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15.11.2011 von Bunduki.
Er bringt nicht nur Äpfel und Nüsse,sondern auch Tontauben und Schrotpatronen !
Wie jedes Jahr, findet auch heuer ein “Nikolaus” -Schießen im Jagdparcours Hattenhofen statt.
Spass,neue und alte Bekannte und Tauben aller Art erwarten die Teilnehmer.
Termin 3.12.2011
Neu in Hattenhofen ist auch, dass im Januar, trotz Betriebsferien ,den hartnäckigen Parcourslern zwei Termine zur Verfügung gestellt werden, in denen sie ihre schrottechnische Enthaltsamkeit aufgeben können. ![]()
Termine Januar: 7.1 und 21.1. 2012
Um Anmeldung wird gebeten,damit der Nikolaus auch planen kann. mail siehe unten!
Auch Neu: Nach Absprache ist auch an Freitagen das Schießen für Gruppen möglich!
Infos und Anmeldung bei Christiane Grauer unter:
mail@jagdparcours.de
Happy shooting
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Aus gegebenem Anlaß
Alle Beiträge, Text oder Foto, unterliegen dem Urheberrecht.
Jede Art von Kopie zur Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung möglich.
Dies gilt für die Nutzung von Fotos , genauso wie für Vervielfältigung von Artikeln zur Jagdausbildung,Schulungen oder Werbung .
Dies gilt auch für Auszüge aus Texten.
Wir sind es leid,Texte und Fotos, die wir in diesem Rahmen unserem Leser werbefrei und gratis zur Verfügung stellen,auf kommerziellen oder werbefinanzierten Privatseiten wiederzufinden.
Wir sind es leid,immer wieder Plagiatoren freundlich darum zu bitten,wenigstens soviel Anstand zu haben, eine Quellenangabe bei ihren Copy and Paste Raubzügen, zu machen.
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Geschrieben in Wettkämpfe Termine Regeln | Keine Kommentare »
7.11.2011 von Bunduki.
Es werden mehr!
Jagende Frauen.
Nein ,nicht die Trachtenhütchenmamsellen mit Hochglanzmagazin in den manikürten Fingerchen und der besonders tragefreundlichen Lightversion des Stutzens.
Nein, auch nicht die „Damenjägerinnen“ getweeded und geloded ,und geerdet wie der zahlende,
erzkonservative Papa.
Es sind wahre Töchter Skadis ,die als neue hoffnungvolle Generation die Jagd für sich entdecken.
Dass dabei jede Altersgruppe vorkommt, ist zusätzlich erfreulich.
Was für Jäger sind das ? Sie tragen Carhartt jacken und Basekaps, gehen mit der Motorsäge souverän um und schießen wie der Teufel.
Wem die Flinte zu schwer wird, winselt nicht nach “etwas” leichterem, sondern geht in die Muckibude und wenn’s ums Aufbrechen geht,sind sie mit Feuereifer und jagdlicher Professionalität an den Stellen, wo sich so manche Herren gerne zurückhalten.
Einige bauen sich Ihre Waffen selber und strecken 8Stück Schwarzwild so ganz en passant in 2 Tagen ( Waihei Terry!)
Jagd wird von weiblichen Jägern als Bereicherung ihres Lebens angesehen.
Prestige,Anerkennung,Networking ist diesen Jägern aus ihrem Berufsleben sicher nicht fremd, die Jagd aber sehen sie klassisch als Handwerk und Erlebnis.
Sie sind weibliche Jäger, keine “Jäger/Innen”, keine “Damenjäger” oder „Lady mit Flinte“
Sie lachen herzlich, wenn sie die Worte von Königin Victoria hören:
„only fast women shoot“ und sie setzen sich gegen die Männer und ihre zickigen Geschlechtgenossinnen durch.
Und, so notwendig, setzen sie sich auch von der Masse der Mitläufer/Innen deutlich ab.
Manchmal muß es sein, denn anscheinend kommen sehr viele Jäger mit Frauen auf der Jagd, immer noch nicht klar.
Dabei hatten wir genügend Zeit, uns an jagende Frauen zu gewöhnen…wenn man sie zur Kenntnis genommen hätte…
Es gab sie zu allen Zeiten…hier einige Bücher über jagende Frauen :
Margarete Trappewar m.E. die herausragende Frau Afrikas.
Dreimal musste sie ihre Farm wieder aufbauen.
Sie kämpfte auf Lettow-Vorbecks Seite,war in Friedenszeiten eine Farmerin die vorrausschauend die Menschen „ihrer“ Farm in eine modernes Leben führen wollte.
Sie war die erste professionelle Großwildjägerin, bewundert auch von trinkfesten Schwadroneuren wie dem ollen Ernest Hemingway.
Ihre Geschichte fand Bewunderung, ihre Farm wurde berühmt und doch starb sie in Armut und eine Jägergesellschaft wie die unsere, schafft es bis heute nicht ,diese größte aller deutschen Jägerinnen zu ehren.
Nur ein Buch wurde ihr gewidmed
Die weiße JägerinVon Rolf Ackermann
Ihre Farm existiert noch und jeder Afrikareisende kennt den Namen:
Momella
Heute als Hatarilodge an den berühmten Film erinnernd
wurde nach den abgeschlossenen Dreharbeiten ,die Farm von Hardy Krüger weitergeführt.
Seine Erinnerungen an
Eine Farm in Afrika
sind auch eine Verbeugung vor Margarete Trappe.
Auch heute gibt es starke jagende Frauen in Afrika,deren jagdliche Kompetenz weltweit gefeiert wird.
Natasha Illum Berg ,einzig weiblich PH in Tansania und auf die gefährliche Jagd auf Büffel spezialisiert.
Als Tochter eines Schriftsteller auch literarisch aktiv:
Eien Liebeserklärung an Afrika : Tea on the blue sofa
Afrika war für Europäer und Amerikaner ,am Anfang des 20.Jh, immer der Kontinent des Abenteuers.
Geschichten von dort waren geheimnisvoll und gruselig.
Einer der ersten, die Film, halbdokumentarisches und Selbstdarstellung perfekt beherrschten, war eine kleine ,quirlige Frau mit einem ansehnlich reichen Mann,dessen Haupttalend darin bestand, seine Gattin mit Gewehr und Kamera auf die Welt los zulassen.
Osa Johnson
Sie schrieb diverse Bücher und drehte unzählige Filme über ihre Jagdabenteuer in Afrika und weiteren wilden Gegenden der Welt.
Nur zwei von vielen Büchern, die Lust auf mehr machen:
Four years in paradise
I married adventure
Auch mit dem Geld ihres Mannes, aber ganz anders schreibend ,jagte Mrs. Borden in Alaska
Ein eigenes Schiff, viele Bedienstete und mächtig viel Zeit, erlaubten ihr dort zu jagen wo nur die härtesten Sourdoughs überlebten.
In den Weiten Alaskas
Mrs John Borden
The Cruise of the Northern Light
Die Rolle der jagenden Frau wird aktuell beleuchtet von einer amerikanischen Wissenschaftlerin die ihreArbeit dieser Frage gewidmet hat.
Woman hunter von Mary Zeiss Stange
Wie die Wissenschaftlerin das ganze für sich selbst umsetzt, erzählt sie kurzweilig hier:
Hard Grass
Ein ganz besonderes Buch zu Frauen und ihrem Verhältnis zu Schusswaffen in der amerikanischen Gesellschaft, ist das Buch
Her best Shot
Hier wird eine Bogen von der ersten Siedlerinnen, über Showgrößen wie Annie Oakley, bis hin zur Waffennutzung durch die Brooklin gun girls,
undBonny and clydegeschlagen.
Und wer immer noch nicht glaubt, was Frauen können,der reise nach Alaska.
Dort findet sich an der Flugpiste mitten im Ort Talkeetna ein Schild mit der Aufschrift:
„Alaska, das Land wo Männer noch Männer sind und Frauen das Iditarod gewinnen.“
Pilotenand musher
Ein Buch über die fliegenden Frauen hoch über der letzten Wildnis:
The Sky ist the Limit
Viele Bücher sind nur noch antiquarisch zu bekommen,was allerdings den Lesepass nicht mindert und nur beweist, wie lange wir schon im Mustopf des Chauvinismus vor uns hingegart wurden.
happy reading
bunduki
Nachtrag:
Aus aktuellem Anlaß und auf Nachfrage einiger interessierter “girls of the trade”, hier eine kleine Liste von jagenden Frauen die sich international,historisch und jagdgeschichtlich einen besonderen Namen verdient haben.
Jede von Ihnen stellt die gut schreibenden Schwadroneur, wie Hemmingway und Ruark, mit TATEN in den Schatten.
Jede von Ihnen hätte eine Verfilmung ihres Lebens verdient (wenn nicht vereinzelt geschehen).
Chauvinisten sind sie ein Graus und leider wohl so manchem Werbemagazinschreiberling/Innen komplett unbekannt.
Über jede der Damen ist im Internet zu recherchieren.
Über viele gibt es Bücher(meist auf Englisch), einige haben selbst veröffentlicht und manche haben auch eigene, sogar sehr “eigene” Webseiten,wie die berühmte Natasha Illum Berg (s.o)
Daisy von Pless
Eleanor Roosevelt
Ella Bird Dumont
Martha Maxwell
Martha Jane Canary
Annie Oakley
Mary Kingsley
Osa Johnson
Margarate Trappe
Mikie Akeley
Mary Hastings Bradley
Isak Dinesen (Tanya/ Karen Blixen)
Plinky Topperwein
Annie Bianco Ellet
Paxton Quigley
Natasha Illum Berg
Fiona Capstick
und für alle die noch mehr wissen wollen,gibts eine Webseite die jede/n chauvinistische/n Hilfredakteur/In in Verzweiflung
treiben würde:
SHOOTING DIVAS
Und wers “nur Jagdlich will” das ewig lockende Weib:
Women hunters
Und wer auf dem “Coffeetable” mehr als Sandwich und Scotch präsentieren will:
Womens hunting journal
WER aber gleich los will ins Abenteuer: North to the Future and the last frontier:
Dort wartet : Dr. Julia und kuriert Zipperlein und Abenteuerlust
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PS
dies war der 301. Artikel im Blog, der seit September 2007 existiert.
Wieviel Flintenartikel hat eigentlich Ihre Jagdzeitschrift oder Ihre Waffenwerbeillustrierte in diesem Zeitraum für Sie,den zahlenden Leser geschrieben ?
Wir danken allen Lesern und Nichtlesern für Ihre freiwilligen und unfreiwilligen Anregungen zu Themen rund um Jagd ,Waffen und
dem intimen Leben mit Flinten.
Yours truly
Alexander von Wenzl
aka Bunduki ,Darkwing D., Bibi und der Rest der Bande
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Geschrieben in Bücher und Filme | 1 Kommentar »
2.11.2011 von Bunduki.
Aufgrund des schönen Wetters haben wir die Deutschlandkurse noch in den November verlängert und sind noch nicht in den Süden geflüchtet…
Wer also noch vor der Jagdeinladung seine Flintentechnik verbessern will,ob mit BDF, DF oder der Selbstladeflinte, kann sich noch kurzfristig anmelden.
Bitte nur per Telefon über 08362 277
Hau wech dat Ding !
Alexander
Geschrieben in aktuelle Kursinformation | Keine Kommentare »
2.11.2011 von Bunduki.
Weitab von Verbandsklüngeleien, semiprofessionellen Lobbygehabe und Rechtsauskünften per Glaskugel, zeigt sich die einzig professionelle Waffenrechtsseite in Deutschelnad in neuem Gewand:
LEXDEJUR
Achtung! Profis am Werk…also weder kostenlos noch kompetenzlos
Yours truly
Bunduki
Geschrieben in Gesetze hier und dort | Keine Kommentare »
1.11.2011 von Bunduki.
Egal was er suchte, der gute Dr.Jones ,er brauchte einen Hut und eine Peitsche und damit hatte es sich.
Abenteuer ohne Ende …aber eben leider nur Film
Bei uns Normalos sieht das ganz anders aus.
Unsere Abenteuer mit Flinte und Büchse in der Welt sind von Grenzkontrollen, Visavorschriften, Cites, Waffengesetzen und Sprachproblemen beherrscht.
Sind wir dann endlich vor Ort, im Tal der jagdlichen Träume, kann’s schnell mal zum Tal der Tränen werden, wenn plötzlich die gute alte Donnerbüchse streikt.
Daß dies nicht so selten vorkommt, hab ich diese Saison erlebt und der Trend zum „guncrash in Wonderland“ scheint bisher nicht gebrochen.
Gebrochene Schäfte, verbogene Läufe, derangierte Zielfernrohre ,verlorene Revolvertrommeln und fliegende Flintenschienen, hatten wir neben vielen anderen Pannen schon.
Geschmolzene Plasikschäfte und von Mardern abgefressene Gewehrriemen sind da noch erheiternd.
Was hilft dagegen ?
Manchmal ein wenig Vorausschau, manchmal etwas Vorsicht, oft nur Glück.
Wollen wir uns auf die Vorausschau konzentrieren, da die beiden anderen Kriterien wohl eher dem Zufall gehören.
Waffenvorbereitung!
Checken Sie ihre Waffe gründlich durch.
Einschießen mit allen denkbaren Zielmitteln…also auch mit der offenen Visierung !
Vernachlässigen Sie auf keinen Fall die offene Visierung der Büchse.Oft ist sie die letzte Rettung wenn ZF und Dot nicht mehr funktionsfähig sind.
Natürlich gehören 2 Dinge zur offenen Visierung:
erstens : Übung ,auch im freien Schießen und Wissen wohin Ghostring und Korn schießen
zweitens: stabile Visiergesteck aus STAHL solide befestigt. Billig Gelumpe mit Plastik einsätzen ist was für Home-defencerambos und Whannabee-Waidmannsbubis.
Stahl auf Stahl ….Sattel aufgeschrumpft,verschraubt und gelötet +Ghostring Stahl in der Montage integriert= unkaputtbar
Schloß, Verschluß, Abzug…alles entölen und neu mit synthetischem Schmiermittel benetzten, wobei genau auf die Eignung des Mittels zu den zu erwartenden Temperaturen des Reisegebietes zu achten ist.
z.B. ab minus 30 Grad sind spezielle Schmiermittel mit unterschiedlicher Viskosität empfohlen
Lassen sie ALLE WICHTIGEN Schrauben der Waffe entölen und sichern.
Markieren sie den Idealpunkt des Drehmomentsder Schaftschrauben um mit einem Blick evtl.Lockerung zu erkennen.
Lassen sie Schaftschrauben gegen Herausfallen sichern.
Eine kleine Umwicklung mit selbstverschweißendem Klebeband genügt meist.
Markieren Sie die richtige Anzugsposition dieser Schrauben,um mit einem Blick eine Lockerung feststellen zu können.

Setzen sie Bodenplatte mit Magazinschacht mit Silikon im Schaft fest,können diese nicht bei Reinigung oder Reparatur herausfallen und beschädigt werden.
Legen sie sich eine kleine Sammlung Ersatzteile an:
Schlagbolzen, Auszieher, Auswerfer, Schaftschrauben und einige Schräubchen für die ZF montage.
Quelle ist Ihr Büma oder Firmen wie Brownells welche auch alle möglichen Zoll-Gewindeschrauben und Stifte für US Waffen lagern.
Nach dem Einschießen notieren sie sich die Trefferlage mittels einer Laserpatrone .
Ersatzteile,Laserprüfer und natürlich die notwendigen Ersatzbatterien für ZF oder Dot, gehören in Plastik verschweißt .
Wer einen kleinen Hohlraum im Schaft hat (hinter der Schaftkappe ) bring das ganze dort locker unter.
Ansonsten lagert das ganze in eine kleine Tasche am Gewehrriemen…immer dabei - nie störend.
Wer’s lieber etwas martialisch mag dem sei ein Cheekpad mit Tasche angedient.
Was immer man braucht …da passt’s rein…wahrscheinlich inklusive Luftunterstützung durch Herrn McGiver..
Wechselmagazine sollten mit Orangem Klebeband gegen Verlieren gesichert werden und eines sollte grundsätzlich in Reserve bleiben!!!
Innerhalb des Schaftes sollte das System Glasgebettet sein, sowie alle Streßpunkte mit entsprechendem Bedding compound verstärkt sein.
Auch Mittelkaliber repetierer profitieren von einer Querstollenverschraubung
Verstärken der Stresspunkte verbessert auch Flinten, bei denen Vorderschäfte innen mit Alutape wasserdicht gemacht werden können.
Anlagepunkte beim Pistolengriff sind mit Bedding zu verstärken wobei dei beei SLFs üblichen “Spacers” als ideale Prallfläche
und Enregieabsorber dienen können.
Filigrane Vorderschäfte bei SLFs werden mit Kevlar innen verstärkt, um Belastungen ala „Cordoba“ besser widerstehen zu können.Zusätzliche Innenverkleidung mit Alu Tape erleichtert die Reinigung.
Schaftbrüche gehören bei Hardcore Jägern zum Alltag.
Wer glaubt, dass Kunstoffschäfte ein Allheilmittel dagegen sind , täuscht sich.
Schwere Kaliber brauchen schwere Schäfte und da ist Holz schießtechnisch ideal.
Leider haben moderne Büchsen allerlei Schwachstellen mit geringer Materialstärke, wodurch sich potentielle „Crackstellen“ ergeben.
Da innen wenig Platz für Verstärkung ist, haben einige findige Kerlchen des ” Bunduki -Tunerclans” das sogenannte Outdoor-sleeving erfunden.
Hierbei wird der Schaft mit mehreren Lagen Carbon/Kevlar-Matte überzogen, danach mit einer weiteren Schicht Epoximetall und einer gummierten Schicht Bedliner überzogen.
Unkaputtbar, mit Holz gleichschwer und geräuschgedämpft.
Anstelle der Gummischicht kann mittels Wassertransferfolie auch ein edles Holzfinish für Blender aufgezogen werden.
Eine einfache auch für Hobbybastler mögliche Verstärkung der Waffe sieht man hier vom putzigen Mr Potterfield:
Verstärkter Pistolengriff
Die Notfallapotheke fürs Büchserl !
Kommt’s nun irgendwo am Hindukush, westlich von Churchill, oder NNW von Tuktayaktuk zur Panne, ist wie immer kein Büma zur Stelle !
Oft sitz man in einer zugigen Jagdhütte oder kauert in einem Zelt und will nun versuchen auf der Zargesbox ,der Urmutter aller Expeditionskisten, als Unterlage sein Gewehr zu reparieren.
Wer das Glück und das Übergepäck hat, mit solch einer Alukiste zu reisen,weiß, dass er deren Deckel leicht lösen und als praktischen Tisch nutzen kann.
Der große Werkzeugschrank und die praktische Werkbank ist nicht dabei … und so muß man sich mit wenigem behelfen was einem das Jagdcamp bietet.
An erster Stelle stehen Schraubendreher und Zange .
Ergo bietet das Leathermantool schon mal alles, was man braucht zum zwicken,schneiden sägen,feilen und mit Trick auch zum Schrauben drehen.
Übrigends sind zwei Leathermans besser als eines , denn mit einem kann der Helfer halten, währen der andere schraubt .
Ein Schweizer Messer darf niemals fehlen .
Nicht für die Waffe, aber für Brillenträger sollte ein kleines Set mit Schraubendreher und Schräublein dabei sein..
Ein paar metrische und zöllige Schrauben zum Ablängen sollten dabei sein, wie auch einige unterschiedlich starke Metallstifte .
Schraubensicherung, ein bisserl Synthetiköl, Feuerzeug zum Entfetten und schwärzen, klein gefaltetes Schmirgelleinen gehören dazu.
Ein guter Meter sogn. Chirurgenband (ein Gummischlauch) oder Latex band ,plus ein paar Kabelbinder können hilfreich bei Schaftarbeiten und Fixierung von Klebungen sein.
Persönlich half mir eine klein zusammenfaltbare Drahtsäge schon mal, eine festgefressene
Verbindung zu lösen und so einem Freund das weiterjagen mit seiner Waffe zu ermöglichen.
Seither immer dabei!
Mit Kleben kann man viel reparieren!
Wir haben heute jede Menge hochfester Komponetenkleber!
Eine Minipackung von UHU-endfest 300 hat auch in der Waffenapotheke Patz .
Wer sich gegen Schaftbruch , locker Flintenschienen, sogar gelöste Laufgarnierung wappnen will , kann dies mittels Kohlefaserband tun.
Dieses Band wird mit Epoxiharz und Härter verschmiert und bietet eine hochfeste und dennoch elastische Notreparatur für o.g. defekte.
Härter und Epoxi-Harz sollte man bereits zu Hause genau auf „Reisemaß“ auswiegen und in kleine ,dichte Gefäße umfüllen.
Ohne geht’s nicht! Ganz Amerika wird davon zusammengehalten!
DUCT Tape.. das universelle Klebeband, darf auf keiner Reise fehlen.
Braucht man es nicht zum Dichten von Zelten, Wohnmobilen oder Parkas, kann man immer noch Wasserbecher und Töpfe daraus formen.
Sehr praktisch weil sogar unter Wasser vielsetig anwendbar ist selbstverschweißendes Klebeband
Alles lässt sich reparieren, wenn man es denn sieht.
Also werde Licht! Was für Lamperl man mitnimmt, bestimmt heute ein unübersichtlicher Markt.
LED Lampen sind heute aufgrund ihrer Helligkeit, niedrigen Stromverbrauches und ihrer vielfältigen Formen die Wahl des Reisenden.
Für den Waffenbastler empfiehlt sich aber eine Lampe, die auch bei der Arbeit an filigranen
Teilen hell und punktgenau strahlt.
Kopflampen sind grandios, Campingleuchten heute klein und potent und eine kleine Stablampe sollte auf der Jagdreise ohnehin ständig am Gewehrriemen befestigt sein (Duct tape?) Für derartige Lampen gibt’s auch sogn Fahrradhalter ,die zwar nicht für’s Radl gedacht sind aber auch als „Tischhalter“ entfremdet werden können.
Hab ich was vergessen?
KLAR…jeder hat sein Geheimrepezept, sein Wunderwerkzeug, ohne das er nicht auf die Reise gehen würde.
Nur kann nicht jeder angeschlagene Läufe absägen und mit einem kleinen Mündungssenker wieder zum Schießen bringen.
Auch eine Lötlampe ist praktisch, aber eben nicht für jederman zu nutzen…
…und klein sollte das ganze ja auch noch verpackt sein.
Denken Sie daran: weniger ist oft mehr.
Bestes Werkzeug das im Basiscamp liegt weil’s im Rucksack zu schwer ist, taugt nicht viel.
Menge und Volumen einer solchen Notfallapotheke sollten eine Gürteltasche nicht überschreiten.
Die kleine Aufzählung soll auch nur daran erinnern , in der kommenden Jagdreisesaison nicht das Glück zu reklamieren, sondern lieber als Glückes Schmied auf alles gefasst zu sein.
Somit gute Reise und Waihei
Bunduki
Geschrieben in Büchsen und Kurzwaffen, mixed bag, guns and gear | Keine Kommentare »