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13.7.2008 von Bunduki.
Fotos vom Lone Canadian aus Hirtenberg von der EM 2008
Storefront > Euro2008 > gallery
Ergebnisse
mal sehen wie lange es dauert, bis Fitasc und Co das ganze online bringen…
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11.7.2008 von Bunduki.
Einige Leser konnten mit dem Begriff “ghost ring” Visier nichts anfangen,der im zusammenhang mit den Pumpflinten fiel.
Deshalb hier nochmal ein kleiner Ausflug in die Welt der Slugs, Pumpen und Schweinejagden in den Cinque Terre.
Verständlich,denn es handelt sich um eine Visierung, die eben nicht fürs klassische Flintenschießen gedacht ist,weil sie die Konzentration/Fokussierung des Auges auf das Korn voraussetzt.
Beim Visualisierungsvorgang des Schrotschusses (auf ein bewegliches Ziel) ist Fokussierung aufs Ziel Voraussetzung, um zu treffen .
Beim praktischen Schießen von Flintenlaufgeschossen u.ä.,die i.d.Regel unter Stress möglichst schnell, auf einzelne oder multiple statische oder sehr langsame Bodenziele verschossen werden, hat sich die “Ghost Ring” Visierung durchgesetzt.
Hierbei bildet sich die Ziellinie Ziel-Korn-Lochkimme(Diopter) Auge wobei die Fokussierung auf dem Korn stattfindet.
Die Lochkimme ,also das Ghostring sight, wird nur noch schemenhaft,quasi als Geist wargenommen.
Der Dicke Vorteil dieser Visierung gegenüber konventionellen Kimme-Korn Gestecken ist :
Das Auge steuert unbewusst die Haltung der Waffe,sodass das Korn mittig im “geisterhaften ” Kreis gehalten wird.
Damit ist eine sehr schnelle Zielerfassung und präzises Schießen möglich.Darüber hinaus ist das Zielumfeld bis in die Periphärie sichtbar,da mit beiden Augen gezielt wird.Auch ist das “Sehen durchs Feuer” famit möglich und entsprechende Folgeschüsse oder/und die ununterbrochene Zielkontrolle einfacher.
Eine geniale Möglichkeit,, schnell das Ziel zu erfassen und kontrolliert zu beschießen.
Es wird sowohl auf Flinten, wie auf Büchsen verwandt.
In der Regel genau justierbar .Bei einige Modelle sind sogar die Lochdurchmesser an die Sehgewohnheiten und Fähigkeiten (Alter)des Schützen anzupassen.
Das Ghostring wurde vor Jahrzehnten vom Combat Papst Jeff Cooper wiederbelebt und gilt heute als Non Plus Ultra des praktischen
Schießens ohne optische Hilfe (ZF / POINT).
Unabhängig von Strom und Linsen,teilweise mit selbstleuchtenden Tritiumeinlagen versehen, ist es sogar dämmerungstauglich und so fast unersetzlich für all diejenigen die ihre Flinte unter ernsthaften Bedingungen ( Verteidigung,jagdl.nachsuchen) einsetzen.
Ein Hersteller von vielen,aber sicher keine schlechte Wahl:
Wilson Combat
Und um wieder Anschluß an die “normalen Flinten zu finden:
Bei meinen italienischen Freunden werden diese Visiere immer beliebter und aus ihren Selbstladeflinten damit recht akurate Schweinchenkiller.
Denn auch auf ganz normale SL-Flinten kann man ohne viel Aufwand solche Visiere temporär befestigen.
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8.7.2008 von Bunduki.
Nach dem Pumpgun-Artikel will ich nun auch mal ein wenig begleitende Literatur zu den angerissenen Themen vorstellen.
Eine Menge halbprofessioneller Autoren beschäftigt sich leider ebenso halbherzig, wie halbwissend, mit dem Thema Selbstverteidigung per Flinte, sodass es nicht verwundert, wenn das dumme Zeug, welches in den Köpfen der nichtschießenden Laien durchs TV implantiert wurde, bei den Waffenbesitzern durch noch größeren Blödsinn ergänzt wird.
Martialische Selbstdarsteller deutscher und englischer Zunge sind seit Jahren emsig dabei, ihr eigenes Image hochzuschreiben, auf Kosten seriösen journalistischen Selbstverständnisses.
Hier nun einige wenige Profis die durch ihrer Vita keine Selbstdarstellung benötigen.
Doch eine Warnung:
Einge diese Bücher sind nicht unterhaltsam,nicht nett und manchmal recht unappetitlich.
Sie beschäftigen sich nicht mit Spass an der Flinte, sondern mit dem Waffeneinsatz in den tragischten Situationen ,die es für einen Menschen geben kann.
Ein Sportler kann nichts daraus lernen, kein Waffensammler bekommt dadurch Anregungen.
Massad Ayoob trainiert,lehrt und berät Profis wie normale Bürger
StressFire II - Advanced Combat Shotgun
Der Klassiker unter den Büchern über defensives Flintenschießen ist:
The Farnam Method of Defensive Shotgun & Rifle Shooting
von John S. Farnam
Einer der besten Schießlehrer mit praktischer Erfahrung in Militär,Polizei und als Lehrer
Ist mit Sicherheit Clint Smith von der ThunderRanch Schießschule in Oregon.
Seine DVDs sind eine Fundgrube für sichere und effektive Waffenhandhabung in Extremsituationen und machen vor allem mit den Urbanlegends Schluß, denen seit S.F.Hübners Zeiten die “combatgemeinde” in DE huldigen.
Defensive Shotgun DVD
Ab hier nun Schluß mit “the dark side” und nun gehts wieder hin zum leichteren Lesestoff:
Wer sich für die Technik und Geschichte der Vorderschaftrepetierflinten interessiert, ist mit diesen Büchern gut bedient:
A Collector’s Guide to United States Combat Shotguns
von Bruce N. Canfield
U.S. Winchester Trench&Riot Guns: And Other U. S. Combat Shot Guns
von Joe Poyer
Combat Shotguns (Greenhill Military Manuals) von Leroy Thompson
Die technisch interessierten Bastler und Hobbybüchsenmacher, sollten sich ein großartiges Werk ins Regal über der Werkbank stellen:
Jerry Kuhnhausen: the Remington
Ein tolles, professionelles Buch in dem ALLE Arbeiten rund um die Rem 870 detailiert beschrieben werden.Ein Muss für jeden Büchsenmacher, der es sich bei uns mit dieser Waffe beschäftigt und dazu Serice anbieten will.
Und zu guter Letzt noch einige Bücher zum Thema Bären,denn dies scheint viele Nordlandreisende zu beschäftigen..
Eines der besten und ohne Zweifel professionellsten Werke zum Thema Angriff durch Bären, stammt von Professor Stephen Herrero
BÄREN: Jäger und Gejagte in Amerikas Wildnis
Etwas weniger wissenschaftlich, aber ebenso „down to earth“, spannend und unterhaltsam
…eine tolle Lektüre für Reiseplaner und Couchpotatoes:
Die Bücher von Larry Kaniut
Kein Bruno,kein Knut, kein Kuschelbärli…aber auch keine carnivoren Monster und „Problembären“.
Mit diesen Büchern wurde schon der Begriff Problembär ad absurdum geführt als ein bayrischer Ministerpräsident noch im Bahnhof ins Flugzeug einchecken wollte, um irgendwo anzukommen, wo er eigentlich gar nicht hinwollte….nach ähähääää Brüssel?
Bärige Kompetenz
Wie Menschen von Bären fasziniert werden können und wie die Leute in „the last frontier „ ticken,schildert ein spannendes Buch von Lynn Schooler
Die Spur des blauen Bären
Ein Überblick über Wildnisartikel des kultischen Alaska magazins gibt’s in dem tollen Sammelband
The Last Frontier von Jill Shepherd.
…aber vorsicht…macht Laune die Koffer zu packen, sich eine Pumpgun zu kaufen und in die Wildnis zu ziehen.
Nun, so schließt sich der Kreis von ernsten Themen zur Lebensfreude und macht hoffentlich ein wenig Lust aufs Schmökern und natürlich aufs Flinteschießen…. und eventuell aufs Reisen (bei dem Dollarkurs!)
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8.7.2008 von Bunduki.
Pumpgun, Vorderschaftrepetierer, Slideaction, Tromboneaction… und die Schimpfnamen wie Wichsflinteflinte, Killerposaune usw. kennt man auch alle.
Keine andere Waffe polarisiert so, wie die Waffe mit den vielen Namen.
Keine andere Waffe provozierte wider ihrer technischen Eigenschaften dermaßen widersinnige Gesetze.
Keine zivile Waffe ist in dermaßen vielen Ländern völlig sinnlos verboten.
Keine Waffe ist so bekannt …jedes Kind kennt sie aus der Glotze und jeder Laie innerhalb und außerhalb des türstehenden Ghettos weiß natürlich, dass es eine „voll krasse Gangsta knarre“ ist, die Lastwagen umwirft und Aliens aus ihrem Schiffen katapultiert.
Keiner Waffe wurde von Film und TV so idealisiert, dass sogar Politiker die special effects
der Drehbuchautoren für Realität halten.
Keine Waffe (und ihr Besitzer) wird auf deutschen Schießständen so weit diskriminiert und diskreditiert wie der Vorderschaftrepetierer…und das sogar von seinen eigenen „Kameraden“.
Keine Waffe, die im Polizeialltag universeller ist als sie.
Keine Waffe die so oft nicht-lethale Munition verschiesst und Mensch und Tier somit nicht gefährdet wie sie.
Keine Waffe, der mehr Menschen ihre Sicherheit und die ihrer Familien anvertrauen als sie.
Keine Waffe, die allein aus ihrer Erscheinung oder ihrem Image dermaßen abschrecken wirkt, und somit meist gar nicht zum Einsatz kommt.
Und genau darin liegen Schwäche und Stärke dieser Waffe.
Im Gegensatz zu unseren Sport und Jagdwaffen konnte die Pumpe ihre militärisch, martialische Vergangenheit nie ablegen, weil eben diese Verwendung bis zum heutigen Tage nicht endete.
Die Pumpgun ist im Gegensatz zu unseren BDF’s eben kein reine Zivilwaffe, deren einziger Zweck der Spass am Sportschießen oder der Jagd ist, sondern wird eben auch weiterhin als Angriffs- oder Verteidigungswaffe benutzt.
Die Pumpgun erfüllt unverfälscht die klassische Definintion Waffe und entspricht politisch unkorrekt absolut dieser Intention.
Von diesem „Makel“ ist sie nicht frei zu machen und jeder der sich mit ihr abgibt, sei es der IPSC Sportler, der Tontaubenschütze, der Sammler oder Jäger werden sich genügend unsachliche Kommentare zu seine Waffe anhören dürfen.
Der Schwarzwildjäger der im Mais nach der angeschweißten Sau sucht ebenso, wie der Krähenjäger in Tarnklamotten im Schirm.
Der Gesetzgeber kommt auf immer neue alberne Tricks, diese Waffen zu dämonisieren und Bürger die solche Waffen besitzen in die Nähe von Staatsfeinden zu rücken.
Die verlogenen Sprachregelungen die uns die eigenen Verbandsgötter und leisetretenden
Lobbyschmeichler auferlegen wollen,schaden mehr, als sie helfen.
Und , liebe Freunde, dies ist nicht nur in Angies Schlummerland so!!!
Auch die freien USA verbieten kurze Pumpguns unter16 Zoll bei Büchsen und 18 Zoll bei Flinten LL.
So was ist dort sogar ein Bundesverbrechen! Nicht gewusst, gell !
Wie kommt diese Ambivalenz von Hass und Vertrauen.
Drei Gründe sprechen dafür:
Einmal unsere Abhängigkeit von Pseudoinformation aus Film, Bildzeitung und den Betroffenheitsdackelaugen unserer Nachrichten Sprecher/Innen.
Wir glauben eben doch alles, solange wir nur Papst oder Fußballweltmeister der Herzen sind.
Zum anderen sind diejenigen ,die mit besonderem Hass auf Pumpguns und ihre Besitzer losgehen, diejenigen, die sich eben nie mit dieser Waffe und ihren Anwendungen auseinandergesetzt haben. Dies gilt für gutmenschelnde Politiker ebenso, wie für Lodenpäbste mit dem Plesshörnchen oder Funktionäre im Austragshäusl der Wirtschaft.
Der dritte Grund liegt in der Vergangenheit und der Gegenwart dieser Waffe.
Die Ursprünge der Waffe waren eindeutig militärisch und polizeilich.
Die ersten Winchesterflinten wurden fürs Militär gebaut und fanden im zivilen Markt kaum Anhänger.
Als die ersten Soldaten mit der Pumpgun als „riotgun“ im Philppinenkrieg und als Grabenwaffe im WK1 zu tun bekamen, war ihr Ruf gefestigt.
Als in den 20er Jahren mehr zivile Versionen für Jäger auf den Markt kamen , ging ein Aufschrei der Empörung durch amerikanische Waffenzeitungen.
Man wollte keine Militärwaffe, fand sie unsportlich, hässlich, gefährlich und…na den Rest kennen wir aus unserer Gegenwart.
Die Einfachheit und die geringen Herstellungskosten setzten sich aber durch. Gepaart mit
Zuverlässigkeit der reinen munitionsunabhängigen Mechanik und der adaptionsfreudigkeit der Amerikaner, wurde die Pumpe zum Erfolgsmodell.
Welcher Waffe würde man Tricks zumuten wie den der “Karawankenslugs”.
Durch kleine Einschnitte wird aus eiuner Schrotpatrone ein Notfall Flintenlaufgeschoß.Nichts was man der edlen Querflinte zumuten will,was aber schon vielen Piloten und Gestrandeten das Leben rettete..weil Sie auf ihre Pumpe vertrauten.
Gravierte Edelstücke und hochwertige Trap-und Skeetmodelle belebten den Markt und bald wurde dieser Waffentyp zum Amerikanischen Flinte per se.
Die Edelmodelle sind Sammlerstücke,Gravuren schützen nur vor Wertverfall…heute liebt man es funktionell.
Noch heute ist die Slideaction DIE Flinte mit der die ersten Schritt im Flintenleben gemacht werden ,die Waffe die „first blood „ dem jungen Jäger bringt, aber vor allem, die Waffe die Menschen aller Hautfarben und Gesellschaftschichten Sicherheit gibt.
Dies, weil sie eben nicht hochgradig getunt werden muss, um diese Aufgabe zu erfüllen.
Dennoch hat die Industrie ein gewaltiges Angebot an Tuningteilen, deren Sinn oft nur im Umsetzung von Marketing besteht.

Die Einfachheit in der Mechanik und die idiotensicher Handhabung, sind für alle Leute ideal, die sich in Notsituationen gegen Mensch oder Tier wehren wollen.
Wie ideal die Waffe ist , hier exemplarisch am Beispiel Alaska gezeigt.
Dort, in meiner „beinahe Zweitheimat“, gibt es schlicht keinen Haushalt in dem die Pumpe nicht zum Alltag gehört.
Die Waffe ist allgegenwärtig und Synonym für den Begriff shotgun /Flinte.
Sie ist so selbstverständlich, dass sich in Nagleys Store in Talkeetna nur die Touristen wundern, warum zwischen Wurst, Aspirin und Dosenobst, auch noch einige Pumpen zum Verkauf stehen.
Auch guckt keiner zweimal hin, wenn an ATV,Bike oder im Truck eine mehr oder weniger gebrauchte Shotgun hängt.
Merkwürdige Blicke zieht nur derjenige auf sich, der ausserhalb der „Combatfishing-Zeit“ auf Kenai ,wenn der gute Lachs steigt und die Kenner fischen, jemand mit Fliegenrute und OHNE Pumpe auf dem Rücken im Wasser steht. Da fühlt sich auch der Gamewarden zu einer kleinen Ermahnung zu etwas mehr „hardware“ gemüssigt.
Ihre Flexibilität und Robustheit macht sie zur idealen Überlebenswaffe. Kein Boot und kein Bushfliger legt ohne ab.
Warum? Weil Bären dort nicht „Bruno“ sondern generell „darn Grizz’ „ heißen,… die Menschen gelernt haben, mit ihnen zu leben, sich aber auch vor Ihnen schützen müssen.
Mr. Ursus Arctus Horribilis, trägt seinen Namen zurecht und hält sich für den Herrn des Landes…was er unzweifelhaft auch ist…
Mit seiner wesentlich kleineren, aber auch wesentlich frecheren schwarzhaarigen Verwandtschaft, würde er das Leben dort für uns Menschen erheblich erschweren und sich selbst über kurz oder lang aus der Nahrungskette mendeln.
Da nun aber jeder sich wehren kann, ob der Omnipräsenz der ollen Pumpe, lernen die Bären ihre Grenzen und vermeiden so ihre Ausrottung. Wiedersprüchlich… aber es funzt…
Was nun die offiziellen Seiten dazu sagen:
Alaskas bears
Zitat:
Fight any bear that follows you or breaks into a tent or building. Fight any black bear regardless of circumstances.
A .300-Magnum rifle or a 12-gauge shotgun with rifled slugs are appropriate weapons if you have to shoot a bear. Heavy handguns such as a .44-Magnum may be inadequate in emergency situations, especially in untrained hands.
Im Paradies der Polarbär-Beobachtung in Churchill ,Manitoba,Canada sieht es ähnlich aus.
Die Pumpe ist im Haus die letzte Wahl, wenn der wilde Knut mal etwas Burgerfleisch haben will. Draussen vor der Tür patrouliert die Polar Bear Patrol mit der Stainless Pumpe zwei Schuß Gummi und zwei Schuß Knall ….der Rest im Mag ist „serious bussiness“.
Und wer glaubt, dass Nordamerika weit weg ist …es gibt auch europäische Gesetzgeber die nichts gegen Waffen aber was gegen ungehörige Carnivoren haben:
Wandertag in Spitzbergen
Robust, einfach und ohne Probleme selektiv mit unterschiedlichster Munition zu laden .
Nicht nur beim Schutz gegen wilde Tiere ist so was nützlich.
Bedauerlicherweise sind diese Vorteile auch gegen kriminelle Subjekte notwendig.
Der Vorderschaftrepetierer ist bei uns Jagdwaffe bei der Krähenjagd, der Nachsuche und dem kritischen Fangschuß .
Dort wo man sich den Luxus des vollen Waffenschrankes nicht leisten kann oder will, muss eine Waffe für Flugwild, Truthahn und Rotwild ausreichen und muss auch für den Schutz von Heim und Familie genügen.
Die Industrie schuf aus diesen Gründen die Combo Angebote mit Wechselläufen als Option oder Set.
Lange, kurze,gezogene und paradoxe Läufe.mit Schienen,Visieren,chokes und Porten…alles ist zu haben
So wird aus der Jagdwaffe mit einem Griff der Verteidigungsspezialist.
Wie damit umgegangen wird, darf in einigen Ländern jederman lernen.
Bei uns ist dies anders… wo kämen wir auch hin, wenn jeder so was lernen dürfte?
Beispiel gefällig : ThunderRanch
Diese Schießweisen sind nicht mit dem Flinten IPSC oder den Speedflinte Disziplinen zu vergleichen, welche bei uns recht abgeschwächt in Sportordnungen aufgenommen wurden.
Unser Sportschießen mit Repetier-Flinten nimmt den gleichen Weg, den schon die Kurzwaffenvariation des IPSC, Biancchi etc genommen hat.
Ein Tuning- und Materialzirkus, um in schlecht belüfteten beengten Schießkellern einen Hauch des praktischen Schießens zu erahnen…weitab von Öffentlichkeit,Spass am Improvisieren und immer schön unter der Kontrolle des vorauselenden Gehorsams der Funktionsclique .
Fantasie im Ablauf und Variationen im Parcoursaufbau werden vom Gesetzgeber ausgebremst…Schade, denn es macht viel Laune !!
( natürlich nicht mal halb soviel Spass, als wenn sich die Ziele simultan durch die Luft bewegen…)
Was die klassische sportliche Nutzung angeht, so bleibt der Pumpe in den USA der Einsteigermarkt der Juniorenprogramme,dann aber ist Schluß mit Sport.
Die großen Hersteller setzen nicht mehr auf Trap und Skeetmodelle,denn da haben die BDFs und SLFs eindeutige Vorteile.
Es mag ja immer wieder mal ein Rudimentärdenker mit der Combatpumpe auf dem Skeetstand aufschlagen und dort lauthals verkünden, er sei schneller als alle anderen, incl Pancho Villa,…aber das ist eher mitleiderregend und erinnert an die pubertären Protzereien Halbwüchsiger ob ihres Vermögens als Liebhaber….
Es hat sich halt noch niemand erbarmt, den Bubis zu zeigen wie’s richtig geht.
Kommen wir aber wieder in de reale Welt, denn dort „ in the darker sides“ und nicht im Sport, ist die Pumpgun zuhause.
Der Markt wird letztendlich nur noch von wenigen Firmen beherrscht.
Sieh man von einem kurzen Berettagastspiel im Pumpengeschäft mal ab, nimmt die Unzahl an Türkischen, Italienischen und sonstigen Billigkopien raus , bleiben nur noch:
Der DEAN der Vorderschaftrepetierer
Remington mit seiner Zivil und Militärproduktion
Alles aufgebaut auf der legendären 870 mit Stahlrahmen
Ebenso auf Stahl aufbauend, leider immer wieder mit geschäftlichen Schwierigkeiten kämpfend ,aber in den USA mindest ebenso legendär:
Die ITHAKA Shotgun
Moderat innovativ und auch beim Militär durch gute Qualität und niedrige Preise present:
MOSSBERG ein Klassiker
Mit Hülsenauswurf nach unten(wie Ithaka) und früher auch bei der französischen Polizei beliebt, heute nur noch für Liebhaber in den USA erhältlich (sogar in Neuauflage im Cal 16)
Browning Pump Shotgun
Mit guten Ideen, solider Technik und wirklich neuen Ideen
Wie immer : Benelli
Der Klassiker Winchester empfiehlt sich heute nur noch nostalgisch mit Angeboten im Sammlermarkt auf dem immer wieder herrliche Modell 12 auftauchen, die in ihrer
Perfektion heute noch faszinieren.
Die Produktion der Vergangenheit lohnen von der Verarbeitungsqualität kaum eine Erwähnung. Vielleicht nutzt die
amerikanischte aller Firmen den Wiedereinstieg um zu alter Größe zu kommen.
Was Spezialisten mit konsequentem Tuning erreichen können, dafür ist die Firma Wilson ein Beispiel von vielen.
Dazu muß aber erwähnt werden, dass Tuning an einer Waffe zur Verteidigung ein sehr heikles Thema ist.
Was auf dem Markt als Combattauglich beschrieben wird, ist meist gerade mal für den Schießkeller zum Übungsballern und gleichzeitiger Therapie einer Profilneurose zu gebrauchen.
Hitzeschilder, farbige Magazinzuführer,Pistolengriffe und die unvermeidlichen AR15 Griffe, Dotvisiere und überlange Magazinverlängerungen sind im realen Leben eher lebensgefährlich.
Soll nicht heißen , man dürfe seinen Waffenhändler mit dererlei Schnickschnack nicht das Cabrio finanzieren, „wenn’ s schee macht “ ist’s ok.
Sie machen eine seriöse Waffe zu dem was Funktionäre gerne möchten…
Ein Sportgerät mit dem Charisma eines Tennisschlägers.
Und gerade das hat die universellste Waffe der Welt nicht verdient.
Ach ja, dann gibt’s noch das hier ,und das sollte nie fehlen…ein klein wenig Humor !!!
Der Pumpgun Song
PS :
an die ganz Neugierigen … ![]()
Der “Karawankenslug” ist eine reine Notfalllösung. Keinesfalls auf dem heimischen Stand nachmachen !
Die Methode aus einer normalen Schrotpatrone ein “quasi Solidgeschoß” zu machen,gibts rund um die Welt,ist aber im armen Ländern wie Südamerika, Afrika und eben auch bei einigen unserer südwestlichen Nachbarn verbreitet.
Erfunden wurde das ganze von englischen Berufsjägern in Afrika.Angewandt von Wilderern rundum die Welt und besonders beliebt bei den Wildhütern ehem sozialistischer Potentaten…
Für das Ding gibts viele Namen…”Karawankenslug” find ich am schönsten…
UND BITTE BITTE ! NICHT NACHMACHEN !!!!!!!!!!!
Auch DU nicht!
Geschrieben in guns and gear | 1 Kommentar »
5.7.2008 von Bunduki.
Waffen und Munition an der Schweizer Grenze
Großartige Seite die keine Fragen offen lässt und auchh die entsprechenden Kontaktnummern für weiterführende Fragen parat hält.
das kommt davon wenn sich eine Gesellschaft Bürgergesellschaft nennt und Waffen nicht in die Schmuddelecke verbannnt.
in ergänzung des Flintenblogbeitrages Waffenrecht Schweiz
Danke an den WO foristi MaWo
ACHTUNG WICHTIG ab Dezember 2008 !!!!!!!!!!!!!!
15.12.2008
Noch eine erfreuliche Ergänzung.
Seit Dezember gezhört die Schweiz zu den Schengenländern.
D.H, Aus und Einreise mit Wafffen erfolgen mit dem EFP.
der dazugehörige Gesetzestext
Geschrieben in Gesetze hier und dort, Reisen und Blicke übern Tellerrand | Keine Kommentare »
4.7.2008 von Bunduki.
Eigentlich wollt’ ich das Thema aus dem Flintenblog heraushalten, da Aufklärung auf diesem Gebiet nun wahrlich Aufgabe der Jagdpresse ist.
Leider scheint man aber immer noch mit dem Layout des nächsten Werbeartikels für eine ganz, ganz neue Waffeninnovation eines Anzeigenkunden aktiv zu sein und überlässt so lästige Diskussionen lieber den hauseigenen Internetforen.
Sollen die Leser sich doch selbst mit Info und Unterhaltung versorgen….frei nach dem Motto:“ Das bisschen was ich niveauvolles lesen mag, schreib ich mir lieber selbst.“
Zum Weicheisen.
Zunächst sollte man aufhören Büchse und Schrot-Thematik durcheinander werfen.
Beide Problemstellungen sind nicht gleich diskutierbar, es sei denn auf dem „Anscheinsintelenzniveau“ von: „die Grünen waren’s, diese Kommunisten und die Peta sind an allem schuld.“
Nein liebe Freunde, sind sie nicht!
Die Bestimmungen in Baden Würtemberg stammen nun nicht von irgendwelchen Linken,denn linke hat’s im Spätzleparadies bestimmt nicht in der Regierung.
Und Bayern war bis jetzt eigentlich auch unverdächtig links-alternativen Strömungen nachzugeben…“ähähää ,Meine Damen und ähähäää Herren der Transrapid ist ähähääh sicher!“
Also kümmern wir uns ums Schrot hier…denn hier ist schließlich der Flintenblog.
Die derzeitigen Gruselgeschichten von abprallenden Geschossen auf Skeetplätzen sind weder neu ,noch sonderlich aktuell ,…sie wurden einfach seit langem nicht beachten. Empirik folgt meist (hoffentlich) Pragmatik.
Niemand leugnete, dass es zu solchen Abprallern kam, wo potentielle Prallflächen ungüstige Winkel und Festigkeiten hatten. Hier half aber weniger die vorauseilende Hysterie, als eher die praktische Veränderung von Prallwinkeln und Materialien.
So wurden Probleme meist von den Betreibern recht pragmatisch gelöst in dem Prallflächen einfach verändert und potentielle Gefahren somit , ähnlich wie auf dem Dornsberg, ausgeschaltet wurden.
Im jagdlichen Bereich gibt es noch viel zu tun. Neue Laborierungen und mehr angebotene Kaliber würden auch mehr Jäger zum Versuch verleiten.
Die Industrie ist zwar aktiv aber wir müssen uns letztlich noch mit den Brosamen begnügen, die von des Ami’s Tische purzeln.
Angst vor Ladenhütern und generelles geschäftliches Unvermögen des Handels, führen immer wieder zu lausiger Auswahl an modernen Produkten.
Als Beispiel ist allein die Versorgung mit 20er Patronen für Sport und Jagd per se ein Trauerspiel des „Fachhandels“.
UND auch der einzelne braucht sich nicht ob mangelnder Aktivität der Industrie zu bedauern,sondern sollte sich selbst an die Nase greifen…”naaa? …wann war mer denn auf dem Stand und der Anschußscheibe …?? ”
Wer nun erwartet, einen langen pro oder contra Artikel zum Weicheisen zu lesen ,den muss ich enttäuschen. Dies hab ich ja oft genug getan und informiere ja auch auf meinen Stahlschrotseminaren ausführlich dazu.
Und meine persönliche und private Einstellung zu WE ist eher von meiner genetischen Halbwertzeit und meinen Jagdmöglichkeiten geprägt, als dass sie öffentlich interessant wäre.
Was nun hier zu finden ist?
HINTERGRUNDINFO aus aller Welt von Wissenschaftlern , Publizisten und Verbänden die sich eben nicht erst sein gestern (wie bei uns) mit der Thematik beschäftigen.
Vergessen wir nicht: die ersten Mortalitätsstudien zum Wasserwild (und diese Tiere sind es um die es geht) begannen in den 40 und 50er Jahren in den USA.
Seither wurde geforscht ,geschrieben und argumentiert. Seit den 70ern gibt es Massenweisen Einsatz von Weicheisenschrot in den USA und entsprechende Studien.
Und wie ists bei uns?
Bei uns wird esrst diskutiert, seit auch das letzte Bundesland WE eingeführt hat…Bravo! Scheint mir etwas zu spät!
Und was wird diskutiert (tw.in Foren)? Ob ein Bleikügelchen im Menschen giftig wirkt?
HALLO ! Es geht um Wasservögel und um Grundwasser und nicht um Idioten die Schrotkugeln als M&M Substitut schnullern.
Nun also ohne weitere Häme einfach zu allfälligen objektiven Information ein paar links aus aller Welt:
Bodenbelastung auf Schießplätzen SH
Bodenbelastung durch Wurfscheiben BW
umweltgerecht Betrieb von Schießanlagen BY
TH Zürich Antimon und Bleibelastung
Arbeitshilfe zum Betrueb umweltfreundlicher Wurfscheibenanlagen BY
Bodenbelastung beim Wurfscheibenschießen NRW
Altlasten auf Ständen Thurgau CH
Info der Göttinger Jägerschaft zu Entenjagd mit WE
Africa Eurasian Waterbird Agreement
Background Leadpoisoning incl weiterer links
die neue Alternative aus Griechenland
Alaska Fish and Game: Vergiftung von Wasservögeln
Non toxic shot –ungiftige Altternativschrote
Konsultation zur Regulierung von Bleischrot in den schottischen Feuchtgebieten
britisches Ministerium für Umweltschutz ,Nahrung und landwirtschaftliche Belange
eine der Papiere zur Diskussionsgrundlage in UK
FACE Jagdvereinigung zum Thema
Dies soll bitte als Anregung gedacht sein, selbst in die Tiefen des Internet hinabzusteigen und nach Informationen zu suchen.
Es gibt einen Berg von wissenschaftlichen Äusserungen zum Thema in allen Sprachen und aus aller Welt.
Und diese Untersuchungen sind aktuell und/oder gehen viele Jahre zurück.
Suchen Sie und bilden Sie sich IHRE Meinung.
Nur bei uns regt man sich erst seit dem Tage auf ,in dem man sich fragt ob den Opas DF-püster mit dem modernen Teufelszeug funktioniert.
Und wieder mal haben die lauten Stammtischpotentaten und peinlichen Gschaftelhuber das große Wort und Realität und Ratio verfallen in den seeligen Schlummer der Ignoranz.
PS
und was passiert, wenn man glaubt, dass Stahl die Bäume rosten lässt, der lese die Untersuchung und Abenteuer von Dr.h.c Bubo.B
aus der Stahlhölle des Dönerberges
PPS
wer dann endlich doch rauskriegen will wie sein Schießgewehr mit WE trifft oder mal wieder nach den scho hundertfach geposteten Beschußamtlink sucht …ok: hier stehts. ![]()
Geschrieben in Bundukis Flintenlehre, Flintenschießen | Keine Kommentare »
1.7.2008 von Bunduki.
Wie weit die Lektüre des Flintenblogs verbreitet ist, wurde mir durch die Geschichte meines lieben Freundes Keyser Soze (einer der vielen undercover-bundukis*) bestätigt , die hier recht gut zum Thema passt…oder auch nicht
„auf einem Stand in C. sitzen zwei und unterhalten sich über das „Cordoba-training“.
Kommt vom Nachbartisch der Kommentar: Cordoba ?!… kenn ich, aber Leder is besser“
Kürzlich stand ich auf einem großen Flughafen Italiens und nahm die Gepäckstücke von Cordobafreunden entgegen.
Taschen,Koffer,Kisten in allen Varianten, Preislagen und Materialien.
Da fiel mir wieder mal auf, wie viele Wege des sicheren Transportes von Waffen wir heute in Erwägung ziehen müssen.
Erwähnen wir mal gleich zu Anfang die selten dämlichen Bestimmungen unserer gesetzgeberischen Laienspielschar : kleines Vorhangschlößchen dran und sicher ist’s in Angies Schlummerland.
Damit sei dieses Thema abgehakt!
Also zur Sache: zum Transport der Schätzchen.
Drei Grundarten der Beförderung setzen schon mal unterschiedliche Bedingungen fest.
A. Flugtransport
B. Autotransport
C. Auf der Jagd
Spielt bei B Gewicht eine untergeordnete Rolle, kann dies bei A schon recht üppig aufs Budget drücken.
Und bei C entscheidet Wetterfestigkeit über alle anderen Kriterien der Auswahl.
Und groß ist die Auswahl an Transportmöglichkeiten.
A
Gehen wir zunächst auf die Koffer los, sind sie doch das adäquate und vorgeschriebene Transportmittel bei Flugreisen nach Cordoba und in den ganzen Rest der Welt.
Die Fluglinien schreiben ein festes Behältnis vor, und auch die Versicherungen bestehen auf professionellen Transport.
Somit haben wir die Wahl zwischen Kunststoff und Metall.
Beides sieht nicht sehr toll aus erfüllt aber seine Aufgaben perfekt.
Bei Globetrottern speziell Kameraleuten und Fotografen beliebt, sind Pelicases in allen Größenrdnungen.
Wasserdicht und luftdicht, bombastisch in den Ausmaßen und sogar schwimmfähig gibt es keinen Grund mit diesen Dingern nicht die nächste Sintflut zu überstehen.
Allein ihre gigantischen Ausmaße mit dem gewaltige Polster im Inneren ,schränkt den weiteren Umgang mit diesen Stabilitätsmonstern ein.
Man sollte sich auch mal vorstellen, wie man so ein Ungetüm in ein Taxi zwängen will oder wie es sich in einem kleinen Wasserflugzeug macht.
Mindest ebenso stabil, wesentlich kleiner und durch Maßanfertigung höchst individualisierbar sind die Alu Koffer der Firma Eisele.
Alles andere als billig, aber absolut preisgerecht, präsentiert sich deutsche Handwerksarbeit vom feinsten.
Bombenfest verschließbar trotzen sie allen Strapazen, und zeigen stolz nach einigen Reisen ihre zahlreichen Beulen. Unkaputtbar!…und was wichtig ist: Service wird großgeschrieben.
Keine Beulen, keine vorstehenden Schlösser, dafür durchgehende Scharniere und geringes Gewicht präsentieren die berühmten Koffer von Negrini.
Längst Standard als Zugabe bei einigen Waffenfirmen sind sie auch für mich erste Wahl.
Hochfester aber elastischer Kunststoff, mit raumsparender Einteilung im Inneren und unverwüstlichen Beschlägen machen diese Koffer zum winner.
Dass sie die preiswertesten sind scheint mir kein Mangel.
In 20 Jahren Reise rund um den Globus sind sie die einzigen, die ich heute noch verwende und die alle Reisen unbeschadet überlebten.
Bekannt und weit verbreitet sind bei uns auch Koffer von emmibi und deren Nachahmern.
Leider konnten weder mich, noch meine Freunde diese Koffer überzeugen.
Zwar sehen sie in diversen Leder oder Canvas –bezogenen Versionen recht attraktiv aus…dennoch bleibt Sperrholz nicht ideal zur Aufbewahrung von hochfeinen Waffen und Klebeflächen sollten sich auch nicht bei Hitze und Feuchte auflösen.
Bei Fluggepäck ist immer auf Unscheinbarkeit zu achten.
Leder oder feines Holz machen schnell Langfinger aufmerksam.
Ebenso sollten bunte Waffenaufkleber oder Lackierungen mit Firmenschriftzügen bei Waffenkoffern vermieden werden.
Irgendwann passierts auch Ihnen und der Koffer fliegt woanders hin als sein Besitzer.
Deswegen schicken besonders erfahrenen Cordoba Jäger ihre 2 Flinten nie in einen Koffer, sondern geben lieber 2 Gepäckstücke separat auf.
Fehlleitungen beim Gepäck sind meist eine Verkettung von technischen und menschlichen Fehlern mal spielt die unterirdische Transportbänderführung verrückt,mal ist’s die mit Barcode und 3lettercode versehene Gepäckbanderole .
Mit 2 Waffenkoffern mindert man das Risiko auf 50 %.
Auch richte man sich nach den 2 Grundregeln des Eincheckens.
1. nie als erster, nie als letzter einchecken
2.immer genau darauf achten, dass richtig gelabelt wird (korrekter 3 Flughafencode auf der Gepäckbanderole)
Und zur allgemeinen Beruhigung.
Vermisste Waffen tauchen meist nach 2-3 Tagen wieder auf.
Man kann dabei helfen sie zu finden , in dem vorsorglich innen und aussen Anschriften und Kontakte ( int. mobilnr) angegeben sind ( sollte aber nicht die Telefonnummer der leerstehenden Heimatadresse in Großbuchstaben sein !!!).
Gegen Langfinger nutzt nur das Auftreten in “low profil” etwas.Nicht den reichen Protz rauskehren,sondern unauffällig und unscheinbar bleiben…auch beim Gepäck.
Um seinen Flintenkoffer perfekt zu camouflieren und gleichzeitig die Anzahl der Gepäckstücke zu reduzieren,schuf man bei der Ulmer Firma Anschütz vor Jahren die ultimative Reisetasche für den Jäger und Flintenschützen.
Stabil und besser verarbeitet als eine edle Eagle creek und hochgradig durchdacht. Der Boden der Tasche war zu Aufnahme eine kompletten Flintenkoffers ausgerüstet und dimensioniert.
Bis heute meine bevorzugte Reisetasche.
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Bedauerlicheweise ist diese Tasche wohl nur noch in Restbeständen erhältlich.Ein Pendat,wenn auch wesentlich teurer, gibts heute bei Orvis in USA.
Genauso erfinderisch zeigten sich die Ulmer bei Waffenkoffern und schufen den leichtesten und stabilsten Waffenkoffer der Welt aus dem Edematerial Carbon.
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Innovation made in Germany …und Handel und Verkauf ignorierte blasiert diese Produkte bis sie eingestellt wurden…:Frustration made in Germany.
Allerlei Plastik wird heute unter den abenteuerlichsten Namen als Fluggepäck angeboten.
Versender preisen sogar Billigboxen für unter 50 euro als flugtauglich an.
Zu bedenken gebe ich folgendes:
Fluggepäck hat die Aufgabe sehr wertvolles Gut sicher zu schützen .Da sollte das beste gerade gut genug sein.
Einwegnamen die im diesjährigen Vertriebsprogramm plötzlich ganze Seiten einnehmen und nichts anderes als billige Koreaware verschleiert, ist mir persönlich nicht gut genug meine wertvollle Waffe zu schützen .
Hervorstehende Billigschlösser,vernietete Wackel-Griffe,Scharniere aus dem schwedischen Bauhaus mit kurzen weichen Bolzen,Alurahmen aus billigstem Asiaüberschuss und sprödes Plastik statt zweckgebundenem ABS Kunststoff, sollten schon mal als Kriterium ausreichen,derartiges Behältnisse dem Verkäufer auch noch zur nächsten Inventur oder Versteigerung unter Preis im Internet zu überlassen.
Noch ein Tip bei der heutigen Sicherheits-Hysterie:
Auf alle Fälle sollten Sie es sich schon bei der Planung jeder Reise zueigen machen,die Luftfahrtgesellschaft über deren Transportbedingungen zu befragen und sich deren Transportauflagen UND Preise schriftlich geben zu lassen!
Oft spart dies Zeit,Geld und Unannehmlichkeiten!
B
Die Zuhausegebliebenen brauchen sich nicht zu grämen .Auch ihnen ist es aufgetragen ihre Waffen im Auto sicher vor bösen Buben und vor allem sich selbst in einem Behältnis zu transportieren.
Anders als beim Fluggepäck ist Gewicht nun keine Sorge mehr und auch Stabilität brauchen einen nur sekundär zu tangieren.
Wer’s gerne klassisch und mondän bevorzugt und sich daran erfreut neidische Blicke auf sich und seine Heckklappe zu ziehen,der kommt an einem Motorcase nicht vorbei.
Ebenso altmodisch, wie unpraktisch ,umweht einen sofort das Eau des Erfolgs und der sinnlosen Verschwendung.
Ja, sie sind wunderschön anzusehen, mit Leder und Messingecken,edlem Holz und viel Samt,doch besser als die 50 euro versandhauskisten aus Plastik sind sie eigentlich nicht.
Auch im Auto kann so ein Koffer bei Bremsmanövern übel durch die Gegend sausen.
Eine einfache Befestigung mittels Kabelschloss oder ein verrutschsicher Platz verhindern
Beschädigung an Waffe,Gefährt(in) und Chauffeur .
Verantwortungsvolle Hersteller wie Eisele denken da mit und liefern ihre Produkte mit entsprechenden Ösen aus.
Wer ein edles Jagdmobil der hubraumstarken Klasse bewegt, kann sich, von deutschen Handwerksbetrieben mit eigener Fantasie und deren Können ,wunderfeine Aluboxen für Waffe und Ausrüstung bauen lassen.
Diese dann in den 4×4 Boliden gebaut, sind wohl die teuerste, prächtigste ,aber auch praktischte Lösung sein Gerödel aufgeräumt ins Revier zu bringen.
Alukofferbau
C
Angekommen im Revier oder auf der Jagd stellt sich oft die Frage wie die Waffe nun weitergeschleppt werden muss.
Unseren Cordobajägern wird von ihrer Estancia natürlich ein Futteral zur Verfügung gestellt, damit der Transport auf „englisch“ erfolgen kann.
In vielen Ländern sind Riemenbügel nämlich verpönt und man trägt (lässt tragen) die Flinten im Doppelfutteral zum Stand.
Sieht man dies in Spanien, England, Italien und eben auch in Argentinien wird man oft blass vor Neid ,wenn man die edle Futterale aus Leder näher examiniert.
Festes, aber dennoch geschmeidiges Sattelleder, edel aber dezent geschmückt, schützen Flinten perfekt gegen Stöße und der Schliff des Leders und seine Imprägnierung und Dicke bilden einen Panzer gegen Regen und Witterung.
Auch eine heißgeschossene Waffe wird man ohne zu Zögern in ein solches Futteral schieben, denn drinnen fusselt nicht etwas Kunstpelz, und es schwitzt auch nicht das bei deutschen Vertreibern beliebte Schaumgummi .
Lammfell ist nichts was Rost an eine Waffe trägt…und so soll es sein.
Man kann unterscheiden, ob Einzel- oder Doppeletui, oder als separierbares Doppelfutteral, dem ich jederzeit den Vorrang gebe.
Und als Tip des Tages für alle Spanienurlauber:
Wer sich diesen Sommer auf dem Festland rumtreibt,ist nicht schlecht beraten nach Sattlereien und kleinen Lederschneidern zu suchen.Im Hinterland des Urlaubszirkusses gibt es viele Meister, die für sehr kleines Geld (gemessen an unseren deutschen Preisen) exquisite Arbeiten nach Maß und von der Stange liefern…
Schämen muß man sich, ob des Angebots von asiatischen und osteuropäischem Billigramsch welches als Gewehrfutteral bei uns allenthalben ungeniert angeboten wird.
Und um den Scherz in der Einleitung zu wiederholen:
„Richtig: besser Leder als Cordoba…sorry Cordura natürlich.“
Zwar werden wir mit Cordura-produkten überschwemmt und es wird als leicht und unverwüstlich angepriesen…doch ein Schutz stellt es aufgrund seiner Eigenstabilität nicht dar, die Futter sind meist drittklassig schwitzende Billigschäume oder fusselnde Kunstfasern, die Verarbeitung leider oft lausig.
Allerhöchstens tauglich, um die Waffe gesetzmäßig vor ihrem eigenen Besitzer mit eine Vielzahl an angetackerten Vorhangschlösschen zu schützen.
Eine laue Hülle …weiter nichts.
Was eine teure Jagdwaffe gegen Stoß, Witterung und Kondensation schützen muss, sind Materialstärke, Wetterfestigkeit und Naturstoffe.
Und genau aus diesem Grund gilt meine Liebe den alten „Schinken“ unserer Großväter.
Sie waren die Ultima Ratio und sind selbst als Fluggepäck tauglich.
Glücklich, wer noch solche Schinkenkoffer sein eigen nennt.
Nicht damit zu verwechseln sind sie mit den heute wieder angebotenen soften Schinkenfutteralen, die zwar von der Größe her recht praktisch sind, denen aber leider nur allzu oft die notwendige Stabilität der alten, steifen Prachtstücke fehlt.
Empfehlenswert sind diese Etuis aber denjenigen glücklichen die den Zwang des Hartkoffers beim Reisen entkommen sind.
Wer also im kuschligen Privatflieger reist und seine Flinte im Businessgepäck mit unterringen kann,will oder muss ,der darf sich bei den zahlreichen hispanischen und italienischen Lederschneidern ein passendes Etui für seinen Liebling,passend zur sandfarbenen Garderobe vom Safari Store schneidern lassen.
“glücklich ist ,wer vergisst, dass er gerade pleite ist”
Hier nun eine kleine Auswahl an links mit Herstellern, die als gute Beispiele für Qualität
(leider nicht immer für günstige Preise) stehen..
edle Stücke aus den USA HUEY
My personel favortite: Lederarbeiten made in Spain el Molino
Einer bei dem es auch etwas teurer sein darf A.Mareuil
Um bei Zubeör mal auf den Geschmack zu kommen
ORVIS hat immer was … zu den Themen Jagen Fischen Reisen
Bedauerlich dass es nur eine Handvoll an deutschen Händlern gibt, die hochwertige Lederwaren und Transportkoffer führen. Dabei ist die IWA jedes Jahr voll von den besten Herstellern und ihre Stände immer fest umlagert …mit ausländischen Einkäufern und
privaten Schnäppchenmeiern.
PS:
Das Foto mit dem etwas anderen Flintenkoffer(wägelchen) am Anfang ist ein Produkt der Fa. Cal Graf.spezialisiert auf eher ungewöhliches Zubehör…
* warum undercover-bundukis? weil bunduki für einen viel zu gut ist…the evil is always and everywhere! (EAV)
PPS.
Ja, ich weiß, es gibt viel andere Firmen die plötzlich auch genannt werden möchten…allein, der Flintenblog ist kein Werbeportal …
und wer für seine Produkte Werbung machen will, kann sich an darauf spezialisierte Firmen wenden.
Geschrieben in guns and gear | Keine Kommentare »