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24.11.2008 von Bunduki.
“We few, we happy few, we band of brothers” …so nach Shakespeare, könnte man die
Grundstimmung derer umschreiben , die sich dem ZZ Schießen ergeben haben.
Ja, richtig gelesen, „ergeben haben“.
Das beschreibt am besten den Werdegang zum ZZ Schützen.
Man probiert alles aus, Trap, Skeet, Parcours und ihre Varianten und obwohl die Treffer häufiger werden, nimmt bei einigen der Frust zu.
Schießstände deren Öffnungszeiten eher Schließungszeiten heißen sollten, grobbuckliges
Personal am Drücker, Lethargie in den Vereinen und der Schlaf des Lemmings in den Verbänden…dabei aber immer hoch zu Roß und ach so „führnehm“ ,”waidmannslustig” oder “sportlich ambitioniert”.
Da separiert sich so mancher Sportfreund vom schießenden „entre nous Zirkel“ der überreifen Best-ager und sucht neue Herausforderungen außerhalb der Bussi-truppe.
Zieht’s einige dieser Gefrusteten ins Grenzland zu unseren Niederländischen Nachbarn, treibt’s andere in den Süden…Die Alpen sind schnell überquert und schwuppps ist man in Ghedi oder San Remo und hört das Surren der Maschinen.
Was macht’s nun die Faszination des ZZ Schießens aus?
Erst mal ein Blick zurück:
Als die Patronenwaffe den Schützen von der Umständlichkeit des Ladevorgangs der Perkussionszündung befreite, war der Weg zum Sport frei.
Flintenschießen wurde zum gesellschaftlich geachteten Zeitvertreib, mit der edlen Intention dass sich der Gentleman, Herr oder Caballero in der männlichen Kunst des Schießen vervollkommnen sollte, um auf den aufkommenden formalen Jagden , eine gute Figur zu machen.
Der waidgerechte Schuß aufs Lebewesen kam erst viel, viel später in die Diskussion…ebenso wie die Achtung vor dem Leben der zu jagenden Kreatur. (Jaaaa,ok….die gibts heute auch noch…aber sie könnens heut so schön mit niederer und hoher jagd verbrämen…)
Im Gegenteil; zunächst wurde auf alles geballert was fliegen konnte.
Tauben, Amseln und alle Arten von Singvögeln wurden als Ziele genutzt.
Und selbst höchste gekrönte Häupter Europas, entblödeten sich nicht, sogar in den Ausgrabungen und Katakomben der agyptischen Gräberfelder und Pyramiden auf Fledermäuse zu knallen.
„melde gehorsamst, Majestät: Jeder Schuß ein Kunstwerk ! „
In den Residenzstädten entstanden großartige Schießklubs ,die zum Teil bis heute überlebten.
So ist Nottinghill in London heute eher Wohnort für Börsengewinnler, aber mitten in Paris kann im man im Cercle du Bois de Bologne immer noch einem Lebensstil zelebrieren ,der schon überholt war, als unsere Großeltern noch jung wahren.
Das Schießen auf lebende Vögel blieb erhalten, selbst als die pfiffigen Amerikaner die Bogardus-kugel (eine Art fliegende Christbaumkugel) als Zielmedium benutzten.
Man experimentierte mit allerlei…wie mit Federn gefüllten Tonkugeln, Flaschen, Holzscheiben und endlich mit dem Vorgänger unserer heutigen Tontaube.
Wurfmaschinen wurden entwickelt und der Name Trap , ursprünglich ein Kasten, aus dem die zu beschießenden Vögel entlassen wurden, als Synonym für den Sport gewählt.
Doch die Scheiben flogen immer mehr oder wenig gleich, was für die Freunde des schwierigen Schießens unerträglich war. So blieb es auch weiterhin weltweit beim Beschießen von lebenden Vögeln.
Daran änderte erst das Aufkommen von Skeet ein wenig.
Plötzlich wurde alles viel schneller und abwechslungsreicher.
Als die ersten Schießgärten in England und Frankreich eröffneten, folgten in Zentral-Europa immer mehr Schützen dem Ruf der tönernen Scheibe.
Allein die hispanische Welt , ohnehin bekannt für ihre etwas robuste Tierliebe, blieb bis heute hartnäckig beim Lebendtaubenschießen.
Dies entwickelte sich zu einem Riesengeschäft mit enormen Preisen…und einer absurden Wettlandschaft.
Dort, wo Geld zu unseriösen Bedingungen verdient wurde, bleibt der Amerikaner nie außen vor und somit blieb bis unlängst auch in Teilen der USA der archaische „Sport“ des Lebendtaubenschießens ,wie in Südamerika und Spanien erhalten.
Das Frankreich und Italien sich doch noch ausklinkten, haben wir einer US-Schauspielerin zu verdanken.
Der Dame, verheiratet mit dem Fürsten einer Mittelmeerkleinststeueroase für Waffenschieber und nimmersatte aber dauerregte Beduinenerben, flatterte eine blutige Taube beim alljährlichen Großen Preis von Monaco auf den durchlauchtesten Schoß und ruinierte das Designerkostüm.
Ergo : „Ihre Blasiertheit war ganz und gar nicht amüsiert …“ und das Lebendtaubenschießen fortan gesellschaftlich geächtet.
Pech für Ihre Schauspielerkollegen und Jetsetter des europäischen Degenartionsadels, die sich daraufhin nach Marbella verlustierten und dort die Tauben meuchelten.
Warum nun der Ausflug in die blutige Geschichte?
Nun,Lebendtauben haben ,schießtechnisch, einen gewaltigen Vorteil vor Tontauben.
Ihr Flug ist nicht vorhersehbar.
Während eine geworfene Scheibe IMMER in einem Bogen fliegen muß,tut dies die Taube ,dank ihres eigenen „Antriebes“, nicht.
Und das machte das Treffen schwer.
Um das gewaltige Marktpotential der Lebendtaubenschützen auch weiterhin nützen zu können, erfand man eine wilde Konstruktion.

Man nahm zwei oder vierflügeligen Propeller und beschleunigte sie mittels Elektromotor.
Losgelassen surrt das Ding ab und zwar komplett unvorhersehbar, da Wind, Luftströmung und die Eigenbeschleunigung der Flügel für’s „Eigenleben“ sorgten .
Später kam dann noch die Seele dazu, ein Kern der herauszuschießen ist und dann zur Erfolgsmeldung in einem bestimmten Halbkreis zu landen hat. Tut er das nicht ,gilt der Schuß als Fehler. Damit sind die Grundvoraussetzungen des Lebendtaubenschießens erfüllt und man konnte den Sport als gelungenen Ersatz sehen.
Ja, sie haben richtig gelesen. Es genügt nicht, den Propeller zu treffen, er muss in einer vorgeben Weite auch seinen Kern verlieren.
Eben: nichts für Anfänger!
Versuche dem ganzen einen Namen zu geben, waren recht unglücklich.
„Helice“ oder „elica“ werden heute benutzt und vor allem das Kürzel ZZ ist sehr gebräuchlich.
Es bedeutet nichts anderes als Zink Zurrito. Das erste, das ursprüngliche material des Propellers,das zweite, der Name der beliebtesten Taubeart , die man früher zum Schießen benutzte.
Der Sport ist heute international anerkannt und wird von der FITASC vertreten.
Das offizielle Reglement gibt’s natürlich nicht auf deutsch, da sich bis auf einen Stand in DE, niemand diesem Sport ,verschrieben hat. Ein einziges Schießen im Jahr und fertig ist der deutsche Meister,… das muß genügen.
Das Reglement
In anderen Ländern hat ZZ viele Anhänger.z.B. hier in Italien
Es ist eine ganz besondere Stimmung die auf diesen Ständen herrscht.
Man schießt 2 bis 3 Runden am Tag, hat viel Zeit zum Schauen ,Beobachten und gepflegtem Gesprächen, die sich immer um Jagd, Waffen und eben ZZ drehen.
Die Runden sind meist nur 25 Tauben, die aus 5 oder mehr Maschinen zufällig freigegeben werden.
Ein ruhiger und gleichzeitig explosiv schneller Sport für geübte Schützen.
Hier ein Videobeispiel
Hier eine Seite des US Verbandes mit anschaulichem Video
Kein Material-sport, dennoch von den Edelmarken beherrscht und von Waffen die speziell nach den Wünschen der Schützen gebaut wurden.
Selbst sehr individuelle Chokekreationen kann man dort verstärkt sehen und in Aktion bewundern.
Längst hat sich auch hier, das Wetten bei Wettkämpfen etabliert, was wiederum eine Profiszene hervorbrachte.
Genau dies führte in den USA dazu, den Sport von heißen Wetten und starrem Reglement wegzuführen.
Man erkannte das Potential der Technik zur Simulation realer jagdlicher Gegebenheiten.
Was man draus machen kann, zeigt dieses Video
Abseits des starren FITASC Feldaufbaues, machen die Amerikaner alles möglich mit den ZZ Maschinchen und erleben glückliche Schützen und eine flotten Umsatzanstieg.
Beispiel die Florida ZZ
Das inspirierte sogar Maschinenbauer wie Emmiliana Piattelli die nun Automaten bauten die auch einzeln und mit wenig Personal werfen
Siehe Video auf der Firmen -Seite. Rechts unten anklicken.
Das große Handycap der teuren Tauben löste man mit „seelenlosen“ Tauben, die wesentlich billiger sind und dem Spaß keinen Abbruch tun wenn man ohnehin nicht nach FITASC regeln schießt.
Und genau dies ist der wirkliche Vorteil des ZZ Schießens.
Unvorhersehbares Schießen wie auf der Jagd auf einzelne und multiple Ziele
flexibel zu installieren,
mobil zu transportieren (ergo mietbar für events)
anpassbar in den Kosten
weit weniger Platzaufwand als Jagdparcours
Bedauerlich, dass bei uns sowenig Interesse und Initiative diesem Sport entgegengebracht wird.
Scheinbar…denn ein paar Maschinen gibt es bei uns…zwei Stände in Bayern sind aber nicht genug.
(Meilenberg und Grünberg findet man über meine googlemap der Stände in DE)
Nicht, dass darüber hinaus nicht ganz entres nous, der eine oder andere Automat auf einem noblen Stand vor sich hinlagert. Genutzt wird so was dann aber nur auf besonderen Wunsch von „ganz besondere Kunden“… Vielleicht liegt’s ja doch an uns Schützen und wir sind zu bequem und pflegeleicht …
Die wenigen ,die glücklichen, die Handvoll Brüder der ZZ werden sich weiterhin in Italien und Frankreich treffen und einem herrlichen Sport nachgehen…
PS.
Wer ernsthaftes Interesse am ZZ schießen hat, kann sich unverbindlich zu einem Einführungskurs in 2009 wahlweise in Italien oder DE anmelden.
Im März werden wir die aktuellen Orte, Termine und Kosten bekannt geben.
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18.11.2008 von Bunduki.
Wenn wieder Regen und Nebel die Stimmung trüben ,man wehmütig sinnierend in ein Glas famosen Graus schaut und dabei von „Mariza der göttlichen“ in die echte und wahre Saudade gesungen wird…dann wird’s Zeit was sinnvolles zu tun und wenigsten dafür zu sorgen, dass dem in weihnachtlicher Gier bebendem, leptosomen Sprecher des Einzelhandels ein Lächeln
auf die schmalen Lippen gezaubert wird.
Gott schuf das Weihnachtsgeld, damit die Basaris und Levantiner auch was zu lachen haben, und den Menschen auf Erden die Heizkostennachzahlung nicht das Portfolio zerbröseln lässt.
„Das kauf ich Ihnen ab“ schwelgt die Werbung und suggeriert, dass dies derart bekloppte Leute tun, wie sie nur im Alptraum eines Servicekonsultanten vorkommen.
Doch die Tradition des Weihnachtsgeschenks ,hat auch gute Seiten…
Endlich sieht man seinen Partner mal wieder von Herzen glücklich, trotzdem der Schwiegermutterzonk beiläufig, sowohl Bosheiten, wie Aachener Printen mümmelt , es die Brut zum Abchillen an die nächste brennende Mülltonne zieht und auf dem Anrufbeantworter sich die Festwünsche der erbschleichenden Verwandten, an die liebe Oma stapeln.
Glücklich wurde der Partner ! …und nichts ist und war und wird wichtiger sein!
…und das gelang durch ein Geschenk, welches Nachdenken und Einfühlsamkeit verlangte…
Damit Sie liebe Ehefrauen,Freundinnen,Lebensabschnittsgefährten/innen,Bettgenossen und
Gefährten ein wenig Einblick in die männliche Wunschwelt bekommen, stelle ich hier nun einige subjektiv ausgewählte Spielsachen, Träume und jede Menge Krimskrams ein.
Vielleicht hilft’s ja und „man“ findet was ihm, ihr oder beiden ein wenig Freude bereitet.
Dabei ist Freude bekanntlicherweise nicht vom Preis abhängig.
Die Freude scheint mir am größten, wenn Geschenke mit Bedacht gewählt wurden.
Für den schießenden und jagenden Empfänger ist das gar nicht so schwer…denn übers Jahr fielen immer wieder kleine Bemerkungen , welche zeigten was „mann“ sich wünscht.
Jawohl liebe Frauen ,wir können das auch…und brauchen nicht mal ein Schuhgeschäft oder die Hilfe eine Parfümerieverkäuferin ! HA !!
So ließ der Satz: „Also im fernsehen kommt ja gar nix vernünftiges mehr“ auf den Wunsch schließen, mal eine nette Männer-Jäger-Schieß-DVD zu sehen.
Ein toller Film über die Jagd in Afrika, spannend bis zur letzten Sekunde und alles nach einer wahren Begebenheit:
Geist und die Dunkelheit mit Val Kilmer und M.Douglas
Ein Film für nostalgische Flintenfreunde mit guten Englischkenntnissen
The shooting party mit James Mason und Sir John Gilgood
Ein Film mit wunderschönen Aufnahmen,basierend auf den seltsamen Leben des Archie Belany der soviele Menschen als GreyOwl
narrte und doch mehr für den Naturschutz in Nordamerika leistete als viele andere.
Ein Film mit Pierce Brosnan “Grey Owl”
Filme wie auch Bücher über die Technik des Flintenschießens findet man hier bei:
Shooting books
Eine feine Auswahl,hilf- und lehrreich.
Auch hier bei Safaripress findet DVD s und vor allem ein großartiges Angebot an Afrikabüchern..
Wer gerne in antiquarischem schmökert, den Bezug von Flinten zu Fliegenangeln begreift und darüber auchn noch Geld sparen möchte der stöbere bei Coch Y Bunddu book ,dem walisischen Schatzkästlein für alte Flinten und Angelbücher

Eine meiner persönlichen Stöberseiten ist der Upland Almanac der auf seinen Seiten nicht nur über die Jagd berichtet sondern auch auf der Webseite eine großartige Auswahl an Büchern und links aller Art präsentiert.
Besonders allen Flintenschützen sei „Blacks Wings and Clays 2008 „ ans Herz gelegt.
Ein herrlicher Blick übern Tellerrand in die wahre Größe des Flintenmarktes.
Danach ist ein Einkauf bei Büma um die Ecke allerdings nur noch eine Lachnummer….
Was jeder Jäger braucht,jeder Bub haben muß und jeden Mann (und Angelina Jolie) fasziniert,sind Messer.
Nein,natürlich keine 08/15 Schneidwerkzeuge…sondern möglichst handgefertigte Einzelstücke oder Klingen in kleinen exklusiven Auflagen.
DER Traditionshersteller PUMA ,war Wegweisend bei Qualität der klassischen deutschen Jagdmesser und geht wie viele ander heute auch neue Designwege .
Ene Riesenauswahl funktionaler Messer und innovativer ,vor allem aber bezahlbarer, Klingen bietet das BÖKER-Baumwerk.
Sehr guter Kundenservice,auch noch nach vielen Jahren,überzeugte mich persönlich von diesen Produkten.
Eine LIGA für sich sind die Custom Messerbauer.Exklusiv,teuer und edel…nichts für den Alltag und doch alltagstauglich!
Jürgen Schanz sticht aus der Masse der Knivebuilder in Deutschland hervor!
Nicht weniger genial, exklusiv und kreativ: Wolfgang Dell
Eine Kunstform die ursprünglich die Messer der Inuit verzierte, ist “Scrimshaw” .
Wenige widmen sich bei uns dieser Kunst,nur wenige beherrschen sie so pefekt: Eva Halat
Kunsthandwerk und Schnickschnack für große Jungs, die in der Wohnung mitbestimmen dürfen, was an Wand und in die Ecken kommt, scheint beliebter als ich vermutete.
Der Flintenblogartikel über Kunst schien einige Leser angeregt zu haben nach solchem
„Tand“ zu suchen.
Gerade die US Firmen Remington und Winchester haben unglaublich viele Dekoartikel, aber auch das eine oder andere praktische Teil, für ihre Fans herstellen lassen.
Kitschig, orginell, drollig praktisch oder komplett hirnrissig…schön ist was gefällt und gefallen tur alles was glücklich macht:
Die Winfieldgalleries mit Bildern Lithos etc
Wer gleich seine ganzen Freunde und bekannten mit orginellen un typischen US Jagdszenen in der klassischen Blechtafelform erfreuen will, wende sich an :American Sportsman Sign
Die Firma Winchester Gifts vertreibt die absoluten Klassiker der „Kleinen Jungen Spielekisten“, dazu noch allerlei anderes, was das Logo Winchester trägt und für jeden großen Jungen ein Kindheitstraum darstellt.
Natürlich ist auch Remingtongifts nur einen Klick weiter…genau wie diversa ander US Marken mit Ihrem SchnickSchnack undter Outdoorgifts
Diejenigen ,die den kurzen Hosen äußerlich entwachsen sind, aber ihren kindlichen Sammeldrang immer noch nicht beherrschen können, gibt’s hier bei NEACA die orginalen
Alten Sammlerstücke von Katalogen, Patronen,Strunks und Zubehör…nicht billig …eben für Sammler…
Modernes Browningzubehör und Schnickschnack, sowie hervorragend verarbeitet Jagdbekleidung findet man bei NICA
Männer waren alle Abenteurer,zumindest mal mit 7 Jahren.
Ferne Länder,Wilde Jagden, Eroberung der Wildnis und das Gefühl der Freiheit
…ach ja war das schön…
heute gibts dafür Filme, und Pauschalreisen
Einer, dem dies zuwenig war und jämmerlich an sich selbst und einem kruden Freiheitsideal zugrundeging,widmete Jon Krakauer das Buch
In die Wildnis
Das ganze wurde nun von Sean Penn verfilmt.
„into the Wild“
schöne Bilder,nette Musik,tragische Geschichte
Mehr Bilder aus dem Land in dem Männer noch Männer sind und Frauen das härteste Hundeschlittenrennen der Welt gewinnen,findet man auf den großartigen und sehr preiswerten Kalendern von Greatland Grafics
Wer Bücher ,Souvenirs und skurrile Geschichten aus Alaska sucht der findet bei den State troopers eine passende Auswahl…und hilft mit seinem Kauf auch noch den Veteranen dieser Polizeitruppe.
Ob Alaska,Cordoba,oder die unendlichen Weiten des Emslandes,der Jäger und Abenteurer hat in allen Gegenden ein drängendes Problem, für das nur wenige Outdoor-survival-Autoren ihre Leser sensibilisieren.
Um so mehr Dank an kathlen Meyer und Joe Lindsay in ihren bahnbrechenden Werken “how to shit in the woods” (jetzt auch auf deutsch!) und “up shit creek”
Das Thema fotografisch umgesetzt hat Harr M.Walker in seinem bahnbrechenden Werk “outhouses of Alaska“,welches noch andere Künstler bewegte sich dem Sujet zu nähern… diverse künstler
Doch nun zu den wahrlich handfesten Geschenken.
Wer hätte nicht gerne seine Pistole individualisiert oder ein schikes Jagdmesser mit einem Griff versehen, den eben nicht jeder hat.
Es gibt nichts ,was der Markt nicht liefert:
Pistolen und Revolvergriffe aus den unterschiedlichsten Materialien bei AJAX Custom grips
Eine besonders schöne Griffauswahl,auch in Sambar Hirschhorn,hat Eagle Grips zu bieten.
Bei Horngriffen achte man auf die Dichtigkeit des Materials und die Herkunft um Fehlkäufe zu vermeiden.
Auch die Fa. NILL in Deutschland fertigt individuell Pistolengriffe, Revolvergriffe UND ungewöhnlich Schäfte für Flinten
Wenn’s exklusiv werden soll und das Material entsprechend exklusiv sei die Mammutwerkstatt empfohlen:
Eine Elfenbein-schnitzerei-meisterin fertigt hier ebenfalls hochwertiges nach Kundenwunsch
Man beachte aber bei allem Elfenbein und Horn die Cites_vorschriften.
Die Nachfrage ist groß ,Material aber immer schwerer und teurer zu beschaffen.
Das allerdings ist auch ein Vorteil, da er solche Griffe zur Wertanlage macht.
Als Beispiel kosten Sambar Hornschalen heute zwischen 300 und 500 Euro ,und haben sich so im Wert in den letzten Jahren verdoppelt.
Für den reinen Flintenjäger gibt’s auf der Treibjagd ein Gerät,welches fast so wichtig ist wie die Flinte.
Der „Shooting stick“ oder auch Sitzstock..
Feine stabile und stilvolle englische Sticks bei „The gamebird Co.“
Wer stilvoll nach englischem Vorbild jagd ,wird auf die berühmt berüchtigten Flintenriemen an der Waffe verzichten.
Getragen wird die Waffe im Futteral und das ist ,sofern es was wirklich exklusives sein soll,schwer zu bekommen.
Hervorragende Handarbeit, beste Materialien, klassisches Design und bei Direktbestellung sehr attraktive Preise bieten die Meistersattler der „El Molino“ und die Künstler von „Rey Pavon“.
Und wer sich und andere der grünen Zunft nicht ganz ernst nimmt,wer auch über sich selbst lachen kann und mal wieder in respektlosem ,hintersinnigem, skurrilen und geistreichem Humor schwelgen möchte,dem sei zum Schluß hier der „der kleine Tierfreund„ empfohlen.
Weil,… egal was man schenkt….wichtig ist nicht Preis, Prestige und Marke, sondern das Lachen auf den Gesichtern…
Viel Spass beim Stöbern
Geschrieben in guns and gear | Keine Kommentare »
10.11.2008 von Bunduki.
Nach der Jagd beim Schüsseltreiben, oder am Tisch in der gemütlichen Gastwirtschaft, da fließen Bier und Wein, und beflügeln oft sogar die maulfaulsten, ein paar Schnurren aus ihrem Erfahrungsschatz preiszugeben.
Gerade das macht den Reiz solcher Abende aus. Da erzählt einer von Dingen, die andere noch nicht erlebt haben. Manches ist wahr, manches fast, und manches genial, erfunden.
Und da nichts von allem wirklich wichtig ist, bleiben solche Abende nicht immer leise ,aber friedlich und heiter.
Aber, wir kennen es alle, leider gibt’s immer wieder ein paar ganz G’scheite, die alles wissen, zu allem was zu sagen haben und selbst da noch trompeten, wo sie eigentlich bestenfalls (aufs eigene Geplapper) pfeifen sollten.
Gemeint sind meine Lieblinge , die Stammtischausbilder, Wirtshausbüchsenmacher und
Bewahrer des einzig wahren , echten und einzigen Waidwerkes aller Zeiten , diesseits von
Lummerland .
Mit Verve, Inbrunst und von Selbstzweifel, ebenso wie von Grundlagenwissen oder der Gnade des Nachdenkens befreit, poltern sie im Oberton des Ignoranten alles nieder, was am Tisch eigentlich noch an Argumenten eingeworfen werden könnte.
Und leider bleibt von dieser verbalen Inkontinenz niemand verschont und viel von diesem Mist haften.
Als kleine regenerative Reinigungsaktion von derartiger Kakophonie, nun mal die Beschäftigung mit einigem, was als immer wiederkehrende Legenden seit Jahrzehnten die Runde macht…
Lets bust the myths!
Vorhaltemaß
Man schießt, trifft nicht… und von irgendwoher kommt garantiert der Ruf „da musst’ 34 cm mehr vorhalten …“oder 14 cm vor die Latschen halten und gar is..!“
Tja, sind schon beneidenswert solche Menschen, die so genau ein Vorhaltemaß berechnen können…
UND JA ! natürlich kann man Vorhaltemaße berechnen.
Man braucht dazu nur exakte Daten ,wie:
Entfernung zum Ziel (der olle Pythagoras !!)
Flugwinkel
Geschwindigkeit des Zieles
Geschwindigkeit der Schrotgarbe und deren Geschwindigkeitsverlust von Mündung bis Ziel
Wenn das alles getan ist, entsteht noch die klitzekleine Frage, wie weit sind den die errechneten Maße optisch zum Korn der Waffe umzusetzen.
Schließlich ist das Ziel in der Luft und da wird das Entfernungssätzen UND das Längenschätzen schon mal schwierg.
Vielleicht hilfts, wenn man als Rechengrundlage den Laufdurchmesser nimmt?
JA geht.
Der verdeckt 30 cm auf 20 Meter. Gell… jetzt is es ganz einfach ?!
So und während Sie jetzt auf der Jagd rechnen, sitzen die Anderen schon beim Entenbraten.
Vergessen wird bei der ganzen Rechnerei eine medizinisch, neurologische Eigenheit :
Wir sehen das Ziel ,oder ein Objekt, niemals dort wo es ist! NIE!
Wir sehen nicht mal die Tür, durch die wir gehen, in Realzeit.
Das was unsere Netzhaut aufnimmt, differiert quasi durch die „Verarbeitung und Transport“
der optischen Daten um 1/10 Sekunde.
Was wir zu sehen glauben , ist das, was unser innerer Computer uns als „Zukunftsbild“ ausrechnet.
So entstehen zum Beispiel auch die bekannten optischen Täuschungen, zu denen es hier feine Beispiele gibt:
optische Täuschungen
besonders anschaulich ist das auf dieser toll animierten Webseite
Verlassen sie sich also auf sich selbst!
Unser innerer Computer rechnet das Vorhaltemaß auf Erfahrungsbasis und der optischen Information aus, setzt das ganze in Bewegung um ,kombiniert dies mit Daten aus dem Muskelgedächtnis, agiert mit erlerntem Anschlag und Schwung und …
…padautz die Ent’ ist tot!
Deswegen ist Flintenschießen eine Tätigkeit, die auf praktischer Erfahrung basiert und nicht am Rechner oder in Büchern gelernt werden kann.
Je mehr geschossen wird, desto mehr Erfahrungswerte werden gespeichert und können mit aktuellen Daten aus der Zieloptik( Auge) in Aktion umgesetzt werden.
Schiesskinos sind wie reale Jagd
Übung macht den Meister !
Leider kann in diesem Land bei weitem nicht soviel geübt werden wie früher.
So wurden ,dankenswerter Weise, immer mehr Schießkinos eröffnet, die eine wunderbare Möglichkeit bieten ,den Schuss auf bewegliche Ziele zu üben.
Bei den heute immer mehr notwendigen Drückjagden ist die auch höchst empfehlenswert.
Doch sollte man sich hüten, dem bewegten Kinobild zuviel Realismus zuzugestehen.
Das Schießen auf unterschiedliche Entfernungen wird hier nur angedeutet !
Alle Ziele laufen auf einer horizontalen Ebene und somit bleibt die Entfernung immer gleich.
Die räumliche Tiefe wird durch das Bild vorgegaukelt.
In Wirklichkeit ist das Ziel nur kleiner.
Selbst der Flintenschuss soll realistisch in einigen Kinos simuliert werden.
Allein auch hier:
Egal was der Film zeigt, das Ziel fliegt IMMER auf einer Ebene.
Kein Tiefenwinkel und damit auch kein wirklicher Lerneffekt für die Jagd.
Das Üben im Schießkino mit der Flinte mag zum Erlernen der Waffenhandhabung taugen, ansonsten sind immer der Freiluftschießstand und reale Ziel zu bevorzugen.
Mit Leuchtkornen lässt sich besser Zielen
Bei den optischen Täuschungen waren wir schon.
Jetzt kommen wir auch noch in das weite Feld der Beutelschneiderei !
Das Korn dient dem Auge nur und ausschließlich, im periphären Sehbereich.
Das Auge nimmt also das Korn war, drängt es aber aus dem Fokus ,der sich auf das Ziel richtet.
Heißt für den Schützen: „Ziel scharf sehen, nicht das Korn“
Zieht das Korn nun z.B. durch einen langen Leuchtstab zuviel Licht, überstrahlt also den Hintergrund, fokussiert das Auge aufs Korn und nicht auf das scharf zu sehenden Ziel. Somit bekommt das Auge falsche Information und der „Zielcomputer Hirn“ rechnet verkehrt.
Das Korn dient dem Auge als zu berechnender Endpunkt eines exakt im Verhältnis zu einem Ziel, zu schwingenden Gegenstandes
Bei schlechten Sichtverhältnissen sollte das Korn erkennbar sein, was eine entsprechende Farbgebung erreicht.
So merke man,dass nicht jedes farbige Korn ein Leuchtkorn ist…!
Zentimeterlange Leuchtstäbe freuen Verkäufer…sind aber ansonsten schädlicher Schrott .
Wer dennoch damit trifft, trifft trotz der Verwendung dieses Unsinnes und nicht deswegen.
Mit Querflinten schwingt es sich besser…weil die Läufe neben einander liegen
Ja, manchmal schon und nein, manchmal nicht.
Das liegt dann immer an der gesamten Gewichtung, der Balance , der Schäftung und dem Gewicht der Flinte.
Niemals an der Tatsache, dass die Läufe nebeneinander liegen und somit geringeren Luftwiderstand haben.
Auch das immer wieder gehörte Argument, dass Sport BDF eine ventilierte Zwischenschiene haben, um sie schneller zu schwingen, ist amüsanter Unsinn.
Die ventilierte Zwischenschiene dient dem „Temperaturmangement“ bei Flinten die hohe Schusszahlen vollbringen müssen.
Um den Luftwiderstand eines 12er Flintenlaufes zu bewältigen benötigen wir 0,00006579 PS
Also …ich trau mir auch das Doppelte zu und werd sicher nix merken…und Sie?
Blei ist Blei….
NÖÖÖÖ is so nich!
Keine Sorge ,nicht schon wieder Weicheisen kontra Blei.
Nur wer denkt, dass alles was in den Hülsen der Patronen steckt, gleich ist, täuscht sich gewaltig.
Der Anteil an Antimon ist ,nach dem Verwendungszweck, unterschiedlich:
Bei Trap sinds 6%,bei Skeet 4 % und bei der Jagdpatronen bei der weniger Brechkraft als Energieabgabe gewünscht ist, sinds nur noch 2 %.
Is das wichtig?
Für manche schon…zum Beispiel wenn festgestellt werden soll, ob Seeadler Splittern vom Büchsengeschoß aufnehmen, oder die Kontamination von schlecht geschossenem und verludertem Wasserwild stammt…
Blei auf Wasservögel ist über Land erlaubt.
Das diesjährige Highlight des „hunting legends“,wird mit Begeisterung weitergetragen und sinnentleert nachgeplappert.
Lassen sie sich nicht kirre machen, Wasserwild heißt Wasserwild weil’s am und auf dem Wasser lebt.
Im Zweifelsfalle dem rechtsstaalichen Ordnungs - Exekutor nachzuweisen, dass der Enterich mal einen Ausflug ins Hochgebirge machen wollte, scheint mir recht abwegig.
Vielleicht ein Spass für Hobbyrechtsanwälte…mir, wäre das zu doof.
Bleiben wir dabei, rechtstreu zu jagen…um so weniger Angriffsflächen haben unsere Gegner.
Kommen wir jetzt zu meinen „all time favorites“ was dämliche Weisheiten betrifft:
Schrotgarben ziehen…
Sicher schon mal beim Ausbilden von Jungjägern gehört…aber sogar schon bei renomierten Tiroschützen, diversen Pullern Land auf – Land ab, und immer wieder von possierlichen Plappermäulchen, die auch noch das dümmste Zeug nachschwatzen , wenn’s denn nur grün verpackt ist.
Kern der intelligenzbeleidigenden These ist:
Man könne durch schnelle Bewegung der Laufmündung BEIM Schuß , die aus dem Lauf austretende Schrotgarbe in ihrer horizontalen Streuung „ziehen“.
Der hirnbefreite Ratgeber verbeispielt das ganze mit dem Gebrauch eines Gartenschlauches, dessen schnelle Hin und Herbewegung ja auch das Wasser horizontal verteilt.
HOSSA ! Da hört man Millionen gegrämter Physiklehrer in ihren Gruften rotieren!
Vielleicht sind’s fehlgeleitete Jugenderinnerungen geronter Gymnasialabbrecher..
…Knaben kennen das Geheimnis des Strahles ja auch aus winterlichen Bubenspielen, in denen Rechtschreibkenntnisse und praepubertärer Harndrang, sowie eine kreative Farbgestaltung des Schnees eine Rolle spielen…
Nun…hier, natürlich beim Schießen und nicht bei den Bubenspielen, gibt’s einen klitzekleinen Denkfehler:
Die Schrotgarbe ist zu klein, zu kurz und viel zu flink, als dass unser Waidmannshansi seine Flintenmündung adäquat so schnell bewegen könnt, wie weiland seinen Pillermann.
Als Eckdaten :
Mündungsgeschwindigkeit 400 Meter pro Sekunde
Länge der Garbe beim Verlassen der Mündung ca. 3cm
Das ist soooo schnellll ! Zu schnell für uns alle!…selbst für die Dampfplauderer und Buabaspitzle…
Großartiges Video davon, auf den famosen Seiten der Firma für Messtechnik KurzzeitMehl
Noch ein feiner Spass aus der Werbeabteilung und den unergründlichen Tiefen menschlicher Selbstüberschätzung:
Die Zündverzugszeit der modernen ultraschnellen Schlosse.
Zugeben, die Zündverzugszeit war ein Problem der Waffenentwicklung als noch Luntenschloß ,Steinschloss, Perkussion und Hammergun das Leben des Flintenschützen bestimmte.
Dann wurd’s aber besser und heute, seien wir ehrlich, heute machts unverzüglich Bum, wenn wir auf den Abzug unserer Flinte drücken.
Kein Warten und kein Zögern, langsam sind wir ja selbst genug…denn da ist ja die
Reaktionszeit des Schützen, …und die ist meist etwas geruhsamer, als die Zeit die zwischen der Freigabe der ersten Spannrast bis zum Zünden der Patrone benötigt wird.
OK, alles messbar …aber eben nicht wirklich nutzbar?
Allein der zweite Schuß , der „follow up“ wäre eine Messung wert, doch auch die ist lässlich,denn der zweite Schuß richtet sich im Zeitablauf immer nach den Ziel und nicht einer “Feuerkadenz”.
Man sagt, dass wahrlich erstklassige Schützen die Vorteile der schnellen Zündverzugszeiten nutzen können.
Dies sei ihnen gegönnt und geglaubt und sie fröhlich zum Beweise ermutigt.
Bietet dies doch wieder herrlich Gelegenheit, auch für kommende Generationen Stammtischlegenden zu bilden, Kunden übern Tresen zu ziehen und der ganzen ollen Physik die lange Nase zu drehen…
…to be continued….
Geschrieben in Bundukis Flintenlehre, Flintenschießen | 2 Kommentare »