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Archive für Oktober 2008

Herbst… Jagd… Bilder…jagdliche Bilderbücher…Booklist Vol 11

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Sich ein Bild von der Jagd machen…
Schwer, gell ?

Zu Facettenreich ,zu umfangreich, zu bunt und auch zu emotional ist das Thema.

Es ist schließlich schon schwer genug , einige wenige passende Bilder zu finden ,die das aussagen, was man über die Jagd fühlt.

Warum so schwer? Weil, zu aller Vielfalt der Jagd, nun auch noch die Vielfalt der Kunst hinzukommt.
Das Medium, also Malerei oder Fotografie, seinen erst mal vernachlässigt.wichtiger ist das, was wir von einem Bild erwarten.
Gefühl, Ausdruck,vielleicht pralles Leben …
Verpackt soll alles in Kunst sein.Doch was ist Kunst, was Kitsch, was gutgemachte Werbung ?

Hieß es in der Beatgeneration davon :”Alles ist Kunst und nichts ist Kunst” , meint Dali :”ICH bin Kunst!” und der Banause spricht: „Hautsach schee is!“
Dann kommen Kritiker und Gelehrte und jeder hat eine andere,möglichst dogmatische Vorstellung von Kunst.
Wer Recht hat?

Na der Banause natürlich!!!

Kunst ist was gefällt!
Denn Kunst ist emotional und persönlich, und somit für Dogmen und Lehrweisheiten gänzlich ungeeignet.
Gerade bei der Kunst rund um die Jagd fällt dies auf ,denn hier wird viel als Kitsch bezeichnet, was bestimmt richtig ist, sieht man Kitsch als eine von vielen Kunstformen.
Kitsch ist ein deutsches Wort und hat keinen gleichen Begriff in irgendeiner anderen Sprache.
Das zeigt, dass allein unsere oberlehrerhafte Volksseele einen solchen abwertenden Kunstbegriff hervorbringen kann,während andere Kulturnationen nur zwischen Gefallen und Nichtgefallen unerscheiden.

Kunst ist, wie Wahrheit, Strömungen und Meinungen, Gefühlen und Zeiten unterworfen.
Sie ist eben menschlich und deswegen über Kritik erhaben .
Wer Fakten braucht, soll rechnen !

Ob Kunst oder Kitsch,… werfen wir mal einen Blick auf Bilder und Bücher mit Bildern, um uns einen kleinen Überblick zu verschaffen.

Von den ersten Höhlenmenschen wurden Bilder überliefert und bis heute erfreute sich der jagende Mensch an Darstellungen seiner Trophäen oder schlicht an Szenen der Jagd.

War in der feudalistischen Jagd zunächst eine Art Berichterstattung über Jagdmethoden gewünscht,so wurde später eitle Selbstdarstellung des jagenden Adels daraus.

In der deutschen Romantik wurden religiöse Motive (Hubertuslegende) mit der Verklärung des “Teutschen Thann” und seines „geweihten“ Königs verbunden und führten letztendlich zur berühmt, berüchtigten Darstellung des röhrenden Hirsches.

Selbst in der modernen Wildfotografie ,scheint man im deutschsprachigem Raum nicht ohne Wildschweine im gelbem Gegenlicht und edle Hürsche im Morgennebel auszukommen.
Dem jagenden Menschen wird wenig Beachtung geschenkt. Man „knipst“ sich auf der Jagd, sonst nichts.

Erst in der Werbung taucht der Jäger wieder auf und wird im Bild- und in den Interessenmittelpunkt gestellt.

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In den USA ging man schon frühzeitig einen gänzlich anderen Weg.
Unverbildet von spießig , miefiger Bürgerkultur, begeistert man sich an Bildern ,die das Pionierleben darstellten.
Jagd gehörte immer dazu…Trophähe,Wild UND Jäger!

Die beiden malenden Cowboys,Jäger, Kriegsberichter und Chronisten Frederic Remington und Charles M.Russel, waren die Wegbereiter einer dynamischen Darstellung und erreichten in Amerika bis heute Kultstatus.
Noch zu Lebzeiten waren sie hochbezahlte Künstler und hatten einen Bekanntheitsgrad , gerade bei der normalen Bevölkerung ,der an Starkult erinnert.

Charles M. Russell: Paintings, Drawings, and Sculpture in the Amon Carter Museum
von Frederick G. Renner

Remington and Russell: The Sid Richardson Collection (Paperback)
by Brian W. Dippie (Author)

Frederic Remington: The Hogg Brothers Collection of the Museum of Fine Arts, Houston
von Emily Ballew Neff

Weitergeführt und natürlich weiterentwickelt wird diese Tradition der Malerei u.a. von:

The Watercolors of Chet Reneson (Hardcover)
by Robert Abbett

und
The Paintings of Eldridge Hardie - Art of a Life in Sport von Eldridge Hardie

sowie Künstlern wie Bob White dem man auf dieser schönen Webseite über die Schulter und in sein Atelier sehen kann:

Eine großartige Sammlung von Jagdkunst wird hier ausgestellt:

After the Hunt: The Art Collection of William B. Ruger (Hardcover)
von Adrienne Ruger Conzelman , Linda S. Ferber , Peter H. Hassrick

Wer Rugers Sammlung betrachtet, wird ganz deutlich sehen, wie weit die Kunst die Werbung (und vice versa) beeinflusst hat.

Waffen und Zubehör mussten in einer bestimmten stimmigen Umgebung präsentiert werden.
Während man bei uns noch monochrome Hintergründe und langweilige Texte (wie sie heute noch in einigen Zeitschriften verbrochen werden) Kunden und Lesern zumutet,war im größten Jagdmarkt der Welt schon früh atmosphärische Dichte und jagdliche Spannung in jeden Bild zu spüren.

Auch die Zeitschriften in den USA übernahmen diese Sichtweise und führten sie von der
plakativ gemalten Darstellung, zur fein komponierten Fotografie.
Egal ob Field and Stream, Sports Afield oder Outdoor Life…alle wetteiferten um die besten Titelbilder.

Beispiele:

Outdoor Life: 100 Years in Pictures
von Outdoor Life Magazine

Die unnachahmliche Dynamik der Bilder, beeinflusste auch die reinen Naturmaler in USA und England,für die Jagd und Wild immer untrennbar waren.

Rodger McPhail: Artist, Naturalist, Sportsman (Gebundene Ausgabe)
von Rodger McPhail (Autor), Ian Alcock (Autor)

Paradise Lost: Paintings of English Country Life and Landscape, 1850-1914 (Gebundene Ausgabe) von Christopher Wood

Selbst die typisch englische Kunstform,der Tierdarstellung wurde lebendiger und verlor die steife Ansicht der Biologiebücher

The Grouse: Artists’ Impressions
von Keith Sykes, Simon Gudgeon und Ben Hoskyns

The Woodcock: Artists’ Impressions von Simon Gudgeon , Rodger McPhail; Alastair Proud; Jonathan Sainsbury (Editor), Keith Sykes; Owen Williams

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Fotografie

Um Natur,Wild, Jäger und Waffen zu fotografieren und so abzubilden, dass gegenseitiger Bezug und Realität gegeben ist, bedarf es intimer Kenntnis von allen Motiven und den handwerklichen Vorgehensweisen in den Professionen Fotografie UND Jagd.

Waren die ersten Fotografen froh überhaupt etwas abbilden zu können, wuchs der Anspruch mit dem technischen Fortschritt des Fotogerätes.

Vielfach ging bei wachsender technischer Perfektion, die emotionale Größe des Bildes verloren.
Dann kam Ansel Adams und brauchte keine Farbfilme und pfiff auf Ektrachrome.
Niemand stellte die amerikanische Landschaft so dar, wie er .
Ein, bis heute, unerreichter Meister.

Ein winziger Einblick und verführerischer Appetithappen:

The Portfolios of Ansel Adams (Taschenbuch)
von John Szarkowski und Ansel Adams

Natürlich von Adams beeinflusst, aber doch eigenständig und besonders geschmackvoll (auch durch die Rezepte)
Moderne Farbfotografie von Wasserwild in einer grandiosen, einmaligen Landschaft:

Vanishing Paradise: Duck Hunting in the Louisiana Marsh
von John R. Kemp und Julia Sims

und Beispiele aus den Bergen:

Visions of Elk Country: A Celebration of the Rockies in Word and Image
von Lance Schelvan

Von der Insel und über eine der ältesten Jagdformen dort, ein Versuch das ganze fotografisch zu beschreiben:

Foxhunting: A Celebration in Photographs
von Kate Green

Wer nun seine alte analoge oder die neue digitale Kamera rausholt, um selbst zu probieren, dem sei empfohlen, sich in einem der vielen Fotobücher und im Internet Anregungen zu holen..
Ein von der amerikanischen Sichtweise beeinflusstes Buch ist :

The Orvis Guide to Outdoor Photography
von Jim Rowinski

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Wer Spass an Waffenfotografie hat und es selbst versuchen möchte, dem sei ein Blick in dieses Buch empfohlen:

The Peacemakers von R.L.Wilson
Hier wurde von dem preisgekrönten Fotografen Peter Beard das Objekt nicht vor langweiligem Hintergrund präsentiert, sondern hier „lebt“ jede Waffe in ihrer eigenen, sorgfälig komponierten, Umgebung.

Ein moderner Adept dieses Stilmittels findet sich mit einigen seiner Bilder hier:
Ichiro Nagata

Menschen mit Waffen,Motivation,Hintergründe erfährt man in diesem Buch ,zusammen mit großartigen Bildern!
Armed America

Lassen Sie sich in die Welt der Bilder entführen und probieren Sie selbst aus, wie Jagd darzustellen ist.

B

PS
Vielen Dank für die Anregung zu diesem Thema, an den „getreuen Eckehard“ aus dem flachen Land..der die Genüsse der Gaisburger Marsch hoffentlich bald kennenlernt!! ;)

Verbieten,Verbiegen,Verbiestern!!!…Neid, Dummheit und die Folgen.

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Es scheint mal wieder Zeit zu sein…
Selbstladebüchsen und Tarnkleidung werden von den einen für Drückjagd und Ansitz rausgekramt,Selbstladeflinten für die Wasserjagden flott gemacht… und lösen bei anderen sofortigen Aktionismus aus.
Verdammt wird solches Teufelszeug in Internetforen und Zeitschriften.
Begnügte man sich in letzteren bisher, mit dem Abdruck von peinlich formulierten Leserbriefen, greift man heute frontal an und wettert gegen „Auswüchse“….
Liegt’s an den ausgebliebenen Großanzeigen der Hersteller , oder glaubt man dem letzten hinterwäldlerischen Traditionsjockeln noch einen Gesinnungsgefallen schuldig zu sein, bevor der sein Abo auch noch kündigt?

In den Foren von Jagd und Sport, wird von Tradition der Jagd und Chancengleichheit des Wildes gestümpert…obwohl dabei geistig regere Menschen, eher schmunzelnd den Kopfschütteln…
…weil sonst der Faustkeil als Jagdwaffe noch in Gebrauch wäre…
…und nur blonde, blauäugige, 2m-Hünen mit Doktorentitel die großen 1A Hirsche erlegen könnten …der Rest wäre bei Herrn Darwin aus der Warteschlange gepurzelt.

As time goes by…

Die Welt dreht sich und was heute Innovation ist , wird morgen alltäglich sein.
Eine, zugegebener Weise, banale Einsicht, galt sie doch auch für alle der hier angeführten „Aufreger“ der vergangenen Jahre und Dezenien:

Nachtsichtgeräte
Xenonleuchten
Leuchtpunktoptiken
Entfernungsmesser
Funkgeräte
Handys
Selbstladeflinten
Selbstladebüchsen
Vorderschaftrepetierer
Kurzwaffen
Schalldämpfer
GPS
Bleifreie Munition
Kunststoffschäfte
Tarnfarbene Kleidung
Blaze Orange Kleidung
BaseCaps
Elektronische Gehörschützer
Einhandmesser
Ergonomische Schäfte
Bunte Schießwesten
Bewegungsmelder
Video/Wildcams
Vorgefertigete Jagdschirme…..
US Kaliber (sogn.Besatzerkaliber)
Wechselchokes
Magnumkaliber
Synthetisches Waffen-Öl
Offene Visierung (das Schießen und Treffen damit)

Wiederlader, Sportschützen, Auslandsjäger, ausländische Jäger, Bogenjagd und Kurzwaffenjagd

Und last, but not least: Frauen auf der Jagd ;)

Typisch für die deutsche Jagd?
Die war mal bekannt dafür, fortschrittlich und neuzeitlich zu sein, ein hervorragendes und demokratisches Ausbildungssystem in einem hochindustrialisierten Land geschaffen zu haben ,das einen demokratischen Zugang zur ehem. feudalen „Freizeitbeschäftigung Jagd“ ermöglicht.
Die deutsche Waffenindustrie war und ist stolz auf ihre Erfindungen und Einfallsreichtum.
Militärische Vergangenheit haben alle Waffen, ob’s ein 98er oder Selbstlader aus Oberndorf ist.

Doch für einige wenige, besonders laute ,scheint die Jagd in eine bewaffnete Traditionsveranstaltung gleichgesinnter, mutiert zu sein ,aus der man alles Neue und auch alle Unerwünschten, mittels eines verquasten Weltbildes rausmendelt.
Da hilft’s schon mal, wenn man Gegenstände und Bekleidung als Indiz für unwaidgerechtes Verhalten, bösen Willen,kriminelles Gebaren und Mundgeruch anführen kann.

Die Auseinandersetzung mit dem Gegenstand, z.B. der Selbstladebüchse ist unerwünscht, weil sie eigenes Kompetenzdefizit schnellstens entlarven würde.
Ja, sogar der Gebrauch des angeblich gesunden Menschenverstandes, in einem Argument wie:
„ Eine SLB hat aber nur max. 3 Schuß und in den Repetierern werden 5,6 und bis 10 verwandt“
wird als Erbsenzählerei der „Totengräber der deutschen Jagd“ abgetan.
Besitzer von unbequemen Gegenständen wird fluggs unterstellt,sie seinen dermaßen labil,dass allein der Besitz z.B. einer SLF sie zum Krankschießer und Gesetzesbrecher mache.
Seelenlose Gegenstände veranlassen emotional kipplige Waidgenossen zu ungezieltem Dauerfeuer und hinterlassen emotionale Wracks….GOIL !!! …wie bei Buffy im Banne der Dämonen !
schießende Quälgeister,ballernde Mutanten und blutgierige Esotheriker ?!
…oder doch bloß haufenweise die Hybris der Dummheit ?

Außen vor bleibt die Lebensweisheit, dass nicht Dinge Taten begehen, sonden Menschen handeln .

Die eigene Vorliebe, Angst, Unsicherheit oder Labilität, wird auf andere Menschen projeziert.
Intoleranz geifert durch die Medien,die übelste Form von Menschenverachtung.

Lange hat’s gebraucht, bis so grauenvolle Traditionen und Gebräuche wie das „Hautgout“,
oder das Auswischen des Wildkörpers mit Blättern als Schwachsinn entlarvt wurden.

Bedauerlicherweise hat sich dergleiche Fortschritt noch nicht durchgesetzt, wenn’s darum geht :
„Begrüßungsschnapserl aber bitte nur waidgerecht mit links, Aufwärmcognak,Schüsseltreibenbier und dann anständig tottrinken und natürlich selbst nach Hause fahren!“

Noch mal gefragt: Alles typisch für die deutsche Jagd?

NEIN – NEIN - NEIN !!!Die deutschen Jäger sind eben nicht so!

Aber typisch für ein paar ewig Gestrige, die ihre intellektuellen,charakterlichen und fachlichen Defizite hinter einem Jagdbild verbergen wollen ,dass so NIE stimmte.
Keineswegs die Mehrheit, übertönen sie aber mit lauten Internetposaunen und Hörnerklang alle, die um Kompetenz ,Fortschritt, Weiterbildung und öffentliche Anerkennung ringen.

Schlimm deswegen, weil Keile aus Zwist ,Diffamierungs- und Diskriminierungsangst in eine kleine Gemeinschaft implantiert werden, die auf Einigkeit dringend angewiesen ist.

Da mag der eine oder andere Sportschütze grinsen und glauben, er sein besser dran.
Weit gefehlt lieber „Sportsman“ !

Ich darf erinnern an:

Vorderlader
Compoundbögen
Großkaliber
IPSC
PPC
Westernschießen
Unterhebelrepetierer
Selbstlader
Supermagnum
Doppelmitgliedschaften
Jagdparcourschießen
ZZ-Schießen
KK – IPSC
Paintball
Dopingkontrollen
Longrange
Silhouetten schießen
Grüne Schießwesten
Pumpguns
Pepperpopper
Schießkino
Kunststoffmagazine
Benchrest
Hollowpoints
Kompensatoren

and last, but not least: Frauen auf dem Schießstand ;)

Auch dort erheben sich immer wieder Stimmen von Funktionären , die anderen Ihre sportliche Gesinnung absprechen ,weil offensichtlich zuviel Spass am Stand herrscht.
Da wird teutonischer Leistungswille (zähes Leder, Kruppstahl und Windhund…etc.) olympischer Geist und die „heilige deutsche Sportordnung flacher Geiste“ beschworen , weil man schlicht anderen ihren Spass nicht gönnt.

Besonders hinterhältig erscheint mir das Ganze, wenn ich sehe, dass in beiden Gruppen, nicht nur der Hang zum vorauseilenden Gehorsam, also dem duckmäuserischen Adelsstand des Kleinbürgers, ausgeprägt ist,…sondern wenn anderen auch noch potentielle Unlauterkeit oder geplanter Gesetzesbruch unterstellt wird.
So werden aus Schalldämpfern , Nachtoptiken und Scheinwerfern ganz flott Wildererwaffen…
Und hochpräzise Hollowpoints mutieren zu Copkillermunition, IPSC zum Killertraining und Westernschießen zur Verführung zu ungesetzlichem Spass am Schweinefuß.

Die Folgen…
Alle diejenigen, die uns ans Hobby, an die Passion oder nur an unseren Freizeitspass wollen, erhalten so aus unseren eigenen Reihen Steilvorlagen ,die kein parlamentarischer Hinterbänkler sich entgehen lässt.
Beim Hang unserer Volksvertreter zu hektischer Anlassgesetzgebung, liefern wir so, für den Fall der Fälle, beste Munition.

Die Lösung:
Den einen sei der Spruch von Dieter Nuhr ins Stammbuch geschrieben:
„einfach mal die Schnauze halten!“

und wir sollten uns erinnern an:
„Was Du nicht willst, das man Dir tu,….das verbiet auch keinem anderen“

Bunduki

Enten ohne Grenzen ?…ducks unlimited

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Jetzt wirds wieder Zeit die Entenflinte rauszukramen und sich auf spannnende Begegnungen mit den Flugkünstlern zu freuen.

Einen Einblick in eine der faszinierensten und erfolgreichsten Organisationen ,die sich mit Wasserwild und speziell den Enten beschäftigen, findet man bei :

DUCKS UNLIMITED

Biotopschaffung und Wasserwildhege, Öffentlichkeitsarbeit für die Jagd und permanente Fortbildung der Jäger, haben sich Ducks Unlimited auf die Fahnen geschrieben.

Erfolgreich sind sie und lernen können alle Jäger und Naturschützer überall auf der Welt von dieser amerikanischen Organisation.
Feine Videos z.B über die Handhabung der neuen transportablen “Duckblinds” die hier bei uns nun auch schon angekommen sind und natürlich sofort als Liegestuhl des Antijagdteufels verdammt wurden ….
Ach ja…unsere lieben Alleswisser mit der Hirschgravur an der Sesselbacke…nicht informiert, ist eben auch borniert :)

oder Tips zum Trockentraining für die Entensaison…natürlich nix für diejenigen die das ganze Jahr über üben…aber andere solls auch geben. ;)

Bunduki

noch’n blog….Jason’s Sporting Clays Blog

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Beim Schnüffeln durchs Internet findet man immer wieder mal was neues!

Hier ein Blog aus Kalifornien ,mal wieder von einem (der wenigen), der mit Begeisterung , viel Enthusiasmus und OHNE Werbung über den Flintensport schreibt.

Als Start gleich ein Interview mit dem bekannten Schützen Ben Husthwaite.

Jason’s FITASC/Parcours de Chasse and Sporting Clays Blog

für alle die gerne übern Tellerrand gucken !

Bunduki

Gedrucktes…seltenes, verstaubtes und …preiswertes?

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Interessante Bücher gibt’s sooo viele.
Doch leider sind gerade die älteren Werke nur noch antiquarisch erhältlich.
Das ist nicht recht günstig und manchmal auch recht enttäuschend, wenn so ein alter ,dringend gewünschter Schmöker „mehr als nur angestaubt riecht“ und dann auch noch aufs Budget drückt.

In vielen Themenbereichen ist es das gleiche Leid…
Kluges ,witziges, lehrreiches und manchmal einzigartiges verschwand über die Remitentenkiste in der Vergessenheit.

Aber es gibt Hoffnung.
Immer mehr Verlage bieten Reprints alter Klassiker auch ausserhalb der literarischen Klassiker.
Sehr rührig ist dabei der Verlag Kessinger Reprints

In bescheidenem Einheits-Cover bringt dieser Verlag auch ganz besondere Leckebissen für Flintenschützen auf den Markt.

Ein Buch dass ich gerade gelesen habe ist :
Skeet and How to shoot it von Bob Nichols

Hochinteressant und auch noch überraschend amüsant geschrieben.
Eine Beschreibung einer Sportart aus den 30er Jahren.
Damals liebe Freunde ,erfüllte Skeet dieselben Rolle,die heute der Parcousr erfüllt.
Eine neue Sportart ,die mit großer Begeisterung beschrieben wird und der (zurecht) eine große Zukunft vorausgesagt wurde.

Viele kleine und große Informationen birgt das Buch…
So eine drollige Statistik ,über die verwendeten Waffen zur damaligen Zeit:
z.B. wurde 1939 in den großen Wettbewerben im Skeet 57,1 % SLFs benutzt !!!
22,5 % benutzten die „vermaledeiten Pumpguns“, 8,2% Doppelflinten und alberne 8,8% das heute einzig wahre :die BDF.
Schon witzig, gell ?
Was würden wohl da unsere journalistischen Traditionsbewahrer sagen ,die uns Jägern die Kurzwaffen,Slfs,Tarnkleidung und eigen Meinung verbieten wollen …?
Gar nix vermutlich…da ja Blicke übern nationalen und zeitlichen Tellerrand ebenso tabu sind ,wie eine vom dumpfnivelierenden Stammtisch abweichende eigene Denkweise.

Auch Schießmethodik und Methoden kommen nicht zu kurz, werden aber von Bob Nichols bei weitem nicht so toternst genommen,wie sie heute von den „Propheten der Flinte“ gepredigt werden .

Einfach mal auf der Seite des Verlages nach den Interessengebieten suchen…


Bunduki

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