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Archiv der Kategorie Bücher und Filme

Bemerkenswert,lesenswert….Waffenrepublik Deutschland

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Neulich in der Buchhandlung…

Nebem den neuesten Diäten,Fußballbilderbüchern,Paraphernalien für “Uns- Lena”,seichten aber blutrünstigen Krimis deprimierter Skandinavischer Schreiber und noch seichterem für frustrierte Mamis mit Hang zu schmalzig-englischen Adelsgeschichten, findet man derzeit interessantes in der Abteilung für selbst- und fremddenkende Menschen.

Ein dicker Stapel eines recht düster aufgemachten Buches fiel ins Auge.
45er Mündung eines SAA,finster bedrohlich und überschrieben mit
Waffenrepublik Deutschland.

Der Untertitel in der Mündung mit den Worten “Der Bürger am Abzug” suggerierte erstmal : Oh-weia, schon wieder…

Auf der Rückseite reißerisch : ein Insider packt aus!
Na das kann ja heiter werden, dachte ich und zog mich mit dem Wälzer ins Hugendubelsche Lese-eck zurück.

Und schnell hatte ich mich festgelesen.

Der Autor Lars Winkeldorf, tatsächlich ein Profi und kein selbsternannter oder keiner von Galileos TV-Gnaden, klärt auf.
Sachlich, klar verständlich, hart und unbequem , humorvoll und doch immer bei der Sache.
Er nutzt die Chance und vertut sie nicht, zu fragen und zu argumentieren.
Er agitiert nicht, er polemisiert nicht (leider), er vermittelt Wissen und Fakten …
und er überlässt seinem Leser die Schlußfolgerungen.

Er hat keine Patentlösung für ein Waffengesetz,aber einen nachvollziehbaren Grundtenor:
Egal welches Recht,es ist nur soviel wert ,wie weit es qualifiziert durchgesetzt werden kann.
Sachbearbeiter und Dienststellenleiter mit unterdurchschnittlicher oder gar keiner Qualifikation werden sein Buch nicht mögen.
Genauso wenig diejenigen die zwar Kontrollen fordern ,aber das Geld dafür nicht ausgeben wollen.

Er versteigt sich nicht, wie unsere Foren und deren infantile Heißmacher, in dümmlichen Sprüchen ala gottgegebenem Recht auf Waffen und heiligem Ur-Recht auf Selbstverteidigung.
Aber seine Erklärung des staatlichen Gewaltmonopols sollte man allen Beteiligten ans herz legen.

Er wischt Staub aus den Augen des Lesers , wenn er die Geschichte unseres Waffenrechts beschreibt und das bigotte Verhältniss das diese Gesellschaft zu Waffenbesitzern hat.

Er setzt sich bewusst zwischen die Stühle, scheint sich auch dort wohl zu fühlen (was ich ihm nachfühlen kann) und schert sich nicht um Anfeindungen diverser Art.
Das geifernde Aufheulen einiger, die das Buch anscheinend nicht gelesen haben, gerne aber zu Vorverurteilungen neigen, spricht erfahrungsgemäß eher für den Beschimpften, als die Foren-Krakeler.

Er bringt Fakten von Waffen, von Mißbrauch ,wie von legalem Gebrauch.
Er arbeitet den Unterschied zwischen Waffen und deren Anwendungen heraus.
Er vermengt nicht das Unrecht des illegalen Handels mit legalem und legitimen Gewerbes…erlaubt sich aber nach der moralischen Positionen derer zu fragen, die einerseits einem “sogn.Waffennarren” das Recht auf seine Sport-Waffe absprechen wollen, gleichzeitig aber Behördenwaffen an eben diesen “vom Waffennarren zum Leistungssportler mutierten Kunden “, verkaufen wollen.

Einblick in seine Ideen findet man in diesem Podcast des SWR.

Ja, dieses Buch hat m.E. gefehlt in Deutschland.
Ja, und es fehlt in so manchem Schützen- und Jägerhaushalt, der sich sein Recht auf Waffen auch argumentativ erhalten will und konstruktiv verteidigen möchte.

Ein cleveres Buch, dass sich nicht einer Gruppe von Internet-Spinnern verpflichtet fühlt, nicht der Industrie und nicht der herrschenden Meinung.

meine Meinung: Hingehen ! Kaufen!
und kaufen Sie es öffentlich und nicht im Internet.
Fangen Sie gleich im Buchgeschäft an, für Ihre Stellung als Legalwaffenbesitzer zu kämpfen.
…Sie werden beim Kauf garantiert darauf angesprochen!

Yours truly

Bunduki

American shotguns…Exoten oder Trendsetter

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Spricht man bei uns über amerikanische Flinten, kommen zunächst die beiden Remington flinten 870 und 1100 ins Gespräch.
„Klar, weil der „Ami an sich“ ja von Flinten so wenig versteht ,dass er eigentlich nur Vollernter produzieren kann… „

Nach ner Weile fällt dann irgendeinem ein ,das dieser J.M.B. auch so ein Amerikaner war und Browning gar KEINE Europäische Firma ist. Uuups !
Und so eine Superposed ist ja was feines, auch schon wenn sie mit dem Kürzel FN verkleidet wird.
Haben die Amis also tatsächlich auch gute Flinten gebaut?
Auch wenn’s später von Pommesessern und Japanesen gebaut wurde und von allen anderen kopiert…wer hat’s erfunden?

Bei uns ist der US Markt nur interessant, wenn’s drum geht, in Foren den einheimischen Händlern Habgier bei Munition und Neuwaffen zu unterstellen.
Mehr als Billig-Preise kennt man bei uns eben nicht,im Land der Flintendiaspora und der geizgeilen Internet-levantiner.
Doch wie immer, ein tieferer Einblick in die Amerikannische Waffenwelt beschert Überraschungen.

Keine Nation hat den Flintenbau weiter und intensiver beeinflusst, als die Amerikaner.
Und dies lag und liegt, an ihrer pragmatischen Einstellung zu Neukonstruktionen, die immer unter dem Vorbehalt „form follows function“ standen.

Natürlich sind die Inselbewohner Greener und Co. die großen Entwickler gewesen, deren
komplett überzüchtete Bestguns fast ebenso dekadent sind, wie die mikroskopische Kundenschar ,die sie heute noch findet.
Natürlich sind „english best“ sakrosant, überirdisch schön und nur mit weißen Handschuhen zu begreifen…

Die Amerikaner haben Allround-waffen entwickelt, mit „features für jedermann„.
Luxuswaffen waren luxuriöse Ausgaben von Serien-waffen , nicht wie die in Europa, in denen sich selbst bei den Jagdwaffen eine klare soziale Klassentrennung manifestierte.

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Bei aller Begeisterung ob englischen Handwerks (es ruhe sanft ),sind es die Amerikaner gewesen, die moderne Jagdflinten für das 21 Jahrhundert tauglich machten.

Ohne Scheuklappen ist dies auch leicht zu erkennen.
Der US Markt war immer ein Massenmarkt.
Waffen waren Werkzeuge für jedermann, die unter den härtesten Bedingungen benutzt wurden.
Flinten mussten die Familien ernähren, denn sie waren billiger als Büchsen.
Ein Zubrot als Marktjäger war nicht selten und auch hier war die Flinte die Waffe der
Wahl.
Flinten mussten Enten und Gänse erlegen, Wachteln und Hasen schießen und Haus und Hof verteidigen.

Wie einfach hatten es da doch englische Flintenbauer?!
Sie mussten seiner Lordschaft nur einen edlen Püster bauen, der meist nur eine Jagdform wie eine Patronensorte sah.
Die weiten Fasane, überkopf getrieben und die Waffe vom Domestiken geladen.

Während Jimmy und Johnny in den smokey hills auf einen Turkey hofften, taten sie dies meist mit billigen belgischen Flinten, die clevere Geschäftsleute nach Amerika verkauften.
Diese Flinten taugten wenig und so wurde der Ruf in den USA nach qualitativ guten Waffen die für den „average guy“ bezahlbar waren, lauter.

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Auch heute noch liegt der durchschnittliche Preis einer verkauften Waffe in den USA wesentlich unter dem einer in Europa verkauften.
Dies liegt daran ,dass der US outdoor-mensch auch noch fischt ,Camping macht und fleißig auf den Schießplatz geht und somit auch einen Berg von Munition verballert…just for fun.
Und wenn 300 Millionen potentielle Kunden warten, kann nicht nur günstiger produziert, sondern auch importiert werden.

Und so machten sich die US Waffenbauer schon ab dem 19.Jh auf, ihren Markt auf ihre Weise zu bedienen .

Sie sahen das, was Europa zu bieten hatte und passten es ihren Bedürfnissen an.
Ein Beispiel:

Die Amerikaner wollten stabile Waffen, welche die immer neuen und stärkeren Patronen problemlos verdauten.(… bis zum heutigen Tage)
Ergo wurden die Verschlüsse stabil und auch massiger.
Ähnlich dachten übrigens auch die Deutschen, denen die englischen Flinten Verschlußtechnisch oft zu leicht waren.

In beiden Nationen entstanden extrem stabile Verschlüsse, die in Deutschland aber meist zum Rest der Waffe überproportioniert wirkten.
Da sich längst der Vorteil des Pistolengriffes an Waffen durchgesetzt hatte, fertigten Deutsche und Amerikaner Flinten mit Pistolengriffen.
Allerdings fielen diese in Suhl und Co immer zu schlank , zu fragil und optisch fast fehl am Platz aus.
Der Splintervorderschaft, von den Engländern kritiklos übernommen, tat ein Übriges dazu, die Waffe ein wenig schräg aussehen zu lassen.
Es bedurfte Generationen von Schwätzern, diesen Eindruck beim heutigen Käufer von Gebrauchtschrott zu verdrängen.

Der Vorderschaft dient zur Führung der Hand…so steht’s in der Flintenbibel geschrieben!
Der Inselmensch ignoriert dies, verbrennnt sich tierisch die edlen Pfoten am Lauf und lobt ein Holzstückchen als klassisch ,das mal gerade ein paar Beschläge bedeckt.
Nichts anderes als einer dieser köstlichen brasilianischen Bikinihöschen…Hübsch, aber eben nit so praktisch…

Der Amerikaner, durch wilden Westen, Indianerangriffe und Brutalkapitalismus
komplett verweichlicht, hatte keine Lust sich die Finger zu verbrennen und benutzte den sogn Biberschwanz-Vorderschaft, welcher die Läufe besser bedeckt und der Hand eine besser Führung gibt.
Und weil der Pistolengriff recht praktsch ist, führte er ihn in eine großzügigen Kurve aus, mit genügend Substanz auch für größere Hände.

Und als Frage an die Flintenweisen : wenn der Doppelabzug einen geraden Schaft braucht,damit „die Hand gleiten kann“,warum haben dann Safariwaffen aus England immer einen Pistolengriff?? Uups?
Because the lion sleeps tonight?
oder weil Schweine (Löwen) nicht flegen… ;-)

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Zurück zu den Kollonialisten.

In den USA setzte man von Anfang an darauf für beide Läufe einen Abzug zu benutzen.
So ersparte man sich Zeit beim „Gleiten“,vermied Fehlschüsse und war technisch vorneweg.

Das Überbohren von Läufen ist eine uralte Technik, um mehr Leistung bei weniger Schützenbelastung aus einer Schrotladung heraus zu holen. Lange Jahre wurde damit experimentert.
Wo? In den USA.

Der Parallelschaft, heute vielfach Standard in den USA, hat immense Vorteile, bei uns fast unbekannt, obwohl die Idee aus Europa kommt.

Ventilierte Schienen,Hilfskörner,verstellbare Serien–Schäfte, spezielle Trap Waffen…
Vieles von hier und doch nie beachtet worden…in den USA einfach nur auf seine Vorteile untersucht, vereinfacht und gebaut.

Bei Doppelflinten fällt die überwiegende Präsenz von Boxlocks ins Auge.
Dies ist einfach zu erklären.
Ein gut gefertigtes Boxlock, ist einem nicht erstklassigen Seitenschloß, allein schon von den
Herstellungskosten, weit überlegen.
Die Liebe zum Seitenschloß erwachte erst jetzt in den USA, durch den Sammlermarkt.

Boxlocks einer Winchester 21 oder einer Parker sind „second to none“.
“Form follows function and reliability kills he cat!”
Seitenschlosse sind für sensible Sammleraugen unter der Spezialbeleuchtung auf grünem Samt ein Genuß…draußen wird aber gejagt!

Amerikanische Schrotflinten sind begehrte Sammlerobjekte…in Amerika.
Bei uns sind selbst die größten Marken und Modelle unbekannt, wie man allgemein über den
Amerikanischen Flintenmarkt und die US Flintenwelt bei uns wenig weiß und wissen will.

Da ruhen wunderschöne besterhaltene Winchester 21 auf Ewigkeiten in Schränken ,wenn der Besitzer nicht mit absurd niedrigen Preisen vorlieb nimmt.

Und nicht vergessen:
Als man bei uns noch erbitterte Streitgespräche führte, ob eine Büffelkappe am Schaft einer volkseigenen DF jagdspasstötend sei, weil nicht im Frevert erwähnt, da hatte der
Konsument von Maiskolben ,Steak und Millers-brew, längst schon Doppelflinten mit Wechselchokes , Magnum Lager, verlängerten Übergangskonen und Einabzug.

Vergessen wird gerne J.M.Browning, der neben der ersten massentauglichen BDF auch die ersten halbautomatische Flinte entwarf ,die neben den DFs und BDFs bestehen konnte.

Vergessen wird auch, dass eine der besten Sportflinten der Welt „Unsere Krieghoff“
nichts anderes ist, als eine Remington 32 die den Leuten aus Illion zu teuer geworden war.

Vergessen und geflissentlich übersehen werden auch neuzeitliche Entwicklungen ,die bei uns erst mit einiger Zeitverzögerung zum Tragen kamen:
Die Weicheisen-Problematik .
In Europa und gerade bei uns, unglaublich verbissen gesehen, dogmatisch und sinnloß emotional geführt, wird in den USA an den Problemen gearbeitet statt zu jammern.

Die Jäger haben keinerlei Probleme Wasserwild-Jagd (mit WE)(Waterfowl) und den Rest der
Flugwildjagd ( upland game) gedanklich und waffentechnische zu trennen.
So werden Wachteln mit wachsender Begeisterung mit Cal 28 geschossen, das Cal 20 ist jagdlich und sportlich allgegenwärtig und man freut sich darüber, lieber 2 Jagdwaffen ausführen zu können, als sich kindisch maulend in die Ecke zu stellen und zu schmollen.
Man winselt nicht, weil die 20er teurere ist als die 12er,man promotet mehr solcher Waffen und schwupps ,der Markt reagiert und die Munition wird billiger…
Man verdammt keine 28 als untauglich, nur weil man selber keine Jagdmöglichkeiten hat…
…und man will sportliches Flintenschießen natürlich mit allen Kalibern

Es geht eben mit weniger Verbissenheit und Dünkel über grüne Abiturzettel manches wesentlich leichter.

Alle Jahre neue Ladungen mit Alternativschroten und dennoch immer mehr Leute, die an alten Waffen auch praktischen Spass haben.
Auch wenn der Spass manchmal richtig skuril wirkt:
The vintagers

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Hier nun ein kleines Quellenverzeichnis für zukünftige Freunde der amerikanischen Waffen:

The old Reliable
Alles began in einer Knopffabrik, machte einen Umweg über Kaffeemühlen und endete in der Quintessenz amerikanischen Waffenbaues
Parker war der Urtyp des Us Waffentüftlers und Unternehmers

Der Große Name Winchester erreichte erst durch das model 21 seine wahre Größe

Winchesterflinten by Dennis Adler

Das Model 21 von Ned Schwing

Winchestersammlerorg

win 21

Großartige Privatseite für 21er fans
Mikes winchester 21 page
Dank für den Link an Frater Farn vom “ehrwürdigen Orden der befreiten Doppelflinten”

Kein Geschäftsmann,eher Schütze,Jäger und Abenteurer
Ansley H. FOX

Von T.Roosevelt geschätzt,von Besitzern bis heute geliebt
A.H.Fox,the finest gun of the world von M.McIntosh

Sammlerorg

Auch der größte Waffenhersteller hat mal ganz besondere Waffen gebaut:
Remington double shotguns

Remington 32 sammlerwissen

Remington 32 Käuferappetit

Sammlerorganisation

Die Ithaca
Bis heute Kult ob als Pumpe oder DF…
Eine Firma die Genies anzog,die heute weitestgehend vergessen sind.
Einige haben hässliche Hosen zum Geldverdienen gebaut und hießen Knickerbocker ;-)
Ithaca buch

Ein Tüftler und Problemlöser ,Querdenker und Ästhet
D.M. Lefever

Kaum jemand, der ein besseres Team hatte wie:
L.C.Smith
Brown und Baker übersetzten für ihn Greener und Co. und schufen zusammen eine Legende.

Mehr Information über diese Waffen findet der Leser
Hier:

American Double shotguns

Bilder um auf den Geschmack zu kommen bei den entsprechenden Händlern:

Eine Firma die alte Waffe in Amerika wieder aufleben lässt und teilweise sogar besser herstellt als sie frührer gefertigt wurden
Connecticutshotguns

Katalog

Cabelas Gun room

orvis gun room

Viel Spass beim Blick in eine ganz andere Flintenwelt mit wunderschönen Waffen und skurrilen Erfindern und Unternehmern.

Vielleicht erkennen Sie ja, dass auch andere Mütter schöne Töcher haben, auch wenn sie nicht aus England, Italien oder Spanien kommen.

Yours truly

Bunduki

Terry Wieland….Webseite für die Genießer feiner Waffen

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Wenige schreiben so eloquent ,humorvoll und mit Seele wie Terry Wieland.
Stilsicher wie die Waffen, über die er schriebt…
Geschmackvoll, wie die Gravuren, die er vorstellt…
Konsequent in seinen Ansichten…
Profund im Wissen…

Geistreich und so gar nicht abgehoben .der “dean of gunwriting”

Terry Wieland

Wie die Bücher ,so die Webseite, einfach empfehlenswert…weil es noch mehr als Fürstenberg und Churchill gibt,mehr als unverdauliche Winkelmaße und humorlos germanische Schulmeisterei in der Welt des feinen Schießens gibt … ;-)

Was wohl ? Lebensfreude ?

Manche Seiten im Web sind einfach eine Bereicherung …auch ohne Bannerwerbung, blinkende Plug-ins und marktschreierischen
Levantinern !

Yours truly


Bunduki

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Zu San Fermin sollte man wieder mal was lesen…

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Wie jedes Jahr um diese gesegnete Zeit von San Fermin, wenn Stiere in Pamplona laufen und sich dumme, besoffene Touris als richtige Männer fühlen , Proleten-TV-Sender wieder nur blutiges Spektakel, Suff und Betroffenheit verheucheln …dann wird’s Zeit, mal wieder was von Don Ernesto zu lesen.

Schließlich braucht’s bei soviel medialer Heuchelei und Dummheit, wenigstens den Traum von ein wenig Panache.

Zugegeben, seine Sicht der Dinge ist nicht mehr politisch korrekt und vielleicht auch nicht mehr zeitgemäß…aber lesenswert ist er allemal.

Wir “best-ager” (…at least ,we are better than the rest?! no wonder !), die wir mit seinem Werk aufgewachsen sind und entsprechend „verdorben“ wurden, ist der Sinn von Jagd, Fischen ,Stierkampf, sinnloser, aber gerechter Kämpfe durch ihn vermittelt worden.
Und selbst wer weder jagd, noch in Pamplona mit Zeitung und roter Bandana läuft,kann nicht umhin, den Genius dieses großen Schreibers zu loben.

Ob er nun als Jäger, eher der große sinnenfrohe Schießer war, wie es damals üblich war, oder er den modernen Öko-Waidmann-Naturschutzhilfsbeamten schon ahnte…( ein weichgespühlter Ernest?…guter Witz ..gell?)
Darüber gibt ein schönes Buch Aufschluß:

Hemingway on hunting

Fein, das es dieses Buch nun auch als reprint im softcover gibt

Seine Gedanken zum Fischfang gibt’s als
Hemingway on fishing

So then, back in time …

Eine gute Flasche roten oder was genüßlich schottisches (aber bitte stilgerecht auch hier ” best ager”), ein wenig kubanisch Gerolltes und etwas Zeit für und mit Don Ernesto…

Bunduki

PS
Die plappernd exaltierte Generation Golf sei von diesem Lesevergnügen dispensiert.
Da genügen Facebook,Xing und twitter, um der eigenen (Un)Sterblichkeit und virtuellen Grandezza 2.0 ganz kuschelig nahe zu sein… ;-)

PPS
Für jene Generation , die gar nicht mehr weiß, von wem die Rede ist:
Vor langer ,langer Zeit gab’s Schriftsteller, die das Leben aus dem Erleben kannten und auf Papier(!) beschrieben.
Diese Leute jagden,soffen,prügelten und b…sten sich durch die Welt und schrieben von echten Menschen und nicht von virtuell depressiv-betroffenen-weltschmerzwinselnden Avataren.
Das ,liebe Internet-Kinder, lag daran ,dass diese Schriftsteller noch cojones (?) hatten.

PPPS
“wer nachsehen will, was Panache ist,kanns vergessen;…denn wenn er’s nicht weiß,hat er’s auch nicht” : Zitat
ein Tip: …ist sowas wie ein Püschel am Hut ;-)

Jäger…Wild …und Sprachen… Lov Jagd Caccia

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Manchmal gibt’s so Momente,die einem den Tag oder auch die Woche verschönern…

Da erhält man mit der einen Post eine Einladung zur Wachteljagd und freut sich über kommende Abenteuer in einem neuen Land…
…und mit der nächsten Post kommt ein geheimnisvolles Päckchen mit einem kleinen
Büchlein…

Passend zur Jagd kam da ein kleiner Band mit der Jägersprache und den wichtigsten venatorischen und waffentechnischen Fachbegriffen dreier Länder, die aber die gleiche Jagdkultur ihr Eigen nennen.
„Das Wörterbuch der Jägersprache“
Lov v 3 Jezikih
Caccia in 3 lingue
Jagd in drei Sprachen
Erschienen im Drava Verlag in Klagenfurt mit der ISBN 978-3-85435-523-6

Ein exzellenter Helfer auf Jagdreisen und eine große Hilfe bei allem jagdlichen Tun diesseits und jenseits der Karawankenschluchten von Gorenjska ,den Alpentäler des Trentino und des Friaul.

Aufgeteilt in Jagd ,Waffen und Wild fällt es spielend leicht, die richtigen Vokabeln zu finden.
Eine tolle Hilfe sowohl im Waffengeschäft in Gardone oder auf der Jagd in Slovenien.

Zu verdanken hat man dieses Werk nicht etwa einem klugen Schreiber oder einer cleveren Fachzeitschrift…Nein! Die Jägerschaften in der Grenzregion waren es,die so praktisch dachten, dass dieses Büchlein ihren Waidgenossen hilfreich sein könnte.
Man sieht wieder exemplarisch, dass sich eine gute Idee einfach realisieren lässt, wenn
Praktiker ans Werk gehen.

Dank an die grenzüberschreitende Schöpfer dieses Buches…sie zeigen, was Europa wirklich ist.

Besonderen Dank auch an den “Wilderer” aus den Schluchten! ;-)


Bunduki

neues und altes aus der Welt von Jagd , Flinte und Abenteuer …Booklist Vol.13…

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Geschichten von und über die Jagd, gibt es sicher seit den ersten Höhlenmenschen.
Was uns daran fasziniert , ist die Tatsache, dass jede Jagdsituation immer wieder neu erlebt und erfahren wird.
Jeder Jäger nimmt „seine Jagd“ anders war und berichtet entsprechend von ihr.
Natürlich nur ….! …wenn er auch erzählen kann !
Ansonsten wird’s der bekannte Krampf aus Selbstbeweihräucherung, postpubertärer Allwissenheit und der Ursünde aller guten Erzählung : aus Pathos!

Davon wird leider auch heute noch viel zu viel in Tinte und Pixel umgesetzt.
Der schwülstige Odem der Rominter-Heide, wird nur all zu gerne noch mit Geschreibsel im amateurhaften Karl May Stil vermischt und dann in Jagdzeitschriften,Traktaten und natürlich im Internet als teutsche Jagdliteratur ausgegeben.

Dabei gibt es so was wie Jagdliteratur gar nicht. Es gibt nur gute oder schlechte Geschichten…egal wovon sie handeln.

Leider geben sich die, die schreiben können, bei uns nicht mit der Jagd ab.
So entgeht uns allen eine erquickliche, literarische Auseinandersetzung mit der Jagd.

In den angloamerikanischen Ländern ist dies ganz anders.
Dort versuchten sich Hemmingway, Ruark, Zane Grey und Jack London ebenso an der Jagderzählung, wie es eine Gemeinde von hervorragenden Schreibern gab und gibt, die eben auch über Jagen und Fischen schreiben.
Terry Wieland, Michael Macintosh, Warren Page, Jim Fergus, Nash Buckingham, Sir Joseph Nickerson, Courtney Borden sind nur wenige, von vielen.
Einige lebten und leben gut von ihrer Schreibe, andere schreiben aus Spass, wie der bekannte englische Militär-Historiker Michael Yardley, oder wie ein gewisser Herr T. Roosevelt dem es weder an Anerkennung noch Arbeit mangelte ,dennoch nicht widerstehen konnte, sein
jagdliches Leben zu beschreiben.

Als Ergänzung zum vorangegangenen Blog über die Jagdzeitungen in aller Welt ,hier nun einige Geschichtensammlungen über Jagd, Fischen und „Outdoorlive“.
Gemein haben alle, dass sie lange schon vergangen sind…auch, dass sie wie ihre Erzähler, ein klein wenig berühmt geworden sind.

Zum Schmökern, als Bettlektüre oder für unterwegs um abzuschalten, eignen sich Kurzgeschichten ganz besonders gut.

Wunderbare Sammlungen aus 100 Jahren Zeitungsgeschichte, bieten die Jubiläumsausgaben der großen US Outdoor Zeitschriften


BEST OF FIELD AN D STREAM

Erzählungen der besten Federn Amerikas, rund um Jagen und Angeln.
Das Who is Who der US Jagdgeschichten.

BEST OF SPORTS AFIELD
Auch das Konkurrenzblatt bietet eine Zusammenfassung herrlicher Geschichten


100 YEARS BEST OF OUTDOOR LIFE

Und da die drei Großen Magazine heute zusammenarbeiten, präsentiert natürlich auch Outdoorlife einen hochinteressanten und kurzweiligen Blick in die Vergangenheit.

Mr President himself, Theodore Roosevelt,der sicherlich größte Jäger unter allen Präsidenten, aber auch der Vater des Yellowstone Nationalparkes ,beschreibt in dem nachstehenden Buch die Jagdkultur des 19.Jahrhunderts in den USA .

OUTDOOR-PASTTIMES

Ein durchaus gewöhnungsbedürftiger Schreiber (nicht, wenn sie gerne Flintenblog lesen ;-) ) war Col. Charles Askins.
Soldat, Jäger, Grenzpolizist und einer der besten Schützen seiner Zeit.
Rücksichtslos, Hartherzig , kalt wie Hundeschnautze;… sind wenig schmeichelnde Beschreibungen dieses Mannes, der zu seiner Zeit der „dean der shooting gunwriter“ war.
Humorvoll,ohne Schnörkel und so kompetent, dass er beissenden Spott über Dummköpfe ausschüttete, wo immer er dies für nötig hielt.
Seine Biografie erschien unter dem bezeichnenden Titel
THE UNREPENTANT SINNER

In den 20er Jahren schrieb er eine Reihe von Auftragsbüchlein für eine Munitionsfirma.
Diese kleinen, dünnen Büchlein gibts heute wieder zu normalen Preisen als Nachdruck:

SHOTGUN-OLOGY


SHOOTING FACTS FOR THE NOVICE

Askins schrieb auch über einen Mann der sich in der frühen Waffen/Flinten Technik einen Namen gemacht hatte und bei uns absolut unbekannt ist:
FRED KIMBLE MASTER DUCKSHOT

Nun noch ein ganz besonderes Leckerli, dass ich der Empfehlung eines lieben Flinten, Bücher, Uhren, Gitarren, Messer und neuerdings auch noch Angelruten sammelnden Freundes verdanke.

Stellen sie sich einen Menschen vor, der ein Buch über alles schreiben will, was mit dem Leben in freier Natur verbunden ist.
Wie lebe und überlebe ich, was esse ich, was brauche ich ,wie jagt und fischt man, welche Waffen gibt es ,wie lädt man Patronen wieder und wie werden Plätzchen gebacken….?
Das alles mit Bildern und Gebrauchsanleitungen versehen.
Ein solcher Mensch, der eine derartige Arbeit auf sich nahm, war Mr. Francis H Buzzacott
Der Mann hatte durchaus nicht alle Dachlatten festgenagelt, was man an seinen anderen Büchern merkt, aber dann hat er doch was genialen geschaffen.

THE COMPLETE SPORTSMAN ENCYCLOPEDIA by Francis Buzzacott

Auf über 500 Seiten zeigt er alles auf, was man um die Jahrhunterwende als „woodcraft“ und unter den modernsten Outdoorartikeln zu verstehen hatte.
Ein herrlicher Zeitvertreib , der dazu noch so wunderbar unsere derzeitige Werbe und Marketingmaschine entlarft.
Lesen Sie, Staunen Sie und Lachen sie, über die neuesten Erfindungen, die es schon vor 100 Jahren gab.

Zu guter Letzt noch etwas besonders anspruchsvolles.

Es ist zu einer drolligen Gewohnheit einiger geworden , mich nach jedem Blog ausführlich zu beschimpfen.
Nun,…halb so wild,…weil : „was juckts die Eiche, wenn sich ein Schw…. „
Die Buch- und Zeitschriften Empfehlungen sind nun mal immer aus dem englisch sprachigen Raum.
Den Grund nannte ich bereits? Jaaaa! Mehrmals!
Und subjektiv ist alle Auswahl auch ! …und als solche auch deklariert!
Und „subjektiv“ heißt die „individuelle Wahrnehmung eines Individuums“ (meiner einer) capicce?

Worüber sich nun aufregen? Dass ich, Meine Zeit, und Mein Wissen für andere vergeude und nix dafür verlange?
Aber nicht dafür…! Gern geschehen. ;-)
Einer muß ja noch die Laterne des Flintenschießens halten, bei aller selbstgerechten Dunkelheit da draußen.
Und wenns nicht konviniert…einfach nicht lesen ;-)

Und als Geschenk ,weils der 200ste Blog Eintrag ist, für alle, die lieber was Deutsches lesen:
Wie wär’s mal mit Iwan Sergejewitsch Turgenew

AUFZEICHNUNGEN EINES JÄGERS

Bunduki
Flintenschießen muß man lernen…weil : von selbst, kommt nur der Frust.
Also lernen sie’s bei Profis.

PS.
Dass alle Links zu Amazon gehen, liegt daran, dass man die Bücher so dort leicht finden kann.(eine Anregung eines Lesers)
Fast alle Bücher gibt es teurer und billiger auch bei anderen Händlern.
Mir gehört weder Amazon,oder Egun noch die Deutsche Bank ! Ergo ists auch keine keine Werbung
Soviel zu den Gerüchten von den flachländischen Biertischen ;-)

Zeitschriften für Flintenfreunde …booklist Vol 12

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Das Besondere an unserem Sport ist, dass er rund um die Welt von allen möglichen Menschen betrieben wird.
Auf jedem Kontinent und in jeder Sprache wird gejagt.

Es ist faszinierend wie andere Menschen jagen, wie sie mit ihren Flinten umgehen.
All die kleinen Details der Jagd , die sie von uns unterscheiden , all die Details die wir gemeinsam haben.

Und dabei ist es nicht wichtig, ob wir den Unterschieden der internationalen Jagd voll zustimmen, ob wir drüber den Kopf schütteln , oder klammheimlich neidisch sind,… auf „andere Verhältnisse“.

Wer Details sehen will, muss Abstand halten, zu aller erst von seiner eigenen Position, die nur allzuoft auch ein kleines Podest sein kann… ;-)

Dann erkennt er im Ganzen die Details und kann sich leichter ein Urteil ,abseits von Vorurteilen und chauvinistischer Rechthaberen, machen.

G.B.Shaw sagte so treffend: „pedantisches Beharren ist das Zeichen kleiner Geister“
Recht hatte er, der alte Spötter.
Spott und Häme über alle, die nur Ihre eigene kleine Welt als die Wahre und Einzige, für alle anderen, betrachten !

Nicht zuletzt um den Beckmessern und weinerlichen Nostalgikern unserer Jagd, Paroli bieten zu können , lohnt es sich, ein wenig in den Zeitschriften der weiten , bunten Welt zu stöbern.

Verwundert stellen wir fest, dass man woanders sogar Redakteure mit Fachwissen um Flinten beschäftigt.
Wir reiben uns die Augen, um immer neue ,bei uns unbekannte Flintenmodelle vorgestellt zu bekommen und staunen bei solchen Berichten, das „tatsächlich getestet“ wurde.
Das verwundert uns , wo wir nun schon seit Jahren nur noch die abkopierten Werbeartikel der Marketingabteilungen serviert bekommen.

Wir lesen Jagdgeschichten aus der Gegenwart…kein seniles Schwadronieren geronter Exhelden aus den letzten Kriegstagen oder das schwülstige Hohelied auf den angebundenen Polenhirsch…

Da gibt’s tatsächlich Schreiber, die rund um die Welt reisen, Jagden testen, Flinten beschreiben, kurzweilig über berühmte Manufakturen berichten, die Bücher veröffentlichen und…die auch begeisterte Leser finden,weil sie “Schreibe haben”!

Jagd ist Lebensfreude und Freude an der Natur…Flintenschießen ist Freude an der Bewegung, Lust sich an sich selbst zu messen und für viele auch die Faszination an formidabler Waffentechnik.

Es ist schön, dass dies wenigstens im Ausland von Redaktionen und Verlagen ebenso gesehen wird.

Anbei nun eine kleine, subjektive und natürlich unvollständige Sammlung an Links zu Zeitschriften, die sich mit unserem Hobby beschäftigen.

Eine Gruppe von englischen Zeitschriften hat sich dem Flintensport in seiner exklusiven Form verschrieben und berichtet schon fast als Gesellschaftsmagazin über Events und Jagden.

THE SCOTTISH SPORTING GAZETTE

FIELDSPORT MAGAZINE

THE FIELD

THE SHOOTING GAZETTE

Einige US-Publikationen haben sich den gehobenen Flinten verschrieben.
Sie sind sowohl für Sammler wie für Jäger interessant…wenn auch meist nur,um sich Appetit zu holen,denn die Preise der vorgestellten Jagden,Reisen und Waffen sind meist nichts für „Normalos“

SPORTING CLASSICS

SHOOTING SPORTSMAN

THE DOUBLEGUN JOURNAL

Für ganz normale Geldbeutel und auch für Jäger aber besonders für die aktiven Flintenschützen und Sportler, hat sich ein eigener Zeitschriftenmarkt aufgetan ,der in den USA und in England heute zu denen gehört, die durch ihre Themenwahl die höchsten Zuwachsraten gewonnen haben.

SHOOTING UK

SPORTING GUN

CLAY SHOOTING USA

THE SHOTGUN SPORTS MAGAZINE

SPORTING CLAYS

Übrigens verfügen fast alle ZeitschrIften heute über Online-Ausgaben und Gesprächsforen.
Letztere sind ein vergnüglicher Quell an Kontakten und kurzweiliger Unterhaltung und Erfahrungsaustausch.
Gezänk , neidisches Genörgel, beleidigende Dauerstörer und die rechthaberischen Wortwiederholer sind ein trauriges Kapitel deutscher Foren und werden im Ausland von aktiven Moderatoren fluggs ausgemendelt.

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Reine Jagdmagazine, die sich mit allen Variationen der Jagd ,des „outdoor-lebens“ und des Fischfangs beschäftigen, sind typisch für die USA.
Einige Schreiber haben längst Kultstatus und leben prächtig von ihren Büchern und Artikeln.
Aber auch Schriftsteller wie Ruark, Hemmingway und sogar Präsidenten wie Teddy Roosevelt, waren sich nicht zu schade, ihre Jagderlebnisse in diesen Zeitschriften zu erzählen.

OUTDOORLIFE

FIELD AND STREAM

SPORTS AFIELD

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Nicht ganz so berühmt wie die o.g. Periodica,deren einzelne Sonderausgaben heute schon dreistellige Beträge bei Sammlern kosten, sind die nachfolgenden Magazine:

THE HUNTING MAGAZINE

GRAYS SPORTING JOURNAL

SHOTGUNNEWS

Typisch für die Spezialisierung der Interessen, sind Magazine, die sich kleine Markt/Interessen-nischen erobert haben:

Einer ist der Verlag des QUAIL FOREVER

PHEASANTS FOREEVER

DUCKS UNLIMITED

WATERFOWL MAGAZINE

Unsere Nachbarn im Süden stehen den Amerikaner nicht nach.
Einzig die Kurzlebigkeit so manchen Magazins überrascht. Verlagen kommen und gehen, interessante Titel erscheinen und verschwinden.
Eine Konstante ist hier das Internet,welches mit umfangreichen Portalen die Leser auf dem laufenden hält.

GREEN TIME

MONDO CACCHIA

ARMI E TIRO

Leider, lieber Leser…alles auf „auswärts“.
Der polyglotte Flintenfreund hat’s eben leichter, sich ein Bild zu machen.
Doch englisch ist eine Weltsprache, die sich immer mehr Junge wie Alte aneignen ,um weiter zu sehen, als der Tellerrand unserer kleinen deutschen Randexistenz es zulassen will…

Also ,Mut und Wörterbuch gefasst und einfach mal rein gerochen; ins andere ,… ins Fremde…so anders ist’s auch nicht….
…das schlimmste was einem passieren kann, ist zu merken, dass man noch nicht alles weiß.

Bunduki

Wir bringen Ihnen den Spass am Flintenschießen bei ! Denn Spass kommt von Können ! …und Können gibts beim Prof!i
Einfach mal unsere Kurse besuchen.

Die Jagd…la caza…the hunt…erlebtes und philosophiertes

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Über Jagdethik zu diskutieren scheint sehr leicht zu sein, wenn vorgefertigte Denk-Schablonen den guten alten Chauvinismus hervorkitzeln.
So leicht ist es doch Andere und Anderes zu verdammen.
Leicht scheint es Fremdes und Unbekanntes mit Stumpf und Stil abzulehnen .
Man scheint sich selbst dabei so mühelos zu erhöhen…und entfernt sich dabei blos…

Bedauerlich… denn, so habe ich jedenfalls in meinem Leben gelernt, nichts ist wie es scheint, wenn es nicht selbst erlebt, erfahren und erlernt ist.
Zu leicht werden Urteilen gefällt über Dinge, ohne diese in ihrem Zusammenhang gesehen zu haben.
Und sehr schnell geht die alte Saat auf , dass WIR die Besten, die Größten und die Oberschlauen seien und sich der Rest ein Beispiel an uns nehmen solle.

Stolz auf erreichtes ,z.B. ein grunddemokratisches Jagdrecht und ein natürliches Gefühl für Recht und Unrecht auf der Jagd, wird gerne mit angestaubtem Lodenschmus zugedeckt und leider allzu oft mit lautem Gekläff, als „Meinung der Jäger“ verfälscht.

In unseren heutigen Medienzeit wissen wir alles, sind über alles informiert,…zumindestens wenn die Nachricht nicht länger als 3 Minuten 30 war… und nicht über Schachtelsätze verfügte.

Da aber unsere Jagd, wie fremde Länder und Kulturen nicht in drei Minuten erklärt werden kann, bleibt’s leider oft nur bei Teilansichten.
Das solche Momentaufnahmen das ganze Bild verfälschen können, sollte gerade uns deutschen Jägern aber bewusst sein !
Die Antijagdkampagnen benutzen genau diese Strategie und sind bedauerlicherweise oft erfolgreich.

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Nicht alles muss einem gefallen, was woanders auf der Jagd geschieht.
Toleranz ist eben eine sehr persönliche Tugend, die auch von eigener Kultur und Wertmaßstäben abhängt.
Das sollte einem immer im Hinterkopf bewusst sein. ;)
Wir sind nicht intolerant, weil wir die Singvogeljagd ächten…aber wir sind intolerant, wenn wir alle spanischen Jäger deswegen über einen Kamm scheren.
Auch wir brauchen vielleicht mal Toleranz von anderen Jägern. Wann? Na versuchen sie mal einem amerikanischen Jäger zu erklären, dass im Zuge des Jagdschutzes bei uns Katzen geschossen werden…..ooops. Da werden sie aber große Augen sehen.

Jäger aller Länder eint der Wunsch nach Beute, genau wie die Liebe zur Natur.
Alle spielten gerne Trapper und haben Spass an ihrer Tätigkeit.
Ob sie diese nun typisch deutsch und sorgenschwer Passion (also Leiden) nennen, oder einen „Sport“, wie dies die anglophonen Waidmänner tun, sie haben alle Freude an ihrem Tun.

Und dabei nicht zu vergessen: „Sport“ ist nicht immer Fussball und manche Völker verstehen unter einem „Sportsman“, etwas ganz anderes als die bundesdeutsche TipKick-Liga.

Denen , die sich informieren wollen, wie’s nun ist, mit dem Waidwerken der anderen, stehen viele herrliche Bücher zur Verfügung.
Man kann das alte Beuteschema der großen Afrikajagden von Bell und Co.verstehen (wenn auch nicht billigen) lernen, man lernt auch, wie schnell unkontrollierte und von Ethik befreite Jagd ganze Spezies (wie die Wandertaube) ausrottete.

Vielleicht versteht man durch diese Bücher auch, dass das , was wir heute leichtfertig Jagd nennen, damals eher Teil einer ethnischen Säuberung war: die Büffeljagd in den frühen USA.

Mit den Anregungen aus der reichhaltigen Welt der internationalen Jagdliteratur lernen wir uns einzuordnen…nicht gleich wieder an der Spitze, sondern als einige von vielen, die wichtiges beizutragen, aber auch von anderen zu lernen haben.

Als Anregung nun, einige wenige Bücher, die mir persönlich gefallen oder mir auch geholfen haben, ein selbstbewusstes Jägerdasein ohne Gleichschritt zu führen.

Ein großer Spanier ,der die Leitethik der Jagd formulierte .
Uneingeschränkt bis heute lesenswert und verständlich.

Jose Ortega y Gasset
Meditationen über die Jagd

Ein literarischer Klassiker über eine Zeit, die gerade erst vergangen ist und nie wieder kehren wird…ebenso wie der Kontinent auf dem er spielt verloren zu sein scheint.

Robert Ruark
Safari

Don Ernesto,der geschätzte Hemmingway, war ein Zeitgenosse Robert Ruarks.
Doch Ruark schien weit aus mehr bodenständig und weniger Todesverliebt zu sein, wie der große Nobelpreisträger.
Ruark zeichnet seine Jugenderinnerungen in einem herrliche warmherzigen Buch auf ,das seinen Zugang zu seiner Art des Jagens beschreibt:

R.Ruark
The old man and the Boy

Über die englische Art der Treibjagden wurden viele Bücher geschrieben,einige sind im Rahmen des Flintenblogs auch schon empfohlen worden.

(Noch mal) für alle, die glauben Engländer seine hemmungslose Schießer :

F Meysey-Thompson
A shooting Catechism or the essential Guide to Etiquette and knowledge of english game shooting.

Wer sich hierdurch gelesen, geschmunzelt und gewundert hat, wird endlich wissen, dass es nicht genügt, rote Bommeln an Kniestrümpfen zu tragen und mit einer Tweed Batchkapp zu wedeln.

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Ein wunderbares Buch mit Erzählungen aus aller Welt, mit erfrischendem Humor und weit weg jeder jagdlichen Überheblichkeit, hat Michael McIntosh geschrieben.
Dieser kongeniale Waffenschreiber sammelte einige seiner zahlreichen Reiseberichte :
von Alaska nach Ungarn ,von Russland nach Spanien…

M.McIntosh
Travelers Tales
The Wanderings of a Bird Hunter and Sometime Fly Fisherman

Übrigend sehr aktuelle !!!…für alle Weltenbummler.

JN steht in England für Sir Joseph Nickerson.
Den wohl bekanntesten und beliebtesten „gameshot“ der jüngsten Vergangenheit.
Seine Aufzeichnungen beschrieben besser als eine ganze Bibliothek, was englische Jagd ist und wie sie sich selbst versteht:

Sir Joseph Nickerson.
A Shootingsman Creed

Eine kleine Auswahl an Büchereien und Versendern die sich auf Jagdbücher aus aller Welt spezialisiert haben, findet man unter
Booklist 5 natürlich im Flintenblog. Wo auch sonst…?

Erfreuen sie sich an diesen Gedanken und Erinnerungen und bilden Sie sich ihre eigene Meinung über andere Jagdkulturen

und wenn diskutiert wird und Meinungen ausgetauscht werden…dann kann dies auch bei diesen Themen durchaus kultiviert
vor sich gehen : für Freunde des englischen Wortes und denen ,die auf der Jagd wie im Leben noch gentlemen bleiben wollen…

Sie werden sehen, mit einigen Vorurteilen weniger geht’s auch…und nicht mal schlecht.

Bunduki

PS.
Alle Bücher gibt’s bei den üblichen Verdächtigen im Internet zu (wie bekannt) SEHR unterschiedlichen Preisen.
Stöbern in internet antiquariaten etc. lohnt sich,ebenso wie der Import aus USA oder gar Neuseeland.

shooting sportsman…so schön kann Flintensport sein

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kein Waffenmagazin,keine Jagdzeitung…

Livestile magazin für die wenigen, die glücklichen, die sich und Teile ihres besseren Ich’s dem Flintensport ergeben haben.

Shooting Sportsman Magazin und Webseite

Man findet nicht alles was den Namen Flinte trägt,man findet nicht jeden, der glaubt im Flintenhimmel zu sitzen,…aber das, was und wen man findet ist großartig ,unterhaltsam, kurzweilig und immer auch lehrreich.

Ein empfehlenswerter Artikel ist z.B. derjenige über Eric Claptons Waffen und seinen “personel bug”.
Wie gut, das es auch “slow hand” geht wie unsereins…. ;)

Gute Unterhaltung

Bunduki

Herbst… Jagd… Bilder…jagdliche Bilderbücher…Booklist Vol 11

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Sich ein Bild von der Jagd machen…
Schwer, gell ?

Zu Facettenreich ,zu umfangreich, zu bunt und auch zu emotional ist das Thema.

Es ist schließlich schon schwer genug , einige wenige passende Bilder zu finden ,die das aussagen, was man über die Jagd fühlt.

Warum so schwer? Weil, zu aller Vielfalt der Jagd, nun auch noch die Vielfalt der Kunst hinzukommt.
Das Medium, also Malerei oder Fotografie, seinen erst mal vernachlässigt.wichtiger ist das, was wir von einem Bild erwarten.
Gefühl, Ausdruck,vielleicht pralles Leben …
Verpackt soll alles in Kunst sein.Doch was ist Kunst, was Kitsch, was gutgemachte Werbung ?

Hieß es in der Beatgeneration davon :”Alles ist Kunst und nichts ist Kunst” , meint Dali :”ICH bin Kunst!” und der Banause spricht: „Hautsach schee is!“
Dann kommen Kritiker und Gelehrte und jeder hat eine andere,möglichst dogmatische Vorstellung von Kunst.
Wer Recht hat?

Na der Banause natürlich!!!

Kunst ist was gefällt!
Denn Kunst ist emotional und persönlich, und somit für Dogmen und Lehrweisheiten gänzlich ungeeignet.
Gerade bei der Kunst rund um die Jagd fällt dies auf ,denn hier wird viel als Kitsch bezeichnet, was bestimmt richtig ist, sieht man Kitsch als eine von vielen Kunstformen.
Kitsch ist ein deutsches Wort und hat keinen gleichen Begriff in irgendeiner anderen Sprache.
Das zeigt, dass allein unsere oberlehrerhafte Volksseele einen solchen abwertenden Kunstbegriff hervorbringen kann,während andere Kulturnationen nur zwischen Gefallen und Nichtgefallen unerscheiden.

Kunst ist, wie Wahrheit, Strömungen und Meinungen, Gefühlen und Zeiten unterworfen.
Sie ist eben menschlich und deswegen über Kritik erhaben .
Wer Fakten braucht, soll rechnen !

Ob Kunst oder Kitsch,… werfen wir mal einen Blick auf Bilder und Bücher mit Bildern, um uns einen kleinen Überblick zu verschaffen.

Von den ersten Höhlenmenschen wurden Bilder überliefert und bis heute erfreute sich der jagende Mensch an Darstellungen seiner Trophäen oder schlicht an Szenen der Jagd.

War in der feudalistischen Jagd zunächst eine Art Berichterstattung über Jagdmethoden gewünscht,so wurde später eitle Selbstdarstellung des jagenden Adels daraus.

In der deutschen Romantik wurden religiöse Motive (Hubertuslegende) mit der Verklärung des “Teutschen Thann” und seines „geweihten“ Königs verbunden und führten letztendlich zur berühmt, berüchtigten Darstellung des röhrenden Hirsches.

Selbst in der modernen Wildfotografie ,scheint man im deutschsprachigem Raum nicht ohne Wildschweine im gelbem Gegenlicht und edle Hürsche im Morgennebel auszukommen.
Dem jagenden Menschen wird wenig Beachtung geschenkt. Man „knipst“ sich auf der Jagd, sonst nichts.

Erst in der Werbung taucht der Jäger wieder auf und wird im Bild- und in den Interessenmittelpunkt gestellt.

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In den USA ging man schon frühzeitig einen gänzlich anderen Weg.
Unverbildet von spießig , miefiger Bürgerkultur, begeistert man sich an Bildern ,die das Pionierleben darstellten.
Jagd gehörte immer dazu…Trophähe,Wild UND Jäger!

Die beiden malenden Cowboys,Jäger, Kriegsberichter und Chronisten Frederic Remington und Charles M.Russel, waren die Wegbereiter einer dynamischen Darstellung und erreichten in Amerika bis heute Kultstatus.
Noch zu Lebzeiten waren sie hochbezahlte Künstler und hatten einen Bekanntheitsgrad , gerade bei der normalen Bevölkerung ,der an Starkult erinnert.

Charles M. Russell: Paintings, Drawings, and Sculpture in the Amon Carter Museum
von Frederick G. Renner

Remington and Russell: The Sid Richardson Collection (Paperback)
by Brian W. Dippie (Author)

Frederic Remington: The Hogg Brothers Collection of the Museum of Fine Arts, Houston
von Emily Ballew Neff

Weitergeführt und natürlich weiterentwickelt wird diese Tradition der Malerei u.a. von:

The Watercolors of Chet Reneson (Hardcover)
by Robert Abbett

und
The Paintings of Eldridge Hardie - Art of a Life in Sport von Eldridge Hardie

sowie Künstlern wie Bob White dem man auf dieser schönen Webseite über die Schulter und in sein Atelier sehen kann:

Eine großartige Sammlung von Jagdkunst wird hier ausgestellt:

After the Hunt: The Art Collection of William B. Ruger (Hardcover)
von Adrienne Ruger Conzelman , Linda S. Ferber , Peter H. Hassrick

Wer Rugers Sammlung betrachtet, wird ganz deutlich sehen, wie weit die Kunst die Werbung (und vice versa) beeinflusst hat.

Waffen und Zubehör mussten in einer bestimmten stimmigen Umgebung präsentiert werden.
Während man bei uns noch monochrome Hintergründe und langweilige Texte (wie sie heute noch in einigen Zeitschriften verbrochen werden) Kunden und Lesern zumutet,war im größten Jagdmarkt der Welt schon früh atmosphärische Dichte und jagdliche Spannung in jeden Bild zu spüren.

Auch die Zeitschriften in den USA übernahmen diese Sichtweise und führten sie von der
plakativ gemalten Darstellung, zur fein komponierten Fotografie.
Egal ob Field and Stream, Sports Afield oder Outdoor Life…alle wetteiferten um die besten Titelbilder.

Beispiele:

Outdoor Life: 100 Years in Pictures
von Outdoor Life Magazine

Die unnachahmliche Dynamik der Bilder, beeinflusste auch die reinen Naturmaler in USA und England,für die Jagd und Wild immer untrennbar waren.

Rodger McPhail: Artist, Naturalist, Sportsman (Gebundene Ausgabe)
von Rodger McPhail (Autor), Ian Alcock (Autor)

Paradise Lost: Paintings of English Country Life and Landscape, 1850-1914 (Gebundene Ausgabe) von Christopher Wood

Selbst die typisch englische Kunstform,der Tierdarstellung wurde lebendiger und verlor die steife Ansicht der Biologiebücher

The Grouse: Artists’ Impressions
von Keith Sykes, Simon Gudgeon und Ben Hoskyns

The Woodcock: Artists’ Impressions von Simon Gudgeon , Rodger McPhail; Alastair Proud; Jonathan Sainsbury (Editor), Keith Sykes; Owen Williams

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Fotografie

Um Natur,Wild, Jäger und Waffen zu fotografieren und so abzubilden, dass gegenseitiger Bezug und Realität gegeben ist, bedarf es intimer Kenntnis von allen Motiven und den handwerklichen Vorgehensweisen in den Professionen Fotografie UND Jagd.

Waren die ersten Fotografen froh überhaupt etwas abbilden zu können, wuchs der Anspruch mit dem technischen Fortschritt des Fotogerätes.

Vielfach ging bei wachsender technischer Perfektion, die emotionale Größe des Bildes verloren.
Dann kam Ansel Adams und brauchte keine Farbfilme und pfiff auf Ektrachrome.
Niemand stellte die amerikanische Landschaft so dar, wie er .
Ein, bis heute, unerreichter Meister.

Ein winziger Einblick und verführerischer Appetithappen:

The Portfolios of Ansel Adams (Taschenbuch)
von John Szarkowski und Ansel Adams

Natürlich von Adams beeinflusst, aber doch eigenständig und besonders geschmackvoll (auch durch die Rezepte)
Moderne Farbfotografie von Wasserwild in einer grandiosen, einmaligen Landschaft:

Vanishing Paradise: Duck Hunting in the Louisiana Marsh
von John R. Kemp und Julia Sims

und Beispiele aus den Bergen:

Visions of Elk Country: A Celebration of the Rockies in Word and Image
von Lance Schelvan

Von der Insel und über eine der ältesten Jagdformen dort, ein Versuch das ganze fotografisch zu beschreiben:

Foxhunting: A Celebration in Photographs
von Kate Green

Wer nun seine alte analoge oder die neue digitale Kamera rausholt, um selbst zu probieren, dem sei empfohlen, sich in einem der vielen Fotobücher und im Internet Anregungen zu holen..
Ein von der amerikanischen Sichtweise beeinflusstes Buch ist :

The Orvis Guide to Outdoor Photography
von Jim Rowinski

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Wer Spass an Waffenfotografie hat und es selbst versuchen möchte, dem sei ein Blick in dieses Buch empfohlen:

The Peacemakers von R.L.Wilson
Hier wurde von dem preisgekrönten Fotografen Peter Beard das Objekt nicht vor langweiligem Hintergrund präsentiert, sondern hier „lebt“ jede Waffe in ihrer eigenen, sorgfälig komponierten, Umgebung.

Ein moderner Adept dieses Stilmittels findet sich mit einigen seiner Bilder hier:
Ichiro Nagata

Menschen mit Waffen,Motivation,Hintergründe erfährt man in diesem Buch ,zusammen mit großartigen Bildern!
Armed America

Lassen Sie sich in die Welt der Bilder entführen und probieren Sie selbst aus, wie Jagd darzustellen ist.

B

PS
Vielen Dank für die Anregung zu diesem Thema, an den „getreuen Eckehard“ aus dem flachen Land..der die Genüsse der Gaisburger Marsch hoffentlich bald kennenlernt!! ;)