen Frührentner mit Hausmeistersyndrom,die nachplappernden Besserwisser und die von Löns täglich neu epiphanierten Brauchtumsfatzkes die gegen die Vollernter blubbern.
Doch kommt’s zum Schießen, ist sehr erfreulich zu bemerken, dass jene,die moderne SLFs führen, erstaunlich gut mit ihnen umgehen.

Nun ändert sich auch hier der Markt.
Zwar werden auf des teutschen liebstem Internet-Ramschplatz fleißig Opas brünierbefreite und schaftgesplitterte A5’s angeboten, immer noch werden notorische Klemmer und Hülsenreißer aus dem schönen Anatolien unter allerlei Fantasienamen vertickt und leider wollen einige Kunden nicht erkennen ,dass auch eine SLF Geld kosten muss, um Qualität zu bringen…
…aber die internationale Industrie schert sich wenig um’s deutsche Sparbüchl und fertigt heute eine neue Generation von SLF’s die keine Wünsche offen lässt.

Die 2 Systeme ,Gasdrucklader gegen Rückstoß (inertia) zu vergleichen, hat wenig Sinn .Beide haben sich gleichstark durchgesetzt, sind robust und zuverlässig.
Mag sich der eine am Putzaufwand der Gasdrucklader stören, maunzt der andere beim „gefühlten Scheppern“ der Schlossbatterie des Inertialaders.
Pettitessen! Beide Systeme sind jagd und alltagstauglich, leicht zu schießen und langlebig.

Neue Materialien, Farben und ein oft gewöhnungsbedürftiges Schaftdesign, lassen die neuen SLF’s auffallen im Meer der gleichförmigen Standard-BDFs.

Einziger Nachteil bei dieser Entwicklung sind die Preise.
Eine erstklassige SLF wie die Cordoba oder Montefeltro kostet heute ebenso wie ihr Pendant von Beretta oder Browning soviel wie eine BDF.
Man kann damit leben,wenn man die SLF als vollwertige Jagdwaffe ansieht und nicht als schießendes „Adabei“ für den Schrank.

Hier nun einige Beispiele von SLF angeboten der führenden Hersteller:

Bowning

Beretta Sonderseite und Standartseite

Benelli

Vinci

Montefeltro

Galt für mich( und einige andere) bisher der Spruch: Es gibt nur 3 Marken und alle fangen mit B an, muss ich mich heute eindeutig korrigieren.

Franchi kann mit seinen modernen Flinten ohne Abstriche in den Klub der besten SL-Flinten aufgenommen werden.

Franchi und ihre Leichtgewichte

Wer sich nun schon so ein Gewehr gegönnt hat, will vielleicht auch wissen, wie und womit er es noch „tunen“ oder im Zeitgeist gesagt „pimpen“ kann.

Eigentlich kaum.Die guten SLFs ( BBBF ) sind so, wie sie sind perfekt einsatzbereit.
Nur wenige Aftermarket-teile bringen ein mehr an Gebrauchslust.

Das auffälligst Teil ist das Magazin, das von vielen (vielleicht allen) durch ein längeres ersetzt werden könnte.
Dabei stehen die Gesetzte im Weg, denn in diversen Ländern ist, wie bei uns eine gesetzliche Beschränkung vorgeschrieben.
Manche Hersteller richten sich von Haus aus darauf ein und setzen die Kapazität durch „dauerhafte“ Plugs fest (siehe Waffen für Frankreich).
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Dennoch kommen über kurz oder lang auch für solche Waffen Mag-verlängerungen auf den Markt.
Bei uns ist es nicht verboten solche Verlängerungen zu benutzen. Auf dem Stand, bei bestimmten Sportarten, wie IPSC Flintenparcours, beim Trickshooting und natürlich auf der Jagdreise in Länder ohne Restriktionen, sind die langen Rohre erlaubt.

Doch wohlgemerkt: auf der Jagd bei uns gilt die strikte Regel fürs Magazin 2 +1.
Und daß unsere Polizeibeamten dies überprüfen und sich damit auskennen, spüren jedes Jahr
einige ganze oberkluge Jäger, die meinen, sich mit Ausreden ,umschaltbaren SLF/VSR oder gestellter Unwissenheit aus der Verantwortung stehlen zu können.

Genau wie das plumpe Vorzeigen einiger alter WE Patronen, zum Beweis auch Gesetzteskonform gehandelt zu haben, genügen die Tricks heute nicht mehr.
Und gut so, denn jeder der sich gegen die Bestimmungen stellt (seine sie auch noch so deppert), demonstriert ein schlechtes Bild von uns allen.

Das Blockieren mit Plugs ist so einfach.
Magazinkappe ab und Plug in die Feder gesteckt, Kappe drauf und fertig.

Meine Favoriten, weil sicher und dauerhaft


mag upgraders

Selbst eine mit einer Magverlängerung ausgestatten Waffe, blokiert sich leicht auf 2 Schuß.
Brownells ,Midway und Konsorten liefern lange Plugs und die Werkbank des Bastlers sorgt für Centbeträge für ein solches Ersatzteil aus Holz.

Das lästige Klappern im Magazin behebt eine Dämpfer am Ende des Plugs der im Durchmesser einer Partrone gleicht und den Plug im Magazin fixiert.

Eine solche „blockierte“ Waffe ist aber kaum von Nachteil ,wenn man sich ein wenig trainiert und mit einem Schaftmagazin arbeitet.

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Auf der Aussenseite des Schaftes angebracht, mittels Leder-oder Kunstoffmaschette,Montageband oder gleich IPSC mäßig mit Schrauben am Schaft befestigt,lässte ein solche Teil schnelles laden zu.
(Achtung: Bei Ledermanschetten auf wasserresistentes Leder achten)

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Die Bewegungen sind linear,die Waffe wird nicht gedreht oder gehoben,sie bleibt in Bereitschaftsposition und kann mit der rechten Hand, ohne hinzublicken, schnell nach, oder zwischengeladen werden.
Mit ein bisserl Übung, ganz legal und erlaubt, kam schon mancher auf die Idee die lange Tüte unter dem Lauf gar nicht mehr zu brauchen.

Das mangelnde Gewicht ,keine Vorderlastigkeit zu haben, wie bei der gewohnten BDF,stört viele Flintenfreunde an der SLF.
Abhilfe schaffen da zusätzliche Gewichte, wie von Briley erhältlich.

Laufgewichte

Gewichte eignen sich auch als Magazinplugs, wie wir sie im Flintenblog schon vorstellten:
Die Bunduki diät
Eines meiner liebsten Zubehörteile ,ob für Argentinien, den Krähenschirm oder die kalte Winterjagd, sind vergrößerte Bedienhebel (Durchladehebel)

Zu kaufen oder in jeder Metalwerkstatt einfach gefertigt, geben sie ein sicheres Gefühl beim
Laden und entladen ,besonders mit Handschuhen.
Brileys angebot

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Zu jeder Waffe gehört ein kleines Sortiment an Ersatzteilen, die man meist nicht braucht, doch wenn man sie benötigt, man sehr froh für die eigene Weitsicht ist.

Man kann aber auch seine Waffe damit auf die entsprechenden Jagdverhältnisse ,sprich Patronen, als auch auf seine persönlich Schießgewohnheiten abstimmen.

Eine Spezialfeder mit Führung aus rostfreiem Stahl für den Gänsejäger mit Meerblick:

Seit Jahren sehr bewährt : SRM Federset

leichter Federn für den „Bolt release“: die Verschlusshalte-taste

Leichte oder schnellere Federn fürs Magazin

ein Alu zubringer

Schlagbolzen und Schlagbolzenfedern für alle Fälle.

Nicht unerwähnt sollten die Putzintervalle für SLF’s bleiben.
Manch ein Gewaltmensch freut sich auf dem Stand prahlen zu können: „ich putz nie!“

Fein für den Trottel!
Ich putz nach jedem Einsatz, sofern Gelegenheit ist,oft schon am Auto.
Zerlegen, mit Bremsenreiniger ausspülen, leicht den Verschluss einölen, zusammensetzen.
½ Stunde wenn’s hoch kommt…nicht länger als die Arie über „nie geputzte Waffe“
die bei jeder Waffe ,ob SLF,BDF ;MG oder Panzer zu Ausfällen führt.

Aber die armen Dödel mit ihren nie geputzten Flinten, brauchen ja schließlich auch ihre 5 Minuten Beachtung ,wenn sie mal wieder ohne Beute am Tisch sitzen…

Damit ausgestattet, sauber und trainiert, sollte Ihre Flinte ihnen viel Freude auf den Herbstjagden machen.

Waidmansheil und gute Schuß

Yours truly

Bunduki

Punktgenau zunehmen…die Bunduki-Diät

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Frühlingszeit ist die beste Gelegenheit mal wieder auf die Waage zu sehen.
Erschröckliches zeigt sich da oft bei uns.
Resultat: wir sind unzufrieden mit der Gewichtsverteilung, werden übellaunig und futtern noch mehr.

Sehr oft ist’s aber gar nicht so schlimm und der fette Obelix wird von seiner Umwelt eben wirklich nur als stattlicher Athlet gesehen.
Zugegebenermaßen ist mir noch nie passiert…aber die Hoffnung stirbt später, als alle Diäten.

Bei unseren Flinten ist’s mit dem Gewicht ebenso subjektiv.
Der eine mags mehr vorderlastig,der andere mit mehr Gewicht im Hinterschaft.
Man weiß nicht so genau , ob der Standnachbar nicht doch recht hat ,wenn er posaunt : “nur die vorne schweren Flinten laufen”.

Ausprobieren mit der eigenen Waffe wär halt schön.
Und das sollte bezahlbar bleiben.
Nun versteh ich nicht so viel von Diäten und zielgerichtetem Abnehmen,wie jeder, der mich kennt, weiß. ;-)

…Aber von Flinten hab ich rudimentär Ahnung.
deswegen war ich froh als ich ein unscheinbares Produkt bekam, dass die gezielte Gewichtsverteilung und das preiswerte und
spielerische Probieren ermöglicht.

Zwei Typen von mit Gewichten befüllte Röhrchen liegen vor mir.
Die einen in 20g Schritten schwerer werdenden ,sind schlank und können zum Ausprobieren mit duct tape leicht am Lauf rückstandsfrei befestigt werden.
Einfach und genau kann ich feststellen, wie sich mein Schwung mit dem Zusatzgewicht verändert.

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Die zweiten Röhren sind ebenfalls mit Gewichten gefüllt,schwerer in 50g Schritte,können aber wohl auch “auf Maß” befüllt werden.
Sie haben ca Zoll Durchmesser und sind so leicht in der Bohrung eines BDF Hinterschaftes unterzubringen.
Ein Distanzstück aus Pappe reicht,das Teil zur Schaftkappe zu fixieren .

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Die Teile sind mit Gummi ummantelt sodass sie im Gegegensatz zu den mit Klammern zu befestigenden Teilen des derzeitigen Zubehörmarktes (z.B.Briley) den Lauf nicht zerkratzen können.

Egal wie und wo man Gewicht einsetzen will,hiermit ist leicht zu simulieren und Gewichtsverteilung umzusetzen.
Dies ohne hunderte von Euro , ohne Büma Umbau und für jede Waffe.

Eine feine kleine Sache, so eine Flintendiät

Yours truly

Bunduki