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Archive für Juni 2008

Augenwischerei…beim Patronenkauf

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Da mir gerade wieder jemand erzählen wollte, das ALLES teurer wird und wir deshalb auch Patronenpreise um 24 cent als gerecht,wirtschaftlich normal und vor allem Preiswürdig ansehen sollen, hab ich mir mal die Bleipreise angesehen.


Kitco Preisentwicklungen international

Also wenn mich die Tageshitze nicht blind und Fußballschauen mich nicht ganz doof gemacht hat ,liegt der Rohstoff jetzt wieder dort, wo er im November 2006 lag.
Und damals waren 24 cent für eine Einsteigerpatrone eine Unverschämtheit !

…oder kauft man bei uns neuerdings alles, wenn nur laut genug getrommelt wird ?

Bunduki

PS:

Übrgens gibts auch die Weltanschauung der Portfolioelite und ihrer Flintenputzer… Diese lieben Menschen sagen ganz ungeniert: “wer sich diese Preise nicht leisten kann,der soll zuhause in der Voorstadt bleiben…entre nous ist uns genug.”

wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!…und zahlt zuviel !

Hurra, man lernt nie aus!! …neuer Lesestoff

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Neben unserer Liebe zu Flinten und gutem Essen, haben Freund U. und ich auch die Lust am Schmökern gemein.
Gemeint sind natürlich Bücher über Flinten und die Jagd und alles was damit zu tun hat.

Immer wieder sprechen und mailen wir über Neuerscheinungen oder Wiederauflagen alter berühmter Werke.
So machte er mich auf eine Webseite/Forum aufmerksam, in die herrliche alte Foliantenund neue Artikel der Safari-Literatur als PDF Auszüge verlinkt waren :
The Nikudu files

Gleich Blut geleckt, entdeckte ich auch die Seiten von Google books ,die mir bisher komplett entgangen waren.
GOOGLE BOOKS

Eine Suchmaschine die zwar nicht perfekt ist, aber das sind eh nur die geronten Omnipotenz-Couchpotatoes , aber eine tolle Hilfe versenderunabhängig zu suchen.
Vor allem bietet sie die Möglichkeit sofort in PDF Auszügen zu schwelgen und sich sogar eine kleine private Bibliothek für den privaten Gebrauch einzurichten.
Natürlich kann man mit der “Meine Bibliothek” funktion auch herrlich andere an seinen Funden teilhaben lassen.
Funktioniert genau wie die bekannten “google maps”, die ja auch von einigen wenigen zum wohle vieler anderer mit Schießtandlisten beschickt wurden.
Internet so wie ich es mag!

HEUREKA ! Eine Fundgrube von Büchern über unser Lieblingsthema !

Die Jagd auf die gedruckten Schätze ist auf !

Bunduki

PS:
Vom fleißigen Bücherwürmlein U. noch ein Nachtrag zum Finden erquicklicher Literartur :
gutenberg project

Waffenrecht und Bürgerrechte in den USA…das Urteil !

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Das Recht Waffen zu tragen und zu besitzen, mussten sich Menschen in allen Kulturen selbst schaffen oder eben nehmen wie im Falle der USA.
Auch wenn bestimmte Gruppen von „Gott gegebenen Rechten“ faseln ,waren es doch eher Mr. Jefferson und seine Freunde, die sich angeregt durch die europäischen Freiheitsbewegungen, zu dem Verfassungszusatz berufen fühlten, der heute wieder die Welt erregt.

Die „Antiguns“ dort und unsere hauseigenen, weichgespülten Gutmenschen in TV und Print flattern mal wieder aufgeregt in den Hühnerställen ihrer (von Volk und Realität ab-) -geschlossenen Anstallten und versuchen auch hier wieder ihre allerpersönlichste Meinung der Öffentlichkeit als Dogma zu verhökern.

Was nun uns arme Bürger erreicht an Information, ist das übliche:
Vorgekaut und vorverdaut, ausgedacht und umgedreht….der übliche Infodurchfall unserer Meinungsmacher und Anscheinspolitiker ohne Substanz.

Wer also wissen will, was das US Gericht zum Fall des Rechtes auf individuellen Waffenbesitz wirklich sagte, findet es hier in ganzer gewaltiger Länge:

Das URTEIL

…und wer glaubt, dass uns das alles nichts angehe, der frage sich mal warum dann bei uns die Wellen in TV und Print so hochschlagen …die Welt ist ein Dorf, amgios!

Bunduki

Fit Für Fasan… Herbstjagdkurse

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Wie auch schon in den vergangenen Jahren wird’s auch dieses Jahr wieder von jetzt bis in den Herbst die Gruppenkurse für die Herbstjagd geben.

Neu dieses Jahr:
SLF Kurse
Wo möglich, werden wir auch für die SLF-Schützen Elemente des Cordobatrainings aufnehmen und dort umsetzen, wo es der Stand ermöglicht.

Ansonsten bleibt alles wie gewohnt:
Kursinhalt und Schwierigkeitsgrad wird vorher mit den Teilnehmerngruppen individuell abgesprochen, ebenso Ort, Zeitaufwand,Verpflegung und natürlich der schießtechnische Umfang (Mun etc.)
Auch wie gewohnt: Teilnehmer ab 4 pers. bis max. 6 Pers pro Kurs

Da auch dieses Jahr die Monate meist nur 4 Wochenenden haben, Wettkämpfe und Events oft die wenigen Stände belegen, bitte ich um rechtzeitige Anmeldung der Gruppen !.
Klar sind von mir auch Kurse innerhalb der Woche möglich…aber wer hat dann frei. ;)

Übrigens kommen wir dieses Jahr bei Bedarf auch nach AT.
Ferner gibt’s auch auf Wunsch und bei genügend Interesse auch Kurse in Norditalien (allerdings nur innerhalb der Woche ) .

Über die neuen Einsteigerkurs für Flintenneulinge berichte ich in Kürze.

Bunduki

Schwejks Nichten und Neffen …

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Noh … ob sich der Hasek Jaroslav eine wohllöblitsche Verwandschaftlitschkeit ausgedacht hat , für den braven Soldaten Josef?
Weis man’s? No Nah, …vielleicht ?…und wenn,… dann sind’s bestimmt auch in Staastsdiensten.

Mir ging’s wie Ihnen, ich hab mir über obige Frage auch nie Gedanken gemacht,weils mir vergnüglich genügte, wie der Schwejk Josef so herrlich anarchistisch, oder selten dämlitsch , durch seine Zeit stolperte.

Doch vor zwei Wochen fing ich an darüber nachzudenken, ob und wo sich Verwandte des KUK Schelms aufhalten könnten…

Bald ist EM der Parcoursgemeinde in Hirtenberg und Gäste aus aller Welt zieht es dorthin.

Im Zeichen von allgemein verordneter Terrorangst, zu der uns ex-alksüchtige Präsidenten und erinnerungslückengeplagte Innenminister anhalten, hat’s ein End mit leichtem Reisen für Sportschützen und grün lizensierten Bambimördern.

Also gab’ s da Jim C., als einen der sich auf die große Reise machen wollte.
Ordentlich wie er ist, fragte er bei der zuständigen Behörde nach, wie er denn sein Schießgewehr mit in die Republik Österreich nehmen kann.
Dazu schrieb er eine mail an die Botschaft:

“I will be traveling to Austria this summer for a clay target competition and would like some infomation on obtaining a Firearms Permit. I live in XXX.

Regards,
Jim C.”
Und Joe erhielt eine erstaunliche Antwort:
“Dear Mr. C.

Unfortunately we are not able to give you any further information on your inquiry regarding a Firearms Permit in Austria.
I would recommend you to contact the Austrian Voluntary Firearms, either via email feuerwehr@feuerwehr.at – or their website: www.feuerwehr.at

Best regards and have you a pleasant travel,
StXXX…. ?”

Nun kennt Joe nicht die Geschichte von Josef Schwejk dem Spötter, erkannte also nicht das kaberetischtische Potential der Antwort und rief seine Freunde zu Hilfe
Sein Verbandschef versuchte zu intervenieren:

“Ladies and Gentlemen,

please can you assist Mr Jim C. XXXX, as regards any special documentation that the competitors from USA will
require to ensure the minimum disruption when they arrive in Austria and Cyprus.

Failure to support the USA in this matter will prevent them entering the respective countries and taking part in the European and World Championships 2008.

Your earliest response is required as time is drifting on.

Regards,
S.“

Und der erhielt darauf Antwort von noch einem Botschaftsangestellten:

Dear Mr. S., dear Mr. C.

for Over and Under there is no lisence required. If someone wants to bring a semiautomatic with, an permit for this gun is nessarsary. You will get get this permit at the austrian embassy and it is named § 39 Austrian gun regulation. I just talk to the police and the mean it would be dificult to ge this. Semiautomatic is the same as a handgun in austria. Sorry for this.

Kindest regards,

MXXX… ?“

Nun wäre es damit getan ….wäre da nicht die Webseite der österreichischen Botschaft und auf der steht folgendes:

Guns rifles firearms,and ammunition

Alles klar für einen Bürger der KEIN EU Bürger ist…scheint so gell?!

Falsch gedacht.

In Canada, im schönen Montreal, verstieg man sich erst in die Behauptung BDF und DF bräuchten „scheinbar „ (man benütze tatsächlich dieses Wort) keine Lizenz, dann nach langem insistieren, führte man noch Kriegswaffen an und verhaspelte sich immer mehr…
Schlussendlich waren US Schützen und Canadier so verwirrt , dass sie zur absoluten Verzweiflungstat schritten und sich an Ihre deutschen und österreichischen Schützenkameraden um Hilfe wandten.

Nach offiziellem schwejkschem Dienstschluss ,also nach 14.00 Uhr am Freitag traf die mail ein und sofort wurden diverse Leute im Netz mobilisiert.Der “Fall” war an selben Nachmittag geklärt!

Zum Erschrecken der expatriierten Schwejks befinden sich nun österreichisches Waffenrecht und die entsprechenden Zollrichtlinien komplett mit den Formularen als Pdfs in Händen der Reisewilligen.

Was beweist, dass erstens:
Schwejk Kinder hatte, die sich heute noch überall auf der Welt aufhalten
und zweitens : Sportschützen nur zusammenhalten müssen, um der Bürokratie die lange Nase zu zeigen.

Dank vor an allem an F. der sogar fast eine Grillata versäumte, um zu helfen .

Nicht unterkriegen lassen Freunde, die Doofen haben noch nicht gewonnen!…wenigstens noch nicht ganz

Bunduki

Alle Realnamen wurden geändert!
…und Beamte ohne Fachkompetenz aber fremdsprachlichem Armutszeugnis gibts überall. Schwejk kam eben rum…

PS. dies ist leider keine Satire!

Cordoba…the Argentina daypack…nicht vergessen!

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Bei Reisen ins gelobte Flintenland kommt es wenig auf Geld und Blasiertheit an.
Es stehen Flintenkönnen, sichere Planung und Erfahrung auf der Agenda.
Da über letztere nicht jedermann verfügen kann und guter Rat oft teuer bezahlt werden muß, hier mal ein kleines Resümee der Kaminsitzungen des letzten Cordoba-Trainings.
Neben wirklich viel gereisten und erfahrenen Flintenschützen, war diesmal auch unser Schießstand-Doc dabei, der über gesundheitliche Themen referierte.

Damit sei angefangen, denn der Blick in den Spiegel sucht den drahtigen, durchtrainierten Jüngling vergebens , der einst die Welt unsicher machte.
Irgendwann ist eben die Halbwertzeit überschritten und es bröselt und bröckelt an der Gesundheit,… man kennt Worte wie Cholesterin und Hypertonie ,…man hat Schmerzen an Stellen, die man bisher nicht zur Kenntnis nahm, die nun aber sorgsam und aufmerksam beobachtet werden, auch wenn man sich kaum dorthin verdrehen kann.

Ein Jagdausflug nach Cordoba ist keine Risikohandlung, dennoch sollte man sich nicht leichtsinnig selbst überschätzen.
Der Arztbesuch bereits zur Planung der Reise, sollte obligat sein.
Der meist unbeachtete Teil der Reise, der Flug , birgt doch einige leichte Probleme für den in die Jahre gekommenen Flintenstuntman.

Der Flug ist lang ! sehr lang ! …und auch mit Stopover in Buenos Aires und für erfahrene Flieger ein Schlauch.
Das Biotop Flugzeugkabine ist mit seinem künstlichen Druck kein idealer Lebensraum, besonders wenn (z.B. aus Kostengründen) die Sitze eher für Hobbits gebaut wurden, als für Nordgermanen in triple X size.

Die Füße schwellen an, die Schleimhäute trocknen aus, die Augen brennen und man hat DURST!
Augen und Nasentropfen sind also am Mann und (auch wenn’s unmännlich ist) angepasste Stützstrümpfe helfen, dass der gefährlichen Trombose vorgesorgt wird.
Wer dagegen zusätzlich etwas tun will, kann mit ca. 100mg Aspirin das Blut dünnflüssig halten.
Wer sich beim Arzt beraten lässt, wird auch auf die Heparinspritzen aufmerksam gemacht,die sich Risikopatienten vor den Flügen selbst verabreichen dürfen.
Sowohl in DE als auch in allen Flughäfen der Welt ist medizinisches Personal vor Ort das solche Spritzen dem feigen Nadelphobiker (wie mir) verabreichen kann.

Eine recht hinterlistige Problematik soll nicht unerwähnt bleiben, führt sie doch zu erheblicher Pein!
Der Kabinendruck in modernen Flugzeugen führt zum fröhlichen Anschwellen von Hämorrhoiden, was nach dem Flug als nicht sehr angenehm empfunden wird. Wem also dieses hinterkünftige Leiden bekannt ist, sollte die entsprechenden Mittel mitführen.

Leichtes Schuhwerk für die Reise hat sich heute ohnehin durchgesetzt und ist für solche langen Flüge höchst notwendig.

Trinken Sie viel !
Ob auf den Flug (von Buenos Aires geht’s nämlich noch weiter), oder auf der Jagd.
Heben Sie sich MalBec Shiraz und Glenlivet für das abendliche Grillfest auf.
Währen des Schießens sind isotonische Getränke erste Wahl, denn hier wird dem Körper höchste Konzentration und Leistung abverlangt.
Die immer vorhandenen Zuckerplempen Cola,Sprite etc. sind nicht ideal.
Wasser und ISO-drinks am Vorabend der Schießen bei der Begleitmannschaft bestellen.

Je nach Jahreszeit ( und man kann dort fast 12 Monate schießen) machen sich auch stechende ,surrende und summsende Quälgeister auf, den Jäger zu stören.
Nicht wie in Alaska oder Canada, aber es summt eben.
Insektenrepellent vor Ort kaufen.
Nicht alles Stechzeug reagiert auf deutsche Markenprodukte.

Das Schießen ist sehr anstregend und setzt nicht nur entsprechendes Training, sondern auch eine gewisse Grundkondition voraus.
Man beobachte sich selbst und erkenne die Signale, wann der Körper STOP sagt.
Nicht vergessen: das Ganze ist Urlaub und kein Krieg!
Dennoch: Wer nach 300 Schuss zuhause an seine körperlichen und nervlichen Grenzen kommt, sollte vor Reiseantritt erheblich trainieren.

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Schweißtreibend ist es allemal, deswegen sollte der Schütze in seinem kleinen Daypack immer ein Hemd und eine Weste zum Wechseln dabei haben.
Auch ein paar Extrasocken können recht angenehm empfunden werden.
Einige Estancias ermöglichen eine bequeme Siesta am Pool, doch bei einigen besonders weitläufigen wird die Siesta (und Taubenruhige Tageszeit) im Revier verbracht.

Man schaukelt sich dann am besten in der üblichen Hängematte und schlummert über einem mitgebrachten Taschenbuch seelig neuen Abenteuern entgegen, während die verschwitze Kleidung am Baum wieder frisch durchlüftet wird.

Die Jagdkleidung wird idealerweise in BuenosAires oder in Cordoba bei einem Zwischenstop gekauft.
Exzellente Auswahl zeichnet die Geschäfte aus. Alle hochwertigen US Marken sind vertreten und von Verarbeitung und Preis deutschem mitgebrachtem vorzuziehen.
Vor allem kann der Verkäufer (alle englisch, manche auch deutsch sprechend) besten Rat zur jahreszeitlich richtigen Kleidung geben.
Leichte knöchelhohe Schuhe aus dem Globetrotterhandel sind die Fußbekleidung der Wahl.

Eine Basecap (besser zwei) ist immer dabei und wenn’s zur Sache geht, dürfen zwei Dinge auf keinen Fall vergessen werden:
Elektronischer Gehörschutz und eine Schießbrille mit auswechselbaren (der Umgebung anzupassenden ) Gläsern.

Dünne Schießhandschuhe (Golfgeschäft) sind mehr als nützlich und geben optimerten Halt.

Die Schießweste sollte bequem und locker sitzen. Ausnahmsweise braucht sie keine großen Taschen für Munition, da das Laden vom Assistente übernommen wird.
Ich persönlich bevorzuge Lederwesten, einige mögen Westen mit luftdurchlässigem Lochrücken(mesh),wieder andere bleiben bei der Leinen- oder Moleskin-weste. Jedem dass seine.

Rückstoßkissen für die Westen ,wie sie bei uns zum Ausnehmen von Jungjägern gerne benutzt werden, sollten zuhause im Müllcontainer bleiben.
Wenns anfängt weh zu tun,gibt’s eine einfache Kur: Aufhören!

Manch einer schwört auf die abendliche Einreibung mit Mobilat o.ä….
Ich finde, ein guter, kontrollierter Anschlag und ein chickes Rasierwasser wesentlich hilfreicher…zumindest ist der Geruch von Rheumasalbe beim abendlichen Tango doch recht triebstörend.
Zum abendlichen Programm sollte man sich auch was die Garderobe betrifft,vorher genau bei der Esatncia erkundigen.
Von piekfein bis US-rustikal gibt’s alles.

Damit es auch mit den Palomitas (Tauben; keine Ferkeleien!!) klappt, muss das Schießgerät funzen.

In der vorhergegangen Bericht haben wir ausgeführt, welche Waffen besonders zuverlässig waren.
Aber auch hier kann es trotz allem zu Störungen kommen. Dann ist man froh, auch hier vorgesorgt zu haben.
Also sollten im Daypack immer einige Kleinigkeiten mitgenommen werden:
Pro Waffe ein Extra Schlagbolzen,Schlabofeder und evtl.Splinte.
Pro Waffe ein Extra Spannhebel
Pro Waffe zwei Extrakörner
Pro Waffe ein Satz Chokes
Durchschläge und Schraubendreher auf die Waffe abgestimmt.
Lassen sie sich vorher bei Ihrem Büchsenmacher zeigen, wie Schlabos gewechselt werden und zerlegen Sie Ihre Waffe komplett mehrmals,um sich damit vertraut zu machen.
Einen stabilen Chokeschlüssel
Einen Bore Snake Reinigungsschlauch
Eine kleine Flasche CLP Öl
Schrumpfschlauch ,Ducktape und Skateboardtape sollten in der ErstenHilfebox für die Waffe nicht fehlen.
eine/zwei lederne Schaftkappen zum Drüberstülpen (wenns gar zu arg wird)

Auf jeder guten Estancia gibt es waffenkundige Helfer die Ihre Waffe reinigen und leichte Reparaturen durchführen können.
Dennoch: Kontrollieren Sie Ihre Waffe regelmäßig selbst.

Besonderen Wert sollten sie auf einen guten Waffenkoffer für die Flugreise legen.
Besonders ausgefuchste schicken ihre zwei Flinten in zwei Koffern… wenn eine Waffe zu spät kommt , bleibt einem die andere.
Hier ist in das beste Material gut Geld investiert.
Ein Test der wirklich guten Koffer und Futterale folgt demnächst im Flintenblog.

Während der Jagd werden die Waffen englisch transportiert; d.h. im Futteral.
Solche Futterale sind in toller Verarbeitung in hochwertigem Leder, in Cordoba oder BA zu erwerben.
Ansonsten gehören solche Waffenhüllen zum Service einer guten Estancia, genau wie auch die Betreuung beim Einkauf in Cordoba.

Ein paar Brocken Spanisch erfreuen gerade die fleißigen Assistentes, denen man ihr Trinkgeld am besten täglich gibt.

Sie sehen:
Ein wenig Vorplanung hilft später Enttäuschungen zu vermeiden und eine traumhafte Reise zu haben.

Buen viaje!

Bunduki

Schießen und Jagen auf den Balearen…Ballermann mal anders

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Des Deutschen beliebteste Urlaubsinsel bietet nicht nur den Golfern höhere Spassweihen an.

Auch Tontaubenschützen kommen auf ihre Kosten.

Eine neu überarbeitete Webseite der
Federacion Balear de Tiro Olympico

gibt jede Menge Auskünfte für alle Schießsportfreunde.
Lageplan der wichtigsten Stände und deren Beschreibung.
Kleiner Parcours am WE in Sa Marina.

Leider fehlen auf der Seite die Schießstände der Jäger in Cap Gross, Bon Any, Sineu, Son Amba, Can Martinet und Sencelles.
Aber dafür gibts den flintenblog und die Google maps von Spanien
(nie komplett…aber wer ist schon perfekt?)
Dennoch ein gutes Mittel Kontakt zu Vereinen aufzunehmen.
Waffeneinfuhr ist denkbar leicht: Nur bei der Guardia Civil bei Ankunft und Abreise anmelden.

Man lernt ganz nebenbei das richtige ursprüngliche Mallorca und seine Menschen kennen.

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Für Jäger gibt’s bekanntermaßen wilde Ziegen… aber für diejenigen, denen ein richtig spanisches Jagderleben mit der Flinte mehr bedeutet als verwilderte Hausziegen abzuknallen, gibt’s getriebene wie auch Einzeljagden
auf Fasan, Rothuhn und Taube in den gepflegten Cotos.

Solche individuellen Reisen werden auch in DE wieder ab Herbst (wg. der Hitze) incl.Orts- und Sprach und schießkundiger Begleitung, Schießstand-Standbesuchen und Schießunterricht angeboten. Individuell zusammengestellt für Einzelschützen und Gruppen.
Wo ? Na bei mir ! ;)

Über Waffeneinfuhr informieren die Direccio General de Caza

Über Waffentransport die AENA

Fin demans

Bunduki

Ja die Schweizer….Karbon statt Kondition

ein köstliches Video aus Graubünden mit einer tiefschürfenden aussage zum Thema :
Material contra Können

salü

B

wertes Wild ,Wildwert,Übungswert…?

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Wiedermal ist in einem Forum die alte Diskussion ob Parcours oder DJV-schießen wahrlich jagdlich ist ,ausgebrochen.

Ich persönlich halte Übungs- Schießen per se für jagdlich notwendig, selbst wenn es so dilletantisch durchgeführt wird, wie bei uns.
Warum?

Weil wir es dem Wild schulden!

JEDE Kreatur auf die wir schießen hat es zumindest verdient,dass der Schütze sein Handwerkszeug bestmöglich bedient.

Dieses Argument wird auch von der Jägerschaft fast geschlossen (zumindest verbal) übernommen…woher sonst das Gerede von der Waidgerechtigkeit?
Die Praxis sieht aber anders aus.

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Es scheinen sich da unterschiedliche Wertigkeiten eingeschlichen zu haben und da wir es uns angewöhnt haben,Wertigkeiten,auch die unsinnigen,mit Theorien zu untermauern ,steht bald wieder eine neue Mauer in Deutschland:
Die Mauer die Niederwild (ausser dem heiligen Rehbock) von allen anderen Arten abgrenzt, nur weil es die Frechheit besitzt weniger zu werden.

Wie sonst ist es zu erklären, dass Schießübungen in den Schießkinos en vogue sind, der Besuch des Flintenparcours oder des TT Standes, aber mit oberpeinlichen Ausreden bundesweit vermieden wird.
Im einen,liebe Freunde, geht es um die wilde Sau,das edle und letzte wilde , wehrhafte Tier in unserer Heimat,das nun markig bekämpft werden muß und wo ein Mann noch tut, was ein Mann tun muss.

Auf der anderen Seite der “Mauer” lümmelt Federvieh und Mümmelgetier,darbt zwar an immer schlechter werdenen Biotopen, ist aber immer noch hartnäckig vertreten und trotzt Umweltbelastungen,Autobahnen und lausiger Hege sprich Wildmanagment.

Persönlich beleidigt gibt sich der Waidmann aber, dass sich das animalischproletarische Gesocks nicht mehr so in Massen schießen lässt ,wie in Opa Heinrichs Erzählungen und Onkel Honnies volkseigenen Feudaljagden.

Dabei gibts auch in DE viele gute Niederwildjagden…dort wird aber auch Niederwild Hege vom intensivsten betrieben weil die Beständer ihre Freude an solchen Revieren und Jagden haben .
Dort weiß man auch ob des Aufwandes in manpower und Geld die notwendig sind, solche Reviere zu unterhalten.
Habe letztes Jahr solche Reviere im Rheinland gesehen und war schwerst beeindruckt,ob des Engagements der Revierinhaber.

Wie oft,verblendet die heiße Luft der Dampfplauderer am Stammtisch auch hier den klaren Blick.

So wird weiter gefaselt: “die rückgängigen Niederwildstrecken” gebieten scheinbar nicht mehr, den Flintenschuß zu üben.
Nix als faule Ausreden von übungsfaulen Leuten, die besser gar nicht jagden.

Ein Blick auf die Statistik des DJV genügt allerdings die Luft zu klären:

Jahresstrecken 2006/2007

Die Niederwildstrecken/Flintenwild allein belaufen sich auf ca. 2,4 MIO stück
Die Schwarzwildstrecke auf 287.080 Stück
D.H. ein Stück Schwarzwild ist 8 mal mehr wert als ein Fasan,denn für den einen muß geübt werden,für den anderen nicht.

ich mag das Pathos der grünen Traditionalisten ganz und gar nicht,…aber eines gefiel mir seit meiner Jugend :
“Es ist des Jägers Ehrenschild,daß er beschützt und hegt sein Wild,
weidmännisch jagt, wie sich’s gehört,den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.”

da steht nix von 8 mal mehr Ehre der Sau

Bunduki

PS:
mich schon mal darüber geärgert

PPS:
Und da Waidgerechtigkeit und Ehre dem Wild meist nur leere Worthülsen bleiben, wenns an die Umsetzung geht;
warum nicht schlicht anfangen, das Übungschießen Spass machen darf,Sport und Jagd verquickt werden, auf dass Hubertus von George D lernen kann …
In England funzt sowas als jagdliches Selbstverständnis …die nennen das sportlich und sich selber gentlemen

Schiessen ist das halbe Leben…die andere Hälfte ist Spass daran zu haben

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Darf man fürs Flintenschießen werben?

So richtig mit Freude an der Sache und ohne mit erhobenem Zeigefinger erstmal die von DER Satzung und dem Herrn Präsidenten geforderten Ernst ,Leidensfähigkeit und devote Grundhaltung einzufordern oder profilaktisch schon mal die Hacken zusammenzuschlagen und an der innerlichen Baschlikmütze zu salutieren.

Schließlich ist Jagen und Schießen eine Passion und nicht so eine banale Volksbelustigung bewaffneter Proletenhorden…man hat sie ernst und würdig zu zelebrieren?…und macht man sich vor lauter Ernst und Würde zum Deppen, darf erst recht keiner lachen.

Nun, Passion heißt „das Leiden“ … und sowas ist nicht meine Sache.

Deswegen denen, die wie ich, die ganze Flintengeschichte als Bereicherung der Lebensfreude empfinden, hier einige Beispiele aus YouTube dafür, dass es andere* auch so sehen.

TV comercial trap

Sparta

und 1600 kids tuen was ? Flinte schießen
noch ein Kunstschütze Hakan Artkin

und noch einer Scott Mathews

Spass an verrückten Tauben
Schöne Landschaft,hübsche Mädels nix getroffen aber eine Gaudi….besonders die Taube durch das Scheunenfenster…ist sowas jagdlich/sportlich relevant nach DJVTIRODSBFITASCFEDECATBDMPBDS…..?

Freude an alten Flinten

Na…? Lust auf’s Schießen bekommen.
Na denn man los…Keine Macht den Sauertöpfen !

Bunduki

* und by the way: die “anderen” sind die “mehreren” !!!