Waffenverbringung nach Österreich

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Wer gerne unser Nachbarland zur Jagd und zum Sportschießen besuchen will,wird dort nicht nur gastfreundlich aufgenommen, sondern hat auch bürokratisch, keine Hindernisse zu befürchten.
Der Europäische Feuerwaffenpass machts möglich.
Nach der Novellierung des Gesetzes, ist es jetzt auch problemlos möglich,Selbstladeflinten nach Österreich mit zu nehmen.
Bisher unterlagen diese als Kat.B Waffen der Waffenpasspflicht und ihre Mitnahme war ein wenig heikel.

Genaues darüber liest man hier:

Gute Reise!

Bunduki

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Jagdschießen …alles,nur nicht leicht

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Doubletten und Tripletten …
Reihenfolge unbekannt…
Schnell und unerwartet…
kein Abrufen….

jagliche Entfernungen!
jagdiche Tauben!
Jagdliche Waffen!
…alles…nur nicht leicht!

Zeitraum , Ort und Umfang nach Kundenwunsch
Preise nach Vereinbarung

Anmeldung unter 08363 277 oder info@flintenservice.de

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Balearische Flintenstände…ohne Ballermann

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Heute , gemessene 34 Grad im Schatten, stöhnt man wieder pflichtgemäß über die Hitze.

Bald aber, werden wir wieder „normale Temperaturen haben,es wird wieder grau,feucht und miesepetrig werden.
Dann erwacht der Wunsch nach Sonne ,Licht und Traumstränden ….und Traumständen!

Des Teutonen liebste Insel bietet das.
Der „Ballermann auf Malle“ weit weg ,wenn man zum Tontaubenschießen nach Majorka reist.
Die Einreise mit EFP einfach und unkompliziert.Fragen Sie auf dem Flughafen nach „Intervencion de Armas de la Guardia Civil“.
Für die Ausreise brauchen Sie ein gebührenpflichtiges Formular ,welches sie schon bei der Einreise bezahlen können,oder in Tabakgeschäften und Postämtern bekommen.
Waffenrecht

Munition in jedem Ort zu erwerben.Leihwaffen in Sa Marina zu haben.

Eine schöne Webseite des balearischen Schützenverbandes informiert mit Kontaktadressen und Daten über die Stände.

Federacion Balear de Tiro Olympico

Zur besonderen Beachtung, sei auch die bessere Hälfte der Balearen empfohlen:Menorca la vella!
Ein schöner Trapstand bei Ciutadella, der auch noch eine 300m Büchsen Anlage bietet.

Die Lage der Stände wie gewohnt über unsere Google maps im Flintenblog.

Gute Reise und viel Spass
Fin demans

Bunduki
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18 Fragen zur Selbstladeflinte

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Passende Kurse zu Selbstlader,Doppelflinte oder Bockdoppel gibt’s hier

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Der Herbst ist in Sichtweite, die Krähenjagd hat begonnen und so tauchen wie jedes Jahr die gleichen Fragen zu Selbstladeflinten auf.
Bedauerlicherweise hat der zukünftige Konsument wenig Möglichkeit, sich neutral zu informieren .
Die Zeitschriften der Branche und ihre sogn. Testberichte sind nicht viel anderes, als die Fortsetzung der Werbung mittels freiberuflicher Claquere.
Die Internetforen haben eine zänkische Kultur der „Dilletanten-Eggsberden“ hervorgebracht und der örtliche Büchsenmacher, ist leider nur allzu oft für Flintenthemen kein Ansprechpartner mehr.

Und dabei täte Aufklärung Not, denn der Wissensbedarf ist da und die Unsicherheit vor und beim Kauf der neuen Waffen ist groß.

Im Flintenblog sind wir auf fast alle Themen schon mal ausführlich eingegeangen
Hier nun einige der häufigsten Stichworte in Kürze:

Welches System ist das bessere: Gasdruck oder Inertia?

Beide sind gleich gut, haben aber ihre spezifischen Eigenschaften.
Das einfachere Inertiasystem mit weniger Teilen, ist unglaublich robust und verschlankt eine Waffe, was sich auch äußerlich mit schmaleren Vorderschäften und einer etwas besseren Balance zeigt.
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Das komplexe Gasdrucksystem nimmt dafür auch den dicksten Rückstoß die Spitze, ist aber
Reinigungsabhängig und muss gepflegt werden.
Der technische Kladeradatsch im Vorderschaft macht diesen etwas fülliger.
Schlecht für schmale Hände
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Beides sollte man ausprobieren .

Persönlich bevorzuge ich zum Beispiel für die uplandjagd die 20er Inertia und wenn’s mit schweren Vorlagen der 12er und WE-Schrot auf Wasserwild oder Gänse geht, einen Gasdrucklader.
LINK 1

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Schießt meine Waffe 24gr Vorlagen ?

Selbstladeflinten sind in der Regel Jagdwaffen, deren Vorlagen heute, durch die Verwendung von WE Schrot, bis über die 60 gr Grenze geht.
Die 24 gr.Vorlage mit abzudecken, ist für alle Selbstladewaffen eine technische Herausforderung und für viele Firmen ein Vermarktungserschwernis, denn im Ausland (dort wo 95% der Flinten verkauft werden!) stellt sich die Frage nicht (24 gr sind dort auf Ständen nicht obligat).

Problematisch dabei ist, dass es bei 24gr Patronen sehr deutliche Unterschiede gibt, die von „gut funktionierend „ bis „ungeeignet „gehen.
WE Patronen mit 24g machen ,durch Ihre leicht andere Pulverladung, auch weniger Probleme, als normale Blei-Sportpatronen.

Nicht jede Waffe funktioniert mit 24g.!
Hörensagen und Geschwätz aus Foren bringt keine Aufklärung.
Einzig die Aussage des Herstellers kann garantierte Klarheit verschaffen.
Ein seriöser Hersteller und Vertrieb wird sich immer deutlich und verbindlich äussern.
Waffen, die mit ab 28Gr angegeben werden, mögen mit 24 gr funktionieren, doch sind dies Einzelfälle und können nicht generalisiert werden .
Es hilft nur Ausprobieren.

Das ganze ersparen sich die Kaliber 20 Enthusiasten , denn diese Waffen sind seit jeh her, auf 24 gr Vorlagen ausgerichtet.

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Die schnellste Flinte der Welt

Ein gelungener, wie tumber Werbegag….und immer wiederholt.
Ob nun Herr Flannigan eine Waffe ohne Unterbrecher knattern lässt ,oder eine andere Firma im eigenen Labor feststellte, dass Ihr Produkt die schnellste Flinte der Welt sei..

Oder ob wieder mal die englische Sprache vergewaltigt wird, um eine neues Technoslang-Wort in die Prospekte zu kloppen…
Die Nachladegeschwindigkeit hat bei einer modernen Selbstladeflinte die Handling-Relevanz, die der roten Farbe auf Schumis Auto entspricht.

Wie schnell geschossen wird, entscheidet der Schütze und sein Vermögen, unterschiedliche Ziele zu erfassen und Treffer zu setzen.
Auch mehrere Simultanziele wie Tauben in Cordoba oder Flushtauben in Piancardato, benötigen keine spezielle technischen Voraussetzungen.

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Magazinverlängerungen und der lästige Plug

Kaum ein Land in Europa oder Nordamerika, erlaubt SLFs mit unbegrenzten Magazinen auf der Jagd.
Will man also gesetzeskonform jagen, kann einen der Begrenzungsplug nicht wirklich stören?!
Verletzt man die Jagdgesetze, weil man glaubt, darüber erhaben zu sein, schadet man sich selbst, aber auch allen denen, die sich korrekt verhalten.
Dies gilt natürlich auch für das sogn. „Ghostloading“ ,ein durch Internetvideoten verbreitetes Unterladen der Waffe , mit einer zusätzlichen Patrone.Nur bei einigen Systemen möglich, teilweise gefährlich, immer verboten.

Den Plug zu entfernen, macht nur dort Sinn, wo dies technisch ohne Probleme möglich ist
(einige Hersteller blockieren fix) und wo die Magazinkapazität auch genutzt werden kann:
Flushschießen, bestimmte Länder ohne Begrenzung, speziele Sportdisziplinen etc.

Das gleiche gilt für die Magazinverlängerung, die ein nette Spielerei , doch meist eher Fehlerquelle, als Hilfe, ist.
Bei unseren letzten Jagden in Cordoba, machten die normalen SLF mit 4er Magazinen die weit aus bessere Figur, als die wenigen langwierig zu ladenden 8er Mags der Custom-umbauten.

Eine unveränderte SLF mit Plug ist sehr schnell nachzuladen, wenn der Schütze dies übt und die richtige Technik verwendet.
Auf „Plugziehen“ und lange Combatmagazine ist leicht zu verzichten.

Viel wichtiger als Plug und langes Magazin ist es, die Zufuhr vom Magazin unterbrechen zu können.
Nur so ist schnelles Entladen des Patronenlegers möglich ,ohne dass sofort eine neue Patrone einrepetiert wird.
Für den Sportler zu vernachlässigen,für den Jäger,unterwegs im Gelände,unverzichtbar.
Die Eigenschaft nennt sich Magazinstop und ist sowohl manuell per Hebel, als auch automatisch in durchkonstruierten Waffen zu finden.

In der echten Welt genauso wichtig , ist bequemes ENTLADEN.
Wer hier noch umständlich fingern und hantieren muß… hat eine rückständige Flinte.
Moderne Produkte entladen leicht ,sicher und bequemauf Knopfdruck (Vinci) oder Innentaste (Maxus und div.).

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LINK 3

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Wie vermeide ich mit meiner SLF schief angesehen zu werden?

Bei einigen Unbelehrbaren gar nicht, ansonsten dadurch, dass ich vermeide, andere zu belästigen!

Allgemein ist der Ladezustand von SLFs schlechter zu erkennen, als der von Kipplaufwaffen.
Doch es gibt Safety Fähnchen,die ins offene Patronenlager gesteckt werden und weithin signalisieren: Sicherheit hergestellt!
Umherfliegende Hülsen sollte man, nach Abschluß des Schießens, selber aufheben.
Einfache Magnetheber für wenige Euro erleichtern diese Arbeit ohne den Rücken zu bemühen.

Ob man auf eine Jagd mit dem SLF erscheint, wenn der Veranstalter dies nicht möchte, bleibt der sozialen Kompetenz jedes einzelnen überlassen.

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Billig oder teuer…Markenflinte oder Noname ?

Eine billige Flinte muss nicht schlecht sein, gut sein, wird sie niemals.
Die Türken bauen heute Waffen in jeder Kategorie und auch für namhafte Marken.
Dennoch haben sie den Anschluss an die großen drei B’s , die mit Innovation und hohen Qualitätsansprüchen zu den Marktführeren geworden sind , noch lange nicht geschafft.
Bei Flinten zählt Zuverlässigkeit „out of the box“ und Langlebigkeit jenseits der 25.000 Schuß Marken.

Mit Dumpingpreisen und nicht zu zuordnenden Bezeichnungen, wurde der Markt mit billigem Schrott überschwemmt, der oft schon Ärger bei den ersten Schüssen macht und 5000 Patronen selten überlebt.
Geschadet wird dabei erst mal dem Ruf der türkischen Waffenindustrie, welche hervorragende Qualität zu fairem Preis liefern kann, wenn man sie läßt.
Selbstladeflinten der heutigen Generation sind Evolutionsprodukte einer noch anhaltenden Entwicklung, im Gegensatz zu den BDFs ,welche ihren technischen Zenit längst erreicht haben.
Diese Entwicklung wird aber fast ausschließlich von 3 Firmen betrieben ,der Rest (auch in Italien) kopiert …mal schlecht, mal recht…aber niemals gleichwertig und immer die Technologie von gestern.

Und da kaum ein Vertrieb heute zugibt, wer seine Waffe mit dem klingenden Namen hergestellt hat, trägt er zur Verunsicherung bei.
Doch es gibt Ausnahmen!

Gute Ware aus der Türkei wird heute auch in DE mit offenem Visier und allen Infos verkauft.
Ehrlichkeit, günstige Lohnkosten, Verzicht auf protzige Werbung, ordentlicher Qualitätskontrolle und weltweiter Vertrieb, sorgen dann für ein günstiges Preis-Leistungsverhältnis in der SLF Einsteigerklasse.
Dennoch : „You get, what You pay for!“

In solchen Fällen ist auch die Ersatzteilversorgung und der Service für solche Produkte gesichert.
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Welche Lauflänge ?

Die Gesamtlänge einer Waffe richtet sich primär nach der Körpergröße….und sekundär dem Einsatzzweck.
Dies ist bei SLFs nicht anders… nur, dass hier das lange Verschlussgehäuse, bei der Lauflängenwahl, mit eingerechnet werden muß.
z.B.Eine BDFmit 76cm Lauf, entspricht einer 66cm läufigen SLF

Moderichtungen aus den Marketingabteilungen der Hersteller und das Nachäffen erfolgreicher Wettkampfschützen, wollen zwar immer mal wieder was anderes behaupten ,…doch die Erde wird nicht wieder flach.

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Die Balance

Eine SLF ist anders, nicht zwangsläufig schlechter als eine BDF oder DF , gewichtet.
Allerdings machen die Verwendung von Kunstoffschäften, die Balance erheblich schwerer zu tarieren, als bei einem Holzschaft .
In der Regel soll der Schwerpunkt zwischen Abzugshand und Führhand liegen.
Besondere Vorderlastigkeit ,wie bei Wettkampfflinten gewünscht, erreicht man erst durch spezielle Gewichte ,welche im Zubehörhandel für alle Markenflinten angeboten werden.

Vergessen werden sollte auch nicht,dass es auch bei DFs undBDFs ganz gräulich balancierte Waffen gibt.
Es hilft auch hier nur ausprobieren !

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Linksausführungen

Gibt es von wenigen Herstellern, mit unterschiedlicher Lieferzeit, sind i,d.R. aber nur in den gehobenen Ausführungen erhältlich.

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Schaftanpassung

Keine Flinte hatte jemals so viele individuelle Einstellmöglichkeiten, wie die moderne SLF.
Fast alle Modelle werden heute mit Zwischenstücken beliefert, in denen Länge, Schränkung und Senkung eingestellt werden können.
Ein deutliches Plus, gegenüber allen anderen Flintensystemen.

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Pflegeaufwand
Wie oben beschrieben: NOTWENDIG
Wer seine Flinte nicht reinigt, ist verantwortungslos, denn eine nicht optimal funktionierende und gewartete Waffe, stellt immer eine Gefährdung dar.
Gegenläufiges lodengrünes Geblubber und selbstverliebtes Machoschlampergehabe, sind keine Anzeichen für Flintenkompetenz.
Jeder Handwerker pflegt sein Werkzeug!

UND: eine gepflegte Waffe bringt bessere Preise, wenn man sie wieder verkaufen will.
Also nach langen Durchgängen, und feuchten Jagden: die Waffe komplett zerlegen (meist kein großer Aufwand und neben dem Lauf auch Abzugseinrichtung und Verschluß reinigen.

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Papppatronen
Ein Relikt aus alten Tagen, für die moderne SLF ungeeignet.
Jeder weiter Kommentar ist überflüssig.

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Gebrauchtwaffenangebote

Der derzeitige deutsche Markt ist überschwemmt mit : SCHROTT
Uralte A5, teilweise aus der sogn. Salzwasserserie, ausgenudelte 1100er mit ausgeschlagenen Dichtungen und Opas alte Franchi mit den kleinen Haarrissen, werden leichtgläubigen Käufern angedreht.

Selten angeboten werden moderne Flinten der letzten und vorletzten Baureihen, die, wenn gut erhalten, eine durchaus gute Alternative zu einer Neuwaffe sein können.
Doch beachte man, mit der gebrauchten auch gleich einige Austauschartikel neu mit zu erwerben, wie Schlagbozen, Dichtingsringe , Puffer usw.
Eine so (vom Fachmann) renovierte Flinte, kann noch viele Treffer bringen.
Die Lebensdauer einer BDF allerdings (also die Funktionszeit ,nicht die Schrankzeit) können diese gebrauchten Teile aber nicht erreichen.

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Kunststoffschäfte

Natürlich Geschmacksache, aber auch mit einigen funktionellen Vorteilen versehen.
So kann man in die modernen K-Schäften, innovative Rückstoßdämpfungen einkonstruieren.
Robust und langlebig sind diese Schäfte allemal.
Schaftverlägerungen und Verkürzungen, über das vom Hersteller vorgegeben Maß hinaus, sind allerdings schwierig und kostenintensiv.

Eine Überlegung wert sind Holzschäfte, die Wasserfest versiegelt sind.
Wer das ganze in Camo haben will, für den stehen Spezialfarben und Klebebänder in diversen Designs zur Auswahl.

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Waffenpannen

Pleiten, Pech und Pannen….ein endloses Kapitel und doch so einfach.

Ladehemmungen bei Markenflinten, werden meist durch die Munition hervorgerufen…kein Wunder, wenn die Patronen nur nach dem Preis ausgesucht werden, oder eine leichte Sportladung in einer Supermagnum12/89 der ersten Generationen ,verdaut werden soll.
Die berühmte Feuerlanze, die immer wieder durch Internetforen geistert, ist kein gefährlicher
Defekt an Abzug, Nachladeeinrichtung oder Lauf, sondern schlicht und ergreifend ein Resultat von zuviel endzündlichem Schmiermittel und unverbrannten Pulverpartikeln, billigster Patronenimmitate.
Weniger und dafür Qualität beim Schmieren und weniger Geilgeiz beim Patronenkauf, ist einfach besser!

Ladehemmungen , Billigflinten und miese Patronen gehören zusammen .

Darüber können nur lustige Videos täuschen, in denen grenzdebile Ballerköppe ihre Waffe in Eiswasser schmeissen und dann „bum- bum-bum“ machen.
Wer das als Qualitätsmerkmal sieht, hat vergessen ,dass Wasser (weder heiß, noch kalt) bei einer Flinte keine Ladehemmung auslösen kann.
Wer YouTube als Einkaufsberater zu Rate zieht, kann getrost auch alles glauben, was Kataloge versprechen und im Krankheitsfall ,statt zum Hausarzt, zum Schamanen pilgern.

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Sport und SLF

JA, geht…wenn auch einige Gralshüter des DSB und des Parcours die geronten Häupter schütteln….
woanders, also dort, wo die Flinte keine Randexistenz führt, ist die SLF eine akzeptierte Sportwaffe für Einsteiger und Querdenker.

Sie wird die BDF nicht aus den Olympischen Breiten vertreiben und wird auch nie deren konstruktionsbedingte Vorteile erreichen, aber sie macht Spass ,ist ideal für Einsteiger ,preiswert und Rückstoßarm.
Und es gibt immer mehr reine Sporting SLFs…optimiert für den Parcorssport und in einigen Aspekten den BDFs sogar überlegen.

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Preise

Jau, Selbstladeflinten sind in der Zwischenzeit eklig teuer geworden.

Die Zeiten ,in denen man Markenflinten mal so, en passant, für kleines Geld mitnahm, sind vorbei.

Aufwendige Herstellungstechnik, Innovation bei Materialvergütung, Rückstoßverarbeitung und vor allem bei der Zuverlässigkeit des Vorlagenverarbeitung (tw. von 24 bis 68Gr) fordern höhere Preise.
Dass einige Marken nun auch prestigeträchtige Luxusversionen herstellen und die 08/15 Selbstlader, heut auch nicht mehr mit Sperrholzschaft und Billigeloxierung angeboten werden ,zeugt von der zunehmenden Akzeptanz dieses Waffensystems im Markt.

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Jagdliche und Sportliche Akzeptanz

Eine Flinte mach noch keinen Jäger und eine englische Bestgun, weder Waffenkenner noch Edelwaidmann.
Eine Selbstladeflinte macht keinen Schießer, oder Rambo aus einem verantwortungsbewussten Waffenbesitzer.
Wer also das Führen dieser Waffen bemängelt, diskriminiert ihre Besitzer und mit solchen Menschen sollte man weder Sport, noch Jagd teilen.
Wer sich gesetzeskonform verhält, niemand gefährdet und anständig sein Wild und ohne Störung anderer, seine Tontäubchen erlegt, braucht sich nicht zu verstecken.
“It’s as simple as that!“

Nun also auf…schauen Sie sich auch dem Markt um, probieren Sie mal so ein Schießgerät aus.
Vielleicht wartet ja eine angenehme Überraschung auf Sie.

Bunduki
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Und wenn Sie lernen wollen, wie Sie mit der SLF optimal umgehen können:
Besuchen Sie unsere Kurse!

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JAGD-parcours…SPORT-ing ?

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Wie übe ich richtig für die Jagd …wie kann ich mehr Beute machen?
Flintenschützen zu allen Zeiten, suchten deshalb eine Möglichkeit, ihre Fertigkeiten zu verfeinern.
Übung machte und macht auch heute, Meister und Jagdkönige.
Seien wir ehrlich , …wer möchte nicht mehr Beute machen, wer nicht der sichtbar bessere Schütze als der Standnachbar sein ?

Aus diesem einfachen Grund entstanden die heutigen Sportarten Trap und später Skeet.
Von den Anfängen der lebenden Ziele, ging’s über Bogarduskugeln, zur heutigen Tontaube.
Und aus der Holzkiste ,der „Trap“ wurden komplexe Maschinen, die uns fast jedes nur erdenkliche Ziel servieren können.

Trap und Skeet wurden olympisch und in ein festes Reglement gegossen…und weil Regeln ja so was wunderbares ,in den Augen des deutschen Michels sind ,schufen die Hubertusse unter den Michels, sich eine eigenes, starres Korsett fürs Üben mit Flinte .

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Ein wunderschöner Stand und doch „nur Skeet“

Kurios,denn seit wann richten sich Wildtiere nach Regeln und fliegen in der Art, wie es eine grotesk inflexible Schießordnung verlangt?
Wartet der Fasan bis zum „Abwinken“…fliegen Enten und Gänse nur noch vom Schützen weg…weil dann das Traptraining auch genutzt werden kann…?

Das Lachen bleibt einem im Halse stecken, wenn man bedenkt, dass heute immer noch so gelehrt und geprüft wird…(dort wo der Flintenschuss überhaupt noch prüfungsrelevant ist).

Wohl dem, der sich auf die Seite des Jagdparcours schlägt (oder verirrt) und dort realistisch übt.
Realistisch oder nur schwieriger als die lodengrünen Winkespielchen ?
Schwierig …? Ja, mit Sicherheit ist der moderne Parcours schwierig, denn er wird immer technischer, die Präsentationen weiter und…leider immer jagdferner.
Ein 20 meter hoher Teal ,ein crosser auf 60 Meter plus, Minitauben über 40 Meter und Segeltauben die erst im Ende des Schußfensters flach sichtbar werden…
Nein, das sind keine jagdlichen Tauben.
Da helfen auch schöne Namen, wie die italienische Colombine, nicht, wenn sich dahinter eine Taube im Profil versteckt die knapp über der Grasnarbe präsentiert wird.
Und (jagdlich) absurd wird’s, wenn ganze Reihen von Präsentationen auf Tauben basieren, die der Schütze nur noch von der Seite (als Profil) sieht und ein Treffen ohne engste Chokes,zum puren Zufall wird.

Die Engländer ,als selbsternannnte Vorreiter des Flintenschießens, machens vor und alle „Whannabees“ zotteln brav hinterher.

Bitte nicht falschverstehen: Diese Tauben machen schrecklich Spass und sind schrecklich schwierig , ….aber viele Jäger wollen nur Spass und das ohne „Schrecklich“.
Sporting als Sport ja…doch sollte man dabei den Kern des JAGDparcours nicht vergessen und den Schützen mit jagdlichem Anspruch, diesen auch zu erfüllen ermöglichen.

Aus genau diesem Grunde fangen viele Stände im Ausland an Ihre Präsentationen in 2 Kategorien zu unterteilen oder / und entschärfen ihren Parcours.

Dabei geht bestimmt kein Spass verloren und leichter wird es deswegen auch nicht.
Nur jagdlicher und somit realistischer.

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Der „Walk up“ Parcours

Ein guter Freund, der auf einer besonders glücklichen Wolke des Lebens lebt und von allen materiellen Zwängen befreit ist, war als begeisterter Flintenschütze wenig von den Ständen Europas und der „Sportingmania „begeistert.
Wer ko , der ko (wer kann ,der kann) sagt der Bayer , und so baute sich besagter Glückspilz sein eigenes ,knallendes Shangrila.

Seine Aufgabenstellung:
Keine Wurfmaschine durfte sichtbar sein.
Keine Schussweite durfte die vertretbare Jagdentfernung überschreiten.

Alle Maschinen mussten maximal flexibele Wurfrichtungen vorweisen und per Funk vom Puller jederzeit, auch währendes Durchganges stufenlos verstellbar sein.

Alles technisch möglich, solange keine kleinliche Behörde auf Schusswinkel, Emissionszonen oder Sicherheitsstandards für Rummelplatzbesucher achten muss.

So entstand ein „kreativparcours“ wie er seinesgleichen sucht.

Ein „Walk up Parcours“, einmalig in Europa (kopiert aus Neuseeland) , eröffnet das ganze.
Man durchschreitet mit Flinte einen Hohlweg, von dessen Seiten mehrere Standardautomaten und zwei Turbulenzautomaten, welche auf jeweils 5 Meter langen Schienen per Motor verschoben werden können, dem Schützen mit Flugzielen eindecken.
Es versteht sich, dass alle Maschinen per Funk bedient werden können und auch gemeinsam, simultan Flush tauben am laufenden Band werfen können.

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In einem kleinen Hochtal wurden die Wurfmaschinen hinter den Felsen und in alten Schafställen versteckt . Schußpositionen sind variabel und unvorhersehbar…so, wie auch die Jagd nicht vorhersehbar ist .
Man kann die Tauben aus jeder Position beschießen. Jeder Standwechsel bringt neue Flugwinkel.
Einen zusätzlichen Reiz bieten amerikanische ZZ-Automaten ,die ihre Propeller bei entsprechendem Wind durch die Luft tanzen lassen.

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Die Krönung ist ein künstlich angelegter kleiner See (JAAA ,ich weiß , sehr degeneriert, aber wenn man es sich leisten kann…)

Auf diesem Edelteich dümpelt ein Boot mit einer Besonderheit. Es ist kentersicher mit Unterwasserauslegern versehen, um zu verhindern dass der Schütze Baden geht.
Dieser Nachen ist halt nicht zum Wasserskifahren gedacht, sondern simuliert aufs feinste, die Jagd vom Boot.
Die Wurfmaschinen (Turblenzautomaten) sind an zwei Seiten des Wassers beweglich und funkgesteuert postiert.
Es gibt’s feste Schußpositionen am „Ufer“ ,in Schirmen und auf Sitzen.
Nichts einfacher, als ganze Schwärme virtueller Enten dem Schützen zu präsentieren.
Nicht ganz so einfach, die permanent wechselnden Flugwinkel einschätzen zu können.

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„the golden pond“
grün= Schußpositionen quadratisch: am Boden Oval :Boot im Wasser;
grün ,mit rotem Stern= Schießhütte mit Wurfmacschine auf dem Dach
Rot =Wurfmaschinen turbulenz an Schienen variabel positionierbar

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Nicht vergessen: Das Ziel ist Beute zu machen

Zugegeben, ein für unsere Behördenauflagen,unsere Umweltbestimmungen und die Geldbeutel der meisten Schützen unerreichbarer Traum.

Aber vielleicht eine Anregung, mal wieder darüber nachzudenken ,ob ein jagdnaher Parcours nicht mehr Freunde für das Parcoursschießen bringen könnte.

Und Freunde die mitschießen brauchen wir allemal

Bunduki

Anmerkung:
Der o.g. Stand ist rein privat und der Öffentlichkeit nicht zugänglich.Die Fotos mußten so verfremdet werdeen dass eine Rückschluß auf die Lage des Standes nicht möglich ist.
Dank an „he lone canadian“für das Bild seiner wunderschönen Flinte.

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Ferienzeit ist Flintenzeit

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Nutzen Sie den Sommer und perfektionoieren Sie Ihr Flintenschießen!
Noch haben wir Termine für Sie frei !
Flintenseminare für Kleingruppen an zwei Tagen mit viel Zeit zum Schießen und Probieren!

spezielle Kurse für 20er Schützen und Selbstladeflintenliebhaber ,für Anfänger und Fortgeschrittene

Unterricht nach Ihren Wünschen,auf Sie abgestimmt.

Nutzen Sie unseren Service. Wir helfen auch gerne bei der Hotelsuche ,wenn Sie eine weitere Anreise haben.

…und Sonderwünsche sind für uns nicht sonderbar !

Sprechen Sie mit uns: 08363 277 *

Tire haut
Alexander von Wenzl

*Fast immer zu erreichen:
Wenn wir Unterricht geben, ist unser Mobil-tel abgestellt! Dies aus Respekt vor unseren Schülern die unsere ungeteilte Aufmerksamkeit bezahlen und verdienen…
Unsere Mail box ist aber geschaltet ,unser AB ständig für Sie bereit …und wir rufen Sie gerne jederzeit zurück.
Wir beantworten auch an Sonntagen und Feiertage gerne Ihre Fragen zum Unterricht.

hattdirk-32-mittlere-webansicht.jpgob als Einzelunterricht

bild4-mittlere-webansicht.jpgoder als Gruppenevent

shothole-mittlere-webansicht.jpgdas Ziel bleibt das Gleiche

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Shoot the moon… Kurse für 20er Jagdschützen

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Wer Lust hat, speziell auf die 20er und ihren jagdlichen Einsatz abgestimmte Parcours zu üben , ist bei uns gut aufgehoben.
Wir üben Upland Präsentationen, abgestimmt auf BDF/DF oder SLF.
Ebenso können wir Paarkurse durchführen, in denen das gemeinsame Bejagen im Flush geübt wird.

Natürlich auch kombinierbar mit oder integrierbar in unserem 2 Tage Flintenworkshop oder einen individuellen Kursus nach Ihrer Zeitplanung

Zeit und Ort wie üblich, nach Absprache und entsprechend Ihrer Wünsche

Fragen Sie uns.
Wir sind (fast*) immer für Sie da!
08363 277 oder info@flintenservice.de

Unsere weiteren Kursangebote finden Sie hier und die neuesten Kursvorschläge hier
Alexander von Wenzl

*Fast immer zu erreichen:
Wenn wir Unterricht geben, ist unser Mobil-tel abgestellt! Dies aus Respekt vor unseren Schülern die unsere ungeteilte Aufmerksamkeit bezahlen und verdienen…
Unsere Mail box ist aber geschaltet ,unser AB ständig für Sie bereit …und wir rufen Sie gerne jederzeit zurück.
Wir beantworten auch an Sonntagen und Feiertage gerne Ihre Fragen zum Unterricht.

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Kaliber 20…oder: die Erleuchtung

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Wen die Flintengötter lieben, den lassen sie lange auf wahre Erleuchtung warten.
Auch bei mir dauerte der Weg zum einzig wahren Flintenkaliber viele Jahre und unglaubliche Umwege.

Meine erste 20er bekam ich als Preis überreicht; eine leichte führige Remington 1100.
Unwissend ist die Jugend und schnell mit dem Verschenken…So fand die Waffe nie den Weg an meine Schulter, sondern wurde zur Befriedung eines mexikanischen Beinahe-Schwiegervaters benutzt…an meiner Schulter landete etwas anderes.
Die nächste (20erFlinte), war eine wunderschöne Winchester 21 Doppelflinte, die kurz darauf gegen einen gebrauchten Geländewagen eingetauscht wurde.
Eine Winchester Mod 12 tauchte im Abitibbi See für immer unter, bevor ich ihre Qualitäten zu schätzen lernte.
Es folgten Berettas , Brownings, Perazzis, B.Rizzinis, die alle nicht lange verweilten und gegen „richtige Kaliber“ getauscht wurden…viel verlorene Zeit ,ohne den Ruf zu hören.

Doch die Wege der Flintengötter sind unberechenbar und so verurteilten sie mich eines Tages dazu, ein
Pflichtenheft für eine Waffe zu entwerfen, die ausgerechnet das Kaliber 20 haben sollte.
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Den Prototypen in der Hand, erlebte ich meine Epiphanie der besonderen Art.
Angenehm leicht war die Waffe, ideal zu tragen und traumhaft zu schwingen.
Ermüdungsfrei und von der Garbenwirkung höchst effektiv.
Was brauchte man mehr ? Warum hatte ich jahrelang mehr Waffe rumgeschleppt, als notwendig war?

Die beste meiner Ehefrauen verlangte ebenfalls nach solche einer Flinte,“weil’s eben besser ist, als das schwere 12er Trumm“ .

Wir testeten die Flinten mit allen möglichen Laborierungen, trieben die Flintchen durch zig Parcours und hatten jede Menge Spass damit auf Jagden in Österreich und Ungarn.

Mit der 20er vermissten wir nichts.
Gänse und Wass,erwild waren an WE Schrot gebunden.
Um effektiv töten zu können, hieß das: hohe Vorlage einer Magnum oder Semi Mag –ladung > ergo eine Magnum SLF.
Alles andere, als angenehm… denn Rückstoß und Waffengewicht setzten aller Leichtigkeit ein Ende.
Doch war das schlimm?
Nicht für uns, denn Wasserjagd in DE stand (dank WE Verordnung) schon lange nur noch als Exot auf unserer jagdlichen Agenda.
So wurde die waffentechnische „Beschränkung“ auf die 20er Flinte, zur Nebensache.
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Ob Wachteln in Virginia,Ptarmigan in Chicken ,AK, Rothühner in Spanien oder Steinhühner in Griechenland,
Krammetsvögel und Fasane in Österreich, Tauben in Argentinien oder Mini, Segel und Teal
im Parcours… mit unseren kleinen Anschütz-Mirokus, lagen wir überall genau richtig.

Wer die Waffen ausprobierte ,verfiel nicht selten ihrem Charme und bestellte sich gleich auch eine (oder zwei).Da nur 50 Stück je produziert wurden, war der Kaufrausch leider bald beendet.

Im Laufe der Jahre kamen andere Waffen , im selben Kaliber , dazu, und fanden ihre Aufgaben und einen Platz im Motorcase.
Von der Benelli Cordoba die „im Land ihres Namens“ Tauben vom Himmel holte ,wollte ich gar nicht umsteigen , bis Freund F.aus den wilden Karawanken mir von seiner neuesten Liebe, einer leichten Montefeltro SLF in 20 vorschwärmte: Noch leichter…noch führiger. p9240071-mittlere-webansicht1.jpg
Nun soll man gute Ratschläge befolgen und so ist die nur 2,6 kg schwere Flinte mein absoluter Liebling geworden.

dscf2334-mittlere-webansicht.jpg…und als SLF mit Slugs oder Posten auch bei mediterranen „Schweinereien“ einzusetzen.

Wieviel Spass man haben kann,zeigt dieser Herr

Überall dort, wo Vorlagen bis max 32,idealerweise 28g, ausreichen, ist die 20er, Königin der Strecke und lustvolles Handwerkszeug des Jägers.

Natürlich wird die 20er niemals eine Gänseflinte, niemals wird sie den Weicheisen-Magnum-Hammer ersetzen, der uns qua Gesetzgebung vorgegeben wird.

Muss sie auch nicht.
Es genügt, wenn sie die Aufgaben erfüllt, für die sie einst gedacht war.
Zwanziger Flinten sind eben „Uplandguns“…darin aber, einfach perfekt.

Höchst geeignet, aber auch für andere Aufgaben.
In den USA wird das Kaliber heute als ideales Allroundkaliber gelobt…nicht für alle Wildarten, sondern für alle Schützen: Mann, Frau, Jugendliche jeder kommt mit Gewicht und dem noch moderaten Rückstoß der typischen Vorlagen zurande.
Als Home defence gun gelobt ,weil sie im Gegensatz zur dicken 12er Berta, den unerfahrenen Schützen oder die Schützin nicht verschreckt und ihnen die lebenswichtige Waffenkontrolle, in einem Notwehrszenario, überlässt.
Effektive Buckshot Munition gibt es…auch wenn man in DE kaum was davon wissen will.

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Ob in den USA, in Südamerika oder in England, Waffen gibt’s in allen Varianten:
Alle namhaften Hersteller haben ein respektables Program zu bieten,auch wenn dies die
Grossisten in Deutschland nicht in Regalpräsenz umsetzen können oder wollen.

Von kurzen Youth modellen bis zu hochwertigsten Wettkampfflinten, ( Ja,es werden auch Wettkämpfe in diesem Kaliber ausgetragen) bietet sich dem Käufer eine breite Palette mit klassischem oder modernem Design.
Bei uns scheitert Wettbewerbe mit solchen Waffen an der Trägheit von Funktionären und der Fantasielosigkeit unserer Parcoursschützen.
Anstelle immer unjagdlichere Präsentationen, ala FITASC und english sporting, in absurden Entferungen, in die Parcours zu bauen, wäre ein 20er Event, eine zu wünschende , jagdlich realistische, Bereicherung,die neuen Wind in die triste deutsche Flintenwelt bringen könnte.
Denn im Gegensatz zur 12er Flinte, ist der jagdliche Charakter der 20er in fast allen Waffenmodellen, auch den Sporting-modellen, erhalten geblieben.

Wer nun stöhnt ,er würde kaum Munition für das kleine Kaliber bekommen, dem sei versichert, dass es genügend Sorten davon gibt. Selbst das vermaledeite WE Schrot, ist preisgerecht zu bekommen.
….nur fragt’s keiner nach und somit hält’s auch niemand auf Lager.
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Sind 20er Flinten teurer ? Jein!
Aber man gibt schneller dafür Geld aus, weil sie in Ihrer Eleganz eben gerne mal einen besonders schönen Schaft verdienen. Und wenn der Schaft schön ist, sollte er auch passend gemacht werden.

Sind 20er Flinten etwas für Anfänger?
Jein?!
Man lernt so schnell oder so langsam, wie mit jeder anderen passenden Waffe oder Kaliber.
Jedoch beschränkt sich der Anfänger mit dem Kaliber auf bestimmte Jagdarten,ohne die anderen zu kennen.
Deswegen: erst alles an Flintenjagd austesten und erleben, bevor man sich spezialisiert !

Gibts „unechte 20er“?
Ja…alle Flinten die mit 12er Baskülen(Systemkästen bei SLF) und 20er Läufen, die Käufer um den richtigen 20er Schwung betrügen.

Gibt’s Zubehör dafür? Ja …warum nicht…
Chokes in allen Varianten von allen namhaften Herstellern.

Was kann die 20er Flinte wirklich nicht:
Sie trifft nicht von alleine und ersetzt keine 12er Flinte !
Sie kann die „Ideale Flinte“ sein, eine „universelle“ Flinte, wird sie nur bei einzelnen Schützen sein können, die auf bestimmte Jagdarten verzichten können.

Wer nun dem Ruf folgen will, der muss probieren!
Erst alles ,was in dem Kaliber schießt, ausprobieren….Von der Cosmi-Nähmaschine über die
kleinen Berettas und Browning-BDFs ,den queren ollen Engländern und den schmucken Spaniern bis zu den modernen italienischen Selbstladern der gehobenen Art.
Richtig gelesen! Gehobene Art! Eine billige 20er, die was taugt hab ich noch nicht gesehen.Leider.
Es kann lange dauern, bis man die richtige gefunden hat!
Aber es genügen die ersten Schüsse ,um dem Schützen zu zeigen, dass er die richtige Flinte an der Schulter hat.

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Gibt’s Märchen von der 20er?
Ja, und wie … hier ein unvollständiger Auszug waffentechnsichen Bullshits:
Sie schießt enger…
Die Schrotgarbe ist länger…
Die Schrotsäule ist zwangsläufig höher….
Sie schießt nicht soweit…
Der Rückstoß ist geringer….
Es ist eine Damenflinte….
Sie muß längere Läufe haben, um gut zu schwingen…
Sie brauchen kürzere Schäfte…
Sie wird zu schnell heiß…
Die Garbe fliegt langsamer…
Usw…usw…

Eine Tatsache sollte aber beachtet werden:
Der Wechsel von 12 auf 20, und vice versa ,braucht Gewöhnung !
Das unterschiedliche Waffengewicht, lässt die 20er schneller und leichter schwingen.
Man muss also umdenken und kontrolliert schießen, bis man sich an Gewichtung und Schwungverhalten gewöhnt hat.
Die Schäftung, speziell die Schaftlänge, ist besonders wichtig, wenn man ohne den „knackigen 20er Schlag“ schießen und das Schwungpotential aus der Flinte herauskitzeln möchte.

Dann allerdings, steht dem Vergnügen nichts mehr im Wege und die Leichtigkeit des Flintendaseins wird realisiert.

Aber eben nur bei jenen, die ihre Erleuchtung hatten…. 🙂

Bunduki

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Chicks with guns…das andere Fotobuch

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Ja, es ist anders, als der große Bildband „Armed America“.
Trotz fast gleicher Zielsetzung, ähnlichem Sujet.
Es scheint mir individueller, weniger plakativ, dafür intensiver und individueller zu sein.
Armed America zeigt bewaffnete Bürger, von skurril über normal, bis grenzwertig.
„Chicks with guns von Lindsay McCrum“, zeigt artikulierte ,selbstbewußte ,im besten Sinne emanzipierte Menschen.

Doch zunächst: Was reizt am Thema: Frauen und Waffen ?
Der Kontrast von mütterlich bewahrend, bis zu bewaffneter Bereitschaft, sich mit tödlichen Waffen zu wehren?

Ein Bild, mein Lieblingsbild, zeigt ein nacktes Kleinkind auf dem Arm seiner Mutter.
Beide blicken unverfälscht und freundlich ,zuversichtlich und stark in die Landschaft.
Erst beim zweiten Hinsehen bemerkt man, dass die Frau eine Flinte ganz nonchalant in der anderen Hand trägt.
Und das Merkwürdige (für uns Deutsche vielleicht) ist, dass alles ganz natürlich aussieht.
Die Waffe gehört zur beschützenden und nährenden Mutter, denn sie hilft die kleine Familie vor Unheil zu bewahren und mit Nahrung zu versorgen.
Mehr an Aussagekraft geht nicht.
Sei es die Aussage zur Mutterschaft,als auch zum wahren Sinn der Waffe, als Mittel zum Schutz und zur Nahrungsbeschaffung.
Keine Rede von er teutonisch verlogenen „Sportgerät“-Definition einer 12 er Flinte oder einer Glock.

Und das ist die Stärke dieses Bildbandes:
Jedes seiner 80 Bilder spricht …mal von Reichtum und Langeweile, mal von Kindheit, von Vätern und Schwestern mit Waffen, von Sport und Jagd ,von Sicherheit und Selbstbewußstsein.Kein Bild ist ohne Aussage,keine der Frauen ohne Geschichte,keine ohne eigene Meinung.

Der Titel des Buches ist gekonnt geklaut, von einem prallbusigen dummgeilen Prollkalender, der anscheinend auch den Casinohumor deutscher Foren erfüllt, wenn dort über das Thema Frauen und Waffen geredet wird.

Nein „Chicks with guns“ ist nicht politisch (auch nicht politisch korrekt), kein sozialer Querschnitt von weiblichen
Waffenbesitzern, eher ein republikanisch sattes,selbstbewußtes Bilderbuch.
Aber es ist eben auch ein Blick in das amerikanische Selbstverständnis, der Unabhängigkeit, der privaten Autonomie und eines Freiheitsbegriffes ,den wir in Europa wohl immer noch nicht verstanden haben.

Es gibt kluge Bücher über Frauen und Waffen. Bunte, kluge, überschwängliche, emanzipierte und dumme.
Einige haben wir ,in der Vergangenheit, immer wieder besprochen.

Kein Buch beeindruckt mehr zum Thema als „Chicks…“, denn ohne Kommentar, sprechen die Bilder und die Frauen für sich…jede auf ihre Weise.
Anders als „armed america“, ist es in der Aussage klar, individuell und von „second amendment“ Geschwafel verschont.
In „Chicks“ ist selbst die dümmste aller Frauen, nicht auf vorgekaute Sprüche der NRA angewiesen. 😉

Bleibt de Frage: Wie wäre ein solcher Bildband bei uns ausgefallen ?
Verkrampfter? Mit Entschuldigungen und Erklärungen für die Gutmenschen erfüllt? Mit erhobenem Zeigefinger oder sarkastischem Stinkefinger, die Protagonisten vorführend? Von „Sportgeräten“ faselnd und von heimlich gruselndem Unbehagen …gerade so, wie es der wohlfeile Zeitgeschmack und die Vordenkerschaft des Wut- und Gut-menschen erwartet?

Wir werden es nie erfahren, denn solange das Thema Frauen und Waffen, selbst in seriösen Foren (gibts sowas bei uns überhaupt?), in bierseelig gröhlendem Eckkneipenhumor, von brusttrommelnden Pantoffelhelden diskutiert wird, kann sich bei uns auch nichts ändern.
….und solange einige Frauen die Jagd als solventen Heiratsmarkt ansehen und die Prinzessinnen-karte in Netzwerken, wie im Leben ausspielen,…bleiben die Mannsbilder nicht die einzig Schuldigen, an den uralten Vorurteilen.

Mehr zum Thema Frauen , Waffen , Jagd und Büchern:

hier

hier

hier

Bunduki
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Den Sommer nutzen…schießen lernen

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