Helping shotgunners?…charity shots…Wir sind nicht allein!

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Eigentlich bekam ich die Bilder des Wettbewerbs zugemailt, damit ich sehen konnte, wie weit in Canada die TT Schützen auch schon die neue Beretta UGB benutzen.
(Siehe sportingphotoshop dann auf Storefront und dann link auf Leucan 2008 öffnet das Bilderarchiv der Veranstaltung)

Die Damen und Herren schießen fleißig und scheinen ihren Spass zu haben.
Dann entdeckte ich auf einem Bild ein Schild, welches den Anlass zu diesem Event erklärte.
Es war einer von vielen Charity shots, die über de Sommer überall auf dem amerikanischen Kontinent durchgeführt werden.
Spass und Freude am Schießsport ABER zugunsten einer wohltätigen Organisation !
Leucan
versucht krebskranken Kindern ihr Schicksal zu erleichtern.
Dies zu tun, braucht überall viel Geld , selbst in so reichen Ländern wie Canada…oder Deutschland.

Wie effektiv so ein „Charity“shot sein kann, ist hier nachzulesen:
Zitat aus der Leucan webseite:

« Tournoi de tir au pigeon d’argile
La 14e édition de ce tournoi, qui se déroulait au Club de tir L’Acadie le 10 mai, offrait un parcours de chasse de 100 coups répartis sur 12 stations de tir, avec quatre départs possibles au cours de la journée. L’inscription incluait le déjeuner, le dîner et le souper. Toute la journée, mais aussi en soirée, plusieurs encans et tirages ont eu lieu. Un montant de 64 188 $ a été amassé lors de cette journée. »

64000 Dollar Hilfe für Kinder!

Bisher sind mir derartige Veranstaltungen in Deutschland aus der Wurfscheibenszene nicht bekannt.

Nicht nur Rotarier oder Lions, sondern auch Golfclubs und Oldtimerfreunde, Fußballer und Tennisvereine, Skifahrer und Mountainbiker…von allen Gruppen hört man immer wieder ,dass sie sich mit Herz und Hand (plus Scheckbuch) UND ihrem Sport für schwache und schwächste Mitbürger einsetzen.

Und wie ist das bei uns?

Die neue Flinte ? da sucht man schon was exklusives… die Weste sollte auch aus handgebissenem Tweed sein, …man jettet schon mal im Privatjet zu Holland und Holland auf ein Clubsandwich und auf dem Schießstand hätte so mancher auch lieber alaskanische Lachsschnittchen als Bockwurst,…die Parkplätze voll von schweren SUVs und Limosinen …und Spenden?…naah… die sammelt man im teuersten Schießsport lieber „entre nous et pour nous“…

Traurig ? Ja !
Beschämend? Ja !
Typisch ? Glaub nicht…

Auch Tontaubenschützen sind Teil einer Gesellschaft…fragt sich aber heutzutage so mancher : welcher Teil?

Nicht zu ändern? Bestimmt nicht!

Jeder der kann , darf und sollte was tun, um anderen zu helfen…und um einen Restwert an Anstand in dieser Gesellschaft nicht sterben zu lassen.

UND …man ist nicht mal allein
Selbst Firmen die sonst bei Sponsring eher zugeknöpft sind, haben wenig Argumente solche Veranstaltungen nicht zu unterstützen.

Nur einige wenige Beispiele „von woanders“ :

Charlie Mill shot

Ormond street hospital charity

Autismspeek charity shot

Einfach mal nachdenken, eine Idee in eine Runde mit Freunden schmeißen und loslegen.
Menschen die Hilfe brauchen, gibt’s genug…

Bunduki

Wer noch Tips dazu haben möchte…auf solche mails antworte ich natürlich gerne.!

Und noch ein eigennütziger Merksatz aus dem aktuellen Mailverkehr der Gefallen fand 😉
„es ist schwerer einen Stand zu schließen der dem örtlichen Krankenhaus jedes Jahr öffentlich ein paar Tausender überweist,als ein paar reichen Stinkern den Spass zu verderben.“

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Ein Kommentar zu Helping shotgunners?…charity shots…Wir sind nicht allein!

  1. Hartmut Rodney Hopperton sagt:

    Das ist eine gute Idee!

    1.) Weil es immer gut ist, etwas Gutes zu tun,
    2.) weil es (wie jede andere Veranstaltung mit Schießen) Spaß macht – umso mehr, wenn was nützliches dabei rauskommt,
    3.) weil man über etwas Gutes das man uneigennützig getan hat ganz prima einen eigenützigen Zeitungsartikel lancieren kann und
    4.) weil an der Standschließung, die für nette Leute die was springen lassen schwieriger ist, was dran ist.

    Ich muß da mal in Ruhe drüber nachdenken. Entweder eine Art internen Wettkampf, bei dem jeder der mag wie er kann spendet, oder evtl. so eine Art Jedermannschießen mit „Tag der offenen Tür, bei dem man Nichtjäger und Nichtschützen mal ran lässt, die dafür spenden (müssen). Mit letzterer Variante hätte man dann gleich noch etwas zusätzliche Öffentlichkeitsarbeit geleistet!

    Mal schaun, was unsere Schießstandchefs dazu sagen.

    Viele Grüße!
    Hartmut.

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