Jagdausbildung… ala canadien

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Ein sehr gutes Beispiel für die Nutzung der neuen Medien schickte uns Ansgar L. aus Niedersachsen,der unermüdliche Strolchers durchs Internet.

Wie viele wissen, gibt ist es in Canada die sogn. Volksjagd.
Jeder darf, so er kann auf seinem oder dem Land der Krone jagen gehen.
Das einzige was er beweisen muß, ist seine Kompetenz mit Schußwaffen und ein bisserl mehr….
Zugegeben,gegen unsere Ausbildung recht rudimentär,dennoch aber sehr effektiv, auch wenn die Zahnformel des Enok und die Ranzzeit des niederläufigen Wusels nicht berücksichtigt wurde…

Da hilft das Internet natürlich gewaltig,besonders wenn Animationen so anschaulich sind und das ganze per Quiz noch interaktiv ist.

Kanadisches Hunter exam

Stellen wir uns mal vor ,bei uns würde man eine Waffensachkundeprüfung von Verbandsseite so gestalten.
So einfach ,so verständlich und natürlich mit einigen deutschen Besonderheiten ergänzt.

Mal kurz nachgedacht…wie oft erlebt man elementare Wissenslücken bei Sportschützen und Jägern die aus schnell gelernten und hastig im Kurzzeitgedächtnis abgelegtem resultieren.

Wäre eine solche Seite in DE möglich,gesponsert von der deutschen Waffenindustrie,die auch in der Krise noch gut am Teutonen -Michel verdient,und den Verbänden die dann auch mal was tun .

Oder sollte sowas auf einer privaten Seite entstehen,wieder umsonst und gratis,dafür vollgestopft mit Werbung …oder ohne Werbung unabhängig und dafür nicht ganz umsonst ?

Yours truly

Bunduki

Oberforstrat Hubert Pudlich meint meint dazu:
„alberne Videospielchen ohne Zahnformel vom verbleffenden Zausel, sind kein Ersatz für zünftiges linkshändiges tottrinken“
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…und der Applebär 2.0 lacht sich eins, wenn sich Bärentöter tottrinken…tätääää

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2 Kommentare zu Jagdausbildung… ala canadien

  1. Ansgar L. sagt:

    Sie ist aber durchaus ein Ersatz für Jagdlehrgänge, in denen die Jagdscheinanwärter zwar haarklein den Waldläuferdrilling erklärt bekommen, UHR, VSR, SLF und SLB aber weder zu Gesicht geschweige denn in die Hand bekommen.

    Wo kämen wir denn da hin, wenn man Jungjäger diese „pösen Amiknarren“ in die Hand gäbe? 🙂

    Nein, dem teutschen Jäger reicht die 16er Hahnflinte, die schon zu Kaiser Wilhelms Zeiten überholt war und eine 9,3x74R Kipplaufbüchse.
    Wenn man einen Vorteil hätte, es angenehm wäre oder gar -da sei Frevert vor- Spaß machen würde, wärs ja nicht mehr „waidgerecht“.

  2. Bunduki sagt:

    Tja…die guten alten Zeiten als die Erde noch rund,am teutschen Wesen die Welt genaß und Jagd ein geheiligter Bereich von Chauvinisten war…

    wir können froh sein,dass sich bisher was geändert hat,obwohl bei weitem noch nicht genug.
    Aber junge Jäger haben heute gelernt frei zu denken,wenn sie jetzt auch noch sich frei aussprechen,sollte es möglich sein aus einem guten Jagdsystem ein noch viel besseres zu machen.
    Aber gegen den Strom zu schwimmen, ist nicht leicht …merk ich jeden Tag.

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