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Archiv der Kategorie Büchsen und Kurzwaffen

Jäger der verlorenen Schraube…

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Egal was er suchte, der gute Dr.Jones ,er brauchte einen Hut und eine Peitsche und damit hatte es sich.
Abenteuer ohne Ende …aber eben leider nur Film

Bei uns Normalos sieht das ganz anders aus.
Unsere Abenteuer mit Flinte und Büchse in der Welt sind von Grenzkontrollen, Visavorschriften, Cites, Waffengesetzen und Sprachproblemen beherrscht.

Sind wir dann endlich vor Ort, im Tal der jagdlichen Träume, kann’s schnell mal zum Tal der Tränen werden, wenn plötzlich die gute alte Donnerbüchse streikt.

Daß dies nicht so selten vorkommt, hab ich diese Saison erlebt und der Trend zum „guncrash in Wonderland“ scheint bisher nicht gebrochen.
Gebrochene Schäfte, verbogene Läufe, derangierte Zielfernrohre ,verlorene Revolvertrommeln und fliegende Flintenschienen, hatten wir neben vielen anderen Pannen schon.
Geschmolzene Plasikschäfte und von Mardern abgefressene Gewehrriemen sind da noch erheiternd.

Was hilft dagegen ?
Manchmal ein wenig Vorausschau, manchmal etwas Vorsicht, oft nur Glück.
Wollen wir uns auf die Vorausschau konzentrieren, da die beiden anderen Kriterien wohl eher dem Zufall gehören.

Waffenvorbereitung!

Checken Sie ihre Waffe gründlich durch.
Einschießen mit allen denkbaren Zielmitteln…also auch mit der offenen Visierung !

Vernachlässigen Sie auf keinen Fall die offene Visierung der Büchse.Oft ist sie die letzte Rettung wenn ZF und Dot nicht mehr funktionsfähig sind.
Natürlich gehören 2 Dinge zur offenen Visierung:
erstens : Übung ,auch im freien Schießen und Wissen wohin Ghostring und Korn schießen
zweitens: stabile Visiergesteck aus STAHL solide befestigt. Billig Gelumpe mit Plastik einsätzen ist was für Home-defencerambos und Whannabee-Waidmannsbubis.

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Stahl auf Stahl ….Sattel aufgeschrumpft,verschraubt und gelötet +Ghostring Stahl in der Montage integriert= unkaputtbar

Schloß, Verschluß, Abzug…alles entölen und neu mit synthetischem Schmiermittel benetzten, wobei genau auf die Eignung des Mittels zu den zu erwartenden Temperaturen des Reisegebietes zu achten ist.
z.B. ab minus 30 Grad sind spezielle Schmiermittel mit unterschiedlicher Viskosität empfohlen

Lassen sie ALLE WICHTIGEN Schrauben der Waffe entölen und sichern.
Markieren sie den Idealpunkt des Drehmomentsder Schaftschrauben um mit einem Blick evtl.Lockerung zu erkennen.

Lassen sie Schaftschrauben gegen Herausfallen sichern.
Eine kleine Umwicklung mit selbstverschweißendem Klebeband genügt meist.
Markieren Sie die richtige Anzugsposition dieser Schrauben,um mit einem Blick eine Lockerung feststellen zu können.
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Setzen sie Bodenplatte mit Magazinschacht mit Silikon im Schaft fest,können diese nicht bei Reinigung oder Reparatur herausfallen und beschädigt werden.

Legen sie sich eine kleine Sammlung Ersatzteile an:
Schlagbolzen, Auszieher, Auswerfer, Schaftschrauben und einige Schräubchen für die ZF montage.
Quelle ist Ihr Büma oder Firmen wie Brownells welche auch alle möglichen Zoll-Gewindeschrauben und Stifte für US Waffen lagern.

Nach dem Einschießen notieren sie sich die Trefferlage mittels einer Laserpatrone .
Ersatzteile,Laserprüfer und natürlich die notwendigen Ersatzbatterien für ZF oder Dot, gehören in Plastik verschweißt .
Wer einen kleinen Hohlraum im Schaft hat (hinter der Schaftkappe ) bring das ganze dort locker unter.
Ansonsten lagert das ganze in eine kleine Tasche am Gewehrriemen…immer dabei - nie störend.
Wer’s lieber etwas martialisch mag dem sei ein Cheekpad mit Tasche angedient.
Was immer man braucht …da passt’s rein…wahrscheinlich inklusive Luftunterstützung durch Herrn McGiver..

Wechselmagazine sollten mit Orangem Klebeband gegen Verlieren gesichert werden und eines sollte grundsätzlich in Reserve bleiben!!!

Innerhalb des Schaftes sollte das System Glasgebettet sein, sowie alle Streßpunkte mit entsprechendem Bedding compound verstärkt sein.
Auch Mittelkaliber repetierer profitieren von einer Querstollenverschraubung
Verstärken der Stresspunkte verbessert auch Flinten, bei denen Vorderschäfte innen mit Alutape wasserdicht gemacht werden können.
Anlagepunkte beim Pistolengriff sind mit Bedding zu verstärken wobei dei beei SLFs üblichen “Spacers” als ideale Prallfläche
und Enregieabsorber dienen können.

Filigrane Vorderschäfte bei SLFs werden mit Kevlar innen verstärkt, um Belastungen ala „Cordoba“ besser widerstehen zu können.Zusätzliche Innenverkleidung mit Alu Tape erleichtert die Reinigung.

Schaftbrüche gehören bei Hardcore Jägern zum Alltag.

Wer glaubt, dass Kunstoffschäfte ein Allheilmittel dagegen sind , täuscht sich.
Schwere Kaliber brauchen schwere Schäfte und da ist Holz schießtechnisch ideal.

Leider haben moderne Büchsen allerlei Schwachstellen mit geringer Materialstärke, wodurch sich potentielle „Crackstellen“ ergeben.
Da innen wenig Platz für Verstärkung ist, haben einige findige Kerlchen des ” Bunduki -Tunerclans” das sogenannte Outdoor-sleeving erfunden.

Hierbei wird der Schaft mit mehreren Lagen Carbon/Kevlar-Matte überzogen, danach mit einer weiteren Schicht Epoximetall und einer gummierten Schicht Bedliner überzogen.
Unkaputtbar, mit Holz gleichschwer und geräuschgedämpft.
Anstelle der Gummischicht kann mittels Wassertransferfolie auch ein edles Holzfinish für Blender aufgezogen werden.

Eine einfache auch für Hobbybastler mögliche Verstärkung der Waffe sieht man hier vom putzigen Mr Potterfield:
Verstärkter Pistolengriff

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Die Notfallapotheke fürs Büchserl !

Kommt’s nun irgendwo am Hindukush, westlich von Churchill, oder NNW von Tuktayaktuk zur Panne, ist wie immer kein Büma zur Stelle !
Oft sitz man in einer zugigen Jagdhütte oder kauert in einem Zelt und will nun versuchen auf der Zargesbox ,der Urmutter aller Expeditionskisten, als Unterlage sein Gewehr zu reparieren.
Wer das Glück und das Übergepäck hat, mit solch einer Alukiste zu reisen,weiß, dass er deren Deckel leicht lösen und als praktischen Tisch nutzen kann.

Der große Werkzeugschrank und die praktische Werkbank ist nicht dabei … und so muß man sich mit wenigem behelfen was einem das Jagdcamp bietet.

An erster Stelle stehen Schraubendreher und Zange .
Ergo bietet das Leathermantool schon mal alles, was man braucht zum zwicken,schneiden sägen,feilen und mit Trick auch zum Schrauben drehen.

Übrigends sind zwei Leathermans besser als eines , denn mit einem kann der Helfer halten, währen der andere schraubt .
Ein Schweizer Messer darf niemals fehlen .
Nicht für die Waffe, aber für Brillenträger sollte ein kleines Set mit Schraubendreher und Schräublein dabei sein..

Ein paar metrische und zöllige Schrauben zum Ablängen sollten dabei sein, wie auch einige unterschiedlich starke Metallstifte .

Schraubensicherung, ein bisserl Synthetiköl, Feuerzeug zum Entfetten und schwärzen, klein gefaltetes Schmirgelleinen gehören dazu.
Ein guter Meter sogn. Chirurgenband (ein Gummischlauch) oder Latex band ,plus ein paar Kabelbinder können hilfreich bei Schaftarbeiten und Fixierung von Klebungen sein.

Persönlich half mir eine klein zusammenfaltbare Drahtsäge schon mal, eine festgefressene
Verbindung zu lösen und so einem Freund das weiterjagen mit seiner Waffe zu ermöglichen.
Seither immer dabei!

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Mit Kleben kann man viel reparieren!
Wir haben heute jede Menge hochfester Komponetenkleber!
Eine Minipackung von UHU-endfest 300 hat auch in der Waffenapotheke Patz .

Wer sich gegen Schaftbruch , locker Flintenschienen, sogar gelöste Laufgarnierung wappnen will , kann dies mittels Kohlefaserband tun.
Dieses Band wird mit Epoxiharz und Härter verschmiert und bietet eine hochfeste und dennoch elastische Notreparatur für o.g. defekte.
Härter und Epoxi-Harz sollte man bereits zu Hause genau auf „Reisemaß“ auswiegen und in kleine ,dichte Gefäße umfüllen.

Ohne geht’s nicht! Ganz Amerika wird davon zusammengehalten!
DUCT Tape.. das universelle Klebeband, darf auf keiner Reise fehlen.
Braucht man es nicht zum Dichten von Zelten, Wohnmobilen oder Parkas, kann man immer noch Wasserbecher und Töpfe daraus formen.

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Sehr praktisch weil sogar unter Wasser vielsetig anwendbar ist selbstverschweißendes Klebeband

Alles lässt sich reparieren, wenn man es denn sieht.

Also werde Licht! Was für Lamperl man mitnimmt, bestimmt heute ein unübersichtlicher Markt.
LED Lampen sind heute aufgrund ihrer Helligkeit, niedrigen Stromverbrauches und ihrer vielfältigen Formen die Wahl des Reisenden.
Für den Waffenbastler empfiehlt sich aber eine Lampe, die auch bei der Arbeit an filigranen
Teilen hell und punktgenau strahlt.
Kopflampen sind grandios, Campingleuchten heute klein und potent und eine kleine Stablampe sollte auf der Jagdreise ohnehin ständig am Gewehrriemen befestigt sein (Duct tape?) Für derartige Lampen gibt’s auch sogn Fahrradhalter ,die zwar nicht für’s Radl gedacht sind aber auch als „Tischhalter“ entfremdet werden können.

Hab ich was vergessen?
KLAR…jeder hat sein Geheimrepezept, sein Wunderwerkzeug, ohne das er nicht auf die Reise gehen würde.

Nur kann nicht jeder angeschlagene Läufe absägen und mit einem kleinen Mündungssenker wieder zum Schießen bringen.
Auch eine Lötlampe ist praktisch, aber eben nicht für jederman zu nutzen…
…und klein sollte das ganze ja auch noch verpackt sein.

Denken Sie daran: weniger ist oft mehr.
Bestes Werkzeug das im Basiscamp liegt weil’s im Rucksack zu schwer ist, taugt nicht viel.
Menge und Volumen einer solchen Notfallapotheke sollten eine Gürteltasche nicht überschreiten.

Die kleine Aufzählung soll auch nur daran erinnern , in der kommenden Jagdreisesaison nicht das Glück zu reklamieren, sondern lieber als Glückes Schmied auf alles gefasst zu sein.

Somit gute Reise und Waihei

Bunduki

Neue Kurzwaffenseminare…für die jagdliche Praxis

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Kennen Sie : 25 m 5 Schuß laden und dann Feuer frei auf eine Ringscheibe mit dem KK Pistölchen.Gute Standausleuchtung ,Gehörschutz auf, keine Ablenkung ,kein Zeitdruck: ideale Bedingungen

Kennen Sie (noch) nicht:
Dunkelheit, bestenfalls schlechte Sicht,dichter Bewuchs,unebenes Terrain in dem man sich mit geladener Großkaliber-Kurzwaffe orientieren soll, zu Erwarten: angeschweißtes Stück Wild,schnell und unberechenbar ,vielleicht wehrhaft, irgendwo zwischen 10 und 2 Metern vor einem.
Stress:
- ist die Waffe gesichert?
- das Magazin fällt raus
- beim Durchladen Ladehemmung
- dicker Magnumrevolver?Double action oder, wie auf dem Stand? Single Action?
- Look at Your frontsight ! aufs schwarze Scheibenkorn im Dustern?

Tja ,so einfach wie Hubertus Waidmannsallwissend es sich vorstellt, ist das mit dem Kurzwaffenschießen auf der Jagd nicht.
Der Gesetzgeber gestattet uns zurecht eine Kurzwaffe,also sollte man auch gezielt und realistisch üben.

Dieser Anforderung hat sich nun sogar der BJV endlich geöffnet und eine sogenannte Nachsuchenadel eingeführt.
Link zur Nadel
Diese Schießnadel, die mit Schießen auf kurze Distanz im Kino auf bewegliche Ziele errungen werden kann wird mit Gk-Büchse auf 25 und GK-Kurzwaffe auf 10 meter geschossen.

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Auf Anregung einiger Stammkunden habe ich unser Kurzwaffenprogramm um ein spezielles
Training erweitert.
Es wird auf kurze Distanz in Kinos geübt.
Dabei stehen sichere und standardisierte Waffenhandhabung im Mittelpunkt.
Praktische Übungen mit Pistole und Revolver, Handling, Störungsbehebung und schneller
Waffeneinsatz unter Zeitdruck wird ebenso trainiert, wie schießen unter schwierigen Lichtverhältnissen und mit legalen künstlichen Lichtquellen.

Ort: Schießkino Ihrer Wahl
Termin : nach Absprache
Zeit: 2 Stunden
Kosten: Kosten für Schießkino 2 Std plus 70 euro pro Teilnehmer (max 4 Personen)
Nur Gruppenanmeldung!
Waffen: eigene Kurzwaffen sind mitzubringen,ebenso Holster und Munition,Leihwaffen nach Vereinbarung
Bitte beachten Sie: einige Schießkinos bestehen auf Fabrikmunition und erlauben keine wiedergeladenen Patronen !
Der Kurs ist ausschließlich für Jagdscheininhaber.
Es werden ausschließlich jagdliche Situationen trainiert !
Da derzeit die BJV Schießnadel nur in 3 Kinos erworben werden kann ,haben wir den Kurs auf das KW-Schießen eingeschränkt.
Der schnelle Schuß auf kurze Entfernung mit der Büchse und offener Visierung wird in unseren Drückjagdseminaren und Unterhebelkursen mitbearbeitet.
Der Kurs beinhaltet aus o.g. Gründen nicht die BJV Schießnadel!

Denken Sie daran: eine Kurzwaffe nutzt in der Praxis nur einem daran ausgebildeten Schützen etwas.

Yours truly

Bunduki

Schaft bleibt Schaft…und: falsch wird nicht richtig

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Eine der häufigsten Fehler beim Flintenschießen ,ist das Anheben des Kopfes beim Schwung.
Geht der Kontakt zwischen Wangenknochen und Schaftrücken verloren,ist Treffen ausgeschlossen.

Warum der Mensch so gern den Kopf hebt, wenns interessant wird?
Weil das Strecken des Halses ein Erbe unsere Vorfahren ist, die sich größer machen wollten, um mehr von Beute oder Feind zu sehen.
Das ist so sehr in uns verankert , dass wir selbst am PC einen langen Hals machen, wenn’s besonders wichtig zu sein scheint.

Gerade dies ist aber beim Flintenschießen so unpraktisch, wie falsch.
Zur Erinnerung zwei Bilder, die zeigen wie das richtige Zusammenspiel zwischen Zielachse und Augenposition gedacht ist.

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Wer mich kennt( oder glaubt zu ahnen wie ich bin), weiß ,wie sehr ich mich über dummdreiste Allgemeinplätze ala „ wenn man drauf ist, ist man drauf“ belustieren kann.
Deshalb heute auch der Titel „Schaft bleibt Schaft“, den man in letzter Zeit immer wieder
von besonders erfolgreichen Schnäppchenjägern auf dem Schießstand hört.

Da wird eine olle volksgefertigte Querflinte angeschleppt, Brünierung halbwegs in der Schorfheide geblieben, Holz eher schmierig als attraktiv und der Schaft ein Stummelwerk von 32cm Länge, dass nun einem Schützen von 1,90 als edle „Waffe der Väter“ dienen soll.

Auf die Frage, wie sich denn mit so was schieße, kommt dann oft der Hinweis ,dass der gute alte Erbschafts-Drilling oder Schulungs- Repetierer ja auch nur so einen kurzen Schaft habe und damit gäbe es nie Probleme auf der Scheibe.
Und alle anderen aus Kurs ,Stammtisch und Internet hätten einen ja auch ob des tollen Kaufes schon gelobt.
Im Übrigen: “auf der Jagd treff ich immer und …echte Jäger müssen nicht üben!”

Das mit den kurzen Schäften (der andere Blödsinn leider auch) ist so verbreitet , dass wir uns heute mal die Wechselwirkungen Flinten- und Büchsenschaft und Treffen näher ansehen wollen.

Leider stimmt es, dass sehr viele Kugel- und kombinierte Waffen viel zu kurze Schäfte haben, trotzdem aber keine Probleme beim Einschießen, Kontrollschießen oder auf der Kanzel entstehen.
Leicht verständlich:
Sitzend aufgelegt und mit Sandsäcken fixiert, ist Kopf und Schulterposition schnurz.
Übernimmt man diese Position auch in der Kanzel…gibt’s auch keine Probleme.

Schwierig, bis unmöglich wird’s, wenn’s an den schnellen ,beweglichen Schuß geht.
Hier knallen ZF-Okulare plötzlich an Augenbrauen, Kieferpartien bekommen eine lustige Rötung und die Schultern der Schützen nehmen ein herbstliches Blaubraun an.

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Ein Besuch in einem modernen Schießkino zeigt oft einen verheerenden Wissenstand und Umgangsformen mit der Büchse beim schnellen Schuß.(Vom Niveau einiger Jungjägerkurse wollen wir dabei lieber schweigen)

Da werden hemmungslos alte Repetierer mit hochstehenden Zielfernrohrmontagen und sogar Stecherabzügen hervorgekramt und als „die Drückjagdlösung“ gepriesen.
Noch schlimmer diejenigen, die mit des teutschen Lieblingsprüfungswaffe, dem Drilling erscheinen und nun allen Ernstes behaupten, dass eine halbherzig flintenverschäftete, aber mit SEM- hochmontiertem 8×56ZF versehene Waffe, mit EINER Hochwildpatrone,EINEM notorischen Querschläger FLG und EINEM Schonzeitkügelchen ein adäquates Drückjagdgewehr sei…
…nur weil Opa Hubertus den Prügel schon in Rominten auf Trappen schoß…

Um das ganze zu veranschaulichen, hier mal ein Bild einer typischen deutschen Jagdwaffe.

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Die Senkung dieser Waffe ist auf den Schuß mit der offenen Visierung abgestimmt.Ein schneller Schuß ,das Mitfahren ,der Schwung der Waffe mit dem Ziel ist möglich, ohne den Kopf aus der Idealposition zu heben.
Ergo keine blaue Schulter,aber auch eine schnelle Zielverfolgung und eine natürliche unverspannte Schußabgabe.

Probieren Sie’ s mal aus im Schießkino…

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Doch das Zielfernrohr verändert den Anschlag.
Die Bauhöhe (Montage) ist abhängig vom Objektivdurchmasser.Dies berücksichtigt, adieren sich viele unnütze Millimeter zur Senkung.
Dazu kommt die böse Paralaxe.
Diese ist nichts anderes, als die Ausrichtung aller Linsenzentren ,optischen Schnittpunkten, Absehen , des Zieles und desAuges in einer exakten ,geraden Linie .
Sieht das Auge nicht gerade innerhalb sehr engen Toleranz dieser Linie entlang, verschieben sich die Treffer.
Ergo ist das Auge gezwungen, GERADE durchs ZF zu sehen.
Da dies aber weit über der natürlichen Position des Kopfes AM Schaft ist (bei den meisten Büchsen) schwebt der Kopf beim Zielvorgang und Schuß seitlich über und neben dem Schaft.
An diese Position sind tausende von Schützen gewohnt und nehmen sie kaum oder gar nicht als Fehler war.
Warum?
Weils FUNZT!

…und weils nicht auffällt,es sei denn, man versucht so auch noch Flinte zu schießen.

Aber es ist weder ideal, noch wünschenswert .

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Aus verschiedenen Gründen:
Zunächst ist die Kopfposition nur aus der Gewohnheit und der optischen Fixierung zur Visierachse (ZF einblick) positioniert ,wird aber nicht durch eine Schaftanlage gestützt.
Ferner ist diese Position instabil und überanstrengt die Nackenmuskulatur, die eigentlich beim Schießen idealerweise gar nicht belastet werden sollte.
Bringt die typische “Safari-Nackenzerrung”, welche durch diese Haltung UND eine dicke Portion Stress hervorgerufen wird.

Für die Drückjagd kommt noch ein weiterer Nachteil hinzu.
Diese Position ist langsam und inakkurat.

Liegt der Kopf am Schaft fest an, schwingt dieWaffe ohne Verzögerung.
Liegt er nicht an, schwingt einmal die Waffe und zum zweiten versucht der vom Schaft „abgekoppelte“ Kopf , mittels des engen paralaxe-gebundenen ZF – Einblickes die Bewegung parallel mitzumachen.

Besonders dramatisch tritt dies bei besonders billigen Massenprodukten östlicher Fertigung zu Tage,denen man einen Pseudo Safari-Schaft verpasst, ein billiges Battueschienenimmitat draufpappt und das ganze als Drückjagdwaffe an den unbedarften Käufer bringt.
10 cm Senkung zur offenen Visierlinie !…was soll da noch montiert werden? …und wie soll da noch getroffen werden?

Darüber mal in Ruhe und mit der gewohnten Büchse in der Hand nachgedacht und plötzlich werden die heimlichen Fehlschüsse oder schlechten Treffer auf der DJ verständlich. ;-)

UND es schließt sich der Kreis zum Flintenschusses.

Wer viel Büchse schießt , gewöhnt sich natürlich eine „Waffen/Kopf-haltung „ an, die seinem “Zielbild Büchse” entspricht.
Steigt er auf Flinte um, versucht er ungewollt, immer wieder in den alten Büchsenmodus zu wechseln.
Unterstützt wir er dabei vom o.g.Erbe der Höhlenväter, die das Heben des Kopfes erfunden haben.

Im Umkehrschluss (der leider nicht sehr häufig vorkommt) bemerkt man bei reinen Flintenschützen eine körperliches Unbehagen beim Büchsen-schuß ,wenn der gewohnte Kontakt Schaft<> Kopf fehlt.
Das kann dazu führen ,dass der Flintenschütze verächtlich das ZF vom Gewehr reißt und nun mit sichtlichem Wohlgefühl per Kimme und Korn andere Schützen im Schießkino in die hinteren Plätze verweißt.

Der gute Flintenschütze wird immer leicht auch ein guter Büchsenschütze auf bewegliche Ziele werden.
Der Büchsenschütze mit dem oben beschriebenen, nicht an den Schaft gekoppelten Anschlag, wird sehr viel Mühe und Probleme haben auch ein nur halbwegs akzeptabler Schlumpschütze mit der Flinte zu werden.

Das die Schäftungen keine europäische Macke sind, zeigen auch die Bilder der US Waffe
(Rem 7600) die zwar als „Bruschgun“ ausgelegt wurde, aber immer noch ein wenig Hilfe in der Schaft Höhe mit ZF verträgt.

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Die Hilfe zur Verbesserung soll keine Hohelied auf den Maßschaft werden!
Dies wäre zwar nicht verkehrt, aber ein extrem teurer Spass.

Hilfe gibt es in vielfältiger Form.

So ist die Auswahl des Zielgerätes wichtig!
Ghostring und/oder offene Visierung idealerweise mit Battueschiene oder Pyramidenkimme sind beim Schuß auf moderate DJ-Entfernung keine schlechte Wahl ,wenn Augen (Augenkorrektur/Brille) und Übung dies gestatten.

Zielfernrohre mit großen Objektivdurchmessern sind nur sehr hoch zu montieren,bringen aber bei DJ keinen Vorteil.
Im Gegenteil: mit Ihren hohen Vergrößerungen schränken sie das Zielbild unverantwortlich ein.
Variable Zielfernrohre im Vergrößerungs-Bereich 1-2,5x scheinen besser geeignet und können,da der Opbjektivdurchmesser dem Mittelrohrdurchmesser entspricht, auch niedrig montiert werden.

Hohe Montagen sind ebenfalls hinderlich.
So bequem einige dieser feinmechanischen Meisterstücke auch sind, niedriger als Weaver oder Picantinny-schienen geht’s kaum.

Wer nun schon auf den unteren Vergrößerungsstufen ist, sollte auch mal ein Dot visier ausprobieren.

Davon gibt es in der Zwischezeit jede Menge Variationen.
Allesamt sind leicht und extrem niedrig zu montieren.
Gemeinsam haben sie alle ihre Paralaxenfreiheit !
Ein wichtiges Element,da es eine der häufigsten Fehlerquellen eliminiert !
Standard - Dots haben keine vergrößernden Linsenelemente: grobgesagt nur ein Spiegel ,Schutzlinsen und Leuchtelement;

Hier heißt es ausprobieren und zu testen welches Gerät den Sehgewohnheiten des Schützen am nächsten kommt.

Vielfältig sind die Systeme und verwirrend die Preise.
Hilfreich ist der Besuch von IPSC sportlern ,die hier eine Vielfalt an Geräten demonstrieren können.
Ausserdem sind meistens nette Leut’, die auch mal ausprobieren lassen.
Nicht jedes technische Gimmick ist sinnvoll, aber jedes hat seinen Preis!
Gute Dots müssen nicht teuer sein, aber schlechte sind immer billig.

Abseits der Wahl der Zieloptik, sollte man auch eine Modifikation des Schaftes überlegen.

Optimal ist natürlich ein höhenverstellbarer Schaftrücken, welchen verschiedene Schäfter bei uns und im benachbarten Ausland zu vertretbaren Preisen anbieten.
Diese Art -Schaftrücken sind als Zubehör selbst für Kunstsoffschäfte günstig erhältlich.
Hier macht sich positiv der Einfluß des Sportschießens und des US Marktes auf unsere jüngeren Jägergruppen (die auch Käufergruppen und sogar Sportlergruppen sind!) bemerkbar.

Ganz einfach und simpel , preiswert und schnell bekommt man eine Schafterhöhung vom kundigen Büma verkauft.
Diese ist aus Gummi, wird in Spanien von der Fa.JABA in verschiedenen Höhen hergestellt und ist bei uns in der Standard ausführung in Gummi in 5,10 und 15mmHoheschritten erwerbbar.
Die mit hellem oder dunklem Leder verkleidete gibt es ebenfalls nur bei uns.

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Auch aus Amerika kommt der Trend der Schaftmanchette, die zusätzliche Munition bereithält ,aber auch eine Schafterhöhung bieten kann.
Sattler in DE sind heute froh, auch mal so einen Auftrag zu erhalten und liefern nach meinen und den Erfahrungen meiner Kunden gute Arbeit.
Geschmack ist immer was persönliches…Fehlschüsse auf Wild weil der Schaft nicht passt und man zu schrullig ist Fehler zu beheben haben nichts mit Geschmack, sondern mit Verantwortungsbewußtsein zu tun.

“Beware of the man with only one gun“
Ein alter Wildwestspruch der große Wahrheit besitzt, denn jemand der nicht dauernd seine Waffe wechselt, gleichwohl mit ihr fleißig übt, wird es zu großer Kompetenz mit eben dieser Waffe bringen.

Unsere Jagd ist zu reich, um sie nur auf Büchse oder Flinte zu beschränken.
Doch beides erfordert Übung und den Einsatz optimierter Waffensysteme.
Überdenken Sie ihre Drückjagdwaffe und optimieren Sie somit auch ihr Flintenschießen.

Denn nichts ist erfolgreicher, als „EIN perfekter Anschlag“

…und der kostet kein Geld …nur Nachdenken, ein wenig Phantasie und Üben,Üben,Üben….

Yours truly

Bunduki


Als Anhang und Inspiration hier einige Links:
comb raiser:

preiswert und einfach
in DE über Fritzmann erhältlich

klassisch aus Leder

modern und ein wenig genial

für die Kunsstoffschäfte

Die Hardware zum Umbau

für die die noch was vorhaben

kompletter Umbau von Büchsen und Flinten in Rekordzeit

auch viele Bümas und Schäfter in Deutschland und Austria nehmen sich gekonnt des Problems an.
Wer sich umhört ,bei den jungen wilden Waffenbauern ala BixnAndy und Pete Lincoln von Roedale wird viel Verrständnis finden.

Und selbst die großen (ehem.)Waffenfirmen in DE bieten (oftmals ganz verschämt) sogar den verstellbaren Schaft als Zubehör an.


Noch’n Spruch :wer mißt ,hat mehr vom Schießen…nämlich Treffen

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Mit wenig Aufwandt und ein bisserl Phantasie bei der Auswahl der Zieleinrichtung, erreicht man für sehr kleines Geld eine auf den freihändigen Schuß optimierte Büchse mit der gewohnten Senkung der Flinte.
So bleibt der Kopf sowohl bei der Büchse wie der Flinte in der richtigen Position am Schaft und Umstellungsprobleme entfallen.
Genau wie vermeidbare Fehlschüsse.

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Yours truly

Eisbären, Brownies… Forschergeist und die Wahl der Waffen

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Manchmal hat man Glück und wird gezwungen eingelaufene Wege zu verlassen, den eigenen Horizont zu erweitern und alte Erfahrungen wieder neu einzubringen…
Wenn das alles noch mit und durch eine Gruppe junger Menschen, mit all ihrem Enthusiasmus und Lebensfreude passiert, hat man doppelt Glück.

So passiert, als „yours truly“ von einem alten Freund und jagendem Wissenschaftler eine Gruppe von jungen Studenten geschickt bekam, die schlicht :„schießen lernen wollten“.

Keiner war waffentechnisch vorgebildet, keiner Sportschütze , Jäger schon gar nicht, allesamt in durchaus die Jagd skeptisch betrachtenden Elternhäusern ,aufgewachsen.

Waffen waren was für andere … für etwas komisch verschrobene, ulkige und auf jeden Fall misstrauisch zu betrachtende Menschen, mit denen man sicher keinen netten Abend verbringen könnte.

Was wollten die nun mit Waffen anfangen?

Alle waren als naturwissenschaftliche Studenten für Auslandsprogramme vorgesehen, die sie in Regionen der Erde wie Spitzbergen , Alaska und die NWT bringen sollte.
Dort sollen sie monatelange Feldarbeit durchführen, oft auf sich allein gestellt, immer in der Wildnis.

Und diese Wildnis hat es in sich!
Dort herrschen die größten und gefährlichsten Landraubtiere unseres Planeten.
Braun und Polarbär sind Wunderwerke der Natur. Faszinierend zu beobachten, bewundernswert in ihrer kraftvollen Eleganz und ihrer Anpassung an härteste Umweltbedingungen.
Sie sind keine blutrünstigen Bestien, aber auch nicht berechenbar und alles andere als ungefährlich.
Wie schnell ihre Stimmungen umschlagen, sieht man an einem Video aus Churchill,Manitoba
bei dem Polarbären von speziellen Fahrzeugen ausser und innerhalb der Stadt beobachtet werden können:
Polarbären Churchill

Wie aufdringlich die Bären als Kulturfolger werden , zeigt dieses Video aus dem selben Ort,in dem Polarbären immer mehr zur Plage werden.
Bär in Churchill

So gefährlich dass z.B. die Regierung von Spitzbergen es für jeden obligat macht, eine Waffe zu tragen, der sich draußen in Bärenland aufhält.
Spiegelartikel über Bären und Spitzbergen

Wer keine eigene Waffe hat, leiht sie sich bei der Polizeistation aus.
Wissenschaftler die in Camps weit draussen leben,gehen keinen Schritt ohne Gewehr, denn der Polarbär ist neugierig und will alles auf Fresstauglichkeit untersuchen, was ausser ihm in seinem Land lebt.

Alaska ist größtenteils eine einzige Wildnis , unbewohnt und rauh und sooo weit weg?!
Dennoch hat die Klima-veränderung dort dramatische Spuren hinterlassen,die die großen Karibuherden im Norden betreffen ,aber auch den PH-haushalt von vielen Pflanzen durcheinander bringen.
Gletscher gehen dramatisch zurück,der Permafrost weicht auf,die angestammten Routen der Herden sind nicht mehr begehbar.
Die Rolle der großen Pipeline,die mit immer stärker werdenden Lecks zu kämpfen hat, ist dabei sicher bis heute sehr umstritten.
Auch hier regiert der Bär.
Der große braune in seinen diversen Unterarten wie Inlandgrizzly,costal brownbear (Kodiak)und dem Bären des Regenwaldes ebenso, wie die Polarbären an der Prudhoe bay, auf Nunavut,den Territorien oder in der Hudsons-bay.

Im üppigeren Süden der kleine Bruder,der Schwarzbär,der trotz seiner Größe und putzigen Art,die meisten Angriffe auf Menschen zu verantworten hat.
Wer einige Bücher darüber sucht, findet sie hier:

Auf unsere Schießadepten kam nun ein Leben in der Wildnis zu , das OHNE WAFFE auch bei makellosester Öko-Gesinnung nicht möglich war. Reality sucks…meinte ein Bekehrter ;-)

Um nicht als cheechako (greenhorn) anzukommen, wollten die Jungs und Mädels vorher wissen , was es mit „dem Ballern“ so auf sich hat.
Da ausser reichlich Kinoerfahrung, nichts an Fachwissen da war, fingen wir erst mit waffentechnischer Theorie an.
Für “gelernte Lernende” ein leichtes und so war’s eher für mich schwierig eine Art Lehrplan zu schaffen ,der auch später praktisch umsetzbar ist.
Sie lernten Waffentheorie, aber auch wie Waffen bei Minus 20 grad behandelt werden müssen,warum nicht jedes Öl schmiert und warum der olle Arnie in seine Filmen trickst.
Sie sahen wie Geschoße wirkten anhand von Gelatine blocks und beim Aufbrechen nach einer Drückjagd.

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Zunächst sollte die Waffenart gewählt werden, deren sie später mal ihr Leben anvertrauen sollten.
Dazu mussten die unterschiedlchen Abwehrstrategien gegen Bären bekannt sein.
A: Abschreckung durch Lautsttärke und Präsenz zeigen:
Bestes Mittel : Bärenklingel, lautesSingen, menschlicher Lärm
Sehr beruhigend aber nicht jeder Bär mag meine Singstimme…

B: nicht lethale Abwehr durch Pfefferspray
Ein probates Mittel, doch weder unumstritten noch immer einsetzbar.

C. Waffe und hierbei Kurz oder Langwaffe

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Informationen über das Leben mit Bären, Jagd und Sicherheit geben offizielle Webseiten wie diese:

shot placement

bear behavior

Die Kurzwaffe wurde nach einigen Demonstrationen und Versuchen, wie zu erwarten war, ausgeklammert.
Allein rückstoßgewaltige Patronen wie die .454 und größer taugen zum verlässlichen Stoppen von Bären.

Dabei ist von Jagdrevolvern ala Casull mit Single action system zu unterscheiden und Notwehrwaffen wie dem Ruger .454
Ist ersterer mit seinem langen Lauf und SA Abzug eine Waffe für einen konzentrierten Schuß auf Distanz, so ist der Ruger mit seinem Stummellauf und dem Double Action System die eigentliche Notwehrwaffe.

Aus vielen Berichten wird deutlich, das das SA System schlicht zu langsam ist und die Kurzwaffe auf dermaßen engen Distanzen eingesetzt wird, dass ein 4 Zoll –lauf schon das Maximum darstellt.
Kurzwaffen stellen keine adäquaten Schutz dar, wenn sie nicht in den Händen exzellenter Schützen mit viel Übung sind.

Gerade in Spitzbergen aber fängt die intelligente Bärenabwehr schon deutlich über 50 meter an. Dort reagiert man bei Sichtung.
Das freie Gelände, mit seiner weiten Sicht gibt dem Menschen bei Tageslicht sowohl Zeit sich zu positionieren und den potentiellen Angreifer im Visier zu halten.
Das gleiche gilt für die weiten Inlandsflächen Alaskas

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Die Wahl der Studenten fiel also auf das Gewehr, wobei die bullige Pumpgun mit Abstand am meisten Aufsehen und Vertrauen zu schaffen schien.
Zur Auswahl standen:
Vorderschaft Repetierer Flinte Rem 870 in Standard und getunter Ausführung
Unterhebel Wild West Guide in 45/70 gov und Bunduki’s Bearmaster.444 M. und Lauflängen 18,5 und 20 Zoll
Steyr Scout Repetierer in .308

Als Optiken waren auszuwählen:
Dot
Scout ZF
ZF
Ghostring
Flüchtigvisier

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Die ersten Schießschritte erfolgten mit im Kaliber reduzierten Waffen: 410 Flinte und einem 30.30 Karabiner, sowie Squibloads für die .308.
Bewundernswert und spannend, wie schnell sich bei den Studenten Spass am Schießen und ein spielerischer Wettkampf zwischen Jungs und Mädels entwickelte.
Auch nicht anders, als bei ganz normalen Schützen ;-)

Geschossen wurde meist auf unterschiedliche Entfernungen von 5 meter bis 50 Meter in den Positionen stehend und knieend ,hockend ; natürlich immer freihändig und man mag es kaum glauben: im zweiten Teil der Ausbildung, immer mit Riemen!
Dies war nötig, da die Waffe letztendlich im realen Einsatz über der Schulter hängt und von dort SCHNELL zum Einsatz gelangen soll.

Video aus den USA

Das diese Art des Trainings möglich war und auch unter schlechten Lichtverhältnissen mit künstlichem Mond durchgeführt werden konnte, lag an der Tatsache, das wir die Ausbildung nicht auf heimischen Schießanlagen stattfinden ließen.

Im zweiten Teil wurde dann auch die Bekleidung wichtig.
Es macht einen immensen Unterschied in dicken Arctic-klamotten und Handschuhen eine Waffe zu bedienen.
Allerdings auch eine Pfundsgaudi im Sommer einen dicken Parka und kurze Hosen zu kombinieren und somit einen Haufen Italiener komplett verrückt gemacht zu haben,die glaubten, dass sei der neueste Prada chic.
;-)

So mendelten sich zwei Waffentypen heraus:
Der UHR (mit großem Unterhebel für behandschuhte Hände) und die
Pumpgun.
Die Scout war anfangs aufgrund ihres Gewichtes beliebt, dann aber wegen des Rückstoßes ,der als (gegen die anderen Waffenmodelle) unnatürlich empfundene Repetiervorgang(!) und der ganzen Plastikerscheinung in Rente geschickt worden.

Beide Waffen boten optimales Stoppotential, wobei die Flinte nur mit Slugs ihre Effektivität auswies.
Mit Posten verlor sie ab 15 Meter die notwendige Präzision um einen sicheren Schädeltreffer mit der entsprechenden Durchschlagskraft zu vereinen.
Bedenklich, wenn auch in der Wildnis vernachlässigbar, ist die Neigung von Flintenlaufgeschossen als lediglich pfeilstabilisierte Geschoße üble Abprallern zu produzieren.
Da aber die schweren Geschoße der UHRs doch mehr Präzision,und mehr Reichweite boten tendierten die Teilnehmer später immer mehr zur Büchse.
Trotz ihres natürlichen Bedienungsvorganges verliert die VS-Flinte gegenüber der Büchse ,wenn sie ihre vielseitige Munitionsauswahl nicht ins Spiel bringen kann.

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Es seien noch mal die Unterschiede Jagd und Notwehr hervorgehoben.
Sucht der Jäger seinen Schuss von der Seite anzubringen und muß letztendlich auf die Position des Oberschenkelknochen achten, so wird in Notwehr frontal auf den Bären geschossen.
In seiner Angriffsposition hält das Tier den Schädel als massiven (Knochen)Schutz vor den lethalen Trefferposition des Körpers.
Ergo ist der Schädeltreffer der sicherste Schuss.

Wie bei allen Neulingen der Jagd ,hatten auch unsere Studenten Probleme, die wirklich tödlichen Teile des Bärenkörpers von aussen zu definieren.
So gingen die ersten Schüsse auf eine Bären Silhuette alle zu hoch und zu weit in die Körpermitte.
Erst die nachträglich eingezeichneten vitalen Regionen brachten das bewusste Plazieren der Schüsse und machten klar wie klein die wirklich wirksamen Trefferpunkte sind.

Der Angriff von der auf den Hintertatzen stehenden Kreatur, die sich quasi auf’s Opfer wirft, ist reines Hollywood.

Ebenso wie die Illusion, ein Petz wäre träge und langsam.
Die durchschnittliche Bewegungsgeschwindigkeit liegt bei 10 % über der des Menschen.
Im Angriff wird ein Bär zwischen 15 und 25 % schneller sein, als der schnellste Mensch.

You can’t outrun a bear!

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Shotplacement

Das wichtigste Kriterium bei jedem Schuss.
Unsere Studenten lernten zunächst auf tellergroße Scheiben zu schießen.
Danach wurden diese Ziele die in freier Fläche verteilt waren, in ihrer Größe halbiert , danach blieben Tontauben übrig, die bei Entfernungen von über 35 m die Flinte an die Grenzen ihrer Präzision brachten.
Um das ganze noch mit ein wenig Bewegung zu würzen, konnte auf einem speziellen Gelände sogar auf (langsame) Rollhasen mit den dicken Kalibern geschossen werden.

Schnelles Zielerfassen, flüssiger Anschlag und konsequente unverzögerte Schußabgabe!
Hier schlug nun die Stunde der richtigen Visierauswahl.

Die ersten Visiere die ausgemustert wurden, waren das niedrig vergrößernde ZF und danach das mit langem Augenabstand auf dem Lauf montierte Scout scope.
Beide optischen Einrichtigen führten zu Einengung des Gesichtfeldes und bei den Teilnehmern zur langsameren Zielaufnahme.
Ferner sind Trübungen, Verunreinigungen, Vereisungen ein Nachteil , der bei Notwehrwaffen nicht toleriert werden kann.

Das bei uns auf Drückjagden bewährte Dot oder Point Visier, scheiterte an der Grundaufgabe der Waffe: IMMER EINSATZBEREIT.
Batterien geben bei Minusgraden schnell auf und ohne Leuchtpunkt verliert jedes Dot seinen Wert, wird für eine Notwehrsituation sogar gefährlich !

Die traditionelle Flinten-Schiene auf der Pumpe zeigte sich als schnell und simple wie erwartet, sogar auf 50 Meter noch akzeptabel…
Aber: hier wurden dann ein Flintentechnisch korrekter Anschlag nötig, wie die Beachtung von rechts oder linksseitiger Augendominanz !
Man kann und darf nicht erwarten, dass ein nicht flintenschießender Mensch unter höchstem Stress, einen korrekten Anschlag in Thermobekleidung zustande bringt und dann auch noch im Angesicht des Todes das „böse“ weil falsch - dominate Auge zumacht.

Also auch hier: raus aus der Wahl

Was übrig blieb, waren ganz einfache klassische Visierungen die seit jahrhunderten Jäger auf gefährliches Wild einsetzten:
Das herrlich einfache Ghostring, dass geradezu magisch Augendominazprobleme löst, immer ins Ziel zeigt und kein Nachdenken erfordert.
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Drückjagdvisierungen wie die Recknagelschiene (Battueschiene) oder die Fluchtvisiere
mit leuchtenden Einlagen

visier11-mittlere-webansicht.jpgQuelle Fa. Recknagel zu beziehen durch den Fachhandel

Leider konnten wir keine Tritium Visiere-Einlagen, wie sie in den USA leicht erhältlich sind verwenden.
Hier zeigt sich wieder der Schwachpunkt von Bürokratie und Waffenhysterie.
Das gleiche gilt für die Verwendung von Lampen, die lt.unsrem Recht verboten sind.
Eine unheilige Allianz aus ewiggestrigen Jagdrepräsentanten und Bürokraten verdammen diese als „Wilderergeräte“
Als hätte unsere Jagd und unsere inner Sicherheit keine anderen Probleme.

Bei der „Bärenproblematik“ spielt die Lampe eine große Rolle.
Ich selbst kann mich an meine Jahre im Norden gut erinnern und weiß noch wie heute ,welche Gänsehaut man bekam ,wenn es Nachts hieß: „ Bär im Camp“
Da aber für UHR nur eine einzige Montage existiert, wir unsere Schüler auch waffenrechtlich nicht irreführen wollten, konzentrierten wir uns auf das sehr leicht zu lernende und praktische Schießen mit Kopflampen.
Die Kopflampe ist in der dunklen Zeit immer am Mann/Frau und muss nicht erst
mit klammen Fingern montiert werden
Viel in skandinavischen Ländern praktiziert, hilft dies bei der klaren Zielerkennung und Schussplazierung.

Voraussetzung ist die Verwendung einer extrem starken, professionellen Kopflampe mit über 200 Lumen und ein taktisches Bewegen mit der Waffe im Anschlag.
In der Dunkelheit bleibt keine Zeit lange zu überlegen was Meister Petz im Camp zu suchen hat.
Entschlossenheit und ein dickes Kaliber retten hier Leben.

Den dritten Teil des Kurses fieberten alle entgegen, denn nun wurden aus statischen
Scheiben und Rollhasen bewegte Bilder.

In einem Schießkino wurden Aufnahmen von tatsächlichen Bärenangriffen abgespielt und mussten von den Teilnehmern “gelöst” werde.
Aber auch hier wurde coolness und sicheres shotplacement unter Beweis gestellt.

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Fazit dieses auch für mich sehr lehrreichen Kurses:

Auch Menschen, die bisher keine Berührung mit Waffen hatten, kann Spass daran vermittelt werden.
Und über diesen Umweg können gegenseitige Vorurteile bestens abgebaut werden.
3 der Teilnehmer werden noch vor Abreise den Jagdschein machen,
2 sind schon vor Ort, bewaffnet und gefährlich !
der Rest übt weiter … alle schon mit eigener Donnerbüchse,zum Kuriosum,Schmunzeln und Kopfschütteln aber immer zur positiven Diskussion im heimischen Umfeld
…und ich werde nie wieder Witze über Eiswürmer und Geologen machen! ;-)

Ferner ist bemerkenswert, dass keine der weiblichen Teilnehmer mit großen Kalibern andere Probleme hatten, als die männlichen Teilnehmer oder auch nur den Hauch einer Sekunde zögerlicher waren.Im Gegenteil!
Die Schießleistungen waren bei allen so gut, wie man es sich von einem erfahrenen deutschen Jäger auf der Drückjagd wünschen könnte.

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Ich wünsche allen Teilnehmern viele Abenteuer und gute Heimkehr, ohne jemals eines der wunderbarsten Tiere der Welt in Notwehr töten zu müssen.

Denn mit Bären verhält es sich wie mit Elefanten…
Man kann eine Lizenz kaufen, um sie zu töten…aber es bleibt eine Sünde.

Yours truly

Bunduki

PS

uups… da hab ich ja was angerichtet.

Wusste gar nicht dass so viele Flintenfreunde planen nach Alaska und Canada auf Wildnistrip zu gehen .
Aber schön ,wenn ich einigen mit dem Artikel oder wie die vergangenen Tage am Tel. helfen kann.

Häufigste Frage: Woher ich das mit den Bären weiß? Ich habe meine “more coloured years” u.a. in Canada mit professioneller Jagd und für diverse Wildbehörden verbracht.Ich habe so mit Bären und sogar eine Zeit “unter” Bären gelebt und habe sie professionell vor der Kamera-Linse wie dem Visier gehabt.
Wichtigste Frage:
Was ist mit Pepperspray?
Ich halte Pepperspray für so gut dass ich ihm mein und das Leben meiner Frau anvertraute als wir in Alaska im Denali und im Katmai unterwegs waren.
Allerdings ist dieses Spray in DE nicht erhältlich und zugelassen. Es muß vor Ort gekauft werden.
Ein gutes (von vielen) Produkten wird hier vorgestellt:
Video

Bären spray ist toll! Bärenspray und eine kurze .444Marlin sind besser!

Der wichtigste Rat:
Lassen sie sich nicht von Filmen irreführen ! Bären sind gefährlich und töten Menschen !
Spinner wie Timothy Threatwell (Tierfilmer und selbsternannter Grizzlyman) bezahlten ihre Naivität mit dem Leben.
Bären zu beobachten und zu fotografieren ist heute unter kontrollierten Bedingungen und unter Schutz möglich!
Die Bilder zeigen aber nicht die Waffe im Hintergrund!
Bärenfotografen (die nicht tricksen) neigen oft zur Fehleinschätzung der Gefahr. Michiois Hoshino ist nur ein tragisches Beispiel.

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Dort wo Menschen mit Bären leben,wissen sich die Menschen an den Bären anzupassen.Sie erwarten keinen “Kuschelbruno” und sind auch nicht verwundert, wenn “Flocke” mal Muttis Pudelchen als Vormittagssnack verputzt.

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PPS
eine Quelle immer neuer skuriler,lustiger,tragischer und dort alltäglicher Bärengeschichten ist die Anchorage Daily News mit ihrer eigene Bären- Rubrik

Drückjagdseminare mit der “Levergun”!

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Es kracht wieder im Mais…der Sauenkrieg geht in die nächste Runde.

Längst ist bei vielen Drückjagden der grün-snobistische Dünkel gegen Waffen gefallen die etwas schneller schießen als der gute alte 98er.

Zwitschernde Querschläger aus Drillingen oder dem ollen „Zwilling von Opa Hubertchen“ werden Gott sei Dank seltener.
Was man nun öfter hört ist das charakteristische Scheppern beim Durchladen der Selbstlader, der hohle allgäuer Plastikklappern und immer mehr das satte Ratschen der Unterhebelrepetierer.

Immer noch mit viel Wildwestflair angesehen, wechselten diese Waffen dennoch bei der praktisch orientierten Jägerschaft ihr Image.

Man erkannte die Sicherheitsvorzüge dieser Waffen, ihre Führigkeit und lernt schnell ihre potenten schweren Kaliber zu schätzen.

Die Sicherheit ist gegeben da jeder Unterhebler eine Sicherung UND einen aussenliegenden Hahn hat.dazu bei den Marlin modellen ein geteilter Schlagbolzen der mit einer winzigen Bewegung die Verbindung Hahn-Hauptschlagbolzen unterbricht.

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Im wilden nördlichen Amerika,in Alaska und Canada haben sich findige Bümas an die Arbeit gemacht, das uramerikanische Gewehr zu einer unglaublich potenten Jagdwaffe zu tunen,welche die rauesten Anforderungen der Welt erfüllen muß.
Dazu kommen immer neue wuchtige Kaliber.

Hier einige links zu spezialisierten Herstellern und Tunern:
Wildwest guns in Anchorage Alaska

Grizzly Custom guns

Doug Turnbull

Brockman rifles

Marlin Firearms

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Bei den letztjährigen Drückjagdseminaren waren die UHR’s die gefragteste Waffe.

Wohl auch deshalb, weil Ladehemmungen ala Selbstlader unbekannt sind, keine gesetzliche Beschränkung der Magazine besteht und die Dinger einfach „sauschnell“ und spaßig zu schießen sind.

Deshalb werden wir diesjährig die Drückjagdschießen exklusiv für die Besitzer und Interessenten des UHRs ausrichten.

Die Schießen sind auf 6 Mann und 3 Stunden begrenzt.
Sie finden ausschließlich in Schießkinos satt .
Termine und Orte nach Absprache.
Anmeldung NUR in Gruppen!
Da die Kosten für Kino und Entfernung unterschiedlich sind, bitte ich, die Preise vorher bei uns anzufragen.
Als Richtlinie ohne Reisepauschale (BW und BY) gilt: 150.-Euro p.P.bei einer 6er Gruppe

Anmeldung und Fragen unter:
webmaster@flintenservice.de
Anonyme Anfragen werden nicht beantwortet.

Munition ist vom Schützen zu stellen!
Die Standordnungen der Schießkinos sind zu beachten.
Sollte wiedergeladene Mun vom Stand nicht erlaubt sein, sorgen wir für bezahlbare Fabrikladungen (sofern im Handel).
Bitte also auch Kaliber der Waffe bei der Anmeldung angeben.

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Wer seine Waffe noch am Stand mit Ghostring Visier und Picantinnyschiene ausrüsten möchte , kann dies tun, da wir immer versuchen, derartige Teile vor Ort dabei zu haben.

Gerade die Optionen der Visierung sind ein Schwerpunkt bei diesen Seminaren ,die Elemente des Flintenschießens in das schnelle Büchsenschießen „ala scout-rifle “einfließen lassen.
Quasi ein „Crossover “ von Flinte und Büchse bei dem die Anwendung schneller und klarer
Visiere ihren Vorteil ausspielen kann.

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Wie bei allen unseren Kursen sind Sonderwünsche willkommen und die Terminplanung nicht einfach…
Gerade jetzt sind geeignete Schießkinos sehr gut ausgebucht.

Deswegen ist eine gewisse zeitliche Flexibilität recht hilfreich.

Also ,let the piggies roll


Bunduki

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